Erster Teil des von Hefnerschen Handbuchs, mit vollständigem Haupttext

So, kurz bevor das alte Jahr zu Ende geht, will ich noch einen Erfolg melden! Da muss ich echt nachschlagen, wann ich zuletzt von einem Fortschritt beim Projekt “Digitalisierung des Handbuchs von Otto Titan von Hefner” etwas berichtet habe. Ah ja, im August konnte ich noch mal eine Rate liefern.
Die Gemeinen Figuren waren ein sehr wichtiger Abschnitt des ersten Teils, “Erster Teil Theoretische Heraldik“, aber auch etwas unerquicklich. Danach habe ich mich lange nicht mehr diesen Projekt gewidmet, bzw. habe über Fortschritte nicht berichtet und sie auf meinem PC belassen.
Wie ich mich überzeugen konnte, sind meine überarbeiteten Quellen aber inzwischen ein Publikumserfolg, teilweise sogar beliebter als der Armorial Loutsch oder gar die Hesper Kutsch.


Nun aber kann ich vermelden:

Die verbleibenden Teile des ersten Teils sind online!

Insgesamt waren diese Teile für mich deutlich interessanter als der über die gemeinen Figuren, weil ich mich mit diesen Themen nie so auseinandergesetzt hatte. Vor allem seine Aussagen über die Beizeichen (brisures) waren mir zum Teil neu. Hier eine Aufstellung, wann ich welchen Teil fertig entziffert hatte:

  • Am 15. August: Der Helm
  • Am 13. September: Die Helmkleinode
  • Am 14. September: Die Helmdecken
  • Am 7. Dezember:
    • Die Beizeichen
    • Kronen, Hüte und Mützen
    • Schildhalter
  • Am 11. Dezember: Orden und Würdezeichen.
  • Am 12. Dezember: Von Erkennungszeichen, Sinnbildern, Wahlsprüchen und Rufen.
  • Am 13. Dezember: Panner, Fahnen und Flaggen.

Die Illustrationen hatte OTvH. auf Tafeln zusammengefasst, diese habe ich auch geliefert. Hier eine kleine Auswahl:


Das einzige was noch fehlt, sind die, freilich sehr interessanten Fussnoten für die ich aber noch kein System gefunden habe. Ich habe vor, diese Anfang nächsten Jahres einpflegen.

Verbandsgemeinde Linz am Rhein

Die Wappen einer weiteren Verbandsgemeinde im Landkreis Neuwied wurden gezeichnet:


Kalender für die Agulia Igel steht

Vorige Woche hatte ich die Vorstandssitzung der Agulia besucht, Thema war die Festlegung der Termine der Veranstaltungen für 2016. Letzte Woche hat Renate uns nun mitgeteilt, dass die Sitzung zur Abstimmung mit den anderen lokalen Vereinen inzwischen stattgefunden hat. Damit legt sich die Agulia nun auf die folgenden Termine fest:

16. März 2016 Jahreshauptversammlung
8. Mai 2016 Tagesfahrt nach Speyer
5. Juni 2016 Welterbetag
1. Juli 2016 Trier für Igeler
25.September 2016 Herbstwanderung

A propos, lokale Vereine. Obwohl die Gemeinde Igel nur als 2 Orten besteht und laut Auskunft der Verbandsgemeinde (http://www.trier-land.de/vg_trier_land/Verwaltung/Einwohnerstatistik/Monatsstatistik%20Maerz.pdf) gerade mal 2074 Einwohner insgesamt hat, gibt es hier doch recht zahlreiche Vereine! Die Website der Gemeinde führt alleine 15 auf, welche ich mal in meine Igelseite eingepflegt habe.

Ortsgemeinden in Neuwied

Im Verlauf der letzten Woche, vor allem aber am Wochenende konnte ich einige Wappen aus dem Landkreis Neuwied zeichnen:

Kreisangehörige, verbandsfreie Stadt

Verbandsgemeinde Asbach


Verbandsgemeinde Bad Hönningen


Verbandsgemeinde Dierdorf



Hervorheben möchte ich Kleinmaischeid, ein Ort der mal kurze Zeit, bis zum Beitritt von Rumänien und Bulgarien, im geographischen Zentrum der EU lag.

Wappen der Verbandsgemeinden in Altenkirchen gezeichnet


Altenkirchen ist der zweite der Westerwaldkreise, von denen ich jetzt die Verbandsgemeindewappen liefere:

Es dominiert ganz klar, der doppelschwänzige, blaubezungt und bewaffnete Leopard der Grafen von Sayn.

Wappen der Verbandsgemeinden in Neuwied gezeichnet

Auch wenn ich den Startschuß für die Umsetzung der französischen Wappen schon gegeben habe: ich merke dass ich schon wieder nur sehr viel langsamer voran komme als ich möchte und dann will ich 2015 lieber ein altes Projekt abschliessen, als ein neues zu beginnen. Bei den deutschen Wappen sind vor allem die Beschriftungen noch durchzuführen. Auch möchte ich, dass zumindest alle Verbandsgemeindewappen in Rheinland-Pfalz gezeichnet wären. Also wende ich mich, weil wir mit Mayen-Koblenz ja schon am Rhein angekommen sind, jetzt mal den Kreisen im Westerwald zu: Altenkirchen, Neuwied am Rhein und der Westerwaldkreis.
Hier die Wappen der Verbandsgemeinden im Landkreis Neuwied:


Für den Landkreis Neuwied habe ich auch eine Seite eingerichtet. Den Kreis könnte ich dieses Jahr vielleicht noch schaffen. Aber wie gesagt, erst mal die Wappen der Verbandsgemeinden und zwischendurch sicher auch ein paar französische.

Landkreis Mayen-Koblenz abgeschlossen

Ich bin jetzt mit den Zeichnungen der Wappen für den ganzen Kreis Mayen-Koblenz durch! Ich hatte Ende September beschlossen, die Mosel als neuen Leitfaden bei der Umsetzung der Wappen aus der Großregion zu nehmen. Dies ist dann die erste Vollzugsmeldung zu diesem Plan.

Nachdem ich unter vielen Qualen den Georgsritter von Urmitz nachempfunden hatte, war ich mit der Verbandsgemeinde Wießenthurm fertig:


Hier dominiert wirklich die Farbe rot (gueules) und das Trierer Kreuz.
Dann habe ich aber auch die letzten Wappen der Vordereifel gezeichnet, womit wir das Gebirge auch nach Osten arrondiert haben. Es fehlen eigentlich nur die nördlichen Teile, die in Nordrhein-Westfalen liegen. Hier fiel mir auf dass vor allem die Virneburger Rauten dominieren.

Bei der Vordereifel will ich noch hervorheben, die seltene Wappenfigur des Basilisken (Sankt Johann), ein Tier das dem Drachen (Kirchwald) nicht unähnlich ist, bzw. gelgentlich sogar mit diesem gleichgesetzt wird:

Anders als bei Urmitz ist der Basilisk oder Drache hier in den Wappen kein Untier, das der heilige Georg zu töten hat, sondern die Hauptfigur. Im Falle von Sankt Johann, steht er für die eine adlige Grunherrenfamilie aus dem Ancien Régime: Breidbach.
Ansonsten erinnern die Elemente der Wappen im Kreis mich stark an die aus dem benachbarten Ahrkreis, etwa der öfter vorkommende geständerte Schild.

Nun, da ich mit den Zeichnungen für die Nachbarländer Rheinland-Pfalz und Saarland so weit fertig bin, wie es mir vorgenommen hatte, halte ich diesen Bearbeitungsstand kurz hier fest, damit ich sehen kann, dass wir mal auf 92,12% Umsetzung gekommen waren:

Kreis Gemeinden insgesamt gezeichnet Umsetzung in %
Kreisfreie Städte – 12 12 100%
Landkreis Ahrweiler – 74 73 98.65%
Landkreis Bernkastel-Wittlich – 107 106 99.07%
Landkreis Birkenfeld – 96 96 100%
Eifelkreis Bitburg-Prüm – 235 162 68.94%
Landkreis Cochem-Zell – 89 89 100%
Landkreis Mayen-Koblenz – 87 87 100%
Landkreis Trier-Saarburg – 104 104 100%
Landkreis Vulkaneifel – 109 108 99.08%
Landkreis Merzig-Wadern – 7 7 100%
Landkreis Neunkirchen – 7 7 100%
Landkreis Saarlouis – 13 13 100%
Landkreis St. Wendel – 8 8 100%
Regionalverband Saarbrücken – 10 10 100%
Saarpfalz-Kreis – 7 7 100%
Summe 965 889 92.12%

Eigentlich sind es sogar deutlich mehr, denn im Kreis Bitburg-Prüm führen viele Gemeinden schlicht kein Wappen.
Denn ich werde, ähnlich wie bei Lothringen, jetzt dazu übergehen, ALLE Gemeinden aus Rheinland-Pfalz in der Umsetzungsliste aufzuführen, auch jene Kreise wie Mainz-Bingen, die so weit weg von Luxemburg liegen, dass sie mich nur mäßig interessieren, einfach weil ich die ganze Großregion erfassen will.
Inzwischen habe ich auch angefangen für deutsche Gemeinden mir französische Blasonierungen auszudenken. Hier wäre ich über die Mithilfe von Lesern, zumindest beim Verbessern nicht unglücklich! Denn die deutsche Kommunalheraldik hat doch einige Besonderheiten, wie die Felder in den obeneren Ecken, die durch gebogenene Linien abgetrennt sind. Sie folgen hier fast immer dem Vorbild der Landeswappen von Rheinland-Pfalz, oder noch Nordrhein-Westfalen. In deutschen Blasonierungen redet man dann gerne von “Durch eine eingeschobene geschweifte Spitze gespalten”. In französischen, belgischen oder luxemburgischen Wappen sind diese Konstruktionen eher unüblich, daher fehlen mir hier ein wenig die Vorbilder an denen ich mich orientieren könnte. Ich benutze meistens, je nachdem wie tief unten die Schweife anfängt, chapé ployé, oder enté en pointe.

Nachtrag: Ein paar Fotos vom Igeler Säulenfest

Nachdem ich Samstags beim Aufbauen für das Igeler Säulenfest mitgeholfen hatte, bin ich Sonntags natürlich auch hingegangen. Dabei machte ich ein paar Fotos, kam aber Ende September nicht mehr dazu sie hochzuladen. Ich war abends und am Wochenende immer zu müde, weil meine Arbeit zur Zeit sehr stressig ist, ein Stress der sich übrigens seit Jahresbeginn ständig steigert.
An jenem Tage aber war sehr schönes Wetter. Unten am Fuss der Säule gab es Verpflegung, die grösstenteils vom Restaurant “Igeler Säule” angeboten wurde:

Stieg man dann die Treppe etwas weiter rauf, war Platz für die Musikkapelle des örtlichen Musikvereines. Hier hatte man auch einen nachempfundenen römischen Streitwagen aufgestellt, von dem aus der Bürgermeister und andere ihre Ansprachen halten konnten, etwa zur Überleitung für die Führung durch die neue Anlage, zu der Dr. Georg Breitner, vom Landesmuseum und halt Silke Öffling, die ausführende Architektin dann vortrugen. Das war der Teil, für den ich mich am meisten interessierte; diese Führung wurde zu 3 verschiedenen Zeiten angeboten.


Nach ein paar einleitenden Worten “am Streitwagen” durch Dr. Breitner, stiegen wir alle die Treppe hinauf, wo dann Silke Öffling die ganze Geschichte noch einmal durchging, mit einer vorbereiteten Fotomappe, wo die Zustände vorher und nachher dokumentiert waren:

Danach genossen wir nach die schöne Aussicht und das wirklich feine Wetter.

Verbandsgemeinden Vallendar und Rhein-Mosel

Die Wappen von zwei weiteren Verbandsgemeinden im Kreis Mayen-Koblenz habe ich nun gezeichnet:
Zunächst einmal habe ich endlich alle aus der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, der mich wegen meiner neuen Zwischenzielsetzung besonders interessierte, weil die Gemeinden ja an der Mosel liegen.
Die Wappen sind alle recht interessant, aber so gut wie alle schlecht dokumentiert, d.h. die Blasonierung ist unbekannt. Ich hebe die folgenden hervor, weil ich den Eindruck habe, dass Gebäude und Bäume dort dominieren:

Mit der Verbandsgemeinde Vallendar überschreiten wir erstmals den Rhein! Ich nenne sie hier alle:

Hervorheben will ich, dass Niederwerth sogar MITTEN im Rhein liegt, eine Insel quasi.

Jetzt noch den Rest der Vordereifel und den schrecklichen Georgsritter von Urmitz (Weissenturm), und wir hätten sie alle.

Vorerst keine weiteren neuen Themes

Erst Kürzlich hatte ich meine Kriterien zur Bewertung der Themes festgelegt und wollte meine Postings zu dem Thema standardisieren. Ich erhoffte mir, damit fiele es mir leichter, das Gegenteil ist eingetreten. Ich finde kaum noch Themes, die mir auf Anhieb so gut gefallen, dass ich sie tiefergehend analysieren möchte. Das letzte erst, konnte schon wieder nicht mit Links vom Typ http://www.wiesel.lu/?p=28458 umgehen und hat mir die Datenbank mit angeblichen “broken links” verunreinigt.


Daher unterbreche ich vorerst diesen monatlichen Themewechsel und lege vorerst mal das Theme auf, an das ich, wenn ich angeben sollte welches mir auf Anhieb einfiele, die besten Erinnerungen hatte: MaryAnne.
Dieses werde ich erst mal konsolidieren.