Ein paar Bilder vom Welterbetag in Igel

Wir hatten ungeheueres Glück: Mitten im wochenlangen instabilem Tief über Mitteleuropa, herrschte den ganzen 5. Juni über in Igel die Frau Sonne. Niemand wurde nass.
Hier ein paar wenige Bilder, die ich an dem Tag gemacht habe:

Am Sonntag ist Welterbetag in Igel

Am kommenden Sonntag, am Unesco Welterbetag organisiert der Heimat- und Kulturverein Agulia Igel an der Igeler Säule ein kleines Fest.
Bekanntlich gehört die Igeler Säule auch zum Weltkulurerbe, auch wenn unsere bescheidene kleine Veranstaltung es nicht ins offizielle Programm der Unesco in Deutschland1 geschafft hat. Ich hoffe aber, dass sich doch einige bei uns einfinden. Es findet im Garten hinter der Säule statt, der letztes Jahr vorgestellt worden war:
Hier das Programm:

Igel Agulia E.V. Heimat- und Kulturverein

Welterbetag am 5. Juni an der Igeler Säule
Am 5. Juni ist der jährliche Welterbetag, an dem die UNESCO-Welterbestätten in besonderer Weise präsentiert werden. Zum 30jährigen Jubiläum des Welterbestatus der Igeler Säule veranstalten wir erstmalig ein Fest rund um die Igeler Säule:

Programmauszug:

  • 10-10.30 Uhr: Führung zur Igeler Säule 10.30-12 Uhr: Musik mit H.W. und Freunden2.
  • Ab 11 Uhr: Mittagessen Hotel-Restaurant Igeler Säule
  • 12 Uhr: Begrüßung von Ortsgemeinde und Heimatverein 13-14 Uhr: Führung Säulengarten mit Silke Oeffling
  • 13.30-15.30 Uhr: Thomas Kiessling
  • Ab 14 Uhr: Kaffee und Kuchen
  • 15.30-16 Uhr: Führung zur Igeler Säule
  • 16-17.30 Uhr: Musikverein Lyra Igel
  • 17.30-19 Uhr: Singkreis Igel
  • Ab 19 Uhr: Gemütlicher Ausklang

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt u.a. mit einem Weinstand der Igeler Winzer. Alle Auftritte und Führungen sind kostenfrei. Unterstützen kannen Sie uns mit einer Kuchenspende!
An diesem Tag werden Kunstwerke, Tassen und Broschüren zur Igeler Säule zum Verkauf angeboten!
Vorstand: Daniel Karl, Renate Mertesdorf, Helmut Moersdorf

  1. https://www.unesco.de/kultur/welterbe/welterbetag/welterbetag-2016.html []
  2. Letztes Jahr habe ich mir mal einen Auftritt von H.W. und Freunden angehört. Hatte mir sehr gut gefallen []

Am Dreck-weg-Tag teilgenommen

Anders als letztes Jahr, wo ich zum Beginn des Frühjahres längere Zeit schwer krank gewesen war, konnte ich dieses Jahr wieder am sogenannten “Dreckwegtag” der Gemeinde Igel teilnehmen.
Es geht dabei darum, dass freiwillige Helfer den Abfall aus der Natur entfernen, den gedankenlose und/oder skrupellose/dumme/faule/versoffene Mitmenschen das Jahr über in derselben deponiert hatten. Weil die Vegetation noch nicht voll erblüht ist, kommt man zu dieser Zeit noch recht gut an den “Dreck” dran, bzw. kann ihn gut erkennen. Zugleich sind die Temeraturen aber schon recht angenehm.
Auch dieses Jahr ging ich bei der Truppe des Heimatvereines mit, dessen Beirat ich seit letztem Jahr angehöre. Anführerin war wieder unsere Vorsitzende Renate Mertesdorf.


Eine kleine Änderung gab es. Dem Bürgermeister war aufgefallen, dass die Gruppe “Heimatverein” in den vergangenen Jahren einerseits zwar immer recht zahlreich vertreten, aber andererseits auch immer als letzte eingetrudelt war. Da wir mit 9 freiwilligen Helfern diesmal wirklich gut aufgestellt waren, teilte der Bürgermeister die Gruppe und die eine begann die Strecke ab der Waldstrasse abzulaufen, die anderen ab dem Friedhof den hohlen Weg rauf. Ich gehörte zur Truppe “Hohler Weg”. Dabei kamen wir auch am “Auswandererkreuz” auf der Schleet vorbei.


Kommen wir nun zum unappetitlicheren Teil, aber leider Kern dieses Beitrages. Gefunden wurden vor allem leere Glas- und Plastikflaschen sowie Blechbüchsen, zumeist ehemalige Behälter alkoholischer Getränke. Es sieht fast so aus, als ob da jemand jeden Tag sein Fläschchen austrinkt und dann aus dem Auto- oder LKWfenster in die Landschaft schleudert. Daneben natürlich auch Fastfoodbehältnisse. Besonderheit diesmal: Im Wald fanden wir Kinderstühle.

Unterwegs trafen wir auch einige hübsche Kühe an, Fleischkühe. Sollen sehr schmackhaft sein, haben Kenner mir berichtet, die den Besitzer wohl kennen und ein paar der Erzeugnisse schon kosten durften.

Zum Ausklang des Tages gab es wieder Grillwurst à gogo, gespendet von der Gemeinde den hungrigen Helfern, in der Feuerwehrhalle.

Nachtrag: Ein paar Fotos vom Igeler Säulenfest

Nachdem ich Samstags beim Aufbauen für das Igeler Säulenfest mitgeholfen hatte, bin ich Sonntags natürlich auch hingegangen. Dabei machte ich ein paar Fotos, kam aber Ende September nicht mehr dazu sie hochzuladen. Ich war abends und am Wochenende immer zu müde, weil meine Arbeit zur Zeit sehr stressig ist, ein Stress der sich übrigens seit Jahresbeginn ständig steigert.
An jenem Tage aber war sehr schönes Wetter. Unten am Fuss der Säule gab es Verpflegung, die grösstenteils vom Restaurant “Igeler Säule” angeboten wurde:

Stieg man dann die Treppe etwas weiter rauf, war Platz für die Musikkapelle des örtlichen Musikvereines. Hier hatte man auch einen nachempfundenen römischen Streitwagen aufgestellt, von dem aus der Bürgermeister und andere ihre Ansprachen halten konnten, etwa zur Überleitung für die Führung durch die neue Anlage, zu der Dr. Georg Breitner, vom Landesmuseum und halt Silke Öffling, die ausführende Architektin dann vortrugen. Das war der Teil, für den ich mich am meisten interessierte; diese Führung wurde zu 3 verschiedenen Zeiten angeboten.


Nach ein paar einleitenden Worten “am Streitwagen” durch Dr. Breitner, stiegen wir alle die Treppe hinauf, wo dann Silke Öffling die ganze Geschichte noch einmal durchging, mit einer vorbereiteten Fotomappe, wo die Zustände vorher und nachher dokumentiert waren:

Danach genossen wir nach die schöne Aussicht und das wirklich feine Wetter.

Morgen ist Igeler Säulenfest

Morgen ist es soweit, dann wird die Igeler Säule offiziell von der Ortsgemeinde Igel mit einem “Igeler Säulenfest” dem Publikum vorgestellt.


Die Igeler Säule war jetzt ein paar Jahre verhangen, weil sie “im Bestand gesichert”, in gewisser Weise renoviert werden musste.

Hier das

Programm für das Fest im Säulengarten im Steinwingert, den 27. September 2015

11.00 Uhr Begrüssung und Ansprachen
Igeler Singing Kids
12.00 Uhr
  • Einsegnung
  • Mittagessen im Hotel Igeler Säule
  • Siegerehrung “Lese Sommer 2015”
13.00 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
13.30 Uhr Musikverein Lyra Igel
14.00 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
14.30 Uhr Singkreis / Kirchenchor Igel
15.30 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit “HW und Freunde
18.00 Uhr “Dorle&Band”

Heute morgen schon, haben der Bürgermeister und die freiwilligen Helfer der diversen Vereine schon mal alles hergerichtet. Freuen wir uns auf morgen.

Wanderung mit der Agulia Igel

Letzten Sonntag sind wir vom Heimatverein Igel dann, wie angekündigt, gewandert. Ich ging die 12 km Strecke mit, hier dann die Fotos von dieser.

Am 20. September: Wanderung mit der Agulia Igel

Der September ist mein Monat der Vereine! An gleich zwei Wochenenden stehen nun Veranstaltungen mit dem Kultur- und Heimatverein Agulia Igel an. Heute habe ich den Flyer verteilt, der für nächste Woche zwei Wanderungen ankündigt:

Herbstwanderung Heimat- und Kulturverein Agulia e.V.

Am 20. September veranstaltet der Heimat- und Kulturverein Agulia e.V. seine diesjährige Herbstwanderung. Es werden zwei Routen angeboten. Die Startpunkte der beiden Wanderungen unterscheiden sich, gemeinsames Ziel ist das Gemeindehaus an der Igeler Säule. Dort werden bei einem gemütlichen Ausklang Gulasch mit Spätzle (4,00 Euro) und Getränke angeboten.

Wanderung 1: Durch Wald und über Höhen ins Igeler TaL


Start: Parkplatz am Feuerwehrhaus Igel, Am Feilenkreuz um 9.30 Uhr
Wegstrecke: ca.12 km (ca. 3 Stunden mit Getränke- und Obstpause)
Route: Zewener Wald, Herresthal, Kulturweg nach Liersberg, Grillhütte, Pièta Weg nach Igel, Gemeindehaus

Wanderung 2: Mosel- und Weinbergswanderung


Start: Igeler Säule, Trierer Straße um 10.30 Uhr
Wegstrecke: ca. 5 km (ca. 2 Stunden ) mit Getränkepause
Route: Igeler Säule, Moselradweg, Weinberge, Grutenhaus, Schauinsland, Gemeindehaus
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer.


Ich werde natürlich die 12 km Strecke mitgehen, denn Renate hat angekündigt, dass die Freunde vom Verein beim Freischneiden der Wege, weitere, den meisten bislang unbekannte Wegmarken entdeckt hätten.
Übrigens ist die Igeler Säule, welche noch letzte Woche zu Reparaturzwecken durch ein Baugerüst verhüllt war, wieder frei zugänglich. Das ist auch unbedingt erforderlich, denn gleich die Woche darauf, lädt die Agulia noch mal ein:

Am 27. September veranstaltet die Ortsgemeinde ein Säulen-Fest zur Einweihung des neu gestalteten Umfeldes der Igeler Säule.

Da können Einwohner und Gäste live in Augenschein nehmen, was Silke Öffling im Mai nur angekündigt hatte. Was ich letzte Woche begutachtete, sieht jedenfalls schon gut aus:

Musik und Vortrag zur Igeler Säule

Wenn Igel für etwas bekannt ist, dann für seine Säule, einem Grabmal aus der römischen Antike. So muss alles was die Igeler unternehmen am besten etwas mit der Säule zu tun haben, so dachte wohl auch Dr. Hans-Werner Weisskircher, der ortsansässige Zahnarzt als der seine Mitbürger zu einer kleinen Veranstaltung einlud mit den Worten:

Infos und Musik im Innenhof bei der Igeler Säule
Am Samstag, den 23. Mai um 19 Uhr 30, findet im Innenhof hinter der
Igeler Säule/ Gemeindehaus ein kleines Event statt, bei dem mit
musikalischer Begleitung Infos zu den Bau- Maßnahmen um die Igeler Säule
präsentiert werden. Referentin: Silke Oeffling, Musik: HW und Freunde.

Mich erreichte die Einladung über den Heimat- und Kulturverein Agulia, und ich folgte ihr gerne. Wer sich nicht gut in Igel auskennt, hätte aber etwas Schwierigkeiten gehabt es zu finden, mir war der Innenhof auch unbekannt. Aber er konnte ja nicht weit sein.


Hier erwartete mich dann erst eine schwierige Sitzplatzsuche, denn die Veranstaltung war gut besucht. Zum Glück wurde ich von den Mitbürgern freudig empfangen und sie rückten für mich ein wenig zusammen.

Es wurden deutsche und englische Lieder vorgetragen. Die deutschen waren alle aus den 1930er und 1940er Jahren ausgewählt, oft Filmmusik rund um die Themen, Nacht, Mai und Freundschaft. Hier einige die ich mir merken konnte:

  • “Das gibts nur einmal, das kommt nicht wieder”, ursprünglich vorgetragen von Lilian Harvey in “der Kongress tanzt (1931)
  • “Ein Freund, ein guter Freund”, aus Die drei von der Tankstelle mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis (der dritte, dessen Namen Dr. Weisskircher entfallen war – mir sagte er auch nichts-)
  • “Kauf dir einen buten Luftballon”, aus dem Film Der weiße Traum von 1943
  • “In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine” (Franz Grothe/Willi Dehmel) aus dem Tonfilm Die Frau meiner Träume von 1944 zu dem Dr. Weisskircher bemerkte: ”

    da stelle man sich vor, der sitzt mit den Nachbarn zusammen im Luftschutzbunker und dichtet dann, “in der Nacht ist der Mensch nicht gerne alleine..”

Bei den englischen Liedern habe ich den, sicherlich vorhandenen, roten Faden nicht erkannt. Es waren aber alles ruhige, passende Lieder. Leider bin ich zu unmusikalisch um sie richtig einordnen zu können, ich habe zwar alle gekannt, und doch keinen Titel mir behalten können.
Das Wetter, etwas kühl spielte aber insofern mit, dass es wirklich trocken blieb.
Es wurde gesungen, bis es dunkel genug war, damit der Lichtbildvortrag starten konnte. Die Landschaftsarchitektin Silke Oeffling, auch eine Igelerin, trug dann ihr Konzept zur Neugestaltung des Gartens hinter der Igeler Säule vor, bzw. erläuterte, was letzten Herbst/Winter schon alles erreicht worden ist.


In früheren Jahren, so um 1910, war hinter der Säule schon sowas wie eine Parkanlage, die Grundstücke gehören auch zum grössten Teil der Gemeinde. Es blieb in den letzten Jahren nur eine Treppe nach oben, welche auf beiden Seiten mit Zäunen eingeengt war, die Vegetation war so hoch gewachsen, dass man selbst von ganz oben, unterhalb der alten Kirche kaum noch etwas sehen konnte.
Das wurde alles bis Ende Februar gerodet, nachdem man einen Zugang für die Bagger hatte schaffen können.
Die Trockenmauern wurden freigelegt und restauriert, und einige Bäumchen angepflanzt! Die Auswahl fiel auf Pflanzen, welche die Römer mitgebracht: Quitten, Rosen und so eine Frucht, welche den Leuten heute selbst für Marmelade nicht mehr gut genug wäre und nur noch für Schnäpse beliebt, deren Name mir aber schon wieder entfallen ist.
Am nächsten Tag bin ich dann, bei strahlendem Wetter zur alten Kirche hochgefahren und habe ein paar Bilder gemacht, um mich zu vergewissern dass ich alles richtig verstanden hätte 🙂

Zum Schluss erhielten, sowohl die Referentin, als auch die Musiker ihren wohlverdienten Applaus! Letztere gaben dann noch “What a wonderful World” zu.

Neue Quellenangaben: Pastoureau und Familjefuerscher

Um mir die Quellenangaben, die ich bei den geplanten verbesserten Lexikonartikeln und in meiner Wappensammlung machen will, zu erleichtern, habe ich jetzt unter “Quellen” ein paar Seiten eingerichtet:

  1. Zunächst einmal eine Seite für die Werke von Michel Pastoureau. Besonders viel schöpfe ich z.Z. aus seinem Hauptwerk “Traité d’héraldique”, das mir Anregung und Schiedsrichter zugleich ist. Bemerkenswert finde ich aber auch den bestiaire médieval, Erläuterungen wie das Mittelalter die Tierwelt sah. Tiere kommen in Wappen ja nicht gerade selten vor.
  2. Und als zweite Angabe, habe ich jetzt auch eine Seite für die heraldischen Artikel im Familjefuerscher bereitgestellt.

Bei letzterem ist es noch so, dass die Heraldik nur ein kleiner und im Laufe der Jahre unwichtiger werdender Teil der Artikel betraf. Ich hatte mich im Jahre 2013 bemüht, die Titel der Artikel, einzuscannen und habe sie auf Wiesel.lu vorgestellt.

A propos, ich werde oft von Lesern gefragt, ob ich nicht die Artikel online stellen könnte. Das mache ich natürlich nicht, dazu bräuchte ich die ausdrückliche Erlaubnis der jeweiligen Autoren, bzw. deren Nachfahren. Die alle ausfindig zu machen und zu überreden mir das zu erlauben ist mir aber zu mühseelig!

Sollte aber der eine oder andere Autor eines Artikels aus dem Familjefuerscher diesen Beitrag hier zufällig lesen und mich drum bitten, seinen Artikel doch bitte auf wiesel.lu online zu stellen, werde ich ihm die Hilfe nicht versagen, es sei denn die ALGH legte ihr Veto ein. Hier meine Anschrift: d.erpelding@gmx.net.

Als die ALGH noch einen eigenen Internetauftritt betrieb, wurden auch keine Beiträge online gestellt. Von einigen weiss ich, dass sie ihre Artikel als zu kostbar ansahen um sie gratis online darzubieten, wo sie dann jeder kopieren könnte. Ich kann das nachvollziehen und kann es respektieren. Allerdings bin ich der Meinung, bei derart wenig gelesenen Themen kann man froh sein über jeden, der es überhaupt liest, denn ich fürchte bei vielen dieser Artikel würde derjenige der ihn anschliessend abschreibt, in einen eigenen Artikel einbaut und dabei seine Quelle nicht nennt auch der einzige sein, der ihn überhaupt gelesen hat. Trotzdem verstehe ich sehr gut, dass es für einen Autor schmerzhaft ist, seine eigene Leistung unter fremdem Namen publiziert zu sehen und gar nicht erwähnt worden zu sein. Mir ist das ja auch öfter passiert.

Zur besseren Übersicht habe ich jetzt noch eine Zusammenfassung unter http://wiesel.lu/clubs/algh/liste-der-artikel-im-familjefuerscher/ erstellt. Ganz glücklich bin ich mit dieser Präsentation nicht, denn die Seiten sollten eigentlich nur über meine Vereine informieren, aber mir fällt gerade nichts besseres ein ohne dass ich dem Familjefuerscher einen eigenen Ordner und “Interessen” einräumen müsste. Allerdings interessiert mich die Ahnenforschung nach wie vor nicht so sehr; Ich brauche doch noch ein Hobby auf das ich mich freuen kann, wenn ich in Rente bin 😉
Übrigens, auf http://luxracines.lu/site/en/biblio/cat_view/67-de-familljefuerscher stellen die Leute des Konkurrenz- / Nachfolgevereines Familjefuerscherausgaben zur Verfügung. Mir ist es zwar noch nie gelungen eine Ausgabe runterzuladen, aber vielleicht muss man dafüreingeloggt sein?

Für die mich interessierenden Themen reicht der Verweis auf die heraldischen Artikel. Im Familjefuerscher erschienen vor allem ein paar Beiträge zu den Listen der Äbte einiger Klöster auf die ich zurückgriff und die bei mir unter “kirchliche Heraldik” behandelt werden. Die Liste der Äbte von Münster z.B. wurde von mir bereits angepasst. Zuvor hatte ich mich damit begnügt die Wappen einfach zu zeichnen und in alphabetischer Reihenfolge in einer Gallery zusammenzufassen. Das wird der Chronologie aber nicht gerecht. In Zukunft sollen die Abtwappen als Liste, mit Angabe der Jahreszahlen präsentiert werden, dabei unter explizitem Verweis auf die Quelle.

Jahresbilanz 2013

Wie letztes Jahr habe ich auch 2013 nicht alles abschliessen können, was ich mir zum 31.12. vornahm, diesmal will ich aber nicht warten bis ich meine Liste abgearbeitet habe. Denn anders als 2012 harrte kein langfristiges Projekt seines Abschlusses. So will ich diesmal den Jahresbericht zügig präsentieren.

Die Entwicklung von wiesel.lu 2013

Zahlen…

Zunächst einmal mein Auftritt, beschrieben durch festgestellte, blanke Zahlen:

Daten 31.12.2013 31.12.2012 31.12.2011
Pages 567 553 340
Posts 452 371 290
Categories 11 11
Tags 61 51 /
Comments 1621 127 /
Attachements 5593 4971 3682
Bilder 5577 4961 3678
Wappen 4779 4476 3357

Da es nun das dritte Mal ist, dass ich diese Zahlen festhalte, können wir uns auch die Entwicklung des Wachstums betrachten, das ist anschaulicher:

/

Jahr 2013 % 2012 %
Pages 14 2,53% 213 62,65%
Posts 81 21,83% 81 27,93%
Categories 0 0,00% / /
Tags 10 19,61% /
Comments 35 27,56% / /
Attachements 622 12,51% 1289 35,01%
Bilder 616 12,42% 1283 34,88%
Wappen 303 6,77% 1119 33,33%

Oder als Graphik, das müsste noch auschaulicher sein.
wachstum2013
Ziehen wir neben dieser quantitaiven Begutachtung, noch zur qualitativen Gegenprobe die Liste der Tagebucheinträge zu Rate, dann können wir folgendes Fazit ziehen:

  1. Die Menge der statischen Seiten (Pages) und jene der Wappen wuchs 2013 viel weniger stark als 2012 was sich dadurch erklären lässt dass, einerseits für die meisten Begriffe bereits vor 2013 eine Seite im Lexikon angelegt worden war2 und andererseits der Armorial Loutsch umgesetzt ist und kein vergleichbares Projekt begonnen wurde.
  2. Dagegen wuchs die Menge der Bilder, die nun keine Wappen darstellen doch recht beachtlich, weil ich 2013 den Schwerpunkt auf die Wappenkunst gelegt hatte und entsprechend viele Illustrationen angefertigt habe.

… und Inhalte

Verglichen mit meinem Bericht für 2012 weist der für 2013 eine deutliche grössere Vielfalt der behandelten Themen auf. Kam voriges Jahr kaum etwas anderes zur Sprache als die Umsetzung des Vorhabens Armorial Loutsch, so finden wir 2013 eben dem weiterhin bestimmendem Thema Heraldik hier Beiträge:

  • meine Vereine,
  • meine buchhalterischen Bemühungen um die Artikel im Familijefuerscher,
  • meine Versuche Ordnung zu schaffen und meine Texte zu verbessern, sozusagen über meinen internen Hausputz,
  • und als einmalige Reihe: Fotos von der Elefantenparade in Luxemburg,

Nichtereignisse

Zwei “Jubiläën” habe ich 2013 vergessen zu beklatschen:

  1. 10 Jahre wiesel.lu. Am 27. Februar 2003 habe ich den Auftritt eingerichtet. 2003 beschäftigte mich die Suche nach einem Festvertrag und hielt mich davon ab, viel über dieses Ereignis zu berichten, und im Februar 2013 beschäftigten mich auch andere Dinge. Zwar hatte ich einen Artikel geplant, kam aber nicht mehr dazu.
  2. 5 Jahre ist es her, dass ich den Schwerpunkt des Auftrittes zur Heraldik hin verschob. Auch verschwitzt.

Insgesamt war 2013 weniger auf Wachstum, denn auf Konsolidierung des Erreichten gerichtet, vor allem in der ersten Hälfte des Jahres lief nicht sehr viel. Im Einzelnen:

Zur Heraldik

Da ich mir nichts im Besonderen vorgenommen hatte, wollte ich zu Beginn des Jahres erst mal das umsetzen, was ich an Projekten für nach dem Abschlusses von ALO vorgesehen hatte. Ich begann einige Wappen zu erneuern, arbeitete an den bis dahin vorgesehenen Digitalisierungen worüber mir der Gedanke kam, es sei an der Zeit den Bereich Wappenkunst endlich auszubauen. Schnell wurde die Notwendigkeit erkannt sich auch mal der heraldischen Theorie zu widmen. Eine eigene Einführung in die Heraldik sollte her! Bevor ich selber was schreibe, wollte ich mir anschauen wie andere das gemacht hatten, Michel Pastoureau hatte ich 2012 schon durchgelesen und die Grammaire du blason sogar schon digitalisiert. An letzterer sollte ich 2013 noch viel rumfeilen.

Mich erinnernd, dass mein eigener autodidaktischer Einstieg in die Heraldik in den 80er Jahren eher mit vielen Bildern als mit der Lektüre von vielen Texten verlaufen war, plante ich zunächst mich an Rolland und Bender anzulehnen, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Illustrationen zum Armorial de Rietstap in mehreren Bändern zusammengestellt hatten und digitalisierte erst mal die Beschriftungen ihrer einführenden Schautafeln und plante auch die Figuren nachzuzeichnen, befand aber schnell dass die Auswahl welche sie getroffen hatten für meine Zwecke nicht passte, denn sie basiert sehr stark auf der Vorlage die sich illustrieren wollten. Dann besah ich mir den Original Rietstap mal genauer und dachte wenn schon denn schon! Rietstap’s Einführung in die Heraldik weicht etwas von den Ansichten der anderer Autoren ab und ich fand sie originell!

Ich begann damit die Einführung Rietstaps in die Heraldik zu digitalisieren! Besonders interessiert bin ich dabei:

Um ihn besser zu verstehen, habe ich auch seine Vorwörter digitalisiert und stellte sie bereit.

Die Digitalisierung von Rietstaps Einführung, als Vorarbeit zu den Projekten eigenes Wappenlexikon und eigene Einführung nahm also den Großteil meiner Zeit ein, die ich der Heraldik 2013 widmen konnte.

Daneben gab es nur kleinere Arbeiten, hauptsächlich zur Wappenkunde der staatlichen Wappen, wie die Anfertigung der Wappen der belgischen Provinzen und der deutschen Bundesländer, sowie pflegerische Aktivitäten im Rahmen der dieses Jahr lancierten Aktion Astgabeln verstärken.

Zum Vereinsleben

  • Seit Februar des Jahres musste ich mich darauf vorbereiten dass ich im März dann Präsident des Vereins der alten Aachener wurde. Gut, ich bin seit 2002 Mitglied des Vorstandes, aber stellvertretender Vorsitzender und Webmaster ist dann doch etwas anderes als Präsident. Ich habe bereits viel investiert und zusammen mit meinen Freunden gegen den Niedergang angekämpft, aber hier kommt noch viel weitere Arbeit auf mich zu! 2013 investierte ich noch einmal einige Arbeit in die Homepage des Vereins aachen.lu, hier legte ich insbesondere ein paar Gebrauchsanweisungen für meine Kollegen an.
  • Berufsbedingt habe ich in zwei weiteren Vereinen, mein Engagement verstärkt, bzw. bin eine Mitgliedschaft angegangen, der AITI(TM) und der AGITE.
  • Passiver als bei den vorgenannten Vereinen ist meine Mitarbeit bei der Agulia IGEL. Hier gab es einen interessanten Vortrag zum Igeler Säule wo ich gespannt lauschte, ich nahm an der Wanderung teil und ich half mit beim Frühjahrsputz.
  • Und für, oder besser von der ALGH habe ich die Artikel im Familijefuerscher mal gesammelt und werde sie noch weiter katalogisieren

Bei so viel Vereinsbelangen, wo überall Dateien anfallen von denen ich annahm, dass sie auch andere interessieren müssten, habe ich dann meiner Seite “Vereine” eine eigene Ebene spendiert und weitere Seiten angelegt.

Zu meinen sonstigen Interessen

2013 habe ich mich deutlich stärker als in den Jahren davor bemüht, nicht nur Texte, Bilder und Daten zu sammeln und sie zu strukturieren, sondern sie auch besser und übersichtlicher zu präsentieren, wozu ich die bereits erwähnte Aktion Astgabeln verstärken gestartet habe. Dabei sollen Seiten, welche zunächst nur als ordnungstiftend angelegt worden waren, mit sinnvollen, aussagekräftigeren Texten ausgestattet werden, damit der Leser sich vom Stamm (etwa von der Seite “heraldik” oder “about” zu jedem Ast durchhangeln kann und auf der jeweiligen Astgabel schon erfahren kann, was er weiter unten vorfinden wird.

Eine einmalige Aktion war es, Fotos von allen Elefanten der Elefantenparade zu knipsen und online zu stellen. Die Idee kam mir spontan, als ich zufällig mitbekam dass neben der Kathedrale welche aufgestellt wurden. Allmögliche Künstler aus der Großregion hatten an diese Aktion teilgenommen, jeder sollte irgendwie einen Elefanten nach seinem Geschmack bemalen oder selber machen, der Erlös soll Projekten zum Schutz des vom Aussterben bedrohten indischen Elefanten zu Gute gekommen sein, oder noch kommen (?).

Zum Arbeitsleben

Über das berichte ich hier eher nicht, Dienst ist Dienst und Freizeit ist Freizeit. Ich habe 2013 sogar meine, allerdings inzwischen stark veralteten Seiten zum Arbeitsrecht wieder abgeschaltet. Da ich aber meine Arbeit liebe und sie ein sehr wichtiger Teil meines Daseins ist und ich Ereignisse aus dem Arbeitsleben in frühreren Kurzfassungen aufnahm, hier nur kurz die prägendsten Ereignisse:

  • Zum 1. Januar trat ein neues Gesetz in Kraft, welches will dass die Inspektoren der ITM auch feststellen dürfen ob Firmen illegale Ausländer aus Drittstaaten (Nicht Eu Bürger) beschäftigen und wir sollen die Firmen ggf. sanktionieren können.
  • Dann ging unser langjähriger Direktor in Rente und einer seiner Stellvertreter wurde sein Nachfolger,
  • und ich verlor eine geschätzte Mitarbeiterin, weil diese nach Mexiko ausgewandert ist.
  • dafür kamen, freilich erst ganz zum Schluß des Jahres zwei neue.
  1. davon 8 reine hausinterne Pingbacks, die dürfen eigenlich nicht als Kommentare gezählt werden []
  2. siehe hierzu meinen Beitrag vom 4. November 2012, Punkt 4 []