Habe mehrere Seiten mit “V” unterschlagen

Habe ich von ein paar Tagen noch verkündet, mehrere kleine Fehler von Dr. Loutsch gefunden zu haben, “entdeckte” ich am Montag eine grössere eigene Unterlassung! Ich habe doch tatsächlich die Seiten 779-798 vergessen zu bearbeiten!

Das sind immerhin 113 Wappen, davon 21 Varianten.

Aufgefallen ist es mir beim Big Review, als ich versucht habe die Wappenbeschreibung Dasburg, mit der Familie Veyder zu verlinken. (Letztere sollen laut Loutsch von ersteren abstammen). Vervoz habe ich zuvor auch schon mehrmals gesucht, aber so richtig aufgefallen ist es mir erst jetzt. Dass auch Vianden in der Liste fehlt hätte mir vielleicht auffallen müssen, aber das hatte ich ja bereits aus anderen Quellen geschöpft und somit online.

Jedenfalls sind wir jetzt auf 96% Umsetzung zurückgefallen, aber ich arbeite dran. Die meisten der fehlenden Wappen sind sehr einfach gestrickt und dürften bald nachgeliefert werden.

E und Q abgeschlossen

Zwei Varianten mit E noch gefunden, ausserdem ein zweites Quirini Wappen.

Diverse kleinere Fehler entdeckt

Die Aufräumarbeiten schreiten zügig voran. Neben einigen Brisuren und im Text versteckten Varianten entdeckte ich dabei auch folgende Fehler:

  • de Berghes (-ST. Winnock): Der Löwe auf der Zeichnung trägt eine Krone, im Text geht davon nicht die Rede
  • Unter den Quellen das Wappens de Berbourg taucht eine Quelle namens M.t auf. Sollte es sich um M. (Medinger) handeln? Es soll nämlich ein “modernes Wappenbuch” gemeint sein
  • Beim Wappen Entelin verweist er darauf, dass man bei einer Familie Thilmanny nachsehen sollte. Eine solche ist nicht zu finden, sehr wohl aber die Thielmanni

“W” auch abgeschlossen

Nun ist auch der Schlußstein zum Buchstaben “W” gesetzt, nachdem ich am 15. Juli mich schon über A freuen konnte, am 20. Juli über U und am 21. Juli Über folgten dann V,X,Y und vor allem Z.

Das systematische Überprüfen, ein Wappen nach dem anderen geht etwas schneller als das Beschriften der neuerstellten, weil die Wappen nicht noch mühseelig in den Listen gesucht werden müssen.

Als Schlußstein kann man vielleicht Wendel – variante 2 ansehen, hier wusste ich lange nicht wie ein “Pilon” (lt. wwww.leo.org eine Keule) zu zeichnen wäre, oder das Wappen der Weiler aus der Eifel, das ich zwei Jahre lang übersehen hatte, oder die neu entdeckten Brisuren zu Wiltz,

Mit W war ich jetzt fortgefahren, weil wie die chronologische Sicht verrät hier die meisten Zeichnungen von 2010 stammen, daher rechnete ich hier mit besonders vielen Jugendsünden. Eine davon ist die, dass ich das Media Tag Armorial Loutsch, das die Wappen als aus dieser Quelle geschöpft kennzeichnet erst relativ spät eingeführt habe. Im Augenblick umfasst die Liste 3803 Wappen, aber nur 3369 tragen das Tag. Dass alle Zeichnungen die im Loutsch vorkommen dieses Etikett tragen ist das nächste Nahziel, daher werden B und C die nächsten sein.

Die Wappen in meinem Header

Zum Beginn des neuen Jahres, am 2. Januar lud ich einen neuen Header für diese Homepage hoch. Dies, weil ich, entnervt von den Unzulänglichkeiten anderer Themes auf das Standardlayout von WordPress umschaltete. Wenn schon Standard, dann sollte wenigstens ein individueller Header her! Ich hatte zwar schon einen, den ich für Twenty Ten eingesetzt hatte, das mochte ich aber nicht mehr.

Ich fand es auch nicht representativ! Adler (154) sind in der Luxemburger Heraldik ohnehin sehr viel seltener als Löwen (570), ja selbst als Merletten (207)1.

Vorgestern hat zum ersten Mal, mich jemand danach gefragt, wo die Wappen aus meinem Header herkommen und zwar Marc Burggraff. Die Frage selber konnte ich rasch beantworten! Es sind 3 x 13 =39 Wappen aus meiner Wappendatenbank, die ich nach dem Zufallsprinzip ausgewählt habe. Übrigens: auf der Seite http://www.wiesel.lu/about, wo ich eine kurze Zusammenfassung meiner Website versucht habe, läuft so ein Skript das einem immer 6 zufällig ausgewählte Wappen dieses Auftrittes anbietet. Ich hatte nur mal kurz das Skript auf “39” gestellt und liess WordPress mal machen. Die angezeigten Wappen lud ich in GIMP, verkleinerte sie und platzierte sie in ein Gitter. Letzteres habe ich dann vorher entfernt und dem ganzen noch eine Hintergrundfarbe spendiert.
Aber welche Wappen waren es? Ich habe es mir damals nicht aufgeschrieben, ein paar erkenne ich sofort, die anderen will ich nun für die Leser noch mal nachsuchen.
Hier erst mal der Header:

Header “Wappenkollage”

Und hier die

  1. Reihe
    1. Jean de Bellefontaine aus dem Jahre 1525
    2. Henri de Bettingen Schöffe der Stadt Luxembourg von 1386 bis 1432
    3. de Bodange, adlige Familie aus dem heute belgischen Bodange, bei Martelange
    4. Caber – variante, eine Familie aus Montmédy
    5. du Chastelet, ein Schloß bei Habay la Neuve
    6. de Daverdis ou Daverdisse – variante 1 Daverdisse, ein Dorf im Arrondissement von Neufchâteau, Kanton Wellin (B)
    7. Ville de Differdange
    8. du Jardin
    9. Familie d’Eydel, brachte u.a. Tilman d’Eydel Abt von Munster (1395 – 1407) hervor, sowie Guillaume und Arnoul d’Eydel, 1374 Gefangene in Bäsweiler
    10. Baur de Kitzingen – variante
    11. Gautier de Savignac 1767
    12. de Heumont, im 15. JH. Herren von Athus und Rodange
    13. de Mureau, ou Murault
  2. Reihe
    1. Familie de Bocholtz, um 1712
    2. de Berg Herrschaftsfamille aus Berg-sur-Attert.
    3. de Bourville, eine Familie aus Prouvy (B)
    4. de Chauffour variante
    5. Henri-Népomucène Crantz (1722-1797), Wiener Botaniker aus Rodt Syr
    6. Familie de Daun aus der Eifel, Herren von Oberstein und Broich, im XVIe und XVIIe Jahrhundert Grafen von Falkenstein.
    7. Dronckman
    8. Jean de Beck General im 30 jährigen Krieg und Gouverneur von Luxemburg, bereinigte Fassung
    9. Florian Baldauff
    10. Gewin – variante
    11. Gattermann
    12. d’Henron, Herren von Sanem und Sterpenich
    13. de Mondorf
  3. Reihe
    1. armes traditionnelles de Saint Bernard
    2. de Berlaimont
    3. de Brouchoven, après anoblissement
    4. de Chéoux – variante 2
    5. François de Cymont, Major von Luxembourg, 1670.
    6. Lucas Dorn, Schöffe von Luxembourg, 23-VIII-1604
    7. d’Eych war schwieriger zu finden, die Figur soll eine Eiche darstellen
    8. Beaurain ou Beauraing
    9. d’Escouvier, Familie aus der Gegend von Montmédi
    10. Maximinus de Gulich, Abt von St. Maximin in Trier
    11. de Soy
    12. de Hombourg – brisure 1
    13. Tschiderer, eine im 18. JH. aus Ladis in Tirol nach Echternach eingewanderte Familie. Zweig gibt es noch in Ladis.
  1. Zählung vom 15.8.2012 []

Alle Wappen sind nun beschriftet und getaggt.

Eine wichtige Zwischenetappe bei den Aufräumarbeiten wurde gestern abgeschlossen. Seit Dezember 2011 zeichnete ich die Wappen schneller als ich sie beschriften konnte, bzw. wollte. Grundsätzlich war es immer so, dass ich Wappen einfach mit “add new media” hochlud, und erst beim Beschriften bestimmte an welche Page sie angehangen werden. So waren die unbeabeiteten besonders gut zu erkennen, weil sie “unattached” blieben. Die nachstehende Graphik verdeutlicht den Fortschritt beim Aufräumen.

Zeitweise waren mehr als 600 Wappen in diesem Zustand: bereits erstellt und hochgeladen, aber noch nicht beschriftet. Erstaunlicherweise wurde einige aber dennoch von Google und Co gefunden. Erfreulich auch: inzwischen sind doch schon 30% der Wappen überprüft! Das erstaunliche: Es werden ständig noch neue Varianten entdeckt, seit Anfang Juni 23 Stück!

Nachstehend der derzeitige Stand:

Bekannte Wappen

3790  
davon Varianten

848  
davon bereits erstellt

3771 99.5%
fehlende Zeichnungen

19
Überprüft

1144 30.18%

Als nächste Nacharbeit habe ich mir die Umsetzung der neuen Farbpolitik vorgenommen, also überprüfen, ob die Zeichnungen zu erneuern sind, und dies ggf. tun. Dann erst werden auch die Begleittexte durchgesehen. Es hat sich als unpraktisch erwiesen, diese Operationen zusammen durchzuführen.

Quelle G.R.B bei de Pallant

vermutlich ist die Angabe der Quelle G.R.B beim Wappen de Pallant auf Seite 632 ein Tippfehler und soll G.P.B (“Armorial des Pays-Bas”, en réalité familles de Lorraine et du Luxembourg.) heissen.