Startschuß französische Gemeindewappen

So, endlich sind die Vorarbeiten weit genug fortgeschritten dass ich sagen kann: JETZT GEHTS LOS!
Jetzt sind auch die französischen Gemeindewappen der Großregion dran! Zur Erinnerung, ich begann:

Nachdem ich bei letzteren so grosse Fortschritte erreicht hatte, war es an der Zeit sich auch um die französischen zu kümmern. Wie bei den beiden anderen Nachbarländern beschränke ich mich auch hier auf die Großregion, d.h. in Frankreich werde ich (zumindest erst mal) nur die Wappen der Region Lothringen zeichnen. Inzwischen habe ich eingerichtet:

Als Vorarbeit war weiter nötig, wie bei den deutschen Gemeinden erst mal eine Liste der Gemeinden zu erstellen, die ich umsetzten will, am besten samt der Wappenbeschreibungen. Zum Glück haben die Wikipedianer da inzwischen grosse Fortschritte gemacht, deren Seiten ich nur weiter empfehlen kann. Für zuverlässiger halte ich aber die Seiten der Gesellschaft “Union des Cercles Généalogiques Lorrains” (z.B. http://www.genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=54).

Wie bei den deutschen, will ich hier auch langsam vorgehen, und suchte daher nach einer handlichen Unterteilung der Départements. Bei den deutschen, arbeitete ich die Kreise, verbandsgemeindeweise ab, bei den französischen halte ich mich an die Arrondissements, auch wenn diese selber gar nicht wappenführend sind.
Die Ehre, das erste Wappen zu sein, das hochgeladen wurde gebührt der Gemeinde in den Vogesen, in der die Mosel entspringt, entsprechend meinem Plan.

Alle Landkreiswappen in Rheinland-Pfalz gezeichnet

Zum Plan, alle Wappen entlang der Mosel zu zeichnen, hatte abverlangt auch ein weiteres deutsches Landkreiswappen aufzunehmen: Mayen-Koblenz. Um meinen Anspruch zu unterstreichen, dass ich langfristig die ganze Großregion behandeln will, habe ich auch die restlichen Landkreiswappen aus Rheinland-Pfalz gezeichnet.
Darunter sind besonders viele mit dem pfälzer Löwen, was logisch ist: Da die Pfalz, anders als der Trierer Raum, die Eifel und sogar die Moselgegend kaum gemeinsame Geschichte mit Luxemburg hat, habe ich diese Region bislang besonders nachrangig behandelt. Hier die entsprechenden Landkreiswappen:


Die folgende Karte veranschaulicht noch mal die Verbreitung des Pfälzer Löwen in den Landkreiswappen:

Hier dann restlichen Landkreiswappen, ohne den Pfälzer Löwen, ausser Mayen-Koblenz.

Zum Schluss melde ich noch, dass ich die Wappen der Verbandsgemeinden im neuaufgenommenen Landkreis Mayen-Koblenz erstellt, und eine Seite für die neuaufzunehmenden Gemeindewappen eingerichtet habe:

Zu den Wappen der Ortsgemeinden im Landkreis Mayen Koblenz

Die Wappen entlang der Mosel

Da ich nun das Wappen des Landkreises Mayen-Koblenz und das des Departements Vosges (Vogesen) erstellt habe, kann ich auf Kreisebene den Verlauf der Mosel schon darstellen: die Mosel entspringt in den Vogesen, läuft durch die Départements Meurthe et Moselle und Moselle und verlässt dann Frankreich bei Apach. Ab Schengen, bzw. Perl liegt dann zur linken Seite Luxemburg, zur rechten erst der Landkreis Merzig, dañn Trier Saarburg.
Dann fliesst sie durch letzteren alleine, durch die Stadt Trier, erneut durch Trier Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und mündet schliesslich in der Stadt Koblenz in den Rhein.
Damit erhielten wir folgende Tabelle:

Linke Moselseite rechte Moselseite

In Figuren ausgedrückt:

  • von der gestümmelten Adlern Lothringen,
  • über den Luxemburger Löwen, bzw. Streifen,
  • dem Trierer Kreuz hin,
  • zur Koblenzer Krone

Neue Pläne zu den Gemeindewappen der Großregion

Die mir zum Sommeranfang 2014 gesetzten Ziele beim Zeichnen der deutschen Gemeindewappen aus der Großregion, hatte ich neulich erreicht. Natürlich bleibt auch zu den deutschen Gemeindewappen noch viel zu tun! So muss ich für die deutschen Wappen noch:

  • Viele offizielle Blasonierungen finden und in meine Liste einpflegen.
  • Fast alle französischen Blasonierungen erstellen.
  • Danach kann ich die Wappen dann taggen und Beschriften

In Zwischenzeit möchte ich aber auch weiterzeichnen und hier fragt sich, welche Wappen? Eine Idee war, auch die Wappen der anderen Landkreise in Rheinland-Pfalz zu zeichnen, schliesslich wollen wir ja die gesamte Großregion erfassen. Wenn wir dabei die Karte betrachten, fällt allerdings auf, dass ich in Belgien erst die Provinzwappen und die Gemeindewappen von einer Provinz vorzuweisen habe, und in Frankreich nur das Wappen der Region Lothringen, drei Départementswappen aber noch keine eine Gemeinde!


Um etwas ausgewogener daher zu kommen, will ich jetzt erst mal das Gewicht von Deutschland weg, zu den bislang weniger oder gar nicht gehandelten Nachbarländern Belgien und Frankreich hin verlagern. Weil ich Frankreich bislang (fast) völlig ignoriert hatte, beschloss ich, mich nun endlich auch mal der Nachbarn im Süden zu widmen. Als erstes habe ich die obige Karte der Großregion erstellt, und als ich die Flüsse einzeichnete fiel mir auch das Motto ein, nach dem ich jetzt erst mal vorgehen will:

Mein Leitmotiv soll sein alle Wappen entlang der Mosel zu erfassen!

An der Mosel wohne ich schließlich seit 2011, in Moselnähe, seit 2007 und gemocht habe ich den großen, aber sanften Fluss schon immer.
Die Lorraine besteht aus vier Départements:

  • Département Meurthe et Moselle (54),
  • Département Meuse (55)
  • Département Moselle (57),
  • Département Vosges (88)

Nachbarn Luxemburgs sind Meurthe et Moselle und Moselle, deren Einwohner gerne auch als Cent-Onze bezeichnet werden, weil die Summe der Departementsnummer 54+57 halt 111 ergibt. Wie beim vorangegangenen Schritt, “Rheinland-Pfalz”, will ich auch hier kleinere Einheiten zusammen zeichnen, die Départements haben dafür zu viele Gemeinden. In Frankreich sind die Gemeinden noch in Kantone, und Arrondissements (Bezirke) zusammengefasst. Die Einheit des Bezirks entpricht in etwa der der deutschen Verbandsgemeinde, in Bezug auf die darin vereinten Gemeinden, daher wähle ich die. Berücksichtigen wir nur die Moselanrainer, werden folgende Arrondissements Vorrang beim Zeichnen haben:

Die Mosel fliesst durch Arrondissement Département
Die Mosel fliesst hier zwar nicht durch, aber es grenzt an Luxemburg Arrondissement Briey Meurthe et Moselle
Die Mosel fliesst durch den Arrondissement Nancy Meurthe et Moselle
Die Mosel fliesst durch den Arrondissement Toul Meurthe et Moselle
Die Mosel fliesst durch den Arrondissement Épinal Vosges
Die Mosel fliesst durch den Arrondissement Lunéville Vosges

Später zeichnen wir dann noch:

Arrondissement Département
Arrondissement Bar-le-Duc; Meuse
Arrondissement Commercy Meuse
Arrondissement Verdun Meuse
Arrondissement Château-Salins Moselle
Arrondissement Sarrebourg Moselle
Arrondissement Sarreguemines Moselle
Arrondissement Neufchâteau Vosges
Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges Vosges

Weiter soll Vorrang geniessen:

  • der deutsche Landkreis Mayen-Koblenz, der bei meiner vorigen Zielsetzung (alle Nachbarkreise zu Luxemburg, Nachbarkreise der Nachbarkreise und historische Verbundenheit mit Luxemburg) nicht ins Schema passte.
  • Das belgische Arrondissement Verviers, das auch die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens umfasst, weil es an Luxemburg grenzt.

Als erstes muss nun eine Liste der französischen Gemeinden in Lothringen her! Hier stehen zum Glück gute Vorarbeiten zur Verfügung:

Verbandsgemeinden Brohlthal und Bad-Breisig

Nachdem der dickste Brocken, Adenau geschafft war, verblieben nur noch die relativ kleine Verbandsgemeinde Bad Breisig und die restlichen Wappen in der Verbandsgemeinde Brohlthal zu zeichnen.


Am Samstag abend malte ich noch das Wappen von Walldorf, mit dem Wolf und Bischofstab, als das letzte von Bad Breisig, und lieferte zuvor noch diese Wappen aus dem Brohltahl:

Damit ist nun nicht nur zudem der ganze Ahrkreis abgeschlossen, sondern das ganze engere Gebiet das ich ins Auge gefasst hatte, behandelt.

Verbandsgemeinde Adenau fertig, oder – wer ist eigentlich Peter Lönnendonker?

Seit gestern habe ich nun alle Zeichungen der Wappen in der Verbandsgemeinde Adenau fertig. Das war ein schwerer Kampf! Die meisten hatte ich im Feburar gezeichnet, zuletzt am 28.2 Müsch. Nach dem Schihurlaub und der anschliessenden längeren Krankheit hatte ich die Lust aufs Wappenzeichnen, insbesondere von Wappen aus der Verbandsgmeinde Adenau verloren. Hier erst mal die nun nachgelieferten Wappen, in der Reihenfolge ihrer Bereitstellung:


Besonders mit Antweiler hatte lange gehadert und mehrere Versuche es zu zeichnen wieder abgebrochen, derweil ich andere Landkreise vorzog: Vulkaneifel, Birkenfeld und sogar fast das gesamte Saarland.

Eine der Hauptschwierigkeiten die mich frusteten, war dabei die dünne Quellenlage! Ahrweiler liegt schon etwas zu weit von Luxemburg weg, als dass mir die Heimatzeitschriften etc. in denen üblicherweise schon mal amtlich abgesegnete Wappenbeschreibungen zu finden sind, geläufig und leicht zur Hand wären. Ich bin auf das angewiesen, was man im Netz so findet! Da ist es schon eine echte Pionierleistung, dass auf Wikipedia sich Leute die Mühe gemacht haben, alles zusammenzustellen, was sie so zu den Wappen finden können. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Wappen_im_Landkreis_Ahrweiler.
Quellen der Wikipedianer sind andererseits zumeist die Auftritte der Gemeinden und Verbandsgemeinden, und die führen in Ahrweiler bestenfalls Zeichnungen der Wappen, seltener schon populäre Beschreibungen zur Symbolik der Wappen, aber fast nie die Blasonierungen. Bleiben die Zeichnungen, aber deren Qualität ist zumeist mehr als dürftig. Sie sollen ja auch im Netz nicht viel Platz weg nehmen und verschwinden zudem europaweit zusehens zu gunsten alberner, kindischer, aber sicher zumeist teuer bezahlter “Logos”….
Hier drei Beispiele, wo kaum zu entziffern war, was dort dargestellt sein sollte:


Dass z.B. die zentrale Figur des Wappens Ohlenbusch eine Eule sein soll, hätte ich vielleicht aufgrund des Namens irgendwann erraten können, aber wir wollen wissen, nicht glauben! Welch eine Wohltat, wenn man dann doch noch eine Seite im Netz findet, wo Wappenbeschreibungen aufgelistet sind, so auf dem Auftritt von Manfred Reinnarth http://manfred-reinnarth.de/, nach eigenen Angaben ein Journalist und Familienforscher. Auf Seite http://manfred-reinnarth.de/EAM/Wappen/D-AW-AD.htm präsentiert er die Wappen der Gemeinden in der Verbandsgemeinde Adenau und gibt an, sie wären “gesammelt von Peter Lönnendonker“. Leider stehen die Wappenbeschreibungen mit den Zeichnungen sehr oft in keiner richtigen Verbindung: Er benutzt “heraldisch” anmutenden Bezeichnungen wie “Schildhaupt” und “schreitender Löwe“, aber mit offensichtlich einer völlig anderen Bedeutung, als ihnen in einer deutschen Blasonierung zukommen. So beschreibt er das Adenauer Wappen z.B. als

Schildhaupt in der Mitte geteilt. Im oberen silbernen Schildteil ein schwarzes Balkenkreuz, im unteren roten Schildteil ein silberner Löwe.“.

Unter Schildhaupt (franz. chef) versteht man eigentlich ein Feld, das aus dem oberen Drittel des Schildes besteht (oder Viertel, wie Rietstapp haben will), und das soll dann noch von einem waagerechten Strich in zwei Hälften geteilt (frz. coupé) sein? Und was wäre dann in den unteren 2/3 des Schildes?.
Die Schindeln vergisst er genauso zu erwähnen, wie den Umstand dass der Löwe schreitend (= auf allen Vieren gehend, frz. passant) und blau bezungt ist; das erfährt man hingegen auf Wikipedia, was ich in diesem Falle glaube https://de.wikipedia.org/wiki/Adenau#Wappen.


Derweil das Wappen Adenau ja wirklich zwei Felder hat, findet Peter Lönnendonker, sodann die Beschreibung wirklich von ihm und nicht von Manfred Reinarth selber ist, im Wappen Nürburg ebenfalls ein Schildhaupt:
Im roten Schildhaupt, ein rechts gewendeter schreitender goldener Löwe, umgeben von dreizehn goldenen Schindeln.

Dabei gibt es hier nur ein einziges Feld, und dieser Löwe schreitet gar nicht sondern ist aufrecht. Offenbar verwendet Lönnendonker das Wort “Schildhaupt” als Synonym für “Schild”. Vielleicht dachte er an “Hauptschild” (weil er noch mit Nebenschildern rechnete?) und nahm an, in der Heraldik wäre alles verkehrt rum, so wie links und rechts? Warum dann nicht Schildhaupt statt Hauptschild?

Und wo sieht Reinnarth/Lönnendonker beim Wappen Barweiler eigentlich ein Schach(muster, das sind lauter vierecke in zwei Farben, wie beim Schachbrett – dort halt schwarz und weiss)?
Schildhaupt von silber-rotem Schach geviert. Im rechten oberen Schildteil eine silberne Lilie und im linken unteren roten Schildteil eine goldene Glocke. Der linke obere und der rechte untere Schildteil jeweils silbern

Leider gibt Reinarth nicht an, woher denn Peter Lönnendonker die Beschreibungen her hat! Und weiter kam zudem im Februar keine eine meiner Mails durch. Ich hatte dem guten Mann, wunschgemäss nämlich Feedback über gefundene Fehler geben wollen, und Manfred Reinnarth gibt gleich mehrere Email Adressen an! funktioniert hat keine einzige, alle kamen zurück. Ob der Mann einen automatischen Kritikimmunisierungsfilter verwendet ? 😉

Hier, à titre d’information, die Briefköpfe meiner vergeblichen Schreiben, samt dem Fehlerchen, den ich entdeckt hatte:

MIME-Version: 1.0
Message-ID: From: “Daniel Erpelding”
To: Manfred.reinnarth@aol.com
Subject: Fw: Wappenbeschreibungen der VBGemeinde Adenau
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Date: Wed, 25 Feb 2015 06:39:50 +0100
Importance: normal
Sensitivity: Normal
References: , X-UI-Message-Type: mail
X-Priority: 3
X-Provags-ID: (….)

Gesendet: Mittwoch, 25. Februar 2015 um 06:36 Uhr
Von: “Daniel Erpelding”
An: Manfred.reinnharth@aol.com
Betreff: Fw: Wappenbeschreibungen der VBGemeinde Adenau

und

Gesendet: Mittwoch, 18. Februar 2015 um 20:25 Uhr
Von: “Daniel Erpelding”
An: Manfred.reinnharth@libero.it
Betreff: Wappenbeschreibungen der VBGemeinde Adenau
Grüss Dich Manfred Reinnarth.

Deine Website fragte mich gerade:

FEHLER 404

ups,… hab’ ich da tatsächlich einen falschen Link gesetzt?

Ja hast Du und zwar auf Seite http://www.manfred-reinnarth.de/EAM/Wappen/D-AW-AD.htm
verlinkst Du unter “wer” auf http://www.manfred-reinnarth.de/EAM/Eifel/wer.htm statt auf manfred-reinnarth.de/manfred.htm

Ganz umsonst war es aber nicht, auch wenn man die, offensichtlich selber gebastelten Blasonierungen nicht übernehmen kann, weil sie ohne Sachverstand zusammengezimmert sind: sie geben schon Hinweise die ich durchaus glaube. So habe ich es Reinnarth/Lönnendonker zu verdanken, dass ich dem Doppeladler im Wappen von Senscheid kein Schachbrett, wie der Zeichnung zu entnehmen gewesen wäre, sondern das Dauner Gitter auf die Brust legte. Aufgrund der Nähe des Ortes zu Daun, erscheint mir dies eine sinnvolle Wahl, die Blasonnierung vielleicht nicht ganz richtig zu sein, der Inhalt aber schon!

Nachzügler beim Eifelkreis Bitburg-Prüm

Vor etwas mehr als einem Jahr verkündete ich, alle mir bis dato bekannten Wappen im Eifelkreis gezeichnet zu haben. Leider hatte ich feststellen müssen, dass gerade im Eifelkreis, mit dem sich geschichtsbewusste Luxemburger wie ich immer ganz besonders verbunden fühlen, reichlich viele Gemeinden leider kein Wappen führten, oder aber sie nicht dokumentiert sind (oder besser, diese mir nicht bekannt ist). Zum Glück schrieb ich das, denn bald schon meldeten sich Leser die mich berichtigten und auf Gemeinde verwiesen, die inzwischen sehr wohl ein Wappen führen:
Den Anfang machte am 21. September 2014 der Ortsbürgermeister von Heilbach, Peter Trauden, der mich mit dem Heilbacher Wappen bekannt machte, und am 2. November 2014 meldete sich sogar Dr. Credener aus Lampertsberg, der einige der Wappen im Eifelkreis entworfen hatte und berichtete mir weitere Fälle die mir entgangen waren. Hier seien nun die Wappen die nachgereicht, die mir Dr. Credner bezeichnet hat. Ihm verdanke ich Vorlagen, und Wappenbeschreibung:


Erfreut durfte ich weiter feststellen, dass ich Wikipedia diese Wappen inzwischen auch eingepflegt sind.
Bei der Gelegenheit habe ich auch bei meine Zusammenstellung der Wappen im Eifelkreis die Wappen nach den neuen Fusionsgemeinden gruppiert:

  • Bitburger Land, hervorgegangen aus Bitburg-Land und Kylburg,
  • und Südeifel, gebildet aus Irrel und Neuerburg

Die neue Verbandsgemeinde Bitburger Land hat inzwischen sogar ein Wappen, entworfen wieder von Dr. Credner.



Die Südeifel, wo erst kürzlich die Klage gegen die Fusion abgewiesen wurde, scheint man sich noch uneins zu sein.

Mit der Saarpfalz, Zeichenarbeiten am Saarland erst mal abgeschlossen

Die Saarpfalz umfasst jene Teile des Saarlandes, die vor 1919 nicht wie der Rest des Gebietes zu Preussen, sondern einst zur bayrischen Pfalz gehört haben. Das zeigt sich besonders gut im Wappen von Sankt Ingbert. Hübsche Wappen, an denen Otto Hupp Hand angelegt hatte, führen auch Homburg und Blieskastel, auch wenn Heilige, hier der heilige Sebastian, mit der echten Heraldik immer schwierig zu vereinbaren sind.


Keine Wappenbeschreibung fand ich für Gersheim und Bexbach. Bei Bexbach wird auf Wikipedia sogar hervorgehoben, dass sie ihr Wappen inzwischen verschmähen.

“Im Gegensatz zu vielen anderen Städten und Gemeinden benutzt Bexbach das Stadtwappen nicht, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu solchen Zwecken wurde von der Verwaltung das Logo Stadt Bexbach – Partner der Bürger gestaltet.”

Ob die Bürger sich wirklich durch so einen modischens Schickschnack Smilie besser dargestellt fühlen, als durch ihr Wappen?


Weil die Saarpfalz, als der am weitesten von Luxemburg entfernte auch der letzte von mir behandelte Landkreis im Saarland ist, sind nun auch alle aktuellen saarländischen Gemeindewappen von mir bereitgestellt. Die ehemaligen Wappen von vor 1974 habe ich weggelassen, auch wenn sie wohl noch viel benutzt werden. Vielleicht später?

Ich beschäftige mich nun noch mit den Lücken in Rheinland-Pfalz, hier vor allem dem Kreis Ahrweiler, und werde dann zur Beschriftung schreiten!

Auch Saarbrücken fertig

Weil es im Saarland nur sehr wenige Gemeinden pro Landkreis sind, komme ich recht schnell voran und melde nun auch, alle Zeichnungen im Regionalverband Saarbrücken erstellt zu haben.
Hervorheben will ich, die Hauptstadt des Landes und des Kreises, Saarbrücken selber.


Es kommen öfter Löwen vor, die gehen auf Grafschaft Nassau-Saarbrücken (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Saarbr%C3%BCcken#Geschichte) zurück.
Eigentlich müsste auch der Löwe im Wappen von Völklingen von Schindeln begleitet sein, denn auch er steht für Nassau. Klemens Stadler hierzu:

Das Wappen wurde vom Reichskommissar für das Saarland 1936 verliehen. Der Löwe bezieht auf die Grafen von Saarbrücken in der für Nassau-Saarbrücken üblichen Farbgebung. Er ist hier aber nicht von Schindeln oder Kreuzchen begleitet, wie es noch im neuesten Schrifttum angegeben wird. Das Gezähe, erganzt durch eine Zange wie bei Saarbrücken oder Malstatt-Burbach, verweist auf die Kohlengewinnung und die Eisen- und Stahlindustrie.

Landkreis St. Wendel, Zeichnungen fertig

St. Wendel liegt auch noch nah an Luxemburg. Es gibt nicht viele Gemeinden im Kreis, ich hebe mal wieder drei hervor:

  • Freisen, weil es mit einem “gestümmeltes Pferd” und einem zerbrochenem Rad, ungewöhnliche Figuren im Wappen, führt,
  • Schwalbach als typisches aber schönes Beispiel für die Wappen im Saarland allgemein (oft geviertet, Schlägel und Eisen, oder Mühl- oder Zahnrad, gerne wellenförmige Heroldsstücke, etc.)
  • und Tholey für eine wirklich gelungene Komposition.

Die meisten Gemeinden sind Fusionsgemeinden, die zwar Wappen haben, diese auf der Homepage aber nicht mehr führen und mir so Schwierigkeiten bereiten, die Wappenbeschreibungen aufzutreiben.