vorgehabte, nie geschriebene Postings

Zum Jahresende ziehe ich immer gerne Bilanz und bei den Vorbereitungen zu dieser Bilanz “Wiesel.lu 2011” fiel mir ein Zettel in die Hände mit Titeln von Beiträgen, die ich noch verfassen wollte “wenn ich dazu komme” und das erfolgte dann nie. Neben den üblichen Begründungen (zuviel andere Anforderungen, eine unerwartete Operation etc.) mache ich für diesen beklagenswerten Umstand vor allem einen Mechanismus verantwortlich, der mich offenbar vom Schreiben abhält:

  1. Mir kommt eine Idee: Hey, darüber müsstest Du was schreiben.
  2. Dann denke ich, eine kurze Mitteilung à la twitter liest kein Mensch, interessiert kein Mensch und wenn mich überzeugt habe, dass es mir sch.. reichlich egal ist ob es überhaupt wer liest, befinde ich: um sich damit zu befassen musst Du weiter ausholen und dem Leser, also im Zweifelsfall nur mir selber, etwas mehr bieten als eine Kurzmitteilung.
  3. Dann fange ich an zu recherchieren und schon erweitert sich ganz automatisch das Thema, zu leistende Vorarbeiten fallen mir ein, ich setze mich an die Umsetzung dieser Vorarbeiten und diese implizieren weitere, etc.
  4. Dann setzt die Selbstzensur ein: Und wenn es doch z.B. ein pensionierter aber streitlustiger Leser mit zu viel Zeit es liest? Vielleicht fühlt der sich angegriffen und ich “ernte wieder Sturm“. Oder möchte ich genau das? Lieber beschimpft als unbeachtet, oder ? Ach, später…
  5. Am Ende ist es soviel vorzubereiten und abzuwägen, dass ich “nicht mehr dazu komme”.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, zähle ich jetzt einfach alle Artikelchen die ich vorhatte auf, und erkläre. Zu folgenden Themen hatte ich vor, mich zu äussern:

Vereine und soziales

Zu melden gäbe es hier, dass ich, nachdem ich gehört hatte dass es den Verein doch noch gäbe, meine Mitgliedschaft für 2011 und 2012 bei der ALGH erneuert habe. Hintergedanke wäre ein Austausch mit in Luxemburg tätigen Heraldikern und der Wunsch nach Unterstützung bei meinen Heraldikprojekten. Bislang habe ich dennoch nichts vom Verein vernommen.
Weiter wollte ich melden, dass ich mir, nach jahrelangem Zögern nun doch ein Konto bei Facebook zugelegt habe. Obwohl ich nur zwei zu meinem Namen zusätzliche Angaben machte (meine Herkunft aus Clemency, und mein Diplom von der RWTH Aachen) wuchs sich mein Kreis virtueller Freunde binnen kurzem zum Konveniat meiner Aachener Studentenzeit aus und ich freute mich ganz besonders jene Freunde wiederzufinden, die nicht Mitglied bei der Amicale der “alten Aachener” sind.

Interesseschwerpunkt Geschichte

Im Jahre 2011 hatte ich mir zwei geschichtliche Vorträge angehört und fleissig Notizen genommen, welche ich eigentlich zu Artikeln verwerten wollte. Vor allem der erste, im Rahmen der Armut- Ausstellung gehaltene Vortrag über die Armut in der Antike von Prof. Dr. Elisabeth Herrmann-Otto, Uni Trier mit dem Titel “Wandlungen der Armut in der römischen Antike. – Von einer römisch-vorchristlichen zu einer römisch-christlichen Gesellschaft” war hochinteressant. Aber, ich brachte nichts zu Papier.
Zum Thema “AVLhistory” (http://www.aachen.lu/avlhistory) wäre zu melden, dass sich im Laufe des Jahres ein Dr. Wolf bei mir gemeldet hatte, der mich mit Frau Delperdange bekannt machte, welche mir einige Dokumente aus dem Besitz von Fritz Kintzlé gab, einer der ersten Luxemburger Studenten in Aachen (Abschluss 1876) und später Hüttenwerksdirektor von Aachen Rothe-Erde. Interessant dabei eine Zusammenstellung von Glückwunschtelegrammen die er zum 25. Dienstjubiläum 1904 erhielt, vier Jahre bevor er starb.

zur Heraldik

Fast alles was ich dieses Jahr zu dem Thema, ja überhaupt auf wiesel.lu anfertigte, lief darauf hinaus das Projekt Armorial Loutsch online umzusetzen. Ja ich mache Umfang und erforderliches Vorgehen dieser selbstgewählten Aufgabe mitverantwortlich dafür, dass meine Kreativität dieses Jahr so erstickt ist.

Geplante Teilvorhaben zum AL

..deren Umsetzung noch aussteht wenn ich nicht darauf verzichte sind:

  1. Erstellen und Veröffentlichen einer Liste der Herrschaften (Seigneuries), die im AL erwähnt werden
  2. Eine Liste der “Gefangenen von Bäesweiler“. Am 22. August 1371 gab es bei Baesweiler eine bewaffnete Auseinandersetzung, es war die entscheidende Schlacht in der Brabanter Fehde. Die Luxemburger und ihr Herzog Wenzel I, Sohn des Nationalhelden Johann des Blinden und Bruder des besten Luxemburger Kaisers aller Zeiten, Karl IV haben Schlacht und Fehde verloren und einige Luxemburger Ritter gerieten bei der Gelegenheit in Gefangenschaft. Wenngleich dies für sie ein persönliches Pech war, ergab sich daraus doch für den Heraldiker der Glücksfall, dass hier im Mittelalter jemand die Notwendigkeit sah, dass ihre Namen in einer Urkunde festgehalten wurden, die sie mit ihren Wappen siegelten. Hintergrund war der, dass dieser Sieger dem Verlierer seine Lösegeldforderung übergeben wollte und daher natürlich nachweisen musste, wen er alles in seiner Gewalt hätte.

l’Extrait de l’armorial général (de France) d’Hozier 1697

Weiter erstand ich letztes Jahr ein Exemplar des Bandes LXXXI der Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal, Luxembourg 1966, darin ein Artikel von Jean-Claude Loutsch mit dem Titel “Complément à l’Armorial des Duché de Luxembourg et comté de Chiny.“. Es handelt sich dabei einerseits um eine Wiederaufnahme/Fortsetzung des Werkes seines Verwandten Adam-Even von 1936 und andererseits um eine Vorarbeit zu seinem Hauptwerk. Das besondere Interesse an diesem Artikel liegt aber darin, dass dort auch Wappen vorkommen die aus bestimmten Gründen NICHT in “Armorial Loutsch” eingeflossen sind, und zwar hauptsächlich einige Wappen der Korporationen (Loutsch nahm nur die Familienwappen auf).

Besonders kurios finde ich dabei die “armoiries imposées”. d’Hozier dessen Auftrag, alle Wappen des Königreichs Frankreichs (zu dem gehörte Luxemburg zum Ende des 17. JH kurz) zusammenzutragen lautete, hatte nämlich durchaus auch den Hintergedanken die königliche Kasse mit den Gebühren zu füllen, welchen die Wappenträger für den Eintrag in d’Hoziers Wappenbuch zu entrichten hatten. Da er im armen Luxemburg sehr viel weniger Wappenträger vorfand als erhofft, hat er einige Korporationen gezwungen sich eins zu zulegen, das seine Kommission denn auch gleich für diese entwarf.
Weil sie etwas fantasielos waren und sicherlich nie, oder spätestens nach Abzug der Franzosen nicht mehr geführt wurden, nahm Loutsch die Zwangswappen später auch nicht in sein Werk auf, weil sie historisch von nur geringem Wert sind.

Zu den Mediatags

Am längesten (seit März) brütete ich aber über einen Artikel, wie genau ich die mediatags zum Wohle der Heraldik einsetzen will. Ziel ist es, statistisch auswertbares Zahlenmaterial über bestimmte Elemente (Farben, Figuren) zu bekommen, aber auch Beihilfe zum Erstellen von Listen, etwa von zum sozialen Hintergrund (Pfarrern, Schöffen, ) oder herrschaftliche Zusammenhänge etc. Die Tags sind hier ganz vielfältig einsetzbar.
Ungelöste Probleme sind.

  • Die Umlautproblematik. Irgendwann zu Anfang des Jahres berücksichtigte der Texaner auch Umlaute. fasce und fascé können nun unterschieden werden. Das Problem ist, dass ich schon einige Wappen z.B. mit “accompagne” getaggt hatte, was nun ein anderes Tag als “accompagné” ist.
  • Dann sind die Informationen die man sammeln kann so vielfältig, dass mir einfach eine Systematik fehlt,
  • Zu guter Letzt sind die Blasonierungen auch nicht eindeutig. Ein bestimmtes Wappen kann auf unterschiedliche Weise beschrieben werden. Michel Pastoureau sah hierin einen der Hauptgründe, warum Informatiker und Heraldiker sich nicht verstünden und folgerte woraus folgte, dass es bis heute (1993) keine “application lourde”, also ein richtig gutes Heraldikprogramm gäbe, obwohl man schon in den 1960er Jahre überzeugt war, die Schaffung eines solchen stünde unmittelbar bevor.
    Er meinte dann, dass man entweder einen Informatiker zum Heraldiker umbilden müsste, oder einem Heraldiker die Beschäftigung mit der Informatik nahebringen müsste, bevor eine brauchbare informatische Heraldikapplikation entstehen würde. Er glaubte letzteres wäre einfacher, haha! Nun ja, 1993 konnte sicherlich noch mancher Metzgergeselle sich für Nichtfachleute glaubhaft als Informatiker ausgeben, sobald er einen Rechner gekauft und sein erstes Makro zusammengeklickt hatte.

So, das war es im Groben, wozu ich alles nichts geschrieben habe.

Übersicht meiner aktuellen Heraldikprojekte

Es ist mal wieder an der Zeit für ein Posting zur Übersicht, damit der Leser weiss, was wo und warum gerade da zu finden ist.
Selbstverständlich ist es mein Ziel, die Seiten hier zu füllen und aktuell zu halten und speziell zur Heraldik kann man die Einzelaktionen in bestimmte Projekten zusammenfassen.
Die Vorhaben waren nicht von Anfang an so geplant, es hat sich mehr oder weniger so ergeben. Berichte ich auf wiesel.lu zum Fortschritt eines bestimmte Projektes etwas, werde ich den Postings ein bestimmtes Tag anhängen.

Nachstehend die Projekte, in der Reihenfolge wie ich zur Zeit ihre Priorität sehe.

  1. Armorial Loutsch online

    Es ist das zeitraubendste und umfangreichste Vorhaben. Ich habe nicht mehr und nicht weniger vor, als von allen Wappen die Dr. Loutsch in seinem Buch “Armorial du pays de Luxembourg ” von 1974 erwähnt hat eine Zeichnung anzufertigen, seine Beschreibung mitzuliefern und seine Quellenangaben nachzubeten. Als Starttermin dieses Vorhaben lege ich den Tag des Erwerb meines Exemplars fest, den 16. Oktober 2009.
    Trotz allem geniesst es z.Z. absolute Priorität, mein Motto heisst vorläufig erst mal: Masse statt Klasse. Denn nur eine gut gefüllte Datenbank erlaubt es mir, die anderen Projekte sinnvoll anzugehen.

    Startdatum 6. Oktober 2009
    Tag Armorial Loutsch online
  2. Gemeindewappen der Großregion

    Das älteste meiner Projekte, wurzelt in meiner Jugendzeit. Ursprünglich auf die Gemeinden des Großherzogtums beschränkt, habe ich, nachdem ich selber zum Grenzgänger geworden war, dieses auf alle Gemeinden der Nachbarländer Belgien, Deutschland und Frankreich ausgedehnt, in denen ich in Luxemburg tätige Grenzgänger vermute, oder die sonst irgendwie eng mit meinem Heimatland verbunden sind.
    Nach Möglichkeit will ich, soweit mir die Bedeutung bekannt ist, angeben, was die Wappen bedeuten. Da viele auf den Wappen ehemaliger adliger Familien beruhen sollten diese wiederum bereits in der Datenbank vorhanden sein…

    Startdatum 17.2.2004
    Tag Gemeindewappen
  3. Lebendige Heraldik in Luxemburg

    Ausser mir selber gibt es noch viele weitere Zeitgenossen aus Luxemburg, welche ein Wappen führen. Mein Ziel ist es diese zu sammeln, aber auch andere zu ermutigen, sich selber ebenfalls ein Wappen zuzulegen. Speziell bei diesem Projekt geniesse ich die wertvolle Unterstützung z.B. von Jo Kohn.

    Startdatum 29.11.2009
    Tag Lebendige Heraldik
  4. Wappen zeichnen mit GIMP

    Will man ein Wappen führen, muss man es erst mal entwerfen und dazu gehört in erster Linie: die Zeichnung. Nun kann nicht jeder gut zeichnen, ich auch nicht wirklich. Fürs Internet aber reicht eine geringere künstlerische Qualität, und beim Anfertigen der vielen Zeichnungen aus den vorgenannten Projekten habe ich einige Techniken und Vorlagen für GIMP entwickelt, welche ich nach und nach den Lesern erläutern und zur Verfügung stellen will. Dieses Projekt, am Anfang stark von mir poussiert, ist aber mit der Zeit etwas fusslahm geworden, auch weil ich meine Technik ständig weiter entwickelt habe. Der augenblickliche Stand meiner Seiten unter “Wappenkunst” gibt dies kaum wieder und müsste überarbeitet werden. Sehe ich aber als nicht so dringend an.

    Startdatum 18. September 2008
    Tag Gimp
  5. Pflege des französischen Wappenlexikon

    Eine der grössten Schwierigkeiten sieht der Einsteiger in die (Luxemburger) Heraldik in der Blasonierung. Darunter versteht man, dass die Wappen mit Worten beschrieben werden. Diesen Beschreibungen kommt eine hohe Bedeutung zu, sie sind mitunter wichtiger als die beste Zeichnung. Es gilt, “le texte prime le dessin”, denn nur sie haben, z.B. bei den Gemeindewappen Gesetzeskraft. Leider reicht es nicht einfach nur französisch zu können, die Heraldiker früherer Jahrhunderte haben sich eine Spezialsprache ausgedacht und ihre Beschreibungen in dieser verfasst. Diese gilt es zu erlernen.
    Durch die Beschäftigung mit den vielen Wappenbeschreibungen, fallen mir dabei ständig neue, erläuterungsbedürftige Ausdrücke ins Auge. Wohl gibt es viele gute Lexika auf anderen Sites, diese sind zumeist aber nur auf französisch (logisch) und sind selbstverständlich nicht die spezielle Luxemburger Situation zugeschnitten. Was liegt da näher, als auch ein eigenes Lexikon zu führen?
    Das Projekt “Wappenlexikon” ist folglich ein sehr frühes meiner Vorhaben, es bot ein gutes Übungsfeld für meine Versuche der Programmierung in PHP.

    Startdatum 17.2.2004
    Tag Wappenlexikon
  6. Wappenstatistik

    Welche Farbe kommt am häufigsten vor, welche Schnitte und welche Figuren? Eine klassische Aufgabe der Wappenkunde. Hierzu habe ich bislang immer nur vorbereitende Arbeiten gemacht, etwa die Einführung von mediatags. Irgendwann will ich sowas angeben können, im Augenblick betrachte ich das Projekt aber als noch nicht gestartet.

    Startdatum 30.8.2009
    Tag Mediatags
  7. Dokumentation: Wappen im Alltag

    Uns begegnen Wappen aus Vergangenheit und Gegenwart überall in unserem Alltag. Kein Wunder, war es doch ihr ursprünglicher Zweck kenntlich zu machen, wer wer ist und wem was gehört in Zeiten wo die meisten noch nicht lesen konnten. So finden wir oft Wappen an Gebäuden, und wissen dann nicht was sie bedeuten. Hier will ich es Dr. Bernhard Peter gleich tun, und versuchen die Wappen zu identifizieren und zu dokumentieren. Damit dies gelingt, muss aber erst mal meine Datenbank richtig gut gefüllt sein.

    Startdatum
    Tag Wappen im Alltag
  8. Amtsträgerlisten

    Eng mit den beiden ersten Projekten verbunden ist der Wunsch, die Wappen in Listen zusammenzufassen, etwa die Liste der Äbte verschiedener Abteien. Bekannt sind mir einige zuvor, etwa von Jean-Claude Müller, Norbert Hames, Fernand Emmel, Marcel Lenertz und anderen im Familjefuerscher der ALGH veröffentlichte Listen, oder die Liste der Gouverneure Luxemburgs von J.C. Loutsch.

    Startdatum
    Tag

Übersicht zum Fortschritt bei Armorial Loutsch online

Die folgende Tabelle muss keinen Leser interessieren1, sie soll in erster Linie mir selber Orientierung über meine Fortschritte verschaffen.
Bei einer Durchsicht fiel mir auf, dass ich bei ganz vielen Wappen die Wappenbeschreibung noch nicht angegeben hatte, und bei noch vielen mehr fehlen die mediatags. Den Sinn der Mediatags habe ich gelegentlich schon angesprochen und werde in den nächsten Wochen dem Thema einen eigenen Artikel widmen.
Warum kam es so?

  • Bei “einfachen Wappen” nimmt dieses Eingeben mehr Zeit in Anspruch als das Zeichnen, und macht erst recht viel weniger Spass
  • Bei der Migration nach OVH mussten die Wappenbeschreibungen neu eingegeben werden, das war mir am Anfang zu aufwendig, ferner
  • habe ich Ende 2009 meine Zeichentechnik etwas geändert, was die Berandung von der Figuren und Schildteilungen (der “Zeichenstrich”) angeht: Hauptsächlich lege ich nun Wert darauf, dass die Kanten nicht geglättet werden, also einen klaren Strich ergeben. Sieht teilweise nicht so gut aus, hat aber den Vorteil, dass sich die Farben in GIMP nun sehr leicht ändern lassen und die Dateien werden deutlich kleiner! (10-20 kB, statt vorher grundsätzlich um die 100 kB). Eine weitere Änderung ist die, dass ich Schwarz nun ausschliesslich als Füllfarbe für Figuren und Felder sehe, also muss der Zeichenstrich nun immer in einer anderen Farbe gehalten sein. Der Einheitlichkeit wegen auch bei jenen Wappen, bei denen “sable” gar nicht vorkommt.
    Auf wiesel.lu sind nun aber noch einige ältere Zeichnungen, vor allem unter “A” und “B”. Da ich diese zu ersetzen gedenke, macht es keinen Sinn die Wappenbeschreibungen jetzt einzugeben. Das wäre doppelter Aufwand.
  1. sie wurde ohnehin bei einer Säuberungsaktion irrtümlich gelöscht []

Media Tags könnten helfen

Wenn ich meinen Log’s glauben darf, ist wiesel.lu inzwischen für zwei Sachen berühmt:

Zu letzteren gehört auch meine Sammlung von Wappenfiguren “die Meubles”. Ich zeichne diese Figuren nach und nach und lade sie dann hoch, wo sie dann in einer Gallery angezeigt werden.

Problem: sie liegen dort kreuz- und quer, Sterne neben, Löwen; pelican neben der quatrefeuille, dem ancre, der quatrefeuille tigée, der balance, oder der Crosse d’Abbé, diese wiederum neben der aigle eployée und diese neben der croix ancrée, halt in der Reihenfolge wie ich sie zeichnete.

Wenn ich (und wohl auch der Leser) mal eine bestimmte Figur suche, weiß ich gar nicht, wo anfangen! Vor ein paar Monaten, hatte ich mir mal die Mühe gemacht und die Bilder etwas geordnet. Dazu benutzte ich die eingebaute Funktionalität der Gallery, mit der man die Bilder in eine bestimmte Reihenfolge bringen kann. Aber erstens sind inzwischen wieder viele dazu gekommen und zweitens ist diese Flash-Funktion von WordPress nicht unbedingt einfach zu bedienen und auch nicht stabil, wenn es ein paar mehr Bilder werden…

Ein zweiter Lösungsansatz war, neu erstellte Bilder ins Lexikon aufzunehmen. Aber auch das bedeutet, doppelter Aufwand: Die Beschreibungen müssen dann sowohl zum Bild, als auch in der Lexikontabelle erstellt werden!

Abhilfe verspreche ich mir jetzt von dem Plugin Media Tags 2.0 vom Codehooligan Paul Menard aus Austin, Texas. Google half mir ihn zu finden. Das Prinzip ist ganz einfach: jedes Bild kann mit mehreren Tags (so Schildchen) markiert werden. Z.B. wäre der Pelikan
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sowohl ein “meuble”, ein Vogel, ein Lebewesen, usw. Natürlich bedeutet dies auch einen gewissen Aufwand, so dass der Leser sich noch etwas gedulden muss, bis ihm die neue Ordnung zur Verfügung steht.