Code héraldique veröffentlicht

Ein weiteres Versprechen vom 22. Oktober konnte eingehalten werden:
Ich habe den “Code héraldique” von Jules Pautet du Parois aus dem Jahre 1854 digitalisiert! Also eingescannt, Texterkennung drüber laufen lassen und dann ganz viele Fehler ausgemerzt.
Ich gebe aber nur den Teil hier wieder, den ich originell finde: Der Souspréfet Pautet du Barois versuchte hier, die Regeln der Heraldik wie ein Gesetzbuch, in Artikel zu fassen. Wirkt streckenweise etwas peinlich, aber doch eine lustige Idee.

All in One Calendar is broken

Immer dasselbe mit diesen Plugins! WordPress macht ein Update und danach funktionieren sie nicht mehr. Besonders die aufwendigen. Bei ist es All-in-One Event Calendar1 welches dieses Verhalten zeigt.
Nicht auf wiesel.lu sondern auf aachen.lu, dem Auftritt meines Vereins. Sofort nach dem Update war mein Auftritt nicht mehr in der Lage mehr als eine leere Seite auszugeben und ich musste erst mal rausfinden, welches Plugin mir dies einbrockt.
all-in-one-doesntwork-kallendar
Das war dank der error.log Datei nicht sooo schwer2. Inzwischen hat all-in-one- zwar ein Update rausgebracht, jetzt funktionieren mit eingeschaltetem Plugin wenigstens alle Seiten, ausser jener die den zugenerierenden Kalender anzeigen soll. Also, bis zur ersten Zeile des Widgets. Es kriegt noch “upcoming events” hingekritzelt, dann bricht es ab.
all-in-one-doesntwork

Minderwertigerweise spielt All in One mir diesen Streich genau in der Woche, wo ausnahmsweise mal mehr Leute sich die Seite anschauen, weil meine Kollegen sich fürs Bankett anmelden wollen!!! Die Anmeldung erfolgt zum Glück mit einer anderen Software!
Auf WordPress konnte ich nachlesen dass ich nicht alleine bin! Es wurde gar angeboten, darüber abzustimmen:
all-in-one-is-broken
Als ich das machen wollte, bekam ich aber eine Fehlermeldung:

WordPress › Support » All-in-One Event Calendar
Oh no! Please make a new topic here telling the author what’s wrong with the plugin. Maybe they can fix it for you!

You can also search to see if a topic on this has been started already.

Na gut! Also, was das vermaledeite Plugin falsch macht, habe ich ja jetzt hier beschrieben, einen weiteren Thread im Supportforum mache ich erst mal nicht auf, vielleicht finde ich die Lösung bei einem der anderen 7.

Hier http://wordpress.org/support/topic/important-fixes-for-37-problems?replies=1 gehen sie noch mal kurz darauf ein, aber ich glaube nicht, dass das mein Problem löst.
Habe aber mal diese Diskussion durchgelesen:
http://wordpress.org/support/topic/if-our-plugin-crashes-your-site-please-read-here
und noch eine Erklärung im Forum des Plugin Autors selber: http://community.time.ly/forum/

In der Kurzfassung stellt es sich für mich so dar, dass hier im Prinzip wieder das gleiche Schema vorliegt wie mit Cforms II.

  • Die Autoren lancieren eine kostenlose Version,
  • diese wird sehr schnell populär weil sie zunächst gut ist,
  • dann aber wollen sich die Autoren nicht mehr an die Einschränkungen halten, die ihnen die Lizenz abverlangt: Will man von WordPress beworben werden, muss die Version auch weiterhin kostenlos unterstützt werden. Freilich kann man nicht davon leben, alles immer gratis anzubieten. Also ziehen sie sich von wordpress zurück

Leider bin ich nicht davon überzeugt dass meine Probleme gelöst sind, wenn mein Verein eine Bezahlversion sich leisten würde, denn es sind fast immer die Updates von WordPress, nach denen die Probleme einsetzen, seltener wenn der Plugin Autor Verbesserungen macht.

  1. Siehe Homepage unter http://wordpress.org/plugins/all-in-one-event-calendar/ []
  2. Fehlermeldung: PHP Fatal error: Class ‘Ai1ec_Time_Utility’ not found in /var/www/aachen/htdocs/wp-content/themes-ai1ec/vortex/agenda.php on line 12 []

Die Statuten der Société héraldique de Luxembourg

Vor der ALGH hatte schon mal eine Gesellschaft in Luxemburg existiert, die sich der Heraldik widmen wollte. Sie war nach dem zweiten Weltkrieg gegründet worden und war teilweise hochkarätig besetzt. Sie existierte aber bis Mitte der 50er Jahre. Im Jahre 1948 gaben sie ein Jahrbuch heraus, in welchem sie auch ihre Satzungen vorstellten. Diese waren relativ kurz und nahmen noch nicht mal Bezug auf das Vereinsgesetz von 1948. Wenn man sie liest, wird auch ganz schnell klar warum: Im Jahrbuch wird in anderen Texten zwar das Loblied auf die Demokratie gesungen und z.B. auf die tiefdemokratische Schweiz verwiesen um aufzuzeigen, dass Wappenführen und Demokratie keineswegs Widersprüche seien.
Die unten wiedergegebenen Statuten sehen befremdender Weise in Artikel 4 aber vor, dass die Vorstandmitglieder auf Lebenszeit ernannt seien! Gut, dann braucht man sie auch nicht zu wählen und weil sie nicht zu wählen sind, braucht man auch keine Generalversammlungen aller Mitglieder abzuhalten um einen Vorstand zu wählen. Folgerichtig müssen die Statuten auch nicht regeln, wie solche Sitzungen abzulaufen haben, usw., usw. Dann kann man den Text natürlich knapp halten *g*.


Statuts de la Société Héraldique Luxembourgeoise

Art. 1er.

Il est fondé à Luxembourg une association, sans but lucratif, sous le nom de « Société Héraldique Luxembourgeoise ».

La Société observera une stricte neutralité en toute matière politique, religieuse et philosophique.

Art. 2.

La Société Héraldique Luxembourgeoise a pour but d’étudier, de propager, de populariser et de faire aimer l’héraldique, la généalogie, la sigillographie, la numismatique et tout ce qui de près ou de loin touche à ces sciences, tant du point de vue national qu’international. Elle se propose en outre d’organiser des soirées d’études, des conférences, des visites guidées, de conseiller les artistes et les services officiels en la matière et de publier un annuaire.

Art. 3.

Peut devenir membre actif ou correspondant tout Luxembourgeois ou étranger s’intéressant à l’une de ces sciences. Après la demande faite au Conseil Héraldique, ce dernier procédera au scrutin; pour être admis, il faudra réunir les 2/3 des voix.

La cotisation sera de 100,— francs pour les membres actifs, les membres correspondants et les délégués correspondants; 2000,— francs pour les membres à vie. Les membres d’honneur peuvent participer aux frais de gestion sous forme de don.

Art. 4.

Le Comité d’Honneur est limité à douze membres; à sa tête se trouve un président.

La Société Héraldique Luxembourgeoise est gérée par un Conseil Héraldique composé du président, du chancelier, du conservateur-bibliothécaire, du trésorier, du référendaire et de l’administrateur, élus à vie.

Art. 5.

Le Conseil Héraldique, sans avoir à justifier sa décision, se réserve le droit d’exclure un membre de la Société. La qualité de membre se perd également par démission ou par non-paiement de la cotisation pendant deux années consécutives.

Art. 6.

Le Conseil Héraldique doit se réunir au moins une fois tous les mois sur la convocation du président. Il est tenu procès-verbal des séances.

Art. 7.

En cas de dissolution, le Conseil Héraldique sera chargé de la liquidation des biens de la Société, qui seront attribués aux Musées de l’Etat et à la Bibliothèque Nationale.

Comité d’honneur

  • Président: M. JULES VANNERUS, membre de l’Académie Royale de Belgique.
  • S. Exc. M. PIERRE FRIEDEN, Ministre de l’Education Nationale.
  • S. Exc. M. ALFRED LŒSCH, Grand Maréchal de la Cour.
  • M. le Baron M. DE REINACH-HIRTZBACH, Château d’Héguenheim (Bas-Rhin).
  • Le Jonckheer J.-L. VAN DER MAESEN DE SOMBREFF, Chargé d’affaires des Pays-Bas (Luxembourg).
  • M. le professeur JOSEPH MEYERS, conservateur du Musée d’Histoire.
  • M. ALPHONSE SPRUNCK, professeur-bibliothécaire de la Bibliothèque Nationale.
  • M. le professeur JOSEPH HESS.

Conseil héraldique

  • Président: Louis WIRION.
  • Secrétaire-chancelier: JEAN-ROBERT SCHLEICH.
  • Bibliothécaire-conservateur: le Dr FRANÇOIS D’HUART.
  • Trésorie: ERNEST-L.-C. FISCHER.
  • Référendaire: ROBERT MATAGNE.
  • Administrateur: ANTOINE MAY.

Damit wäre der erste Punkt meiner Agenda vom 22. Oktober abgehakt.

Vorhaben für den Rest des Jahres

Ich habe mein nächstes Hauptvorhaben neulich vorgestellt und ein paar Vorarbeiten grob aufgelistet. Hier nun etwas detaillierter was ich noch tun muss. Ich wäre froh wenn ich bis zum Jahresende beim Thema Heraldik noch folgende Arbeiten erledigt bekäme:

Zur Wappenkunde

  1. Vorhaben “Rietstap”

    1. Erstellen der restlichen Wappen von Tafel 5
    2. Beschriften und Einordnen (mediatags) aller Wappen der Tafeln 1 bis 5
    3. Neuer Text auf der Astgabel1
  2. Vorhaben “staatliche Wappen”

    1. Das Luxemburger Staatswappen zeichnen, zumindest die petites armoiries, auch zur Unterstützung der Seiten unter Wappenrecht,
    2. Die deutschen Bundesländer in einer Liste erfassen, und Wappenbeschreibungen erstellen.
    3. Die Wappen der Provinzen Antwerpen und Lüttich zeichnen
    4. Eine Liste der belgischen Provinzen erstellen und die Wappen beschriften
    5. Die Kantonswappen müssen noch beschriftet werden! Dazu muss ich weiter ausholen, und erklären, wo die überhaupt herkommen, dazu werde ich erst noch:
    6. die Société héralidque du Luxembourg und ihre Statuten vorstellen müssen, welche sich 1948 die meisten davon ausgedacht hat.
    7. Einige Kantonswappen brauchen auch neue Zeichnungen, z.B. Lemognes Vorschlag für den Kanton Esch, den ich übernommen habe.
  3. Nacharbeiten “Armorial Loutsch”

    Ja, ganz und gar abgeschlossen ist das Projekt immer noch nicht, ich möchte noch folgendes unternehmen:

    1. Die Table héraldique für die inverse Suche muss besser funktionieren, hier ist Handarbeit erforderlich.
    2. Die Gouverneurswappen müssen fast alle erneuert werden, weil sie noch im alten Stil von vor 2010 gezeichnet sind
    3. Die Wappen der Länder der Habsburger – dito –
    4. und die Wappen der Länder der Hohenzoller hatte ich auch angefangen
    5. Die Wappen der Ehefrauen der Herrscher, sowie
    6. die Wappen der Souveräne sollen noch gezeichnet werden, wohl aber nicht mehr dieses Jahr
  4. Zu guter letzte wäre der schon lange geplante Beitrag zum Renesse, mal fällig.

Zur Wappenkunst

Hauptgewicht und Priorität liegt 2013 jedoch bei diesem zweiten Thema. Es gilt noch zu erledigen:

  1. Zur “grammaire du blason”

    1. Das Lexikon muss noch leichter lesbar gemacht werden, so dass der Leser nicht dauernd auf Links klicken muss (Simon de Boncourt wollte sich nicht wiederholen und arbeitete viel mit Verweisen damit sein Buch dünn bleibt)
    2. Die Teile Eins (“l’écu“) und Zwei müssen noch mit Links angereichert werden
    3. und ein zusammenfassender, einleitender Text auf der Astgabel erstellt werden
  2. Zum Armorial général de Rietstap

    Nachdem Rietstaps dictionnaire ja schon erstellt ist, müssen noch:

    1. Einige Figuren gezeichnet werden. Es liegen noch mehrere Tafeln mit zum Teil exotischen Figuren vor, für die ich echt noch keine Vorlagen habe. Möglicherweise verzichte ich aber auf einige.
    2. Die Links zu den einzelnen Wappen die er als Beispiele anführt, und auf die eben beschriebenen noch zu zeichnenden Figuren müssen eingefügt werden
    3. zu überlegen ist, ob ich, wie bei der Grammaire du blason, auch die Links für die Begriffe auf mein eigenes Lexikon einziehen soll. Das kann aber später erfolgen.
    4. Zu guter letzt braucht auch dieser Teil einen besseren einleitenden Text auf der Astgabel.
  3. weitere Digitalisierungen

    Hier habe ich nur eine weitere Vorlage ins Auge gefasst und schon mit der Bearbeitung begonnen, weil ich sie halbwegs originell finde:

    1. der “Code héraldique” von JULES PAUTET DU PAROIS (1854). Der Autor versucht die Begriffe die bei der Wappenbeschreibung gebraucht werden, sowie einige Regeln der Wappenkunst und teilweise des Wappenrechtes in Form eines Gesetzestextes zu bringen. Klar, der Mann war ein hoher Beamter des französischen Staates unter Napoleon III, der Verehrung von dessen Dynastie gilt seine ganze Leidenschaft und weite Teil des Buches sind den Bonapartes gewidmet, u.a. auch ein “Armorial de l’empire”.
  4. Hierarchien der heraldischen Begriffe

    Dann fiel mir auf, dass nicht jeder Autor die Elemente (écu (Schild), partitions (Teilungen), pièces (Heroldstücke), Tingierungen und Farben (émaux et couleurs) und natürlich die meubles (?) gleich präsentiert, aber alle eine Hierarchie der Begriffe sehen. Ich hätte vor, ein paar vergleichende Tabellen zu erstellen, etwa von:

    1. Michel Pastoreau
    2. Boncourt
    3. Rietstap

    und wer sich noch so findet?

  1. Um zu verstehen, was ich in diesem Kontext unter einer Astgabel verstehe, siehe den Beitrag vom 2. September []

Auch Planche IV abgeschlossen

Nur eine kurze Notiz um den bescheidenen Fortschritt zu dokumentieren.
Habe am Wochenende im Rahmen des Projektes Digitalisierung auch die drei letzten Zeichnungen der Tafel 4 des Armorial général de Rietstap erstellt und hochgeladen:

Zeichnungen für Planches II und III des Rietstap erstellt

Als eine kleine Zwischenetappe will ich diesen Augenblick festhalten, wo ich alle Zeichnungen für die Tafeln 2 und 3 des “Rietstap” erstellt habe. Zur Erinnerung: dem berühmten Armorial de Rietstap waren ein paar erläuternde Beiträge vorangestellt, eine Einführung in die Heraldik, ein Lexikon und zur Illustration dieser Teile 8 Tafel mit Zeichnungen. Von diesen Tafeln waren die erste, ab Abbildung 22, die zweite, dritte, vierte und die fünfte bis Abbildung 42 inklusive Darstellungen von Wappen die auch im Rietstap vorkamen, und die er auswählte um bestimmte Begriffe aus seiner Einleitung und seinem Wörterbuch zu erläutern. Wie schon gesagt bin ich zur Zeit dabei dies alles hier zu reproduzieren.
Seit vorgestern sind alle Zeichnungen zur Tafel zwei abgeschlossen, hier eine Auswahl an Wappen die ich entweder besonders hübsch finde, oder die ich besonders schwer zu zeichnen fand:


Besonders schwer fällt es mir immer dann, wenn Figuren schräg gedrdeht sind, z.B. in einer Bande. Das hat haupsächlich mit meiner Technik, alles in GIMP mit Pixelgraphik zu realisieren.
Gestern dann, zeichnete ich noch die letzten Wappen von Tafel III. Die meisten davon hatte ich bereits im März und April erstellt.

Das Erstellen der Wappen von Planche II war dagegen erschwert worden, weil ich zur Orientierung zunächst nur die Vorlage aus der Nationalbibliothek zur Verfügung hatte. In dieser fehlte jedoch Tafel II, ich kannte von denen also nur die Blasonierungen was es besonders schwierig machte, schliesslich wählte Rietstap aus pädagogischen Gründen ja gerade dieses Wappen aus, weil sie etwas seltener waren. So waren die meisten der Blasonierungen auch mir unbekannt.

Das Lexikon des J.B. de Rietstap ist erstellt!

Der erste Punkt auf meiner Anfang der Woche vorgestellten Agenda ist abgehakt, auch wenn er auf dieser Liste der zweite ist:
Der Text des dictionnaire des termes aus dem Armorial Général de Rietstap ist jetzt brauchbar digitalisiert, d.h. also nicht nur einfach eingescannt und mustererkannt, sondern auch mühsam nachgearbeitet und nun online.
Der Vorteil des Bearbeitens ist der, dass man den Text dann auch mal gründlich liest! Ich wählte ihn ja aus, weil er so weit verbreitet ist, aber Rietstaps Auffassung ist schon sehr speziell! Ein paar Beobachtungen:

  • Wie schon in seiner Einleitung angemerkt, hat er sehr präzise Vorstellungen davon, wie groß bestimmte Figuren zu sein haben, und bezieht sie immer auf das Modell des französischen Wappenschildes. Letzteres wird in Luxemburg aber gar nicht benutzt. So sieht er es z.B. als gut an, dass eine Pièce héraldique, etwa eine fasce, oder eine barre genau ein Viertel der Oberfläche eines Schildes einzunehmen hätten.
  • Er macht keinen Unterschied zwischen pièces und meubles, obwohl andere Autoren behaupten der Name “meuble” aei von mobile abgeleitet und käme eben genau daher, dass die meubles, anders als die pièces keine festgelegte Position im Feld (champ) hätten..
  • Eine richtige Leidenschaft von ihm sind Sonderfälle, und hier vor allem die Fabelwesen (figures chimèriques), obwohl (oder weil?) sie in der realen Wappenkunde kaum eine Bedeutung haben. Ich denke, Rietstap in erster Linie einfach ein Sammler und wie jeder Sammler besonders stolz auf seine spektakulären, weil seltenen Funde.
  • Er sieht das ombre de soleil, als eine Sonne an, die in einer anderen Farbe gehalten wäre als Gold oder Silber, die meisten anderen Autoren sehen den ombre de soleil als eine Sonne ohne Gesicht (figuré) an.
  • Speziellen Beispielen eines Adlers in einem Wappen, wie dem brandenburgischen Adler, oder dem preussischen, widmet er einen eigenen Lexikon Eintrag.

Masterplan französisches Wappenlexikon

Gerne würde ich den Beitrag bereits Masterplan Wappenkunst nennen, denn sie ist es, die mit diesem Unterfangen vorangebracht werden soll, aber wir wollen bescheiden anfangen. Endziel ist es sehr wohl, eine eigene Einführung in die Wappenkunst zu schreiben, aber das wird mir zu viel auf einmal. Dann wenden wir eben einen alten Schriftstellertrick an: Wollen die Ideen für den großen Roman nicht kommen, schreibt man eben Reportagen oder Kurzgeschichten…
Mittelfristiges Ziel ist es, für jeden Wappenbegriff in einen eigenen Beitrag in meinem Wappenlexikon abzuhandeln. Bislang bestehen diese Beiträge oft nur aus der Nennung der deutschen Entsprechung, und der Liste der Wappen auf wiesel.lu in denen er nachgewiesenerweise vorkommt, gelegentlich noch einem Zitat von Dr. Loutsch. Da ich seit 2003 aber sehr viel mehr Material angehäuft habe, darf es inzwischen auch etwas ausführlicher sein. Ich habe mal mit dem Begriff aigle (Adler) angefangen:
So wie hier für den Adler sollen die folgenden Punkte bei jedem, oder zumindest den meisten Begriffen abgehandelt werden:

  1. Beschreibung

    1. Einige Beispiele
    2. Bezeichnung verschiedenen Sprachen
    3. Einordung
    4. Darstellung
    5. Sonderformen
  2. Beschreibung durch bekannte Heraldiker [fr]
    1. Dr. Loutsch (1974):
    2. Rietstapp (1887)
    3. Simon de Boncourt (1885)
  3. Häufigkeit in meiner Datenbank
  4. Weblinks

Ich experimentiere aber noch. Jedenfalls bedingt das Vorhaben noch einige Vorarbeiten, die im Hintergrund ablaufen werden, die ich dem Leser nun aber vorstellen will. Ich beabsichtige folgende Etappen:

  1. Das Lexikon von Simon de Boncourt (1885) wird überarbeitet, damit es besser zitiert werden kann
  2. Das Lexikon des J.B. de Rietstap, wird eingegeben (z.Z. sind nur die Begriffe mit A,B oder C online) und hochgeladen.
  3. Illustrationen zum Lexikon Rietstap werden erstellt und hochgeladen, die davon Wappen sind werden, nach “Planches” gruppiert dann beschriftet und in die Datenbank eingebunden.
  4. Dann werden im Lexikon Rietstap die Links auf die Abbildungen eingeführt.
  5. Danach wird eine Zusammenstellung aller Begriffe von mir durchgeführt. In welchem von mir verwendeten Lexikon kommen sie vor, in welchem nicht? Habe ich Entsprechnungen in anderen Sprachen vorliegen? Darauf wird meine Entscheidung aufgebaut werden, welche Begriffe ich in mein eigenes Lexikon aufnehme und welche nicht.
  6. Danach werde ich die Begriffe dann einen nach dem anderen überarbeiten. Bis dahin habe ich mir vielleicht auch ein System überlegt, wie man den Fortschritt markieren kann?

Das wäre es erst mal so im groben.

Familjefuerscher 74-78 (2004-2005)

Ist immer gut, wenn man ein Inventar erstellt, dabei fallen einem Unterlassungen und andere Fehler am leichtesten auf. Leider muss ich ja meinen eigenen Lektor machen, vor Veröffentlichung liest ausser mir das aller hier niemand gegen.
Jedenfalls, die folgenden Ausgaben hatte ich doch glatt übersehen!

Familjefuerscher 73, August 2004

  • Ein Olinger Zeugenbericht über den deutschen Einmarsch zu Beginn des Ersten Weltkrieges, vor genau 90 Jahren, in Amerika gedruckt — invenit Jean-Claude MULLER,Seite 2
  • Trouvaille « canadienne » aux registres de la garnison de Luxembourg-Ville par Fernand G. EMMEL,Seite 3
  • Josy ESCHETTE (+) & Francis BREYER [recherche] Jean-Claude MULLER [saisie et présentation informatique]: Les mariages religieux de l’ancienne paroisse de Sonlez et sa filiale Doncols — Die in den Pfarrbüchern der alten Pfarrei Soller und ihrer Filiale Doncols eingetragenen Hochzeiten (1612 – 1806),Seite 4— 10
  • Das Feuerstättenverzeichnis / Le dénombrement de feux 1611:Die Meierei Doncols / La mayerie de Doncols,Seite 11 – 13
  • Les méandres des administrations de l’état-civil à la fin du XIXe siècle par Théodore H.A. PESCATORE,Seite 13 – 14
  • Présentation de l’ouvrage Le moulin de Beckerich — Sept siècles d’histoire, — par Isabelle BERNARD-LESCEUX (2003),Seite 14 – 15
  • Mariages ‘luxembourgeois’ dans le deuxième arrondissement de Paris (1883 – 1890) [partie I] — liste dressée par Yvette LONGSTAFF-BECKER,Seite 15 – 16
  • Neues zu Luxemburger Klausen und Klausnern, zusammengestellt nach den Forschungen von Arthur SCHON – Ermites et Ermitages relevés par les recherches de l’abbé Arthur SCHON (1954-1957) — von/par Jean-Claude MULLER,Seite 17 – 21
  • dat Allerlescht …SATis est — IRA adest [une nouvelle rubrique / neue Sparte],Seite 22 – 24

Familjefuerscher 74, Oktober 2004

  • La bannière disparue de la procession de l’Octave mariale à Luxembourg, illustrant le mythe de la remise des clés de la ville à NAPOLÉON Ier lors de sa visite du 9 octobre 1804.
  • Das Feuerstättenverzeichnis / Le dénombrement de feux 1611:Der Hof Kaundorf / La cour de Kaundorf — Jean-Claude MULLER (Herausgeber/éditeur),Seite 26 – 27
  • Mariages ‘luxembourgeois’ dans le deuxième arrondissement de Paris (1883 – 1890) [partie II] — liste dressée par Yvette LONGSTAFF-BECKER,Seite 27 – 34
  • Besprechung des neuen Buches Von Schulen, Schülern, Schulmeistern und Schulproblemen — Das Schulwesen, ein chronisches Problem, Beispiel Befort — von Jhemp BIVER (2004),Seite 35 – 36
  • Les pages des Amis de l’Histoire
  • Prospekt und Beschreibung / Dépliant et description: Wissenschaftliche Tagung «Bibliothekstopographie zwischen Maas, Mosel und Rhein von Gutenberg bis Napoleon» Colloque scientifique «Topographie des bibliothèques entre Meuse, Moselle et Rhin, de Gutenberg à Napoleon»,Seite 37 – 41
  • Conférence de Jean-Claude MULLER à Bar-le-Duc sur 1354, le jeudi 21 octobre 2004,Seite 41 – 42
  • Vor 200 Jahren: Kaiser Napoleon auf Staatsbesuch in Luxemburg von Jean-Claude MULLER,Seite 43 – 48
  • Usurpation des armoiries nationales luxembourgeoises ? Quand des villes, sièges de prévôtés anciennes, se parent des armes du Grand-Duché — par René KLEIN & Jean-Claude MULLER,Seite 49 – 50

Familjefuerscher 75, November 2004, Thema: Evy FRIEDRICH

  • Evy FRIEDRICH und seine “Kalennerblieder” – Einleitung zum von Jos. A. FABER erstellten Gesamtindex — Jean-Claude MULLER,Seite 2 – 4
  • Indices zu den fünf Bänden “Kalennerblieder” von Evy FRIEDRICH (1910-1989) — Jos. A. FABER,Seite 5 – 71
  • Assemblée générale 2004,Seite 72
  • Le journaliste et chroniqueur Evy FRIEDRICH (1910 – ) vu par la caméra de Jochen HERLING Pboto Jochen Herling / Édition,Seite Revue S.A.

Familjefuerscher 76, Dezember 2004

  • Explication des Noms de Famille — Addenda et Corrigenda 1ère série — Paul MATHIEU,Seite 52 — 61
  • Nachruf auf Walter PETTO — Jean-Claude MULLER,Seite 52 – 53
  • Liste des Mariages célébrés en la paroisse de Nobressart (Elcheroth, Elchert) de 1773 à 1797 –Albert COLLING & Jean-Claude MULLER,Seite 62 — 65
  • Zur Genealogie der Familie LEICHTENBERG, aus der Gegend von Prag nach Luxemburg um 1800 eingewandert — Famille HAUSMANN oo BOUCHART,Seite 65 — 67
  • Mariages ‘luxembourgeois’ dans le troisième arrondissement de Paris (1883-1884) — Yvette LONGSTAFF-BECKER,Seite 68 — 70
  • Compte rendu de la Journée d’études sidérurgique du 11.12.2004 à Arlon — Pierre HANNICK,Seite 71
  • Opruff : Familjentreffen MÜLLER — John J. MULLER-SCHNEIDER,Seite 71
  • Bio-bibliographie Robert MATAGNE — Jean-Claude MULLER,Seite 72 — 75
  • La Page des «Amis de l’Histoire»:
  • Découverte à Vicenza (Italie) d’une pierre tombale du début du XIVe siècle — Jean-Claude MULLER,Seite 76
  • Le Dénombrement de feux 1611: seigneuries de Stolzembourg et de Brandenbourg — Jean-Claude MULLER,Seite 76 — 77
  • Ouverture du Centre généalogique au Château de Mersch en 2005 — Cotisations,Seite 78

Familjefuerscher 77, Januar 2005, Thema: Luxemburgische Ansiedlerfamilien in Banater Ortschaften (1763 — 1788) — zusammengestellt von Anton KRAMER

  • Einleitung zum Verzeichnis der Luxemburger Banat-Auswanderer — Jean-Claude MULLER,Seite 2
  • Luxemburgische Ansiedlerfamilien in Banater Ortschaften (1763 – 1788) – Materialien zum Ansporn der Forschung — Anton KRÄMER (Ingelheim),Seite 3 – 68
  • Auswandererbrief des Banat-Auswanderers Nikolaus FRIEDEN vom 5. November 1768, in dem die Reiseroute von Grevenmacher nach Tschanad im Banat angegeben wird.