Der Lehrstuhl für Geschichte der Technik existiert wohl nicht mehr

Aus den Augen, aus dem Sinn. Dabei lese ich fleissig immer die Alumni News1 und es ist mir doch entgangen, dass Professor Walther Kaiser vor mehr als zwei Jahren emeritiert wurde. An seinem Lehrstuhl für Geschichte der Technik hatte ich nicht nur einen Schein belegt, sondern auch eine Studienarbeit angefertigt und er war der einzige meiner Hochschullehrer mit dem ich mehr als an einer Hand abzählbare pro forma Gespräch geführt habe. Die RWTH Aachen war und ist leider eine Massenuniversität, der Student bekommt in der Regel von seinem Hochschullehrer kaum was mit. Selbst mit Professor Hosfeld, der doch immerhin meine Diplomarbeit mit seiner Unterschrift sanktionierte führte ich nur drei Gespräche, das Einstellungsgespräch und die Wortwechsel, besser meine artige Antwort auf seine freundlichen Fragen während des Dipomvortrags eingeschlossen (ich habe ihn dennoch in sehr guter Erinnerung, auch wenn ich kaum noch weiss, wie er aussah).
Erst der Brokenlinkchecker machte mich dadurch dass die Homepage seit einiger Zeit unerreichbar bleibt darauf aufmerksam, dass der gesamt Lehrstuhl verschwunden ist! Beim Lehr- und Forschungsgebietes Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte der RWTH Aachen fand ich immerhin den Eintrag, was aus seinem Forschungsgebiet wurde! Auf der Seite http://www.wisotech.rwth-aachen.de/?page_id=3574 steht unter ehemalige Mitarbeiter:

Der Lehrstuhl entstand 1969 durch die Umwidmung der Professur für Europäische Geschichte, die von 1964 bis 1969 von Prof. Dr. phil. Albert Mirgeler (1901-1979) besetzt wurde. 2012 wurden auf das bisherige Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts- und Sozialgeschichte die Aufgaben des bisherigen Lehrstuhls für Geschichte der Technik übertragen. Das Institut trägt seither die Bezeichnung: Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte. Lehrstuhlinhaber der Technikgeschichte war von 1987 bis zu seiner Emeritierung Univ.-Prof. Dr. phil. Walter Kaiser.

Prof. Walther Kaiser dürfte einem grösseren Publikum bekann sein, als Autor des zweiten Teils des 5. Bandes der Propyläen Technikgeschichte: “Technisierung des Lebens seit 1945”.

Aber es sind noch weitere Lehrstühle verschwunden. Seite http://www.elektrotechnik.rwth-aachen.de/go/id/qsj der Fakultät für Elekrotechnik klärt auf:

Name Professur/Institut Kontakt
Universitätsprofessor i.R. Dr.rer.nat.habil. Thomas Bemmerl Lehrstuhl für Betriebssysteme www.lfbs.rwth-aachen.de/
Universitätsprofessor i.R. Dr.-Ing. Bernhard Hill Institut für Farbwissenschaft und Farbbildbearbeitung
thematisch fortgeführt in der gleichnamigen Forschungsgruppe)
www.ite.rwth-aachen.de/
Universitätsprofessor i.R. Dr. phil. Walther Kaiser Lehrstuhl für Geschichte der Technik  
Universitätsprofessor i.R. Dr.-Ing. Bernhard Walke Institut für Kommunikationsnetze
(thematisch fortgeführt in der gleichnamigen Forschungsgruppe)
www.comnets.rwth-aachen.de/

Ich verzichte darauf die Links zu setzen, die Seiten werden vermutlich eh bald abgeschaltet.

  1. eine Abschrift der Alumni News stelle ich gelegentlich auf http://www.aachen.lu/tag/alumni/ []

An der Baustelle in Igel wurde auch am Wahltag geschafft

Heute war Wahltag auch in Igel. Nachdem ich zur Wahl war und gut gegessen hatte, machte ich einen kleinen Spaziergang. Dabei kam ich auch zur Baustelle wo zur Zeit die Brücke über die Eisenbahn ersetzt wird. Diese hatte neben mir viele weitere Schaulustige angezogen. Ist ja schon faszinierend, wie die heute bauen! Jezt legen sie das System an, über das die bereit fertig gebaute neue Brücke an seinen endgültigen Einsatzort geschoben wird:

Hoffentlich sind sie aber rechtzeitig fertig, denn weder der Ersatzdienst der Bahn noch die Linie 118 fahren Igel noch an. Wir sind wohl zu unbedeutend, haben ja noch nicht mal schnelles Internet.

neues Layout: zBench

zBench 1.3.1 von zwwooooo löst ab heute Neuro 1.1.4 von den CyberChimps ab.


Ich hatte mich in einem Punkt sehr geärgert: ich wollte eine Seite ausdrucken und stellte entsetzt fest, dass sogar die CyberChimps sich einer der typischen Unterlassungen von Themedesignern schuldig gemacht haben, die ich nicht verzeihen kann: die Navigation wird mitausgedruckt!

zBench ist ein sogenanntes “featured Theme”, besonders gefallen hat mir, dass es ohne Headerbild auskommt. Leider wird auch hierbei die Navigation mitausgedruckt. Werden wir wohl noch weiter suchen müssen…

Dateien aufräumen, meine erste Homepage und der Neuanstrich.

Letzten Sonntag, ich kam grade aus meinem Urlaub zurück, da gab mein Memory Stick seinen Geist auf. Meiner hat mich nicht heimtückisch verlassen, wie der eines Bekannten es seinem Besitzer angetan hat, er ist einfach kaputt! Es waren ihm vermutlich zu viele Schreibzyklen gewesen und sein Ableben ist auch nicht mit einem Datenverlust verbunden, oder dass ich jetzt Ängste ausstehen müsste, jemand anderes könnte meine Forschungsergebnisse in seinem eigenen Namen vorzeitig publizieren1. Nein ich mache regelmässig Backups und zwar mit einer Software namens Synctoy. Syntoy ist super, wenn man öfter an sehr unterschiedlichen Rechnern sitzt, die aber nicht vernetzt werden können2. Man definiert einfach ein Ordnerpaar und lässt die dann synchronisieren. Der Memorystick wurde flugs durch eine mobile Festplatte ersetzt3 und die Not zur Tugend gemacht.

So hab ich es gerne:übersichtliche, geordnete Dateien


Ich entschloss mich dazu, mal wieder meine Ordnerstruktur zu überarbeiten und zu optimieren, so wie ich das ja auch regelmässig mit diesem Webauftritt machen. Viele Dateien kamen zum Vorschein und wehmütig betrachtete ich auch Struktur meines ersten Webauftrittes, hier ein paar Screenshots:

Eingefroren ist in den vorliegenden Dateien ungefähr der Zustand vom Februar 2002. Danach bekam ich DSL und ordnete vieles neu, am 27 Feb 2003 um 23:16:14 +0100 wurde dann wiesel.lu eingerichtet und für diesen Auftritt habe ich mir schon wieder eine andere Struktur überlegt.

30 Ordner und 282 Dateien umfasst die Version 2001/02 in reinem HTML. Eine Menuführung war nicht wirklich vorhanden, ein einheitliches Layout hielt man damals sogar unangebracht, aber sie kannte schon viele Elemente und Themen späterer Fassungen. Sogar eine Art Blog mit aktuellen Inhalten war damals schon angedacht, der Auftritt kannte aber noch eine echte statische Homepage. Und auf dieser gelang es mir, alles was der Leser finden könnte in folgende Kurzform zu bringen:

WARNING! Most Textes on this site are in German!

Es werden die unterschiedlichsten Themen behandelt, von

Fast alles ist noch auf wiesel.lu oder anderen Sites4 im Netz zu finden, ausser meinem Versuch zum Thema “Malerei” eine “Gallery” selber zu implemtieren. Sowas kann man heute nicht mehr machen!

Heute bietet meine “Homepage” viel mehr Inhalte welche verlangen, entsprechend durchstrukturiert zu werden. Das bewirkt notwendigerweise, dass einige Highlights nicht mehr so leicht zu finden sind, deshalb habe ich beschlossen einige besonders gelungene oder beliebte Beiträge von mir, unter “Hervorhebungen” auf der Startseite zu verlinken. Dazu benutze ich ein Widget vom Typ “Text”.

Kommen wir zu meinem letzten Punkt für heute: Ich habe mal wieder das Layout gewechselt!


Bis zum 2.November 2010, als ich den Hoster gewechselt hab, hatte ich zuletzt NotesIL 0.5 von Automattic als Theme, danach längere Zeit das damalige Standardlayout Twentyten. Auch wenn dies mir bald schon zu langweilig werden sollte, es hatte die Messlatte für ein neues Theme hoch gelegt, nicht zuletzt weil es endlich eine richtig gute Navigation durch die Pages erlaubte. Wiesel.lu hat nun mal viele davon.

Da kam ich auf tweaker3 1.0.5 von Arnold Goodway das ich wirklich sehr geschätzt habe. Vor etwa vier Wochen fand ich dann aber dass es doch mal wieder an der Zeit für einen Neuanstrich wäre.

Gonzo Daily 1.4 von Milen Petrinski alias Gonzo, einem Bulgaren, gefiel mir dabei ganz gut und kam kurz in Frage. Sein Theme ist aufgemacht wie eine Zeitung. Nachdem ich gesehen hatte wie klasse sowas bei das bei 16vor aussieht suchte ich im Netz sowas ähnliches für mich. Gestört hab ich mich (etwas) an kyrillischen Einsprengseln, die ich nicht alle wegmachen wollte, vor allem aber daran, dass er nichts zu Navigation durch Pages vorsieht.

Jetzt bin ich erst mal bei Neuro 1.1.4 von den CyberChimps gelandet. Es nervte mich zwar, dass ich erst vieles konfigurieren musste, und die Werbung in eigener Sache (Upgrade to Neuro Pro) geht mir auch auf den Sack, denn sowas kommt für mich nicht in Frage! Dafür wechsle ich zu oft. Ansonsten aber ein sehr sauberes Theme, das sich wenigstens auch konfigurieren lässt!

  1. Mir passiert es eher, dass ich gelegentlich nicht als Quelle genannt werde, so z.B. bei der Publikation der Listen der ANEIL in ihrer Festschrift 2008. Im Jahr davor hatte sich Präsident Philippe Alzin noch überglücklich gezeigt dass sie die Listen auf meiner Homepage gefunden hatten, schliesslich wären sie noch nicht einmal mehr aus den Unterlagen der ALI zu rekonstruieren. Nachher war in der Publikation von dieser Dankbarkeit dann aber nichts mehr zu lesen. Doch ich sehe das als kleine Nachlässigkeit, nicht als böswilliges Schmücken mit fremden Federn. []
  2. dann favorisiere ich die NAS Lösung []
  3. die ist dafür auch eher geeignet, ist viel robuster und hat weniger was gegens Schreiben []
  4. Angegeben wurden die Links auf die heutigen Speicherorte der Beiträge. AVLhistory hingegen habe ich schon vor längerer Zeit nach aachen.lu ausgelagert []

Kirchenfenster, auch in Kanzem

Eine gute Demonstration der Leistungsfähigkeit meiner neuen Kamera sind, jedenfalls für mich, die folgenden Bilder von den Kirchenfenstern die ich in Kanzem gemacht habe:

Viel Freude, dank einer neuen Kamera

Vor ein paar Wochen habe ich mir eine neue Kamera gekauft, dank derer ich nun ein paar schöne Bilder hier einstellen kann die ich vorher nicht hätte erstellen können.
Es sind nicht die 10 Megapixel der neuen Canon IXUS1000HS auf die es ankommt, sondern der 10 fach Zoom der mir diese Bilder ermöglicht hat. Nachgeordnet ein paar Anwendungsbeispiele.

Meine Bibliothek mit mediaman


Mit der Zeit habe ich so einiges an Büchern angesammelt. Einige habe ich auch wieder verschenkt, aber es sind nun doch einige Regalreihen voll, so dass ich längst keine Übersicht mehr habe. Immer mal wieder hatte ich den Gedanken, sie informatisch zu erfassen: mal in Exceltabellen, mal glaubte ich sogar es wäre eine gute übung dafür eine ACCESS Datenbank anzulegen.
Alle diese Lösungen hatten aber den Nachteil, dass ich sehr vieles von Hand eintippen müsste, was interessiert: mindestens Titel, Autor und Herausgeber, oder halt die ISBN. Letztere wiederum ist der Schlüssel dazu, wie es einfach gehen kann: Es liegt doch auf der Hand, dass andere diese Informationen längst eingetippt haben, und bestimmt halten einige sie auch online bereit, etwa Bibliotheken oder Buchhändler. Diese Idee hatte mich schon vor zwei Jahren mal bewegt, am Ende fand ich das Plugin Openbook, was aber nicht so ganz das erfüllt was mir vorschwebt.

Die Software Mediaman kann das, ausnahmsweise war ich mal bereit für eine Software zu bezahlen. Einfach die ISBN eintippen und Mediaman läd den Rest aus dem Internet. Es gab zwar einige Schwierigkeiten bei der Evaluierung. Ich glaube z.B. dass es mediaman Probleme bereitet die Software freizuschalten, wenn es einen Proxy überwinden muss.

DVDs findet das Programm übrigens auch. Hier habe ich auch schon den Überblick verloren 🙂

Neue Version der Heraldiksoftware

Der wichtigste Grund, warum ich 2004 wieder anfing, mich mit der Heraldik zu beschäftigen war der Wunsch, ein Übungsfeld für selbergeschriebene PHP Programme zu besetzen. Inzwischen programmiere ich nicht mehr soviel, habe aber nach wie vor den Ehrgeiz, dem Leser mehr zu bieten als zusammengestellte Wappen. Folgende Probleme soll die Software mir lösen:

  1. Zeichnungen der Wappen sollen in Listen nach bestimmten Kritierien zusammengestellt werden können. (Galleries od. Wappenbücher)
  2. Wappen sollen über die heraldischen Elemente (z.B. meubles, partitions, etc.) oder ihre Träger identifiziert und quantifiziert werden
  3. eine Wappenrolle (Wappendatenbank) muss geführt werden

Beim Softwareschreiben ergab es sich meistens so:

  • immer erst eine spezielle Heraldiksoftware schreib
  • Teile daraus identifizierte, für die es Software von anderen Autoren gibt
  • dann Teile der Software verallgemeinert und ausgegliedert habe
  • und dann Anpassungen schreiben musste

So habe ich die Bildersoftware inzwischen ins Plugin wsl-gallery ausgelagert, und für die heraldischen Begriffe benutze ich inzwischen in erster Linie die Mediatags vom Code Hooligan aus Austin Texas. Voriges Wochenende habe ich meine eigene Lösung mit den costum fields wieder abgebaut, ein Wappen taucht nun in der Wappendatenbank auf, wenn das Bild mit dem Mediatag “wappen” versehen ist. Weiterentwicklung und Pflege dieser Software sind mir heute zu aufwendig.

Es gibt zwar auch andere Tag-Lösungen für Bilder, aber die mediatags vom Texaner sind die einzigen mit einer Programmierschnittstelle, so dass ich die Lösung ausbauen und für meine Texte adaptieren kann.

Natürlich habe ich die Wappen nicht selber getagt, sondern ein Script dazu geschrieben, es benutzte folgende Funktion:


Array
(
[0] => chevron
[1] => gueules
[2] => or
[3] => nix
)*/
$media_tags_tmp = (array)wp_get_object_terms($id, MEDIA_TAGS_TAXONOMY);

$post_media_tags = array();
if ($media_tags_tmp)
{
$post_media_tags = array();
foreach($media_tags_tmp as $p_media_tag)
{
$post_media_tags[$p_media_tag->slug] = $p_media_tag;
}

}

$media_tags_array = array_keys($post_media_tags);
$media_tags_array[] =$tag; // z.B. ‘wappen’

if ($media_tags_array)
{
wp_set_object_terms($id, $media_tags_array, MEDIA_TAGS_TAXONOMY);
}
else
{
wp_set_object_terms($id, “”, MEDIA_TAGS_TAXONOMY);
}

}
?>

weiterhin Werbe Popups bei GMX

Seit 1999 bin ich Kunde bei GMX, die für mich mein Email-Konto betreiben. 2001 wurde ich sogar zum zahlenden Kunden, denn damals hatten die noch die Foren- und Chatgemeinde GiMiX. Letzteres lösten sie 2004 auf, der Kern der GiMix’ler (darunter auch ich 😉 schloss sich zum Verein InKoV zusammen und betreiben seither die Gemeinschaft Ximig.de auf eigene Rechnung.

Schon 2004 war ich über GMX aufgebracht, aber mein Gott, ich hab halt meine Konten dort, der sonstige Service funktionierte aber nicht schlecht. Meine Erfahrungen mit dem Support von GMX waren, im Gegensatz zu jenen mit deren zeitweiligen Partner-Unternehmer 1und1 sogar sehr gut. Große Hoffnungen setzte ich in ein paar Neuerungen, für ihre neue AJAX basierte Mailsoftware begeisterte ich mich vor einem Jahr als Beta-Tester. Aber diese ging nie in Produktion. Stattdessen führen Sie Dienste ein, die ich gar nicht gewünscht habe und schnörkeln an der Oberfläche herum. Bei letzterem haben sie eine sehr minderwertige Praxis eingeführt:
Mache ich, wie gewohnt in meinem Mozilla Browser einen Doppelklick in das Eingabefeld für meinen Namen (jetzt)

<input type=”text” class=”field username” id=”inpLoginPromailUsername” name=”id” value=””/>

damit ich meinen Namen nicht tippen muss, dann erhalte ein unerwünschtes Werbe Popup Fenster und das für einen zahlenden Kunden??!!!

Ich habe mich schon mehrmals beschwert, aber sie tun nix! Sie müssten den zahlenden Kunden ein werbefreies Login Fenster (z.B. mit einer sehr einfachen URL, etwa http://www.gmx.de/pro zur Verfügung stellen, schliesslich zahle ich nicht dafür, damit andere mich bewerben können! Jetzt haben sie zwar ein Login-Feld extra für Kunden eingeführt, minderwertigerweise beschmutzt das meinen Bildschirm aber auch mit ungefragter Werbung (und ich kann die Fenster wieder alle zumachen *grummel*)

GMX, setzen, 6!
nacharbeiten!

Iaddressbook für WordPress

Letztes Jahr entdeckte ich iaddressbook von Clemens Wacha. Ich brauchte dringend eine Adressbuchsoftware um meine dürftige Hausmacherlösung zu ersetzen, denn die funktionierte hinten und vorne nicht so richtig. Daher sprang ich gleich auf, trotz einiger Nachteile: die gewaltigen Vorteile überwogen.
Ich finde, es ist auch nach wie vor die beste in PHP geschriebene Adressbuchlösung, aber ein großer Haken ist der, dass von meinem Verein außer mir keiner sie benutzt und ich kann es meinen Kollegen nicht verübeln:

  1. Die Benutzung ist gewöhnungsbedürftig, sie haben daher Angst Fehler zu machen,
  2. vor allem aber hat Iaddressbook seine eigene, umständliche Benutzerverwaltung.

Das Grundproblem der Benutzung von Iaddressbook ist 2): Das Programm geht davon aus, einen ganzen Webauftritt nur für sich alleine zu haben. D.h. ein Comitard der alten Aachener der bei der Pflege der Adressen mitarbeiten muss sich also mit gleich mit zwei Logins rumschlagen, dem für WordPress und dem für Iaddressbook. Dabei dürfte es kaum einen Verein geben, der sich gleich mehrere Webauftritte zulegt.

Hinzu kommt, dass von allen letztes Jahr von mir als Lösung in Betracht gezogenen Programmen ausgerechnet Iaddressbook kein Update erfahren hat.Die Befürchtung, dass Erweiterungen durch den Autor für mich dann unbenutzbar sind, hielt mich davon ab, es zu adoptieren, anzupassen und selber zu erweitern. So kam es, dass ich für aachen.lu eine Anpassung, parallel zum Code schreiben musste.

Das Logischste wäre also, aus dem Code von Iaddressbook ein WordPress-plugin herauszuarbeiten. Man könnte den Overhead reduzieren, der nicht mehr benötigt wütde, wie die Datenbankabstraktion, die Nutzerverwaltung etc.

Leider dürfte das nicht so einfach werden. Clemens Wacha rühmt sich zwar, alles sehr modular verfasst zu haben, so dass Zusatzmodule einfach zu schreiben sein müssten, aber Iaddressbook selber als ein Modul zu behandeln (was es sein sollte), wird dadurch erschwert, dass er sehr stark auf globale Variablen mit sehr einfachen Namen gesetzt hat (z.B. DB für Datenbank). So wird sein Code zwar gut lesbar, aber auch aufwendig umzuschreiben, weil ja alles über zig Dateien verteilt ist.

Ich befürchte, ich werde keine Zeit finden, diese Arbeit durchzuführen, aber wenn jemand meiner Leser dies tun würde, meldet euch!