Lärmschutzdamm in Igel errichtet

Die ganze Woche hatte ich jetzt Probleme den Zug zu erwischen, denn es mussten etwa drei Minuten mehr eingerechnet werden, weil ich noch durch die Unterführung musste.
Da sieht der Schaffner auch keine verspäteten Passagiere angerannt kommen.
Der Grund: entlang eines Teiles der Gleise wurde noch eine niedrige Gabionenenmauer errichtet, die dem Schallschutz dienen soll.

Am Dreck-weg-Tag teilgenommen

Anders als letztes Jahr, wo ich zum Beginn des Frühjahres längere Zeit schwer krank gewesen war, konnte ich dieses Jahr wieder am sogenannten “Dreckwegtag” der Gemeinde Igel teilnehmen.
Es geht dabei darum, dass freiwillige Helfer den Abfall aus der Natur entfernen, den gedankenlose und/oder skrupellose/dumme/faule/versoffene Mitmenschen das Jahr über in derselben deponiert hatten. Weil die Vegetation noch nicht voll erblüht ist, kommt man zu dieser Zeit noch recht gut an den “Dreck” dran, bzw. kann ihn gut erkennen. Zugleich sind die Temeraturen aber schon recht angenehm.
Auch dieses Jahr ging ich bei der Truppe des Heimatvereines mit, dessen Beirat ich seit letztem Jahr angehöre. Anführerin war wieder unsere Vorsitzende Renate Mertesdorf.


Eine kleine Änderung gab es. Dem Bürgermeister war aufgefallen, dass die Gruppe “Heimatverein” in den vergangenen Jahren einerseits zwar immer recht zahlreich vertreten, aber andererseits auch immer als letzte eingetrudelt war. Da wir mit 9 freiwilligen Helfern diesmal wirklich gut aufgestellt waren, teilte der Bürgermeister die Gruppe und die eine begann die Strecke ab der Waldstrasse abzulaufen, die anderen ab dem Friedhof den hohlen Weg rauf. Ich gehörte zur Truppe “Hohler Weg”. Dabei kamen wir auch am “Auswandererkreuz” auf der Schleet vorbei.


Kommen wir nun zum unappetitlicheren Teil, aber leider Kern dieses Beitrages. Gefunden wurden vor allem leere Glas- und Plastikflaschen sowie Blechbüchsen, zumeist ehemalige Behälter alkoholischer Getränke. Es sieht fast so aus, als ob da jemand jeden Tag sein Fläschchen austrinkt und dann aus dem Auto- oder LKWfenster in die Landschaft schleudert. Daneben natürlich auch Fastfoodbehältnisse. Besonderheit diesmal: Im Wald fanden wir Kinderstühle.

Unterwegs trafen wir auch einige hübsche Kühe an, Fleischkühe. Sollen sehr schmackhaft sein, haben Kenner mir berichtet, die den Besitzer wohl kennen und ein paar der Erzeugnisse schon kosten durften.

Zum Ausklang des Tages gab es wieder Grillwurst à gogo, gespendet von der Gemeinde den hungrigen Helfern, in der Feuerwehrhalle.

Kalender für die Agulia Igel steht

Vorige Woche hatte ich die Vorstandssitzung der Agulia besucht, Thema war die Festlegung der Termine der Veranstaltungen für 2016. Letzte Woche hat Renate uns nun mitgeteilt, dass die Sitzung zur Abstimmung mit den anderen lokalen Vereinen inzwischen stattgefunden hat. Damit legt sich die Agulia nun auf die folgenden Termine fest:

16. März 2016 Jahreshauptversammlung
8. Mai 2016 Tagesfahrt nach Speyer
5. Juni 2016 Welterbetag
1. Juli 2016 Trier für Igeler
25.September 2016 Herbstwanderung

A propos, lokale Vereine. Obwohl die Gemeinde Igel nur als 2 Orten besteht und laut Auskunft der Verbandsgemeinde (http://www.trier-land.de/vg_trier_land/Verwaltung/Einwohnerstatistik/Monatsstatistik%20Maerz.pdf) gerade mal 2074 Einwohner insgesamt hat, gibt es hier doch recht zahlreiche Vereine! Die Website der Gemeinde führt alleine 15 auf, welche ich mal in meine Igelseite eingepflegt habe.

Nachtrag: Ein paar Fotos vom Igeler Säulenfest

Nachdem ich Samstags beim Aufbauen für das Igeler Säulenfest mitgeholfen hatte, bin ich Sonntags natürlich auch hingegangen. Dabei machte ich ein paar Fotos, kam aber Ende September nicht mehr dazu sie hochzuladen. Ich war abends und am Wochenende immer zu müde, weil meine Arbeit zur Zeit sehr stressig ist, ein Stress der sich übrigens seit Jahresbeginn ständig steigert.
An jenem Tage aber war sehr schönes Wetter. Unten am Fuss der Säule gab es Verpflegung, die grösstenteils vom Restaurant “Igeler Säule” angeboten wurde:

Stieg man dann die Treppe etwas weiter rauf, war Platz für die Musikkapelle des örtlichen Musikvereines. Hier hatte man auch einen nachempfundenen römischen Streitwagen aufgestellt, von dem aus der Bürgermeister und andere ihre Ansprachen halten konnten, etwa zur Überleitung für die Führung durch die neue Anlage, zu der Dr. Georg Breitner, vom Landesmuseum und halt Silke Öffling, die ausführende Architektin dann vortrugen. Das war der Teil, für den ich mich am meisten interessierte; diese Führung wurde zu 3 verschiedenen Zeiten angeboten.


Nach ein paar einleitenden Worten “am Streitwagen” durch Dr. Breitner, stiegen wir alle die Treppe hinauf, wo dann Silke Öffling die ganze Geschichte noch einmal durchging, mit einer vorbereiteten Fotomappe, wo die Zustände vorher und nachher dokumentiert waren:

Danach genossen wir nach die schöne Aussicht und das wirklich feine Wetter.

Morgen ist Igeler Säulenfest

Morgen ist es soweit, dann wird die Igeler Säule offiziell von der Ortsgemeinde Igel mit einem “Igeler Säulenfest” dem Publikum vorgestellt.


Die Igeler Säule war jetzt ein paar Jahre verhangen, weil sie “im Bestand gesichert”, in gewisser Weise renoviert werden musste.

Hier das

Programm für das Fest im Säulengarten im Steinwingert, den 27. September 2015

11.00 Uhr Begrüssung und Ansprachen
Igeler Singing Kids
12.00 Uhr
  • Einsegnung
  • Mittagessen im Hotel Igeler Säule
  • Siegerehrung “Lese Sommer 2015”
13.00 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
13.30 Uhr Musikverein Lyra Igel
14.00 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
14.30 Uhr Singkreis / Kirchenchor Igel
15.30 Uhr
  • Präsentation Landesmuseum: Dr. Georg Breitner
  • Landschaftsarchitektin Silke Öffling: “Säulengarten”
16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit “HW und Freunde
18.00 Uhr “Dorle&Band”

Heute morgen schon, haben der Bürgermeister und die freiwilligen Helfer der diversen Vereine schon mal alles hergerichtet. Freuen wir uns auf morgen.

Wanderung mit der Agulia Igel

Letzten Sonntag sind wir vom Heimatverein Igel dann, wie angekündigt, gewandert. Ich ging die 12 km Strecke mit, hier dann die Fotos von dieser.

Strasse zwischen Igel und Wasserbillig jetzt gesperrt

Wie angekündigt, wurde die Strasse zwischen Wasserbilligerbrück und Igel jetzt wirklich gesperrt. Und zwar sie mit den Bauarbeiten im ersten Abschnitt begonnen, also zwischen Wasserbilligerbrück und der Löwenener Mühle, so dass die Igeler nicht über Liersberg ausweichen können.


Einige haben mir gesagt, sie würden jetzt durch die Weinberge fahren, das ist mir aber zu gefährlich. Was, wenn mir jemand entgegen kommt? Ich fahre jetzt nur noch

  1. mit dem Fahrrad denn die Fahrradpiste ist noch offen, und kann benutzt werden, wenn nicht gerade ein paar Schlauberger mit dem Auto über diese abkürzen, was natürlich verboten ist.
  2. oder halt mit dem Zug. Am besten mit Fahrrad und Zug.

Demnächst wieder, keine Strassenverbindung zwischen Igel und Wasserbillig

Die Schilder stehen schon, bald wird die Strasse zwischen Igel und Wasserbillig wieder gesperrt, so wie im letzten Jahr.


Derweil letztes Jahr die Strasse nur zwischen Igel und der Löwener Mühle zu war, so dass man noch über Liersberg fahren konnte (was bereits ein beträchtlicher Umweg war), ist dieses Mal vorgesehen, dass die Strasse ganz zu sein wird! Angeblich sollen laut Pressemitteilung des Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (https://www.lbm.rlp.de) die Autofahrer dann über Newel und das Sauertaltal ausweichen müssen, wenn sie nach Luxemburg wollen:

B 49 – Vorankündigung einer Straßensperrung im Zuge der B 49 zwischen Wasserbilligebrück und Igel in den Sommerferien
In den Sommerferien, in der Zeit vom 3. August 2015 bis 4. September 2015 wird die Bundesstraße 49 zwischen der Ortsdurchfahrt (OD) Wasserbilligerbrück und der OD Igel auf einer Strecke von 2,4 km saniert. Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung ausgeführt werden.
Der Durchgangsverkehr wird dazu großräumig von Trier über die B 51 (Bitburger), L 42 (Newel-Ralingen) und die B 418 (Sauertal) sowie in umgekehrter Richtung umgeleitet.
Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten gebaut: 1. Bauabschnitt von Igel (ab dem im letzten Jahr erneuerten DB-Bauwerk) bis zur Kreuzung Löwener Mühle (K3), 2. Bauabschnitt von Löwener Mühle (K 3) bis zur OD Wasserbilligerbrück.

Für die Geschäftsleute ist das wohl noch schlimmer als für die meisten Anwohner, selbst schlimmer als für die Pendler, wenn ich diesem Artikel hier glauben darf:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Wirte-und-Haendler-fuerchten-um-ihre-Existenz;art8128,4263470

Ich vermute weiter, dass Emile Weber für seine Linie 118 auch dieses Mal wieder eine Lösung vorsehen wird, die Igel schlicht ganz aussen vorlässt weil es für die 118 keine Pflichthaltestelle ist. Deshalb hab ich schon mal vorsorlich diesen Monat kein Ticket gekauft.
Ich werde im August/September mit dem Zug fahren, denn anders als 2014 soll ja wenigstens die Bahn nicht betroffen sein. Diese hat dafür andere Probleme: In den vier Tagen wo ich sie nun benutze wurde mir schon zweimal der Zug vor der Nase weggestrichen. Gestern morgen einer ersatzlos, und gestern Abend musste ich auf die klimaanlagenlose Regionalbahn ausweichen die nur bis Wasserbillig fährt. Zum Glück hatte ich das Fahrrad dabei…

Musik und Vortrag zur Igeler Säule

Wenn Igel für etwas bekannt ist, dann für seine Säule, einem Grabmal aus der römischen Antike. So muss alles was die Igeler unternehmen am besten etwas mit der Säule zu tun haben, so dachte wohl auch Dr. Hans-Werner Weisskircher, der ortsansässige Zahnarzt als der seine Mitbürger zu einer kleinen Veranstaltung einlud mit den Worten:

Infos und Musik im Innenhof bei der Igeler Säule
Am Samstag, den 23. Mai um 19 Uhr 30, findet im Innenhof hinter der
Igeler Säule/ Gemeindehaus ein kleines Event statt, bei dem mit
musikalischer Begleitung Infos zu den Bau- Maßnahmen um die Igeler Säule
präsentiert werden. Referentin: Silke Oeffling, Musik: HW und Freunde.

Mich erreichte die Einladung über den Heimat- und Kulturverein Agulia, und ich folgte ihr gerne. Wer sich nicht gut in Igel auskennt, hätte aber etwas Schwierigkeiten gehabt es zu finden, mir war der Innenhof auch unbekannt. Aber er konnte ja nicht weit sein.


Hier erwartete mich dann erst eine schwierige Sitzplatzsuche, denn die Veranstaltung war gut besucht. Zum Glück wurde ich von den Mitbürgern freudig empfangen und sie rückten für mich ein wenig zusammen.

Es wurden deutsche und englische Lieder vorgetragen. Die deutschen waren alle aus den 1930er und 1940er Jahren ausgewählt, oft Filmmusik rund um die Themen, Nacht, Mai und Freundschaft. Hier einige die ich mir merken konnte:

  • “Das gibts nur einmal, das kommt nicht wieder”, ursprünglich vorgetragen von Lilian Harvey in “der Kongress tanzt (1931)
  • “Ein Freund, ein guter Freund”, aus Die drei von der Tankstelle mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis (der dritte, dessen Namen Dr. Weisskircher entfallen war – mir sagte er auch nichts-)
  • “Kauf dir einen buten Luftballon”, aus dem Film Der weiße Traum von 1943
  • “In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine” (Franz Grothe/Willi Dehmel) aus dem Tonfilm Die Frau meiner Träume von 1944 zu dem Dr. Weisskircher bemerkte: ”

    da stelle man sich vor, der sitzt mit den Nachbarn zusammen im Luftschutzbunker und dichtet dann, “in der Nacht ist der Mensch nicht gerne alleine..”

Bei den englischen Liedern habe ich den, sicherlich vorhandenen, roten Faden nicht erkannt. Es waren aber alles ruhige, passende Lieder. Leider bin ich zu unmusikalisch um sie richtig einordnen zu können, ich habe zwar alle gekannt, und doch keinen Titel mir behalten können.
Das Wetter, etwas kühl spielte aber insofern mit, dass es wirklich trocken blieb.
Es wurde gesungen, bis es dunkel genug war, damit der Lichtbildvortrag starten konnte. Die Landschaftsarchitektin Silke Oeffling, auch eine Igelerin, trug dann ihr Konzept zur Neugestaltung des Gartens hinter der Igeler Säule vor, bzw. erläuterte, was letzten Herbst/Winter schon alles erreicht worden ist.


In früheren Jahren, so um 1910, war hinter der Säule schon sowas wie eine Parkanlage, die Grundstücke gehören auch zum grössten Teil der Gemeinde. Es blieb in den letzten Jahren nur eine Treppe nach oben, welche auf beiden Seiten mit Zäunen eingeengt war, die Vegetation war so hoch gewachsen, dass man selbst von ganz oben, unterhalb der alten Kirche kaum noch etwas sehen konnte.
Das wurde alles bis Ende Februar gerodet, nachdem man einen Zugang für die Bagger hatte schaffen können.
Die Trockenmauern wurden freigelegt und restauriert, und einige Bäumchen angepflanzt! Die Auswahl fiel auf Pflanzen, welche die Römer mitgebracht: Quitten, Rosen und so eine Frucht, welche den Leuten heute selbst für Marmelade nicht mehr gut genug wäre und nur noch für Schnäpse beliebt, deren Name mir aber schon wieder entfallen ist.
Am nächsten Tag bin ich dann, bei strahlendem Wetter zur alten Kirche hochgefahren und habe ein paar Bilder gemacht, um mich zu vergewissern dass ich alles richtig verstanden hätte 🙂

Zum Schluss erhielten, sowohl die Referentin, als auch die Musiker ihren wohlverdienten Applaus! Letztere gaben dann noch “What a wonderful World” zu.

Die Brücke in Igel wurde gestern verschoben

Und ist jetzt an ihrem Platz!

Den Leser der besser verstehen will was da gemacht wurde, verweise ich auch einen Artikel auf Lokalo.de: http://lokalo.de/artikel/53766/ab-montag-0-uhr-b-49-zwischen-igel-und-luxemburg-wird-gesperrt