Aufgabe erledigt: Auch Planche V beschriftet!

Nach Planche II, sind nun auch alle Wappen von Planche V beschriftet und getaggt. Auf Planche V sind nur 42 Wappen, auf Planche I nur 49 Wappen, derweil die drei anderen Tafels jeweils enthalten. Dafür waren auf der Seite von Planche V ja noch die Chimären, Monster und andere Ungeheuer zu sehen; diese Zeichnungen präsentierte ich neulich….
Planche V beschäftigte sich mit menschlichen Körperteilen, Pflanzen, Vögeln und Fischen etc.


Damit ist endlich Punkt 1.2 meiner Tasklist, meiner Vorhaben ursprünglich bis Ende des Jahres angedacht, abgeleistet, die Wappendatenbank wuchs dadurch auf 4777 Wappen an.

Planche II beschriftet

Noch eine Vollzugsmeldung. Alle Wappen von Rietstaps Tafel 2 sind nun beschriftet und getaggt.
Diese beschäftigte sich u.a. und vor allem mit Varianten des Balkens(fasce), des Schrägbalkens (bande), des Gironné und des Sparrens (chevron).


Damit bleiben nur noch die 50 Wappen von Tafel 5 zu beschriften, dann hätten wir endlich Punkt 1.2. meiner Todo Liste abgehakt.

Rang 6 und 7 fertig

Hier noch drei lustige Türme und Schlösser von Tafel 6.


Diese Türme und Schlösser sind von Rietstap den unterschiedlichsten Wappen entnommen worden. Bin am Überlegen, sie in die Wappendatenbank aufzunehmen. Sie haben allerdings mit Luxemburg wirklich nicht viel zu tun.

Umverteilen einiger Heraldikordner

Spätens das Einschalten des “Weihnachtsthemes” hat mir aufgezeigt, dass meine Anordnung einiger Pages noch gewisse Optimierungsreserven hat, denn das Weihnachtstheme hat keinen Pagenavigator. Der Leser muss sich über die Hauptseiten (Äste/Astgabeln) zu den Unterseiten (Blätter) durchhangeln. Es fiel mir auf:

  1. Teilweise sind die Ebenen zu tief gestaffelt, so dass unnötige Astgabeln entstehen
  2. Die Einteilung der Heraldik in Wappenkunde, -kunst und -recht ist mitunter etwas künstlich und ohnehin nur im deutschen Sprachraum üblich. Die Literatur auf welche ich mich für die Luxemburger Heraldik aber beziehen muss, folgt französischen Vorbildern denen diese Einteilung nicht so geläufig ist. Michel Pastoureau, z.Z. übersetzt “Heraldik” geradewegs mit “Wappenkunde”.
  3. Meine Aktion Astgabeln verstärken, auf die Heraldik angewandt, machte mir weitere Schwächen bekannt und hatte im Gefolge sogar zur Erhöhung der Zahl der zu Astgabeln geführt.

Ich nahm daher folgende Änderungen vor:

  • Die “Werke fremder Autoren” werden ein eigenes Hauptkapitel des Themas “Heraldik“, in erster Linie wegen der oben unter 2) erwähnten Problematik. So brauche ich künftig die in wiesel.lu integrierten Abschriften der Werke längst verstorbener Autoren nicht mehr auseinanderzureissen, wie ich es mit dem Auszug aus dem Armorial de Rietstap gemacht habe. Ausgenommen hiervon sind ein paar ältere Digitalisierungsprojekte die sich gut in ein bestimmtes Kapitel einfügen. Zur Zeit:
    • die Grammaire du blason, die sich ausschliesslich mit dem Wappenkunst und der Blasonierung beschäftigt und Wappen nur als Illustrationen heranzieht
    • der schon erwähnte Auszug aus dem Rietstap

    Diese beiden Werke bleiben unter “Wappenkunst” eingeordnet (bzw. bei letzterem “Wappenkunde”, für die Tafeln 1-5).

    • Der Renesse Auszug bleibt ebenfalls unter “Wappenkunde“, der belgische Baron beschäftigte sich in diesem Werk ausschliesslich mit dem Problem der “Rückwärtssuche bei Wappen“.
  • Dagegen wird Felix Hauptmanns Beitrag “Zehn mittelrheinische Wappengruppen [1900]” künftig unter “fremde Autoren” aufgeführt sein wo es auch hingehört. Unter “Quellen” werden dann in Zukunft nur noch Angaben zu zitierter Literatur, oder Literaturempfehlungen zu finden sein, aber keine regelrechten Abschriften mehr.
  • Rolland und Bender, sehe ich nicht länger als eigenständiges Werk an, sondern als eine Illustration zum Rietstap, unter dem ich den abgeschriebenen Auszug jetzt eingeordnet habe. Ich halte bis auf weiteres auch nicht mehr für jede einzelne Fremdsprache (frz, dt, en, sp, it) eine eigene Seite bereit, sondern alles ist jetzt auf einer, bis ich Zeit gefunden habe, diesen Beitrag etwas zu entwickeln
  • Im Bereich “Wappenkunde” habe ich auch ein paar “grössere” Änderungen vorgenommen:
    • Die Astgabel “andere Wappenlisten” (andere als wer?) bekam den sinnvolleren Namen “Wappenlisten” und soll in Zukunft vorgegebene Wappenrollen (Armorials) umfassen, wie die berühmte Liste der Familienwappen aus dem Armorial général du Pays de Luxembourg (Loutsch), und von mir selber zusammengestellte.
    • Dadurch wurde es auch denkbar, die Notlösung dass ich einzelne Wappen unter dem Anfangsbuchstaben des Wappenträgers unter “Wappendatenbank” eingerichtet hatte insofern aufzugeben, dass ich diese Anfangsbuchstaben nun unter “Armorial Loutsch” andocke.
    • In diesen Ordner “Wappenlisten” kommen auch die Tafeln mit beispielhaften europäischen Wappen zur Illustration seiner Einführung des Rietstap!

Mit Planche 6 angefangen

Planche 6 der Illustrationen zu Rietstaps Einleitung enthält soviele Figuren, dass ich mehrer Galleries spendieren werde. Ich habe mit Reihe (rang) sechs angefangen, das sind lauter Türme:

Astgabel “Wappenkunst” endlich mit neuem Text

Das klügste Geschöpf im Tierreich ist zweifelsohne das Huhn, meinte Abraham Lincoln, denn es gackert erst wenn es das Ei gelegt hat! Wenn man dann aber mal ein Ei hervorgebracht hat, so ist es auch angzeigt zu gackern und das tue ich jetzt:
Jahrelang lag auf wiesel.lu der Schwerpunkt auf der Wappenkunde, das Füllen der Wappendatenbank war oberste Priorität. Für das Kapitel “Wappenkunst” blieb zunächst kaum mehr Zeit als dass ich dort eine reine Hilfestellung beim Zeichnen der Wappen gab. Leider veralteten diese Vorlagen schneller als mir lieb. 2012/2013 habe ich aber einige Bemühungen in der Digitalisierung alter heraldischer Texte zum Thema “Einführung in die Wappenkunst” unternommen. Hervorzuheben seien hier die Grammaire du Blason und die Einleitung zum Rietstap. Vor allem mit letzterer habe ich dieses Jahr noch viel vor mir. Damit war der einführende Text auf der Astgabel “Wappenkunst” aber obsolet geworden.
Diese Woche haben ich einführenden Text auf der Astgabel “Wappenkunst” erneuert!
Besonders stolz bin ich dabei auf meine “Kurzfassung einer Einleitung in die Wappenkunst”. Es ist ein strukturierter Text, der möglichst viele Begriffe streift und auf das Lexikon verweist (wo sie 2014 dann ausgewalzt werden sollen).
Übrigens haben diese Kurzfassungen in der Heraldik eine gewissen Tradition. Ménestrier1 hat im 18. Jh. eine solche, oft abgeschriebene gegeben:

Le blason, composé de différents émaux, n’offre que cinq couleurs, deux pannes, deux métaux, et les marques d’honneur qui suivent la naissance, distinguent la noblesse, en font la récompense, or, argent, sable, azur, gueules, sinople, vair, hermine au naturel, et la couleur de chair, chef pal, bande, sautoir, fasce, barre, bordure, chevrons, pairle, orle et croix de diverse figure, et plusieurs autres corps, nous peignent la valeur, sans métal sur métal, ni couleur sur couleur.

Supports, casque cimier, cri de guerre, devise, colliers, manteaux, honneurs et marques de l’église, sont de l’art du blason les pompeux ornements, dont les corps sont tirés de tous les éléments, des astres, les rochers, fruits, fleurs, arbres et plantes, et tous les animaux de formes différentes, servent à distinguer les fiefs et les maisons, et des communautés composent les blasons.

De leurs termes précis énoncez les figures, suivant qu’elles auront de diverses postures. L’écusson plein échoit en partage à l’aîné; Tout autre doit briser, comme-il est ordonné.

An dieser Stelle mache ich noch darauf aufmerksam, dass ich nicht alle Aufgaben die ich mir mit meinen Plan bis Ende das Jahres vorgenommen habe werde einhalten können, ich werde auf ein paar Sachen verzichten müssen.

  1. Claude-François Ménestrier (* 9. März 1631 in Lyon; † 21. Januar 1705 in Paris) war ein französischer Jesuit, Theologe, Philosoph und Heraldiker. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Claude-Fran%C3%A7ois_M%C3%A9nestrier []

Rietstaps Ungeheuer von Tafel 5 erledigt

Eine weitere kleine Zwischenetappe konnte genommen werden: Tafel 5 gab es im Rietstap nicht nur ein paar Familienwappen, sondern auch noch eine Reihe Chimären, oder Ungeheuer. Fantastische Figuren. Diese habe ich nun alle gezeichnet, hier eine Auswahl:


Lediglich die Fledermaus passt nicht in die Reihe der imaginären Figuren, Fledermäuse gibt es ja wirklich. Allerdings kaum in Wappen, da sind sie offenbar eher selten. Ich selber zumindest kenne kein einziges aus Luxemburg.

Weihnachtstheme eingeschaltet.

Wie schon in den vergangenen Jahren, gewandet sich Wiesel.lu auch 2013 vorweihnachtlich. Das diesjähre Theme heisst
White Xmas und ist von Poena1, lateinisch “Strafe”.

Selbstbeschreibung: Version 1.01 A seasonal Christmas theme in blue and white. Swedish translation included.
So sah eine meiner Seiten vorhin aus:
weihnachts-theme2013

Recht hübsch, leider auch dieses Layout nicht fehlerfrei. Eine Unterlassung auch der Themedesignerin aus Schweden ist die, dass beim Ausdrucken, auch die Navigation mitgedruckt wird. I know, it’s not a bug, it’s a feature…

  1. Website der 33-jährigen Autorin http://layout.nu/about/ []

Planche IV überprüft

Es sieht im Augenblick nicht wirklich danach aus, als ob ich meine Wunschliste bis Ende des Jahres noch abgearbeitet bekäme.


Immerhin habe ich nun die Wappen von Tafel 4 (auf frz. Planche) beschriftet, getaggt und überprüft. Die meisten der Wappen zeichnete ich im März und April. Es ging vor allem um Bordüren, Rauten und bestimmte Schnitte.

Mit welchen Suchbegriffen kommen die Leute zu mir?

Gelegentlich lohnt es sich zu schauen, was die Leute bei mir suchen.
Hier eine Tabelle mit den 15 häufigsten gesuchten Begriffe in den letzten 30 Tagen:

Suchbegriffe % Besucher
hesper kutsch 0.6% 3
héraldique erpelding 0.4% 2
hesperkutsch 0.4% 2
héraldique gérimont 0.2% 1
aachen burschenschaften ludwigsallee 0.2% 1
wappen neue gemeinde schengen 0.2% 1
archiv sierck 0.2% 1
briquet de table daum g. helminger 0.2% 1
letzebuerger velos initiativ 0.2% 1
wappen cantone luxemburgs 0.2% 1
wappen manderscheid-blankenheim 0.2% 1
wappen toussaint 0.2% 1
familen wapen mersch 0.2% 1
de smackers blason 0.2% 1
blason avec deux levrier 0.2% 1

Wie man sieht, gibt es, ausser der “Hesper Kutsch“, keinen singulären, immer wiederkehrenden Begriff der die Leute nach wiesel.lu leitet. Und zu dem berühmten, versauten Studentenlied das jeder Luxemburger Student sicherlich schon mal einfach so aus Langeweile in Google eingegeben hat kann man auch nur sagen, dass ich hier zur Zeit noch ein recht hohes Ranking haben, weil ich zufälligerweise damals (2004) einfach einer der ersten war die es online gestellt hatten und nach wie vor online haben. Aber es ist reiner Text, heute wollen die Leute Bild und Ton dazu haben.
Alle anderen Begriffe kommen nur einmal vor, es sind fast immer andere, und fast alle haben sie mit Heraldik zu tun. Der zweite “héraldique erpelding” macht mir etwas Hoffnung, dass ich vielleicht eines Tages doch mal eine Referenz werde, wie Dr. Peter es für den deutschsprachigen Raum beim Thema “Heraldik” schon ist.