Jahresbilanz 2016

Die Jahresbilanz 2016 ist schnell gezogen: ich habe praktisch nichts veröffentlicht, weil mein Leben sich 2016 hauptsächlich offline abspielte und hierbei Themen im Vordergrund standen, über die ich hier traditionnell eher weniger berichte.

Die Entwicklung des Angebotes

Ich präsentiere mal gleich die Zahlen:

Daten Pages Posts Comments Attachements Bilder Wappen
31.12.2011 340 290 3682 3678 3357
31.12.2012 553 371 127 4971 4961 4476
31.12.2013 567 452 162 5593 5577 4779
31.12.2014 597 531 200 6421 6400 5276
31.12.2015 600 615 273 7462 7432 5799
31.12.2016 748 630 298 7950 7915 5845

Graphisch dargestellt sieht das dann so aus:


Ich habe also kaum etwas geschrieben und beim Wappenzeichnen nachgelassen. Wer diese Angaben mit denem im Jahresbericht von 2015 vergleicht, wird Widersprüche finden. Das kommt daher, dass ich einige Uraltpostings gelöscht habe, aber nur die Zahlen von 2015 angepasst habe.
Inhaltlich stellt sich meine Aktivität auf wiesel.lu so aus:

  1. Digitalisierungsprojekte im Winter/Frühjahr: Planché: Pursuivant of arms und Ménestrier: la nouvelle méthode raisonnée du blason.
  2. Schnell aufgegebener Versuch, die französischen Gemeindewappen zu zeichnen im Sommer.
  3. Zwischendurch ein paar Postings zu Igel.

Ab August brach mein Wille zu Posten ein, was Jetpack gut darzustellen wusste:

Die Lust am Wappenzeichnen verging mir irgendwie und das hat viel damit zu tun, dass mir immer klarer wird, dass ich mit GIMP auf die falsche Technologie gesetzt habe. Meine Leser fragen immer öfter nach Vektorgraphiken, aber das kann ich nicht, und das deprimiert. Gut, Wappen zeichnen mit GIMP musste ich mir auch selber beibringen, aber da war ich jünger und hatte noch keine so grosse Datenbank mit bereits gezeichneten Wappen. Jedenfalls kann keiner mir ein Tutorial für Inkscape empfehlen, mit dem ich auch was anfangen könnte.

Die Rezeption des Angebotes

Klassische Kommentare bekam ich 20. Weitere 10 Leser meldeten sich per Mail. Alle interessierten sich hauptsächlich für ganz bestimmte einzelnen Wappen. Einige habe ich gar nicht beantworten können.
Die beiden Jahre davor, hatte Jetpack mir eine Zusammenstellung zugestellt, die ich sehr begrüsst hatte, dieses Jahr blieb sie aus. Jetpack hat aber einige interessante Daten gesammelt, demnach waren 2016 die folgenden Seiten meines Angebot am beliebtesten:

Rang Beitrag Views
1 OTvH: Handbuch, erster Teil Theoretische Heraldik (1861) 3365
2 Boncourt:Grammaire du blason, Deuxième partie – les ornements extérieurs [fr] 1606
3 Luxemburgische Wappendatenbank 1578
4 Armorial Loutsch (Liste) 1567
5 Hesper Kutsch online! 1241
6 OTvH:Heraldisches Original Musterbuch (1863) 1208
7 Communes au Grand-Duché 933
8 ED: Inventaire descriptif des TAQUES du Musée Historique de Luxembourg 737
9 Heraldik 676

Ganz vorne in der Gunst meiner Leser steht ein Autor aus dem 19. JH aus Bayern: Otto Titan von Hefner, der gleich mit zwei Werken hier vertreten ist (Platz eins und sechs). Meine Wappendatenbank kommt aber schon an dritter Stelle, worauf ich ganz stolz bin, genau wie darauf, dass meine Startseite zur Heraldik es immerhin unter die Top 9 geschafft hat, wenn auch nur auf den letzten Platz.
Eine Überraschung ist die Beliebtheit einer Digitalisierung eines Textes von Emile Didderich zu Ofenplatten.

Weitere Onlineaktivitäten 2016

2016 war ich viel aktiver bei Facebook als die Jahre davor. Anders als Jetpack präsentierte Facebook mir einen generierten Jahresrückblick. Allerdings basierte der so gut wie ausschliesslich auf dem was ich auf meiner eigenen Timeline geschrieben hatte und das ist herzlich wenig. Ich bin nach wie vor eher zurückhaltend auf Facebook. Stattdessen hätte ich mich über eine Zusammenstellung meiner Kommentare gefreut, denn auf die bin ich schon recht stolz.
2016 merkte ich auch erstmals am eigenen Leib, wie Facebook die subjektive Wahrnehmung, die parallelen Welten fördert von denen in den Medien ja so viel die Rede war 2016 (Stichwort: postfaktisches Zeitalter). Kinderlose wollen keine Babyfotos sehen, also filtert Facebook solche raus, etc.
Bei mir war es so, dass ich dem Raoul in so eine “Du bist aus Aachen wenn..” Gruppe gefolgt bin. Fand ich ganz lustig, täglich so kleine Nachrichten aus meiner Studienstadt zu lesen. Doch bald schon gab es nur noch AFD Propaganda, drei bis viermal am Tag postete jemand, wie sehr er sich vor Ausländern fürchte etc, Halbwahrheiten und teilweise krasse Lügen. Eine gewisse Anita A. schrieb dauernd:

“aaaaalso, ich bin ja jetzt nicht in der AFD, aaaaber was Frauke Petry” da jetzt wieder abgelassen hat, das ist sooooo toll”

.
Ich war ja aus Ximig (http://ximig.de) Diskussionen gewohnt und darin auch recht gut: ich konnte das nicht einfach so stehen lassen. Zuerst fragte ich beim Moderator nach, was das alles mit Aachen zu tun hätte und bekam zur Antwort: Alles was Aachener bewegt und interessiert wird hier geschrieben. Also entweder steckte der mit denen unter einer Decke, oder er hat sehr früh kapituliert. Kein guter Moderator.
Dann schrieb ich gegen die rechte Hetze an, und bekam für meine Kommentare auch nicht gerade wenig “Likes”.
Der Höhepunkt war dann, dass einer bundesweiten kollektiven Hausarrest für unbegleitete Minderjährige unter den Flüchtlingen forderte, und fragte, warum seine tolle Idee denn nur in dem Ort wo es die Schlägereien gegeben hatte und nicht bundesweit umgesetzt wurde?

“Weil Kollektivstrafen scheisse sind!”

schrieb ich dann. Kurz darauf bekam ICH eine Verwarnung und zwei Tage danach wurde ich aus der Gruppe gelöscht. Es war wirklich so wie ein anderer Rausgeflogener auf Facebook schrieb:

Es ist, wie wenn der ganze Müll sich selber runtergetragen hätte.

Ab sofort blieb ich von dieser minderwertigen rechten Propaganda verschont und meine Timeline blieb wieder sauber.
DIE Entdeckung während dieser Episode war aber Critical Mass Aachen (https://www.facebook.com/criticalmassaachen/?fref=ts) ! DAS ist ein Bewegung für Alltagsradler. Abgesehen von gelegentlichen geschmacklosen Scherzen, machen die echt viel und stellen richtig tolle Filme ins Netz. Aachen aus der Radfahrerperspektive! Glaube, ich werde mir doch noch einmal einen Helm kaufen, nur um eine Helmkamera betreiben zu können.

Jahresbilanz 2015

Wie ich es mir seit Januar 2011 für das Jahr 2010 angewöhnt habe, will ich nun versuchen auch für 2015 Bilanz zu ziehen. Die einzelnen betrachteten Aspekte sind:

Dies ist meine öffentliche Bilanz, die kann und soll jeder lesen. Da lasse ich natürlich ein paar Themen, welche bestimmt auch interessant wären weg: Das Arbeitsleben und mein Haushalt. Bleiben meine Interessen und die Vereine, und hier ist an erster Stelle zu nennen:

Die Entwicklung meines Webauftritt:Wiesel.lu

Quantitative Auswertung des Webauftrittes

Das Angebot in Zahlen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Anzahl bestimmter Elemente, jeweils an Sylvester abgelesen:

Daten Pages Posts Categories Tags Comments
31.12.2011 340 290
31.12.2012 553 371 11 51 127
31.12.2013 567 452 11 61 162
31.12.2014 597 531 11 71 200
31/12/2015 600 689 13 83 273

Die Zahlen zu den Categories und Tags erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn diese beiden Grössen sind, nur die von mir selbst vorgenommenen Einordnungender Posts, also letztlich Eigenbewertungen.
Neben Beiträgen die an den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung gebunden sind (Posts) und hierarchisch eingeordneten (Pages) teile ich auch viele Informationen mittels der hochgeladenen Bilder mit, von denen ich einige als “Wappen” klassiere, Die Zahlen dieser Entwicklung könnten den Leser auch interessieren:

Datum Attachements Bilder Wappen
31.12.2011 3682 3678 3357
31.12.2012 4971 4961 4476
31.12.2013 5593 5577 4779
31.12.2014 6421 6400 5276
31/12/2015 7462 7432 5799

Anschaulicher als die nackten Zahlen, ist vielleicht ihre graphische Darstellung:


Bei Vergleich der Posts mit den Pages ist erstmals zu beobachten, dass die Posts schneller gewachsen sind als letztere, Das sollte eigentlich normal sein, war es bislang aber nicht. Als Erklärung für die vorherige Anormalität dient, neben dem Umstand dass ich in den vorangegangenen Jahren viele Seiten einfach als Platz für die heraldischen Begriffe beim Lexikon eingerichtet habe, meine etwas konservativen Grundhaltung die auch bei meiner “Homepage” zum Ausdruck kommt: Ich beschäftige mich schon seit den 1990ern mit Webauftritten, lange bevor es Blogs und Facebook gab. Die hierarchischen Pages entsprechen viel mehr der klassischen Anordnung einer “Homepage”.
An der Gegenüberstellung des reinen Wachstums in Abbildung 2, wo ich die Differenz zum jeweiligen Vorjahr über die Jahre aufgetragen habe, kann man ablesen:

  1. Dass ich mich nach dem Einbruch 2013 (Abschluss von Armorial Loutsch online), ständig wieder gesteigert habe. Das ist auf meinen Fleiss beim Zeichnen der deutschen Gemeindewappen zurückzuführen.
  2. Dass die Anzahl der Bilder aus der Wappendatenbank sind, inzwischen stäker wächst. Dies sind vor allem die Illustrationen aus meinen inzwischen zahlreichen Digitalisierungen, worauf ich gleich noch zu sprechen komme.

Zunächst schauen wir uns aber an, wie das Angebot angekommen ist.

Zahlen zur Rezeption des Angebotes

Natürlich bin ich so eitel, dass ich gerne wüsste, ob das was ich anbiete auch gelesen oder zumindest geschaut wird. Direkt mit krieg ich das, wenn Leser meine Sachen kommentieren. Ich zähle 39 Kommentare1, die meisten davon sind von Micheal Schröder der mir beim Identifizieren von Trierer Wappen geholfen hatte. Die meisten sind Nachfragen zu Wappen, drei sind Rückmeldungen zu den Elefanten die ich 2013 fotographiert habe.

Jetpack

Seit Mai 2014 erhebt Jetpack statistische Daten zu den Besucherzahlen für mich.
Nachfolgend, ein Auszug aus der Zusendung von Jetpack zu Jahresende2:

In 2015, there were 75 new posts, growing the total archive of this blog to 543 posts.

Longest Streak 5 days 18 August – 22 August
Best Day Saturday with 18 posts total

The busiest day of the year was September 10th with 876 views. The most popular post that day was Eine Hierarchie der französischen Heraldikbegriffe.

  1. Armorial Loutsch (Liste)
  2. OTvH:Heraldisches Original Musterbuch (1863)
  3. Hesper Kutsch online!
  4. Grammaire du blason – Deuxième partie [fr]
  5. OTvH: Handbuch, erster Teil Theoretische Heraldik (1861)

Dass ich hauptsächlich Samstags, wenn ich frei habe, meine Posts absetze überrascht nicht wirklich. Interessant ist dagegen insbesondere der Vergleich mit der Jahresbilanz 2014. Neben dem Armorial Loutsch, welches sich wie erwartet und gewünscht oben gehalten hat, genau wie die Grammaire du Blason sind es weitere zwei Digitalisierungen die hier punkten. Otto Titan von Hefner ist im Ranking der top 5 mit gleich zwei Werken vertreten. Die Hesper Kutsch hält sich allerdings auch wacker.

Inhaltliches

Bei der Heraldik nahm ich im März eine wichtige Umdefinition vor, um die von mir benutzten Begriffe besser an die allgemeinen Gepflogenheiten anzupassen. Verstand ich “Wappenkunde” zuvor hauptsächlich im Sinne von “Kenne das Wappen”, also der Topf für meine Wappensammlung und sah die theoretische Heraldik eher unter der Wappenkunst untergebrachte, spendierte ich der Wappensammlung nun einen eigenen Ordner und die Wappenkunde wurde nun zum Becher eben für die Wappentheorie.
Beim Wappenzeichnen kam ich auch gut veran und kümmerte mich hauptsächlich um die Gemeindewappen in Deutschland, besser gesagt Saarland und das Luxemburgnahe Rheinland-Pfalz. Mit Lothringen habe ich auch schon angefangen, kam da aber noch nicht weit.
Dann beschäftiten mich 2015 vorallem die Digitalisierung von Lehrbüchern der Heraldik. Mit dem Prinsault, brachte ich eines der ältesten online, ansonsten hauptsächlich Werke von Otto Titan von Hefner. Eigentlich wollte ich mich ja um mein Lexikon kümmern, aber ich bin noch nicht so weit. Ich muss erst noch viel mehr von anderen lernen, bevor ich eigenes zu Bildschirm bringen kann.
Dann versuchte ich noch weiter einige Layouts für meine Homepage aus, aber nachdem ich mir endlich die lange gesuchten Vorschriften gemacht hatte, wie ich so eine Bewertung vornehmen wollte, verlor ich irgendwie die Lust darauf. Ich fürchte, ich habe schon zu viele Regeln, die ich befolgen muss. Etwas weniger Regeln täte der Kreaktivität gut.

Zum Vereinswesen

Auch 2015 war ich Präsident der alten Aachener. Mit der Webpage des Vereines konnte ich mich aber kaum befassen, die Agape war nicht gut besucht. Freude machte es mir trotzdem.
Dafür wurde ich bei der Agulia etwas aktiver, musste aber auch da zurückschalten. Für die Arbeitsgruppe Dorfgeschichte finde ich dann doch nicht genug Ressourcen die ich einbringen könnte.

Privates

Über das berichte ich, wie gesagt wie über die Arbeit hier eigentlich nicht. Ich will aber einbringen, dass ich 2015 zum ersten Mal in meinem Leben den Kontinent verlassen habe (der Türkeiurlaub 1996/97 will ich nicht dazuzählen).
Hier ein paar schöne Fotos aus der schönen Zeit von Mitte Mai bis Anfang Juni in New York und Florida.

  1. in obiger Tabelle sind 79 ausgewiesen. Allerdings zählt WordPress manchmal meine Verweise auf frührere Artikel als Kommentar mit. []
  2. Sie war abrufbar unter http://jetpack.me/annual-report/1075450/2015/ []

Jahresbilanz 2014

Irgendwie komme ich nicht dazu, meine öffentliche Jahresbilanz 2014 zu ziehen. Damit die Zahlen aber nicht verloren gehen, publiziere ich jetzt trotzdem, halte ich es ganz kurz.

Das Wachstum 2014 in Zahlen

Daten 31.12.2014 31.12.2013 31.12.2012 31.12.2011
Pages 597 567 553 340
Posts 531 452 371 290
Categories 11 11 11
Tags 71 61 51 /
Comments 200 162 127 /
Attachements 6421 5593 4971 3682
Bilder 6400 5577 4961 3678
Wappen 5276 4779 4476 3357

Da es nun das vierte Mal ist, dass ich diese Zahlen festhalte, können wir uns auch die Entwicklung des Wachstums betrachten, das ist anschaulicher.


Das Wachstum ist also konstant.

Entwicklungen 2014

Vom Anfang des Jahres bis zum Sommeranfang, erledigte ich in erster Linie liegengebliebenes aus früheren Projketen. Konnte einiges erledigen, aber nicht alles.
Ab Mitte des Jahres, widmete ich mich den Gemeindewappen aus Rheinland-Pfalz, erst mal nur die Zeichnungen.
Daneben, begann ich, jeden Monat ein neues Layout auszuprobieren.

Der Bericht von Jetpack

2014 war auch das Jahr in dem ich Jetpack aufsetzte, darum gibt es jetzt auch einen Jahresbericht von Jetpack: http://jetpack.me/annual-report/1075450/2014/.
Die beliebtesten Bilder waren wohl:


Die beliebteste Seite, wen wundert es, das ist ja angestrebt.

The busiest day of the year was May 1st with 483 views. The most popular post that day was Armorial Loutsch (Liste).

Weiter besagt die Hitliste:

  1. Armorial Loutsch (Liste)
  2. Hesper Kutsch online! 4 comments April 2004
  3. datenbank
  4. Grammaire du blason – Deuxième parti [fr]
  5. Kurioser Flaggenstreit in Luxemburg

Jahresbilanz 2013

Wie letztes Jahr habe ich auch 2013 nicht alles abschliessen können, was ich mir zum 31.12. vornahm, diesmal will ich aber nicht warten bis ich meine Liste abgearbeitet habe. Denn anders als 2012 harrte kein langfristiges Projekt seines Abschlusses. So will ich diesmal den Jahresbericht zügig präsentieren.

Die Entwicklung von wiesel.lu 2013

Zahlen…

Zunächst einmal mein Auftritt, beschrieben durch festgestellte, blanke Zahlen:

Daten 31.12.2013 31.12.2012 31.12.2011
Pages 567 553 340
Posts 452 371 290
Categories 11 11
Tags 61 51 /
Comments 1621 127 /
Attachements 5593 4971 3682
Bilder 5577 4961 3678
Wappen 4779 4476 3357

Da es nun das dritte Mal ist, dass ich diese Zahlen festhalte, können wir uns auch die Entwicklung des Wachstums betrachten, das ist anschaulicher:

/

Jahr 2013 % 2012 %
Pages 14 2,53% 213 62,65%
Posts 81 21,83% 81 27,93%
Categories 0 0,00% / /
Tags 10 19,61% /
Comments 35 27,56% / /
Attachements 622 12,51% 1289 35,01%
Bilder 616 12,42% 1283 34,88%
Wappen 303 6,77% 1119 33,33%

Oder als Graphik, das müsste noch auschaulicher sein.
wachstum2013
Ziehen wir neben dieser quantitaiven Begutachtung, noch zur qualitativen Gegenprobe die Liste der Tagebucheinträge zu Rate, dann können wir folgendes Fazit ziehen:

  1. Die Menge der statischen Seiten (Pages) und jene der Wappen wuchs 2013 viel weniger stark als 2012 was sich dadurch erklären lässt dass, einerseits für die meisten Begriffe bereits vor 2013 eine Seite im Lexikon angelegt worden war2 und andererseits der Armorial Loutsch umgesetzt ist und kein vergleichbares Projekt begonnen wurde.
  2. Dagegen wuchs die Menge der Bilder, die nun keine Wappen darstellen doch recht beachtlich, weil ich 2013 den Schwerpunkt auf die Wappenkunst gelegt hatte und entsprechend viele Illustrationen angefertigt habe.

… und Inhalte

Verglichen mit meinem Bericht für 2012 weist der für 2013 eine deutliche grössere Vielfalt der behandelten Themen auf. Kam voriges Jahr kaum etwas anderes zur Sprache als die Umsetzung des Vorhabens Armorial Loutsch, so finden wir 2013 eben dem weiterhin bestimmendem Thema Heraldik hier Beiträge:

  • meine Vereine,
  • meine buchhalterischen Bemühungen um die Artikel im Familijefuerscher,
  • meine Versuche Ordnung zu schaffen und meine Texte zu verbessern, sozusagen über meinen internen Hausputz,
  • und als einmalige Reihe: Fotos von der Elefantenparade in Luxemburg,

Nichtereignisse

Zwei “Jubiläën” habe ich 2013 vergessen zu beklatschen:

  1. 10 Jahre wiesel.lu. Am 27. Februar 2003 habe ich den Auftritt eingerichtet. 2003 beschäftigte mich die Suche nach einem Festvertrag und hielt mich davon ab, viel über dieses Ereignis zu berichten, und im Februar 2013 beschäftigten mich auch andere Dinge. Zwar hatte ich einen Artikel geplant, kam aber nicht mehr dazu.
  2. 5 Jahre ist es her, dass ich den Schwerpunkt des Auftrittes zur Heraldik hin verschob. Auch verschwitzt.

Insgesamt war 2013 weniger auf Wachstum, denn auf Konsolidierung des Erreichten gerichtet, vor allem in der ersten Hälfte des Jahres lief nicht sehr viel. Im Einzelnen:

Zur Heraldik

Da ich mir nichts im Besonderen vorgenommen hatte, wollte ich zu Beginn des Jahres erst mal das umsetzen, was ich an Projekten für nach dem Abschlusses von ALO vorgesehen hatte. Ich begann einige Wappen zu erneuern, arbeitete an den bis dahin vorgesehenen Digitalisierungen worüber mir der Gedanke kam, es sei an der Zeit den Bereich Wappenkunst endlich auszubauen. Schnell wurde die Notwendigkeit erkannt sich auch mal der heraldischen Theorie zu widmen. Eine eigene Einführung in die Heraldik sollte her! Bevor ich selber was schreibe, wollte ich mir anschauen wie andere das gemacht hatten, Michel Pastoureau hatte ich 2012 schon durchgelesen und die Grammaire du blason sogar schon digitalisiert. An letzterer sollte ich 2013 noch viel rumfeilen.

Mich erinnernd, dass mein eigener autodidaktischer Einstieg in die Heraldik in den 80er Jahren eher mit vielen Bildern als mit der Lektüre von vielen Texten verlaufen war, plante ich zunächst mich an Rolland und Bender anzulehnen, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Illustrationen zum Armorial de Rietstap in mehreren Bändern zusammengestellt hatten und digitalisierte erst mal die Beschriftungen ihrer einführenden Schautafeln und plante auch die Figuren nachzuzeichnen, befand aber schnell dass die Auswahl welche sie getroffen hatten für meine Zwecke nicht passte, denn sie basiert sehr stark auf der Vorlage die sich illustrieren wollten. Dann besah ich mir den Original Rietstap mal genauer und dachte wenn schon denn schon! Rietstap’s Einführung in die Heraldik weicht etwas von den Ansichten der anderer Autoren ab und ich fand sie originell!

Ich begann damit die Einführung Rietstaps in die Heraldik zu digitalisieren! Besonders interessiert bin ich dabei:

Um ihn besser zu verstehen, habe ich auch seine Vorwörter digitalisiert und stellte sie bereit.

Die Digitalisierung von Rietstaps Einführung, als Vorarbeit zu den Projekten eigenes Wappenlexikon und eigene Einführung nahm also den Großteil meiner Zeit ein, die ich der Heraldik 2013 widmen konnte.

Daneben gab es nur kleinere Arbeiten, hauptsächlich zur Wappenkunde der staatlichen Wappen, wie die Anfertigung der Wappen der belgischen Provinzen und der deutschen Bundesländer, sowie pflegerische Aktivitäten im Rahmen der dieses Jahr lancierten Aktion Astgabeln verstärken.

Zum Vereinsleben

  • Seit Februar des Jahres musste ich mich darauf vorbereiten dass ich im März dann Präsident des Vereins der alten Aachener wurde. Gut, ich bin seit 2002 Mitglied des Vorstandes, aber stellvertretender Vorsitzender und Webmaster ist dann doch etwas anderes als Präsident. Ich habe bereits viel investiert und zusammen mit meinen Freunden gegen den Niedergang angekämpft, aber hier kommt noch viel weitere Arbeit auf mich zu! 2013 investierte ich noch einmal einige Arbeit in die Homepage des Vereins aachen.lu, hier legte ich insbesondere ein paar Gebrauchsanweisungen für meine Kollegen an.
  • Berufsbedingt habe ich in zwei weiteren Vereinen, mein Engagement verstärkt, bzw. bin eine Mitgliedschaft angegangen, der AITI(TM) und der AGITE.
  • Passiver als bei den vorgenannten Vereinen ist meine Mitarbeit bei der Agulia IGEL. Hier gab es einen interessanten Vortrag zum Igeler Säule wo ich gespannt lauschte, ich nahm an der Wanderung teil und ich half mit beim Frühjahrsputz.
  • Und für, oder besser von der ALGH habe ich die Artikel im Familijefuerscher mal gesammelt und werde sie noch weiter katalogisieren

Bei so viel Vereinsbelangen, wo überall Dateien anfallen von denen ich annahm, dass sie auch andere interessieren müssten, habe ich dann meiner Seite “Vereine” eine eigene Ebene spendiert und weitere Seiten angelegt.

Zu meinen sonstigen Interessen

2013 habe ich mich deutlich stärker als in den Jahren davor bemüht, nicht nur Texte, Bilder und Daten zu sammeln und sie zu strukturieren, sondern sie auch besser und übersichtlicher zu präsentieren, wozu ich die bereits erwähnte Aktion Astgabeln verstärken gestartet habe. Dabei sollen Seiten, welche zunächst nur als ordnungstiftend angelegt worden waren, mit sinnvollen, aussagekräftigeren Texten ausgestattet werden, damit der Leser sich vom Stamm (etwa von der Seite “heraldik” oder “about” zu jedem Ast durchhangeln kann und auf der jeweiligen Astgabel schon erfahren kann, was er weiter unten vorfinden wird.

Eine einmalige Aktion war es, Fotos von allen Elefanten der Elefantenparade zu knipsen und online zu stellen. Die Idee kam mir spontan, als ich zufällig mitbekam dass neben der Kathedrale welche aufgestellt wurden. Allmögliche Künstler aus der Großregion hatten an diese Aktion teilgenommen, jeder sollte irgendwie einen Elefanten nach seinem Geschmack bemalen oder selber machen, der Erlös soll Projekten zum Schutz des vom Aussterben bedrohten indischen Elefanten zu Gute gekommen sein, oder noch kommen (?).

Zum Arbeitsleben

Über das berichte ich hier eher nicht, Dienst ist Dienst und Freizeit ist Freizeit. Ich habe 2013 sogar meine, allerdings inzwischen stark veralteten Seiten zum Arbeitsrecht wieder abgeschaltet. Da ich aber meine Arbeit liebe und sie ein sehr wichtiger Teil meines Daseins ist und ich Ereignisse aus dem Arbeitsleben in frühreren Kurzfassungen aufnahm, hier nur kurz die prägendsten Ereignisse:

  • Zum 1. Januar trat ein neues Gesetz in Kraft, welches will dass die Inspektoren der ITM auch feststellen dürfen ob Firmen illegale Ausländer aus Drittstaaten (Nicht Eu Bürger) beschäftigen und wir sollen die Firmen ggf. sanktionieren können.
  • Dann ging unser langjähriger Direktor in Rente und einer seiner Stellvertreter wurde sein Nachfolger,
  • und ich verlor eine geschätzte Mitarbeiterin, weil diese nach Mexiko ausgewandert ist.
  • dafür kamen, freilich erst ganz zum Schluß des Jahres zwei neue.
  1. davon 8 reine hausinterne Pingbacks, die dürfen eigenlich nicht als Kommentare gezählt werden []
  2. siehe hierzu meinen Beitrag vom 4. November 2012, Punkt 4 []

Rückblick 2012

Wie schon letztes Jahr will ich den Stand zum Jahreswechsel festhalten.
Da wir 2011/12 zum ersten Mal diese Daten festgehalten haben, können wir erst dieses Mal auch das Wachstum bestimmen:

31/12/2012 31/12/2011 Wachstum
Posts 371 290 81 27,93%
Pages 553 340 213 62,65%
Categories 11 k.a.
Tags 51 k.a.
Comments 127 k.a.
Attachements 4971 3682 1289 35,01%
Bilder 4961 3678 1283 34,88%
Wappen 4476 3357 1119 33,33%

Wie man sieht ist das Wachstum recht beachtlich, vor allem bei den Pages. Das kommt wohl daher, dass ich viele Begriffe ins Heraldiklexikon aufgenommen habe; für jeden Begriff eine Page. Diese Seiten sind im Augenblick aber noch kaum gefüllt.

Ansonsten ist der Jahresbericht 2012 recht schnell gemacht. Da ich mir nur ein einziges Ziel vorgenommen hatte, habe ich das dann auch erreicht. Wie ich mir dem Projekt Armorial Loutsch online voran kam, steht schon im Abschlußbericht und braucht hier nicht wiederholt zu werden, daneben ist auf diesen Seiten kaum was berichtenswertes passiert.

Erwähnt werden sollte vielleicht, dass ich begonnen habe alte heraldische Texte zu digitalisieren von Autoren die längst verstorben sind. Ziel ist es, diese nicht mehr so leicht auftreibbaren Gedanken meinen Lesern zugänglich zu machen, aber selbstverständlich auch sie auszuschlachten! Es gibt nämlich zwei Themen die ich gerne ausbauen würden: die Inverse Wappenkunde und die theoretische Heraldik (abzuhandeln unter Wappenkunst und Lexikon).

Interessanterweise habe ich 2012 nur einen einzigen Beitrag verfasst, der nichts mit Heraldik zu tun hatte, nämlich meine Eindrücke von ein paar Kursen, die ich dieses Jahr am INAP belegt hatte.

Halbjahresbilanz und Ausblick

Wie zu Beginn des Jahres versprochen, habe ich keine weiteren heraldischen Projekte mehr verfolgt als dieses eine und es konnten gute Fortschritte erzielt werden. Jedenfalls fühle ich jetzt schon die geistig befreiende Wirkung der Erwartung des nahen Abschlusses. Im Augenblick sind nur noch 62 Wappen zu zeichnen, nach den augenblicklichen Berechnungen wären folglich von 3766 bekannten Wappen (davon 827 Varianten, Brisuren etc.) schon 3704 gezeichnet das entspricht 98.35%! Wir sind also nahe dran! Die folgende Graphik veranschaulicht noch mal den Fortschritt:

Da inzwischen viel weniger Wappen noch zu zeichnen sind, als bereits hochgeladen wurden, habe ich zum besseren Überblick ein Code Schnipsel in PHP eingefügt, wo der Leser sich nur die noch nicht erstellten Zeichnungen anzeigen lassen kann.

Die genauen Zahlen habe ich zwar festgehalten, erspare ihren Anblick aber dem Leser. Die unterbreite ich dann, wenn ich das Projekt als abgeschlossen ansehe, was ja nun nicht mehr lange dauern dürfte. Nur soviel: am 10 Januar stellte ich folgende Berechnung an:

Wenn ich davon ausgehe, dass es bei im Schnitt 5 Wappen am Tag bleibt, es insgesamt 3750 Wappen gibt (…) bleiben 855 Zeichnungen anzufertigen, wäre das Projekt in 171 Tagen = 5.71 Monaten abzuschliessen.

171 Tage nach dem 10. Januar verhiesse uns den Stichtag 29. Juni, wir wären also noch im Zeitplan. Den Schnitt von 5 Wappen pro Tag konnte ich natürlich nicht einhalten, er liegt wieder bei etwa 3.5. Das Wetter ist, ausser Tagen wie heute, viel schöner und ich verbringe meine Freizeit wieder stärker in der freien Natur und weniger zeichnend am Computer. Auch muss, wie schon gelegentlich angesprochen für die letzten Wappen mehr Aufwand betrieben werden, denn ich liess sie nicht zufällig bis zum Schluss liegen.

Einer der Punkte ist der, dass ich von einigen gar nicht weiss/oder wusste, wie sie ausgesehen haben könnten, weil mir eine gute Vorlage fehlt, Loutsch gab nur die Blasonierung an. So tauchen immer wieder heraldische Begriffe auf, die etwas esoterischer sind (z.B. morné, oder vivre) und die ich gar nicht in meinem Lexikon führe, und zudem so leicht in den gängigen online verfügbaren Sammlungen finde!

Ausblick

Um diesem Problem zu begegnen, muss ich mich notwendigerweise auch mit den bislang gemiedenen esoterischeren Büchern früherer Jahrhunderte beschäftigen. Denn auch wenn ich mich den moderneren Autoren wie Michel Pastoureau anschliesse dass das Wappenwesen von diesen Relikten befreit gehört, in den Quellen findet man diese Begriffe noch und sie müssen daher auch erklärt werden. Man findet viele dieser Bücher aus dem 19.JH, deren Copyright ja abgelaufen ist inzwischen digitalisiert im Netz. Leider kann man sie dort dann nur in Auszügen lesen, oder in einer schauderhaften, fehlerdurchwogten Fassung. Beides ist für den Leser aber unbequem. Ich liebäugele daher mit der Idee, selber solche Werke zu digitalisieren! Das könnte ein Anschlussprojekt werden, ich will mich hier aber noch nicht festlegen ob ich das wirklich angehen werde.

Armorial Loutsch online wird ohnehin nicht abgeschlossen sein, wenn die 62 noch fehlenden Zeichnungen hochgeladen sind:

  • Viele neuerstellte Wappen müssen noch beschriftet werden (z.Z. 572)
  • diese müssen auch noch getaggt werden (Mediatags), damit sie von der Statistik erfasst und z.B. im Lexikon unter Vorkommen aufgeführt werden
  • Und es steht noch das “Big Review” an, wo alle Zeichnungen, alle Mediatags und alle Beschriftungen noch mal überprüft werden.

Letztere habe ich schon angefangen, unter “Umsetzung” wird der Leser über den Fortschritt informiert, er liegt z.Z. bei 227 überprüften Wappen, das sind 6.03%.

Neben den oben genannten Aufgaben möchte ich mich, nach Abschluss von ALO vornehmlich der lange zurückgestellten Beschäftigung mit dem Thema “Wappenkunst” widmen. Im Augenblick sehe ich hier zwei Aufgaben für dieses Thema die beleuchten werden sollten:

  1. Die Theorie: Wie sind Wappen eigentlich aufgebaut, oder wie sollten sie aussehen? Stichwörter: Einführung in die Heraldik/Wappenhandbücher/Literatur/Wappenlexikon.
    Besonders die Pflege des letzteren müsste intensiviert werden, denn auf Begriffe aus dem Lexikon wird jetzt verstärkt in den Wappenbeschreibungen verwiesen.
  2. Die Praxis: Wie kann ich selber Wappen zeichnen oder gar entwerfen? (Anweisungen zum Zeichnen mit GIMP/Bereitstellen von Vorlagen)

Ein Jahresrückblick 2011

Wenn ich diesmal eine Bilanz des verflossenen Jahres ziehen soll, fällt sie ausgesprochen langweilig aus. Der Auftritt legte 2012 als in erster Linie mengenmässig und weniger thematisch zu. Will ich hier mal kurz festhalten, wie es ausschaut, am 31.12. bestand der Auftritt aus:

  • 290 Postings
  • 340 Pages
  • 3678 Bildern, davon 3357 Wappen
  • 4 andere Attachments

zur Heraldik

Dominiert hatte 2011 hier, noch stärker als 2010 die Umsetzung des Projektes Armorial Loutsch Online. Zu Beginn des Jahres war ich vorsichtig optimistisch es noch 2011 abschliessen zu können. Es erwies sich als sehr viel umfangreicher, dennoch bin ich in dem Punkt mit meinen Leistungen zufrieden: In den letzten Tagen vor Jahresende konnte ich noch die letzten “weissen Flecken” tilgen, Gesamtumsetzung (bei den Zeichnungen!) liegt nun bei 77%. Die im April angelegte Tabelle erlaubte erstmals einen vernünftigen Überblick des erzielten Fortschritts bei der Umsetzung.

Umsetzung pro Buchstabe

Ausser dieser Umsetzung erfolgte nicht viel. Etwas Literatur wurde erworben und zu Beginn des Jahres beschäftigte ich mich sogar ein wenig mit deutscher Kommunalheraldik. Quantitativ ist dafür eine Menge geschafft worden. Schon im Februar wurde die 2000 Wappen Marke geknackt, im November dann das 3000.. Hier die Zahlen welche diese Entwicklung dokumentieren:

  23 avr. 11 10 mai 11 5 oct. 11 29 déc. 11 2 janv. 12
Umgesetzt 1639 1675 2248 2752 2855
Varianten     784 796 800
Geschätzte Gesamtzahl 3561 3658 3740 3746 3749

Es mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, dass auch die Gesamtzahl der Wappen sich verändert. Dies kommt daher, dass ich auch Varianten eines Wappens berücksichtige, wo Loutsch keine Zeichnung angegeben hat, sondern sie oft sogar nur in einem Nebensatz erwähnt. Diese entdeckt man erst bei genauerer Analyse des Textes. Die Zahlen dieser Varianten begann ich übrigens erst später aufzuschreiben, daher fehlen Werte in der obigen Tabelle. Hier diese Tabelle in einer Graphik:

zeitlicher Verlauf der Umsetzung

Man kann ablesen, dass
Und wer es ganz détailliert mag, kann sich auch meine Excel Datei zur Umsetzung reinziehen.

Dabei gelang es die Geschwindigkeit beim Zeichnen ständig zu steigern, was diese Tabelle hier verdeutlicht:

  23.4.
bis 10.5
10.5
bis 5.10
5.10
bis 29.12
29.12
bis 2.1.12
verstrichene Tage 17 148 85 4
im Zeitraum gezeichnete Wappen 36 573 504 103
Wappen pro Tag 2,12 3,87 5,93 25,75

Der letzte Wert ist natürlich ein Ausreisser an einem verregnetem Wochenende, der zählt nicht 😉 Dass diese Steigerungen gelangen ist insofern natürlich, als mit jeder Zeichnung der Fundus an Vorlagen wächst, auf die ich bei neuen Wappen zurückgreifen kann. Freilich benutze ich nicht stur immer dieselben Vorlagen, sondern zeichne etwa den Löwen durchaus auch zum X-ten Mal neu, wenn die Zeichnung es verlangt.
Wollen wir wieder mal eine Milchmädchenrechnung erstellen? Wenn ich davon ausgehe:

  • dass es bei, im Schnitt, sagen wir 5 Wappen am Tag bleibt
  • dass es insgesamt 3750 Wappen gibt, davon 801 Varianten, und
  • bis zum heutigen Tag 2895 erstellt wurden,

bleiben 855 Zeichnungen anzufertigen, wäre das Projekt in 171 Tagen = 5.71 Monaten abzuschliessen.

Gemeindewappen

Nicht so richtig voran kam ich dagegen mit den anderen Vorhaben zur Heraldik, etwa den Gemeindewappen. Ich ging doch tatsächlich davon aus, 2011 richtig viele deutsche Gemeindewappen zeichnen zu können, es blieb aber bei den Wappen einiger Verbandsgemeinden und einem einzigen Landkreis, dem von Trier Saarburg.

Sonstiges

  • Das Lexikon wurde im Zuge des Vorhabens “mehr Qualität bei der Wappenbeschriftung” bereits stark um Begriffe erweitert.
  • Es wurden einiges an ordnungsstiftenden Unterseiten angelegt, und teilweise diese sogar gefüllt.

Arbeitsrecht

Seit April halte ich auch einige Seiten zum Thema “Luxemburger Arbeitsrecht” bereit. Es handelt sich um juristische Texte, hauptsächlich um das Arbeitsgesetzbuch angereichert mit Querlinks.
Ich habe dies allerdings nicht großartig beworben, denn ich will sie nicht öffentlich referenziert oder diskutiert wissen. Es sind mehr meine eigenen Unterlagen, mit eigenen Bemerkungen und Hervorhebungen welche mir helfen sollen, mich besser in die Materie einzuarbeiten. Zudem sind viele gar nicht auf dem neuesten Stand, den Service kann ich nicht bieten. Der Leser sei dafür auf die Seiten von Legilux verwiesen.

vorgehabte, nie geschriebene Postings

Zum Jahresende ziehe ich immer gerne Bilanz und bei den Vorbereitungen zu dieser Bilanz “Wiesel.lu 2011” fiel mir ein Zettel in die Hände mit Titeln von Beiträgen, die ich noch verfassen wollte “wenn ich dazu komme” und das erfolgte dann nie. Neben den üblichen Begründungen (zuviel andere Anforderungen, eine unerwartete Operation etc.) mache ich für diesen beklagenswerten Umstand vor allem einen Mechanismus verantwortlich, der mich offenbar vom Schreiben abhält:

  1. Mir kommt eine Idee: Hey, darüber müsstest Du was schreiben.
  2. Dann denke ich, eine kurze Mitteilung à la twitter liest kein Mensch, interessiert kein Mensch und wenn mich überzeugt habe, dass es mir sch.. reichlich egal ist ob es überhaupt wer liest, befinde ich: um sich damit zu befassen musst Du weiter ausholen und dem Leser, also im Zweifelsfall nur mir selber, etwas mehr bieten als eine Kurzmitteilung.
  3. Dann fange ich an zu recherchieren und schon erweitert sich ganz automatisch das Thema, zu leistende Vorarbeiten fallen mir ein, ich setze mich an die Umsetzung dieser Vorarbeiten und diese implizieren weitere, etc.
  4. Dann setzt die Selbstzensur ein: Und wenn es doch z.B. ein pensionierter aber streitlustiger Leser mit zu viel Zeit es liest? Vielleicht fühlt der sich angegriffen und ich “ernte wieder Sturm“. Oder möchte ich genau das? Lieber beschimpft als unbeachtet, oder ? Ach, später…
  5. Am Ende ist es soviel vorzubereiten und abzuwägen, dass ich “nicht mehr dazu komme”.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, zähle ich jetzt einfach alle Artikelchen die ich vorhatte auf, und erkläre. Zu folgenden Themen hatte ich vor, mich zu äussern:

Vereine und soziales

Zu melden gäbe es hier, dass ich, nachdem ich gehört hatte dass es den Verein doch noch gäbe, meine Mitgliedschaft für 2011 und 2012 bei der ALGH erneuert habe. Hintergedanke wäre ein Austausch mit in Luxemburg tätigen Heraldikern und der Wunsch nach Unterstützung bei meinen Heraldikprojekten. Bislang habe ich dennoch nichts vom Verein vernommen.
Weiter wollte ich melden, dass ich mir, nach jahrelangem Zögern nun doch ein Konto bei Facebook zugelegt habe. Obwohl ich nur zwei zu meinem Namen zusätzliche Angaben machte (meine Herkunft aus Clemency, und mein Diplom von der RWTH Aachen) wuchs sich mein Kreis virtueller Freunde binnen kurzem zum Konveniat meiner Aachener Studentenzeit aus und ich freute mich ganz besonders jene Freunde wiederzufinden, die nicht Mitglied bei der Amicale der “alten Aachener” sind.

Interesseschwerpunkt Geschichte

Im Jahre 2011 hatte ich mir zwei geschichtliche Vorträge angehört und fleissig Notizen genommen, welche ich eigentlich zu Artikeln verwerten wollte. Vor allem der erste, im Rahmen der Armut- Ausstellung gehaltene Vortrag über die Armut in der Antike von Prof. Dr. Elisabeth Herrmann-Otto, Uni Trier mit dem Titel “Wandlungen der Armut in der römischen Antike. – Von einer römisch-vorchristlichen zu einer römisch-christlichen Gesellschaft” war hochinteressant. Aber, ich brachte nichts zu Papier.
Zum Thema “AVLhistory” (http://www.aachen.lu/avlhistory) wäre zu melden, dass sich im Laufe des Jahres ein Dr. Wolf bei mir gemeldet hatte, der mich mit Frau Delperdange bekannt machte, welche mir einige Dokumente aus dem Besitz von Fritz Kintzlé gab, einer der ersten Luxemburger Studenten in Aachen (Abschluss 1876) und später Hüttenwerksdirektor von Aachen Rothe-Erde. Interessant dabei eine Zusammenstellung von Glückwunschtelegrammen die er zum 25. Dienstjubiläum 1904 erhielt, vier Jahre bevor er starb.

zur Heraldik

Fast alles was ich dieses Jahr zu dem Thema, ja überhaupt auf wiesel.lu anfertigte, lief darauf hinaus das Projekt Armorial Loutsch online umzusetzen. Ja ich mache Umfang und erforderliches Vorgehen dieser selbstgewählten Aufgabe mitverantwortlich dafür, dass meine Kreativität dieses Jahr so erstickt ist.

Geplante Teilvorhaben zum AL

..deren Umsetzung noch aussteht wenn ich nicht darauf verzichte sind:

  1. Erstellen und Veröffentlichen einer Liste der Herrschaften (Seigneuries), die im AL erwähnt werden
  2. Eine Liste der “Gefangenen von Bäesweiler“. Am 22. August 1371 gab es bei Baesweiler eine bewaffnete Auseinandersetzung, es war die entscheidende Schlacht in der Brabanter Fehde. Die Luxemburger und ihr Herzog Wenzel I, Sohn des Nationalhelden Johann des Blinden und Bruder des besten Luxemburger Kaisers aller Zeiten, Karl IV haben Schlacht und Fehde verloren und einige Luxemburger Ritter gerieten bei der Gelegenheit in Gefangenschaft. Wenngleich dies für sie ein persönliches Pech war, ergab sich daraus doch für den Heraldiker der Glücksfall, dass hier im Mittelalter jemand die Notwendigkeit sah, dass ihre Namen in einer Urkunde festgehalten wurden, die sie mit ihren Wappen siegelten. Hintergrund war der, dass dieser Sieger dem Verlierer seine Lösegeldforderung übergeben wollte und daher natürlich nachweisen musste, wen er alles in seiner Gewalt hätte.

l’Extrait de l’armorial général (de France) d’Hozier 1697

Weiter erstand ich letztes Jahr ein Exemplar des Bandes LXXXI der Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal, Luxembourg 1966, darin ein Artikel von Jean-Claude Loutsch mit dem Titel “Complément à l’Armorial des Duché de Luxembourg et comté de Chiny.“. Es handelt sich dabei einerseits um eine Wiederaufnahme/Fortsetzung des Werkes seines Verwandten Adam-Even von 1936 und andererseits um eine Vorarbeit zu seinem Hauptwerk. Das besondere Interesse an diesem Artikel liegt aber darin, dass dort auch Wappen vorkommen die aus bestimmten Gründen NICHT in “Armorial Loutsch” eingeflossen sind, und zwar hauptsächlich einige Wappen der Korporationen (Loutsch nahm nur die Familienwappen auf).

Besonders kurios finde ich dabei die “armoiries imposées”. d’Hozier dessen Auftrag, alle Wappen des Königreichs Frankreichs (zu dem gehörte Luxemburg zum Ende des 17. JH kurz) zusammenzutragen lautete, hatte nämlich durchaus auch den Hintergedanken die königliche Kasse mit den Gebühren zu füllen, welchen die Wappenträger für den Eintrag in d’Hoziers Wappenbuch zu entrichten hatten. Da er im armen Luxemburg sehr viel weniger Wappenträger vorfand als erhofft, hat er einige Korporationen gezwungen sich eins zu zulegen, das seine Kommission denn auch gleich für diese entwarf.
Weil sie etwas fantasielos waren und sicherlich nie, oder spätestens nach Abzug der Franzosen nicht mehr geführt wurden, nahm Loutsch die Zwangswappen später auch nicht in sein Werk auf, weil sie historisch von nur geringem Wert sind.

Zu den Mediatags

Am längesten (seit März) brütete ich aber über einen Artikel, wie genau ich die mediatags zum Wohle der Heraldik einsetzen will. Ziel ist es, statistisch auswertbares Zahlenmaterial über bestimmte Elemente (Farben, Figuren) zu bekommen, aber auch Beihilfe zum Erstellen von Listen, etwa von zum sozialen Hintergrund (Pfarrern, Schöffen, ) oder herrschaftliche Zusammenhänge etc. Die Tags sind hier ganz vielfältig einsetzbar.
Ungelöste Probleme sind.

  • Die Umlautproblematik. Irgendwann zu Anfang des Jahres berücksichtigte der Texaner auch Umlaute. fasce und fascé können nun unterschieden werden. Das Problem ist, dass ich schon einige Wappen z.B. mit “accompagne” getaggt hatte, was nun ein anderes Tag als “accompagné” ist.
  • Dann sind die Informationen die man sammeln kann so vielfältig, dass mir einfach eine Systematik fehlt,
  • Zu guter Letzt sind die Blasonierungen auch nicht eindeutig. Ein bestimmtes Wappen kann auf unterschiedliche Weise beschrieben werden. Michel Pastoureau sah hierin einen der Hauptgründe, warum Informatiker und Heraldiker sich nicht verstünden und folgerte woraus folgte, dass es bis heute (1993) keine “application lourde”, also ein richtig gutes Heraldikprogramm gäbe, obwohl man schon in den 1960er Jahre überzeugt war, die Schaffung eines solchen stünde unmittelbar bevor.
    Er meinte dann, dass man entweder einen Informatiker zum Heraldiker umbilden müsste, oder einem Heraldiker die Beschäftigung mit der Informatik nahebringen müsste, bevor eine brauchbare informatische Heraldikapplikation entstehen würde. Er glaubte letzteres wäre einfacher, haha! Nun ja, 1993 konnte sicherlich noch mancher Metzgergeselle sich für Nichtfachleute glaubhaft als Informatiker ausgeben, sobald er einen Rechner gekauft und sein erstes Makro zusammengeklickt hatte.

So, das war es im Groben, wozu ich alles nichts geschrieben habe.

Bilanz 2010 und Ausblick 2011

Vor einem Jahr machte ich mir an dieser Stelle ein paar Zukunftsgedanken über die Heraldik und diese Website. Es kam alles ganz anders:

  1. Zunächst zeigte sich, dass ich wegen Platzbedarf den Hoster würde wechseln müssen und die WordPress Migration erwies sich als nicht so trivial, wie ich es von früheren Gelegenheiten in Erinnerung hatte.
  2. Wichtiger aber noch, ich trat innerhalb meiner Behörde eine, wie ich zunächst meinte, verantwortungsvollere Position an. Dies bedingte eine völlige Umstellung meiner Lebensgewohnheiten.

Beide Veränderungen beanspruchten viel mehr Zeit, so dass ich nicht alles umsetzen konnte was ich mir vornahm. Und das obwohl ich recht bescheiden war bei meinen Vorsätzen für das neue Jahr 2010.

Was habe ich erreicht?

Beginnen wir mit dem Erfreulichen, es wurde in der Tat umgesetzt:

Nicht voran kam ich hingegen mit dem Vorhaben, wie Dr. Peters mir Bilder von Wappen aus dem Stadtbild vorzunehmen und zu dokumentieren. Wohl machte ich ein paar Bilder, etwa jene aus aus Vianden, aber es kam nicht zur Auswertung. Hierfür fehlen mir Zeit zur Inspiration.

ein paar Worte zu den Hindernissen

Beim Hosterwechsel fiel ins Gewicht dass erprobte Methoden dieses Mal nicht mehr klappten: Früher machte ich immer einen Datenbank-Backup mit Filosofos Backup Tool und spielte dieses dann auf dem neuen Webspace via PHPMyAdmin ein. Letzteres versagte dieses Mal, es wurden z.B. angeblich doppelt vergebene IDs bekrittelt?!

Mir blieb nichts anderes übrig, als erst mal die neue Site heraldik.be alleine (mit reinem Heraldik Inhalt) zu betreiben, und später dann mit der Export/Import Funktion zu arbeiten. Nachteil bei letzterer Vorgehensweise: die Informationen zu den Bildern gehen verloren, das Tool ist nicht in der Lage zu erkennen, dass die Bilder schon da sind… Es war also viel Handarbeit von Nöten. Wollte ich zunächst aus der Not eine Tugend machen und zwei Sites betreiben, fand ich das aber später zu unpraktisch und fusionierte beide wieder.

Bei der Gelegenheit fielen ein paar Postings meiner Selbstzensur zum Opfer. Vor allem in der Frühzeit von wiesel.lu als Blog veröffentlichte ich öfters eher private Beiträge, die kamen jetzt weg. Denn erstens glaube ich dass die wenigsten Leser wirklich wissen wollen, dass ich bei meiner Radtour in der und der Jugendherberge
schlecht geschlafen habe, und zweitens betreibe ich inzwischen einen netten kleinen Hausserver, auf dessen Blog mein privates Tagebuch viel besser aufgehoben ist.

Projekte 2011

Meine Vorhaben für 2011 möchte ich erneut unter das vorsichtige Motto “besser nicht zuviel” stellen. Denn meine Einarbeitung ins Arbeitsrecht wird mich auch 2011 noch beschäftigen, so dass in meiner Freizeit wohl nur eher anspruchslosere Beschäftigungen möglich sind, das schließt echte heraldische Studien aus.

  • Ich vermute, ich komme mit der Umsetzung von Armorial Loutsch online voran, möglicherweise kann ich das Projekt 2011 abschliessen. Zwar ist kaum die Hälfte geschafft, und das hat mich schon ein Jahr gekostet, aber ich werde zeichnerisch immer routinierter.
  • Gestern noch meldete sich der verehrte Code Hooligan bei mir, der Texanische Programmierer dessen Taxonomie Plugin “Mediatags” mir gute Dienste leistet. Vielleicht werde ich bald schon erste Statistiken veröffentlichen können, etwa zu Fragen wie “Welche Farben dominieren in der Luxemburger Heraldik?“, oder “welche Wappentiere kommen am häufigsten vor?“. Zur Zeit sind leider die Wappen noch nicht durchgängig getaggt. Das Zufügen, von Wappenbeschreibung und Mediatags ist teilweise zeitraubender als das Erstellen der Zeichnungen, besonders bei “einfachen Wappen” die aus Figuren bestehen, für die ich schon gute Vorlagen erstellt hab.
  • Dann will ich dieses Jahr unbedingt die Wappen der deutschen Gemeinden im Grenzgebiet zu Luxemburg1 zeichnen. Als Informationsquelle wird erst mal Wikipedia2 dienen. Die interessierenden Landkreise sind:

    Hier winkt als besondere Herausforderung, dass die Blasonierungen in französischer Sprache wohl von mir erstellt werden müssen. Kurze Zeit hatte ich meinen Auftritt unter dieses Motto “mich interessieren nur die Orte, die mal zum Herzogtum Luxemburg gehört haben” gestellt, es ist mir bewusst, dass nicht alle Gemeinden in diesen Kreisen die Bedingung erfüllen. Wollte ich das wirklich durchziehen, müsste ich aber erst mal mühsam herausfinden, welche Orte genau dies dann waren, und dann einige Löcher in meine Karte reissen. Ich wähle daher einen neuen, moderneren Ansatz und gehe davon aus, dass heute in allen diesen Gemeinden Menschen leben, die einen Bezug zu Luxemburg haben, weshalb sie alle auf Wiesel.lu vertreten sein sollten. Dies nicht zuletzt weil viele von ihnen, wie ich selber auch, ihren Lebensunterhalt im Grossherzogtum verdienen.

  1. Die belgischen nach ich mir schon Ende 2009 vor, die französischen hebe ich mir dann entsprechend für 2012 auf []
  2. auf Wikipedia sind schöne interaktive Karten eingebaut. Nur die Zeichnungen gefallen mir nicht so, ich werde sie in meinem Stil nachzeichnen. []

Neue Ordnung der Seiten und Projekte zur Heraldik 2010

Meine Seiten zur Luxemburger Heraldik haben 2009 erheblich an Umfang gewonnen, auch wenn sie im wesentlichen immer noch eher Listen sind, denn aus Prosa bestehen und zwar hauptsächlich:

  • meiner Sammlung Luxemburger Wappen
  • meiner Sammlung von Wappenfiguren (meubles) veralteter Ansatz, aufgegeben
  • mein Lexikon französischer Wappenbegriffe zur Blasonierung

In der Hoffnung, dass die Leser sich besser zurecht finden, habe ich die Seiten neugegliedert, eingeteilt nach

  • Wappenkunde, darunter verstehe ich, die “Wappen Luxemburgs zu kennen”, und sie in Listen zusammenzufassen, etwa der Liste der Gouverneure
  • Wappenkunst, darunter verstehe ich alles was man wissen muss, um Wappen zeichnen zu können

Neue Vorhaben

Was habe ich mir fürs neue Jahr bezüglich der Heraldik auf wiesel.lu vorgenommen?

  • Die zeichnerische Qualität der meubles zu verbessern! Hier sind schon gute Fortschritte gemacht worden
  • Die Informationen stärker verlinken
  • Jo Kohn hat bzgl. der lebendigen Heraldik Wort gehalten und mir die Beschreibungen einiger Luxemburger Familienwappen zukommen lassen. Die will ich jetzt zeichnen und veröffentlichen (Jo’s Erlaubnis hab ich)
  • Dann will ich unbedingt versuchen Dr. Bernhard Peter nachzueifern, der einige herrliche Aufnahmen von Luxemburger Wappen an Gebäuden ins Netz gestellt hat.
  • und natürlich, weitere Wappen die mir bekannt werden, zeichnen und hochladen..