Über die Schwierigkeiten bei der Digitalisierung

Kleiner Zwischenstand meiner Arbeiten am Ende November gestarteten Digitalisierungsprojekt Otto Titan von Hefner. Derweil ich mit dem Musterbuch erstaunlich schnell zu vorzeigbaren Ergebnissen kam, stocken meine Bemühungen um das für meine Zwecke viel interessantere Handbuch (1861). Am Text des Handbuches ist unglaublich viel mehr zu ersetzen als beim Musterbuch, es sind unglaublich viele Fehler vorhanden, obwohl der Text auf den ersten Blick ganz Ok ausschaut, und man glaubt, es würde reichen nur die Überschriften rauszustreichen und die Fußnoten einhängen zu müssen. Der Text ist so voller Fehler, dass die automatische Fehleranmerkungsfunktion von Word sich schnell für überfordert erklärt hat.
Der Urgrund liegt in den gewählten Schriftsätzen liegen, dann damals verwendeten die Deutschen noch nicht westliche Schriftsätze, sondern liebten ihre eigenen, was letztes Jahr ja auch Jean van Win so viele Schwierigkeiten bereitete (und dann mir). Beim späteren Musterbuch griff OTvH bereits auf einen lateinischeren Schriftsatz zurück, weshalb meine bevorzugte OCR Software Omnipage 17 hier relativ gute Ergebnisse brachte, beim Handbuch versagt sie! Es ist dabei nicht einfach so, dass das Buch nur einen altdeutschen Schriftsatz verwendet: wenn OTvH englisch, französisch oder lateinische Sätze zitiert, verwendet das Buch wieder den lateinischen Schriftsatz, was die OCR Softwares wohl völlig aus dem Konzept bringt.

Am besten gebe ich hierzu ein Beispiel; z.Z. bin ich auf Seite 19 (von 264!):

posting-Dig-OTVH-Beispiel

Das machte Omnipage 17 daraus:

Go bal Siegel .enn Sigmunb4 »on ($ erolbê ed, teaêgauer elbelê »om 2. 1265 (IV. 23), runb mit breietigetn mit Sd)inbeln befdten Sd)ilbe, borin ein getrônter Mye (rotb in Eilber, , Ed)inbeln Wou), unb ber Unie ftbrift: S . SIMVNDI . DE . GEROLTESECICE eider gebôrt aucb baê Siegel eine. ®rofen Don Dettingen (IV. 27) mit ber Umfdnift: t SIGILLVM COMITIS . DE . OTINGEH auê bem 2. 1220, tueld)eê innen einen Sffilb , fongruirenb mit ber Siegelform , entbd1t. Zer (blaue) Scbilb bat eine eine faffung »on eifenbûtlein ober $elèmert 2) (rotb unb gon)) unb borner ge8ogen einen (filbernen) Sd)ragen.

Wie man sieht ist der Text bestenfalls zu erahnen. Nur die lateineischen Siegelumschriften sind richtig erkannt (s.u.). Zunächst hatte ich mir vorgestellt, nach und nach bestimmte regelmässig wiederkehrende Fehler zu erkennen und im ganzen Text zu ersetzen, aber hier sind es so viele dass mir klar wurde, dass ich eine bessere Methode finden muss. oder aber das Projekt aufgeben muss.

Dann besah ich mir noch mal genauer, wie So wurde der Text von Google Books1 eigener Software digitalisiert:

So das Siegel Herrn Sigmunds von Geroldseck. wasgauer Adels. vom J. 1265 (l7. 23). rund mit dreiekigem mit Shindeln befäten Schilde. darin ein gekrönter Löwe (roth in Silber. Shindeln blau). und der Um fhrift: *- 8 . 8lb17dlyl . O14). ELLGUUWLEW. Hieher gehört auh das Siegel eines Grafen von Oettingen (l7. 27) mit der Umfhrift: *l* NEU-1.7111. 001141138 .1)1) . 011861-38 aus dem J. 1220. welhes innen einen Shild. kongruirend mit der Siegelform. enthält. Der (blaue) Schild hat eine Ein faffung von Eifenhütlein oder Velzwerk 2) (roth und gold) und darüber gezogen einen (filbernen) Shragen.

Wie wir sehen, ist Googles Software gar nicht mal so schlecht, man merkt schon dass hier Profis der Digitalisierung am Werke sind. Leider wird der Text immer nur Seite für Seite angeboten. Will man den vollständigen Text haben, muss man ihn Seite für Seite kopieren, was ich am Ende gemacht habe. Hier führt die Methode der Ersetzung sicherlich zum Erfolg, wenn wir häufige Wörter wie “faffung” durch “fassung” ersetzen, “fhrift” durch “schrift” etc.
Googles Software hat sich gut auf den “gotischen” Schriftsatz eingestellt und scheitert vor allem an der Ähnlichkeit von “s” und “f” in der altdeutschen Schrift. Schwierigkeiten bereiten ihr hingegen die in lateinischer Schrift gedruckten fremdsprachigen Einsprengsel, wovon es nicht gerade wenig gibt!

Letztlich gehe ich nun kombiniert vor, dass ich mir die fremdsprachigen Schnipsel aus der bei diesen Sätzen erstaunlich gut digitalisierten von Omnipage generierten Datei hole und in den von Google abkopierten Text einfüge.

Zum Schluss zeige ich noch, so möchte ich es haben:

So das Siegel Herrn Sigmunds von Geroldseck, wasgauer Adels, vom J. 1265 (IV. 23), rund mit dreieckigem mit Schindeln besäten Schilde, darin, ein gekrönter Löwe (rot in Silber, Schindeln blau), und der Umschrift: * S . SIMVNDI . DE . GEROLTESECKE. Hierher gehört auch das Siegel eines Grafen von Oettingen (IV. 27) mit der Umschrift: + SIGILLVM COMITIS . DE . OTINGEH aus dem J. 1220, welches innen einen Schild, kongruierend mit der Siegelform, enthält. Der (blaue) Schild hat eine Einfassung von Eisenhütlein oder Pelzwerk 2) (rot und gold) und darüber gezogen einen (silbernen) Schragen.

Man bemerke, ich bevorzuge der leichteren Lesbarkeit wegen, die heutige Schreibweise “rot” statt “roth”, oder “bloß” statt “blos”, “-ierend” statt “-irend”, etc.

  1. Das von Google Books bereitgestellt Rohmaterial kann unter http://books.google.de/books?id=qV8BAAAAQAAJ&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false konsultiert werden. Zum nachsuchen und zitieren eignen sich diese Darstellungen aber kaum, weshalb ich mein Versuch der Schaffung eines Mehrwertes ja auch angehe. []

Jean van Win hat sein Buch veröffentlicht

Kurz vor Nikolaus erreichte mich eine Mitteilung des belgischen Autors, Jean van Win1. Sein Buch über die Beteiligung der Freimaurer der Brüsseler Logen an den Revolutions- und napoleonischen Kriegen ist erschienen und er wollte mir ein Exemplar schenken! Das kam dann noch in der Woche vom 15. Dezember bei mir zuhause an und ich erhielt so ein hübsches Weihnachtsgeschenk.


In der Tat konnte ich ihm bei diesem Buch ein wenig helfen was mir van Win denn auch honoriert hat indem er in seinem Buch auf diesen, freilich bescheidenen Beitrag hinwies:
Eine der von van Win recherchierten und beschriebenen Geschichten handelte von einem gewissen von dem Horst, der am Vorabend der Schlacht bei Waterloo noch einer Brüsseler Freimaurerloge beitrat und von den Brüdern danach als in Schlacht gefallen galt. Van Win recherchierte und fand raus, dass von dem Horst keineswegs in Waterloo starb, sondern den Krieg überlebt hatte und 1816 sogar einen Bericht über diese Ereignisse veröffentlich hatte, den van Win auch auftreiben konnte. Leider erwies er sich als für ihn unlesbar, da er nur eine sehr schlechte Kopie bekam. Zudem verwendeten die Deutschen damals noch bevorzugt eigene Schriftsätze, die van Win gerne “gotisch” nennt.
Auf der Suche nach weiteren Spuren, welche von dem Horst im Netz vielleicht hätte hinterlassen können stiess van Win auf ein Wappen auf wiesel.lu, wo er einen Kommentar hinterliess. Dass Loutsch hier über das Familienwappen des niedersächsischen Offiziers aus der napoleonischen Zeit berichtet hätte, schloss ich rasch aus. Wir kamen so aber rasch ins Gespräch, und ich bot ihm an, mir den Text zumindest einmal anzuschauen, weil ich inzwischen einige Erfahrung mit Digitalisierungen hatte.
Es erwies sich dann zwar als schwierig, den OCRisierten Text in lesbares Deutsch zu giessen, aber van Win war sehr zufrieden. Einige, ihn besonders interessierende Stellen habe ich dann sogar für ihn übersetzt.
Nun da das Buch veröffentlicht ist, mache ich darauf aufmerksam, dass ich den Text inzwischen online gestellt habe.

Von dem Horst erzählt darin, wie er bereits bei einem Vorgeplänkel zur Schlacht bei Waterloo in französische Gefangenschaft gerät, weil er die Stärke des Gegners falsch eingeschätzt hatte, denn ein Teil der gegnerischen Truppe lag im Kornfeld versteckt. Und wie er dann nach Frankreich verbracht werden soll, wie es ihm gelingt seinen Charme und seine Französischkenntnisse einzusetzen, damit die Franzosen und vor allem die Französinnen ihn gut behandeln und vor allem zu essen geben sollen. Wie es ihm letztlich fliehen kann und, an den inzwischen geschlagenen und flüchtenden Resten der imperialen französischen Armee vorbei, sich zu seiner Einheit duchrschlägt. Dort eingetroffen erfährt er dann, dass er für in der Schlacht gefallen und tot gehalten worden war.

  1. Siehe den Wikipedia Eintrag über den Autor: http://fr.wikipedia.org/wiki/Jean_van_Win []

Verbandsgemeinde Cochem

Vermutlich meine letzte Vollzugsmeldung für 2014:
Nachdem ich die schwierigeren Figuren, also den Nikolaus, den Wolf und die Weinranke doch noch gezeichnet hatte, sind wir nun mit der Verbandsgemeinde Cochem durch.


Das wäre dann die erste von vier verbliebenen Verbandsgemeinden im Landkreis Cochem-Zell, wo ich für jede Gemeinde eine Zeichnung habe. Erstellt wären damit auch 27 von 87 Wappen, das sind 31.03% des Landkreises.
Angenehm fiel mir die Homepage der Verbandsgemeinde http://www.vgcochem.de/ auf, weil sie sehr auskunftsfreudig über die Wappenbeschreibungen ist. Die meisten Wappen dürfte demnach A. Friderichs aus Zell entworfen haben. Auch viele sind von einem gewissen Decku aus St. Wendel.
Cochem liegt doch schon ziemlich weit von Luxemburg weg, so dass der ganze Landkreis mir etwas fremd ist. Wenn ich Auffälligkeiten bei den Wappen berichten sollte, so sticht mir neben dem auch hier weit verbreiteten Trierer Kreuz besonders die Lilie des Kollegiatsstiftes Karden taucht mehrmals auf.

Als letzter Nachzügler beim Überprüfen entdeckte ich dann noch, dass ich die Gemeinde Moselkern nicht in meiner Liste hatte. Die hat auch eine interessante Figur im Wappen, einen Grabstein aus der Merowingerzeit.

Digitalisierung OTvH: Arbeiten am Musterbuch abgeschlossen

Ein erster grösserer Erfolg ist zu verzeichnen, bei dem neulich angegangenem Projekt, herausragende Werke des Münchener Heralikers Otto Titan von Hefners zu digitalisieren und in wiesel.lu zu integrieren.


Das Original-Musterbuch von 1863 steht nun in einer akzeptablen Form bereit.
Der vollständige Titel lautete “Heraldisches Original Musterbuch für Künstler, Bauleute, Siegelstecher, Wappenmaler, Bildhauer, Steinmetzen etc. etc.“. Otto Titan von Hefner präsentierte darin eigene Zeichnungen, welche er Originalen von Wappen aus mehreren Jahrhunderten nachempfunden hatte, hauptsächlich deutsche und vor allem bayrische Wappen, denn v. Hefner war ein patriotische Bayer.

Als nächstes versuche ich mehr zu seiner Biographie zu schreiben.

Dezembertheme: ChristmasPress von ChristmasWebmaster.

Zum 1. Dezember habe ich ein neues Theme aufgeschaltet, natürlich für die Adventszeit ein Weihnachtstheme. Es weihnachtet also wieder. Es heisst ChristmasPress und ist ein Mädchentheme.


Es fällt unter die Themes, die eher Wert auf gutes Aussehen legen als auf Funktionalität. Die Farben sind vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber die Tiere sind nett gezeichnet.
Leider zeigte das Theme ähnliche Schwierigkeiten wie Colorpalette, d.h. dass ein Error 404 ausgelöst wird, wenn eine Seite über einen Link à la /?p=pageid aufgerufen wird. Hierbei konnte ich aber ein wenig die Fehlerquote lindern, in dem ich mein Skript etwas geändert habe: an der Stelle, wo ich die Wappenlisten verlinke (wenn die ID gesetzt worden ist), schreibe ich nun
$out .= "<strong><a href=\"/".get_page_uri( $blason['ID'])."\">".$blason[$column]."</a></strong>";
statt
$out .= "<strong><a href=\"/?p="$blason['ID']."\">".$blason[$column]."</a>>/strong>";

Digitalisierungsprojekt: Otto Titan von Hefner

Ich habe eine neues Digitalisierungsprojekt gestartet um ein stockendes altes leichter vollenden zu können. Bei der Digitalisierung von Rietstapp Theorieteil, fehlen mir immer noch einige Figuren von Tafel 6. Die brauche ich aber, um mit dem Verlinken voranzukommen. Leider ist Rietstapps Vorlage nicht besonders gut. Dabei fiel mir aber auf, dass Rietstapp bei den Tafeln Literaturempfehlungen gab, die sich als Quellenangabe erwiesen:

Jusqu’ici ce sont les auteurs allemands qui ont déployé le plus de zèle à composer des manuels qui traitent de la science du blason envisagé sous le point de vue vraiment historique et archéologique. A ceux de nos lecteurs auxquels la langue allemande est familière, nous recommandons:

Les Anglais peuvent citer avec satisfaction :

  • Ch. BOUTELL, Heraldry, historical and popular. Londres, 18S3. — l’art héraldique, considéré sous le point de vue historique et populaire.

Il va sans dire que tous ces ouvrages sont ornés de Figures, empruntées aux monuments publics et privés et aux armoriaux anciens.

Also fing ich mit dem ersten an und bemühte erst mal Tante Google und fand, bei Google Books dann auch die digitalisierten Bücher die Rietstapp angab. Vor allem das Musterbuch erwies sich als interessante Quelle aus welcher Rietstapp seine Abbildungen geschöpft zu haben scheint. Z.B. der Löwe aus dem Jahre 1180:


Oder die lustigen Helmzierden:

Wir beginnen zuerst mit dem Musterbuch, später werde ich versuchen auch das Handbuch zu digitalisieren. Letzteres wird viel schwieriger, nicht nur weil es mehr Text ist: Es wurde auch ein anderer altdeutscher Schriftsatz verwand, der die Wörter zur Unkenntlichkeit verstümmelt (ein “s” wird oft als “f” fehlgedeutet, ein “d” als “b” etc.) So stellen wir Otto Titan von Hefner mal vor, so sah er wohl aus:

Links davon ist das Wappen, was er in den Büchern angibt, ist aber wohl das des Verlages.

Der erste Teil den ich digitalisiert habe, ist das Vorwort zum Musterbuch, in welchem er sich dagegen zu wehren behauptet, dass ein gewisser Ritter von Mayer Unterlagen von ihm publiziert habe, ohne zu zitieren. Im Wikipedia Artikel über den Ritter wird es so dargestellt, als wäre OT. von Hefner der Böse Geistesgutdieb.
Jedenfalls wirkt es heute, nach etwa 150 etwas peinlich, wie der gute Otto Titan fast die Hälfte seines Vorwortes zur Abrechnung mit einem anderen adligen Münchener Heraldiker verwendet. Sobald ich damit fertig bin, werde ich diese köstliche Schmähschrift der Leserschaft natürlich nicht vorenthalten.
Wer so lange nicht warten will, kann sie in den Quellen bei Google Books nachlesen. Muss aber etwas suchen danach und darf sich an den zahlreichen Digitalisierungsfehlern nicht stören.

Edit 23-2-2015: Die Suchmaschinen haben inzwischen diesen Post auf ihrem Radar, beim Suchbegriff “Otto Titan von Hefner“. Um neue, mit der STruktur meines Blogs nicht vertraute Leser nicht zu enttäuschen, habe ich die Links auf erst später eingerichtete Seiten nachgeliefert. Hier die wichtigsten:

Wappen für alle kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz gezeichnet

Bei den Gemeindewappen gibt es auch Neuikgkeiten. Ich habe nun alle Wappen der sogenannten kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz gezeichnet! Im Saarland gibt es keine. Die kreisfreien Städte sind über ganz RLP verteilt, in der Nähe von Luxemburg ist eigentlich nur Trier, welches ich schon im September bereit gestellt hatte. Die anderen zeichnete ich nur der Vollständigkeit halber. Eine persönliche Beziehung habe ich nur zu den folgenden Städten.


Die kreisfreien Städte sind natürlich erfreulicherweise alle im Buche “Deutsche Wappen” von Klemens Stadler vertreten. Deshalb habe ich eine Seite für die Quelle Klemens Stadler, deutsche Wappen eingerichtet.

Novembertheme: Dynamic News Lite

Es ist kein Theme das ich ausprobieren wollte, es ist eine Notlösung weil die ins Auge gefassten zu fehlerhaft sind, um ernsthaft in Frage kommen um aufgeschaltet zu werden. Zunächst war ich eher auf der Suche nach etwas herbstlicherem.

Irrweg: Fragrance


Fragrance sah genauso aus, wie das was ich haben wollte. Erdfarben, herbstlich, gute Ausnutzung des featured Image. Leider funktioniert das Theme überhaupt nicht. Nicht nur ist das Menu mit meiner Seitenstruktur völlig überfordert, es erzeugt auch noch bedenkliche Fehlermeldungen, beim Umsschalten und zwar die hier:

Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at /home/wiesellu/www/wp-content/themes/fragrance/functions.php:20) in /home/wiesellu/www/wp-includes/pluggable.php on line 1173

Irrweg: Color Palette


Color Palette sah nett aus. Es beherrscht zwar auch einiges von dem was ich haben möchte nicht: es wird z.B. immer die Navigation (menu, widges etc.) mitausgedruckt (aber das beherrscht inzwischen fast kaum noch ein Theme.)). Ansonsten wäre es Ok gewesen, wäre da nicht dieser eine unverzeihliche Fehler: Es kann nicht damit umgehen, wenn ein Element, z.B. ein Bild mittels der Angabe der Seitenuummer statt über Permalinks verlinkt wird. (Z.B. http://wiesel.lu/?p=12651 für http://wiesel.lu/heraldik/wappenkunde/armorials/loutsch-familles/d/dampont/).
Dann funktionieren meine Wappenlisten natürlich nicht, etwa die Liste der Familien aus den Armorial Loutsch, inzwischen DAS Highlight meines Auftrittes! Einzelne Fehler kann ich tolerieren, ist ja immer nur für einen Monat, aber nicht diesen.

Dynamic News Lite


Nun die Bewertung von dem Theme bei dem ich dann verblieben bin.
  • Menu funktioniert einwandfrei
  • geschmackvolle Farben,
  • einfach und übersichtlich
  • Featured Image kann man einstellen, wann es wo angezeigt werden soll!
  • funktionierende Gallery

Minuspunkte

  • Es kann beim Ausdrucken die Navigation nicht ignorieren. Das beherrscht irgendwie kaum noch ein Theme?! Ich werde mir vermutlich für jene Seiten die am wahrscheinlichsten sind ausgedruckt zu werden, .PDF Kopien zulegen müssen….
  • Es hat KEINEN Breadcrump
  • Die Bilder (attachment.php) werden für meinen Geschmack zu groß dargestellt
  • Das Featured Image kommt irgendwie nicht zur Geltung, es ist überall entweder zu viel oder nicht angebracht

Ein paar Monster und andere Chimären gezeichnet

Immer nur Gemeindewappen wird auf Dauer langweilig und so nutzte ich die Pause die nach Fertigstellung des Kreises Bernkastel-Wittlich eingetreten ist, um einerseits ein paar Wappenzeichnungen von kreisfreien Städten anzufertigen, und erinnerte mich daran, dass die Umsetzung von Rietstapps Tafeln immer noch austeht.
Hier die am Wochenende gezeichneten Figuren:


Dabei bin ich allerdings letzte Woche von Dr. Credener darauf aufmerksam gemacht worden, dass in der Eifel ein paar Gemeinden doch Wappen führen, von denen Wikipedia (und damit ich) nichts wusste:
Folgende Wappen entwarf Dr. Credener:

  • Großkampenberg
  • Irrhausen
  • Kesfeld,
  • Manderscheid
  • Oberpierscheid
  • Olmscheid
  • Plütscheid

von jemand anderem wurde inzwischen noch entworfen:

  • Lascheid.

Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

Bis auf Kinheim, konnte ich nun für alle Gemeinden aus der neuen Verbandsgemeinde Traben-Trarbach eine Zeichnung für ein Wappen bereitstellen. Gut belegt sind natürlich alle Wappen, die schon im Klemens Stadler, Band 2 drin waren, vornehmlich die der Hauptorte:


Schon diese drei klassischen Wappen verweisen auf die in der ganzen Verbandsgemeinde immer wiederkehrenden Elemente: Der Reichsadler, der für das “Kröver Reich” steht, und das Schach, welches für die Grafschaft Sponheim steht.
Der Doppeladler kommt öfter vor, er erinnert wohl daran, dass Kröv mal ein köngliches Gut war, also direkt dem Reich unterstand.

Die Verbandsgemeinde entstand aus der Fusion mit der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf. Letztere betreibt noch einen Internetauftritt, dort fand ich eine Zusammenstellung der Abbildungen wenigstens der Kröv-Bausendorfer Wappen1. Dazu zählt auch Kinheim, für welches das dort angegebene Wappen aber wohl nicht steht. Eher sieht es aus, wie eine schwarz-weiß Fassung des Wappens von Kröv. Die Liste der Zusammenstellungen auf Wikipedia gibt auch noch die Abbildung des gallischen Schlegel/Weingottes Sucellus wieder, was ich aber kaum für ein offizielles Wappen halte, obwohl es sich, wenn es den Regeln der Heraldik nach gezeichnet würde, dafür durchaus eignen könnte.


Mit der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, ist nun der ganze Kreis Bernkastel-Wittlich abgeschlossen. Die Arbeiten zu Bernkastel-Wittlich hatte ich am 26. August begonnen.

  1. Z.Z. noch runterladbar unter: http://www.vg-kroev-bausendorf.de/service/downloadbereich/wappenuebersichtderortsgemeinden.php []