Gemeindewappen aus dem Département Moselle (57)

Auch wenn ich mit dem Arrondissement Briey aus dem Département Meurthe et Moselle (54) noch nicht so weit gekommen bin, habe ich schon mal ein paar Wappen aus dem Nachbardépartement Moselle gemalt, damit die Seite nicht ganz so leer ausschaut 🙂

Angefangen mit den Gemeindewappen von Meurthe et Moselle

Nach der langen Winterpause, in der ich mich eher der Digitalisierung alter Skripte zur Wappenkunde gewidmet habe, nahm ich letzte Woche das Projekt Gemeindewappen wieder auf und habe ein paar Wappen aus dem Departement Meurthe et Moselle zu zeichnen:


Ich begann zunächst strikt alphabethisch, weshalb einige weiter von Luxemburg entfernt liegende Gemeinden vorgezogen wurden, werde aber nun dem Arrondissement Briey den Vorrang einräumen.

Ein paar Bilder vom Welterbetag in Igel

Wir hatten ungeheueres Glück: Mitten im wochenlangen instabilem Tief über Mitteleuropa, herrschte den ganzen 5. Juni über in Igel die Frau Sonne. Niemand wurde nass.
Hier ein paar wenige Bilder, die ich an dem Tag gemacht habe:

Am Sonntag ist Welterbetag in Igel

Am kommenden Sonntag, am Unesco Welterbetag organisiert der Heimat- und Kulturverein Agulia Igel an der Igeler Säule ein kleines Fest.
Bekanntlich gehört die Igeler Säule auch zum Weltkulurerbe, auch wenn unsere bescheidene kleine Veranstaltung es nicht ins offizielle Programm der Unesco in Deutschland1 geschafft hat. Ich hoffe aber, dass sich doch einige bei uns einfinden. Es findet im Garten hinter der Säule statt, der letztes Jahr vorgestellt worden war:
Hier das Programm:

Igel Agulia E.V. Heimat- und Kulturverein

Welterbetag am 5. Juni an der Igeler Säule
Am 5. Juni ist der jährliche Welterbetag, an dem die UNESCO-Welterbestätten in besonderer Weise präsentiert werden. Zum 30jährigen Jubiläum des Welterbestatus der Igeler Säule veranstalten wir erstmalig ein Fest rund um die Igeler Säule:

Programmauszug:

  • 10-10.30 Uhr: Führung zur Igeler Säule 10.30-12 Uhr: Musik mit H.W. und Freunden2.
  • Ab 11 Uhr: Mittagessen Hotel-Restaurant Igeler Säule
  • 12 Uhr: Begrüßung von Ortsgemeinde und Heimatverein 13-14 Uhr: Führung Säulengarten mit Silke Oeffling
  • 13.30-15.30 Uhr: Thomas Kiessling
  • Ab 14 Uhr: Kaffee und Kuchen
  • 15.30-16 Uhr: Führung zur Igeler Säule
  • 16-17.30 Uhr: Musikverein Lyra Igel
  • 17.30-19 Uhr: Singkreis Igel
  • Ab 19 Uhr: Gemütlicher Ausklang

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt u.a. mit einem Weinstand der Igeler Winzer. Alle Auftritte und Führungen sind kostenfrei. Unterstützen kannen Sie uns mit einer Kuchenspende!
An diesem Tag werden Kunstwerke, Tassen und Broschüren zur Igeler Säule zum Verkauf angeboten!
Vorstand: Daniel Karl, Renate Mertesdorf, Helmut Moersdorf

  1. https://www.unesco.de/kultur/welterbe/welterbetag/welterbetag-2016.html []
  2. Letztes Jahr habe ich mir mal einen Auftritt von H.W. und Freunden angehört. Hatte mir sehr gut gefallen []

Angefangen mit der Digitalisierung einiger Werke von Ménestrier

Nun da der Winter vorbei ist, möchte ich den Leser noch darauf aufmerksam machen, dass ich während der langen Winterabende ein weiteres, etwas mühseeligeres Digitalisierungsprojekt gestartet hatte. Wegen der überragenden Bedeutung für die theoretische Heraldik, welche dem späteren Zeremonienmeister Ludwigs XIV zukommt, wollte ich unter den Quellen unbedingt auch das eine oder andere Werk von Ménestrier haben. Ich wählte als erstes die:

La nouvelle méthode raisonnée du blason, pour l’apprendre d’une manière aisée, réduite en leçons, par demandes & par réponses, Lyon,

Wer französisch kann und mehr über den verdienten Jesuitenpater wissen will, den verweise ich auf den Artikel mit Werkzusammenstellung, den die verehrte Anne BhD ihm gewidmet hat. Ihr habe ich aber nicht gehorcht, denn Anne meinte:

J’ai volontairement omis les ouvrages numérisés de manière particulièrement médiocre par Google.

Nun, ich finde vor allem die Zeichnungen sind in der Tat wirklich schlecht rausgekommen, aber ich habe als Quelle sehr wohl einen Nachdruck von Google-books übernommen und nachbearbeitet.
Mein Verdienst ist also vor allem diese Nachbearbeitung, wo ich wirklich sehr viele Schreibfehler ausgemerzt habe!
Gegen die schlechte Qualität der Abbildungen aber war ich machtlos.

Lärmschutzdamm in Igel errichtet

Die ganze Woche hatte ich jetzt Probleme den Zug zu erwischen, denn es mussten etwa drei Minuten mehr eingerechnet werden, weil ich noch durch die Unterführung musste.
Da sieht der Schaffner auch keine verspäteten Passagiere angerannt kommen.
Der Grund: entlang eines Teiles der Gleise wurde noch eine niedrige Gabionenenmauer errichtet, die dem Schallschutz dienen soll.

Am Dreck-weg-Tag teilgenommen

Anders als letztes Jahr, wo ich zum Beginn des Frühjahres längere Zeit schwer krank gewesen war, konnte ich dieses Jahr wieder am sogenannten “Dreckwegtag” der Gemeinde Igel teilnehmen.
Es geht dabei darum, dass freiwillige Helfer den Abfall aus der Natur entfernen, den gedankenlose und/oder skrupellose/dumme/faule/versoffene Mitmenschen das Jahr über in derselben deponiert hatten. Weil die Vegetation noch nicht voll erblüht ist, kommt man zu dieser Zeit noch recht gut an den “Dreck” dran, bzw. kann ihn gut erkennen. Zugleich sind die Temeraturen aber schon recht angenehm.
Auch dieses Jahr ging ich bei der Truppe des Heimatvereines mit, dessen Beirat ich seit letztem Jahr angehöre. Anführerin war wieder unsere Vorsitzende Renate Mertesdorf.


Eine kleine Änderung gab es. Dem Bürgermeister war aufgefallen, dass die Gruppe “Heimatverein” in den vergangenen Jahren einerseits zwar immer recht zahlreich vertreten, aber andererseits auch immer als letzte eingetrudelt war. Da wir mit 9 freiwilligen Helfern diesmal wirklich gut aufgestellt waren, teilte der Bürgermeister die Gruppe und die eine begann die Strecke ab der Waldstrasse abzulaufen, die anderen ab dem Friedhof den hohlen Weg rauf. Ich gehörte zur Truppe “Hohler Weg”. Dabei kamen wir auch am “Auswandererkreuz” auf der Schleet vorbei.


Kommen wir nun zum unappetitlicheren Teil, aber leider Kern dieses Beitrages. Gefunden wurden vor allem leere Glas- und Plastikflaschen sowie Blechbüchsen, zumeist ehemalige Behälter alkoholischer Getränke. Es sieht fast so aus, als ob da jemand jeden Tag sein Fläschchen austrinkt und dann aus dem Auto- oder LKWfenster in die Landschaft schleudert. Daneben natürlich auch Fastfoodbehältnisse. Besonderheit diesmal: Im Wald fanden wir Kinderstühle.

Unterwegs trafen wir auch einige hübsche Kühe an, Fleischkühe. Sollen sehr schmackhaft sein, haben Kenner mir berichtet, die den Besitzer wohl kennen und ein paar der Erzeugnisse schon kosten durften.

Zum Ausklang des Tages gab es wieder Grillwurst à gogo, gespendet von der Gemeinde den hungrigen Helfern, in der Feuerwehrhalle.

Alle Abbildungen zum Pursuivant of arms, hochgeladen und eingepflegt.

Letztes Wochenende und den Rest heute Abend, habe ich die verbliebenen Abbildungen zu Planchés “The pursuivant of arms” (1852/59) hochgeladen, beschriftet und eingepflegt.
Dies nahm deswegen deutlich mehr Zeit ein, als z.B. die Abbildungen zu Otto Titan von Hefners zweitem Teil bereitzustellen, weil hier die Abbildungen nicht wie bei OTvH auf getrennten Tafeln hinten an den eigentlichen Test drangehangen wurden, sondern gleich an der Stelle im Text vorkamen, wo sie auch erwähnt werden. Für den Leser eigentlich deutlich angenehmer, für den Digitalisierer mit etwas Aufwand verbunden.
Hier ein paar schöne Beispiele aus dem Buch:


Etwas verfälscht wird der Eindruck, weil ich der Einfachheit halber, jedes Bild als “Einbild-Gallery” eingestellt habe. Dadurch wurde der Aufwand für die Eingabe erheblich reduziert, und man kann auf das Bild klicken, es kommt dadurch aber nicht jedes Bild in dem Grössenverhältnis raus, wie es im Buch war.

Zum Vergleich, die 5 Bilder, wie ich sie eingescannt und nun eingeplfegt habe.
Ein weiteres Problem ist das, dass nicht alle Bilder quadratischen Zuschnittes waren. Hier musste ich an den Rändern dann Farbe dazu klecksen. Ich achtete dabei möglichst darauf, denselben Ton vergilbten Papiers zu wählen, wie die Umgebung.

Planché selber hatte eine Liste seiner vielen Abbildungen zusammengestellt, er nannte sie LIST OF WOOD-CUTS.
In dieser Liste habe ich ebenfalls die Links auf die Abbildungen eingepflegt, so dass man nur auf den Titel des jeweiligen Bildes zu klicken braucht.
Gelegentlich gab Planché mehrere Bilder zu einen Beispiel an, etwa “verschiedene Arten von Rosen” und vergab für diese nur eine Nummer. Ich richtete für jede Variante ein eigenes Bild ein:


Ich denke, damit hat “mein Planché” bereits eine sehr lesbare Form angenommen und wünsche dem Leser schon mal viel Spass.
Als letztes will ich noch Anker setzen, an alle jene Stellen, wo im Original ein Seitenmbruch war, so dass ich auch die Seitenverweise durch Links verwirklichen kann.

Exemplar des zweiten Teils von Hefners Handbuch erworben

Noch bin ich nicht fertig mit dem Einpflegen der Bilder bei Planché, aber ich habe mein Vorgehen für den Pursuivant of Arms für den zweiten Teil des von Hefnerschen Handbuchs der theoretischen und praktischen Heraldik “Praktische Heraldik” von 1863 wiederholt!
Über Amazon habe ich beim Antiquariat Krull in Neuss einen Nachdruck des Handbuchs zweiter Teil von 1883 gekauft.


Wieder war das Buch etwas degradiert, allerdings nicht so stark. Der Einband fehlte ganz, und die Seiten mit Abbildungen waren grösstenteils gar nicht mehr gebunden. Das ist mir für meine Zwecke sogar ganz recht gewesen, denn so liessen sich die Tafeln auf die es mir ankommt leichter einscannen. Es handelt sich zwar um einen Nachdruck, aber wie der Verleger 1887 versichert, wurde am Werk kaum etwas verändert.

Die Qualität der Abbildungen kommt auch beim Scan gut raus, jetzt kannn auch der Vergleich gezogen werden, zur Vorlage auf Google books, z.B. bei diesem schrecklichen Wappen, das v. Hefner für das Königreich Bayern aufgerissen hatte:

An dieser Stelle erlaube ich mir noch mal daran zu erinnern, dass ich kürzlich den Haupttext auch des zweiten Teiles des Handbuches bereitgestellt habe. Dies hat mehr als ein Jahr gedauert. Warum das so lange gedauert hat, mag der folgende Vorher/Nachher Vergleich einer Textpassage verdeutlichen:

Vorher Nachher
Die Blasonierung,
5W sMlasonircn heistt ci» Wappen regelrecht beschreib«!, Waö die Regeln selbst anbetrifft, so ergeben sie D sich «um Teile aus den bisherigen Entwicklungen der theoretischen Heraldik, zum Teil werden sie in Nachfolgendem festgestellt werden; im ^eran>> iedecb darf ie!> bier alt! das Kennzeichen einer richtigen ^^ Blasonierung anführen, daß sie bei möglichster Kürze die größte Deutlichkeit erziele, oder daß sie mit wenigen Worten möglichst vollständig sei, Zur Erreichung dieser beiden Haupteigenschaften dient die ßenntniß der heraldischen Figuren überhaupt und insbesondere der heraldischen Ausdrücke oder Kunstwörter, ‘) sowie die Einhaltung einer richtigen Ordnung in Anwendung derselben, Ein richtig blasonirtes Wappen muß für den Heralditer, so zu sagen , ein in Worten ausgedrücktes Mld geben und ihn in den Stand sezen, ohne Weiteres das betreffende Wappen auch fehlerfrei, zeichnen zu können,
Die Blasonierung,
Blasonieren heißt ein Wappen regelrecht beschreiben! Was die Regeln selbst anbetrifft, so ergeben sie sich zum Teile aus den bisherigen Entwicklungen der theoretischen Heraldik, zum Teil werden sie in Nachfolgendem festgestellt werden; im Voraus jedoch darf ich hier als das Kennzeichen einer richtigen Blasonierung anführen, dass sie bei möglichster Kürze die größte Deutlichkeit erziele, oder dass sie mit wenigen Worten möglichst vollständig sei. Zur Erreichung dieser beiden Haupteigenschaften dient die Kenntnis der heraldischen Figuren überhaupt und insbesondere der heraldischen Ausdrücke oder Kunstwörter, sowie die Einhaltung einer richtigen Ordnung in Anwendung derselben. Ein richtig blasoniertes Wappen muss für den Heraldiker, so zu sagen, ein in Worten ausgedrücktes Bild geben und ihn in den Stand setzen, ohne Weiteres das betreffende Wappen auch fehlerfrei, zeichnen zu können.

Es fehlen weiter noch, in beiden Teilen die Fussnoten. Diese einzupflegen könnte wiederum etwas dauern. Da ich den Leser solange nicht warten lassen will, biete ich ab sofort auch die PDF Version meiner Bemühungen an (ohne die Abbildungen!):
Handbuch Der theoretischen und praktischen Heraldik (PDF)

Jahresbilanz 2015

Wie ich es mir seit Januar 2011 für das Jahr 2010 angewöhnt habe, will ich nun versuchen auch für 2015 Bilanz zu ziehen. Die einzelnen betrachteten Aspekte sind:

Dies ist meine öffentliche Bilanz, die kann und soll jeder lesen. Da lasse ich natürlich ein paar Themen, welche bestimmt auch interessant wären weg: Das Arbeitsleben und mein Haushalt. Bleiben meine Interessen und die Vereine, und hier ist an erster Stelle zu nennen:

Die Entwicklung meines Webauftritt:Wiesel.lu

Quantitative Auswertung des Webauftrittes

Das Angebot in Zahlen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Anzahl bestimmter Elemente, jeweils an Sylvester abgelesen:

Daten Pages Posts Categories Tags Comments
31.12.2011 340 290
31.12.2012 553 371 11 51 127
31.12.2013 567 452 11 61 162
31.12.2014 597 531 11 71 200
31/12/2015 600 689 13 83 273

Die Zahlen zu den Categories und Tags erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn diese beiden Grössen sind, nur die von mir selbst vorgenommenen Einordnungender Posts, also letztlich Eigenbewertungen.
Neben Beiträgen die an den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung gebunden sind (Posts) und hierarchisch eingeordneten (Pages) teile ich auch viele Informationen mittels der hochgeladenen Bilder mit, von denen ich einige als “Wappen” klassiere, Die Zahlen dieser Entwicklung könnten den Leser auch interessieren:

Datum Attachements Bilder Wappen
31.12.2011 3682 3678 3357
31.12.2012 4971 4961 4476
31.12.2013 5593 5577 4779
31.12.2014 6421 6400 5276
31/12/2015 7462 7432 5799

Anschaulicher als die nackten Zahlen, ist vielleicht ihre graphische Darstellung:


Bei Vergleich der Posts mit den Pages ist erstmals zu beobachten, dass die Posts schneller gewachsen sind als letztere, Das sollte eigentlich normal sein, war es bislang aber nicht. Als Erklärung für die vorherige Anormalität dient, neben dem Umstand dass ich in den vorangegangenen Jahren viele Seiten einfach als Platz für die heraldischen Begriffe beim Lexikon eingerichtet habe, meine etwas konservativen Grundhaltung die auch bei meiner “Homepage” zum Ausdruck kommt: Ich beschäftige mich schon seit den 1990ern mit Webauftritten, lange bevor es Blogs und Facebook gab. Die hierarchischen Pages entsprechen viel mehr der klassischen Anordnung einer “Homepage”.
An der Gegenüberstellung des reinen Wachstums in Abbildung 2, wo ich die Differenz zum jeweiligen Vorjahr über die Jahre aufgetragen habe, kann man ablesen:

  1. Dass ich mich nach dem Einbruch 2013 (Abschluss von Armorial Loutsch online), ständig wieder gesteigert habe. Das ist auf meinen Fleiss beim Zeichnen der deutschen Gemeindewappen zurückzuführen.
  2. Dass die Anzahl der Bilder aus der Wappendatenbank sind, inzwischen stäker wächst. Dies sind vor allem die Illustrationen aus meinen inzwischen zahlreichen Digitalisierungen, worauf ich gleich noch zu sprechen komme.

Zunächst schauen wir uns aber an, wie das Angebot angekommen ist.

Zahlen zur Rezeption des Angebotes

Natürlich bin ich so eitel, dass ich gerne wüsste, ob das was ich anbiete auch gelesen oder zumindest geschaut wird. Direkt mit krieg ich das, wenn Leser meine Sachen kommentieren. Ich zähle 39 Kommentare1, die meisten davon sind von Micheal Schröder der mir beim Identifizieren von Trierer Wappen geholfen hatte. Die meisten sind Nachfragen zu Wappen, drei sind Rückmeldungen zu den Elefanten die ich 2013 fotographiert habe.

Jetpack

Seit Mai 2014 erhebt Jetpack statistische Daten zu den Besucherzahlen für mich.
Nachfolgend, ein Auszug aus der Zusendung von Jetpack zu Jahresende2:

In 2015, there were 75 new posts, growing the total archive of this blog to 543 posts.

Longest Streak 5 days 18 August – 22 August
Best Day Saturday with 18 posts total

The busiest day of the year was September 10th with 876 views. The most popular post that day was Eine Hierarchie der französischen Heraldikbegriffe.

  1. Armorial Loutsch (Liste)
  2. OTvH:Heraldisches Original Musterbuch (1863)
  3. Hesper Kutsch online!
  4. Grammaire du blason – Deuxième partie [fr]
  5. OTvH: Handbuch, erster Teil Theoretische Heraldik (1861)

Dass ich hauptsächlich Samstags, wenn ich frei habe, meine Posts absetze überrascht nicht wirklich. Interessant ist dagegen insbesondere der Vergleich mit der Jahresbilanz 2014. Neben dem Armorial Loutsch, welches sich wie erwartet und gewünscht oben gehalten hat, genau wie die Grammaire du Blason sind es weitere zwei Digitalisierungen die hier punkten. Otto Titan von Hefner ist im Ranking der top 5 mit gleich zwei Werken vertreten. Die Hesper Kutsch hält sich allerdings auch wacker.

Inhaltliches

Bei der Heraldik nahm ich im März eine wichtige Umdefinition vor, um die von mir benutzten Begriffe besser an die allgemeinen Gepflogenheiten anzupassen. Verstand ich “Wappenkunde” zuvor hauptsächlich im Sinne von “Kenne das Wappen”, also der Topf für meine Wappensammlung und sah die theoretische Heraldik eher unter der Wappenkunst untergebrachte, spendierte ich der Wappensammlung nun einen eigenen Ordner und die Wappenkunde wurde nun zum Becher eben für die Wappentheorie.
Beim Wappenzeichnen kam ich auch gut veran und kümmerte mich hauptsächlich um die Gemeindewappen in Deutschland, besser gesagt Saarland und das Luxemburgnahe Rheinland-Pfalz. Mit Lothringen habe ich auch schon angefangen, kam da aber noch nicht weit.
Dann beschäftiten mich 2015 vorallem die Digitalisierung von Lehrbüchern der Heraldik. Mit dem Prinsault, brachte ich eines der ältesten online, ansonsten hauptsächlich Werke von Otto Titan von Hefner. Eigentlich wollte ich mich ja um mein Lexikon kümmern, aber ich bin noch nicht so weit. Ich muss erst noch viel mehr von anderen lernen, bevor ich eigenes zu Bildschirm bringen kann.
Dann versuchte ich noch weiter einige Layouts für meine Homepage aus, aber nachdem ich mir endlich die lange gesuchten Vorschriften gemacht hatte, wie ich so eine Bewertung vornehmen wollte, verlor ich irgendwie die Lust darauf. Ich fürchte, ich habe schon zu viele Regeln, die ich befolgen muss. Etwas weniger Regeln täte der Kreaktivität gut.

Zum Vereinswesen

Auch 2015 war ich Präsident der alten Aachener. Mit der Webpage des Vereines konnte ich mich aber kaum befassen, die Agape war nicht gut besucht. Freude machte es mir trotzdem.
Dafür wurde ich bei der Agulia etwas aktiver, musste aber auch da zurückschalten. Für die Arbeitsgruppe Dorfgeschichte finde ich dann doch nicht genug Ressourcen die ich einbringen könnte.

Privates

Über das berichte ich, wie gesagt wie über die Arbeit hier eigentlich nicht. Ich will aber einbringen, dass ich 2015 zum ersten Mal in meinem Leben den Kontinent verlassen habe (der Türkeiurlaub 1996/97 will ich nicht dazuzählen).
Hier ein paar schöne Fotos aus der schönen Zeit von Mitte Mai bis Anfang Juni in New York und Florida.

  1. in obiger Tabelle sind 79 ausgewiesen. Allerdings zählt WordPress manchmal meine Verweise auf frührere Artikel als Kommentar mit. []
  2. Sie war abrufbar unter http://jetpack.me/annual-report/1075450/2015/ []