Comeback von Mike Little's Journalized

Nachdem Mike Little seine Variationen des “Journalized” Layouts nun auch nach dem Sandbox Verfahren zusammengeschustert hat, hab ich die neuste Version dieses Themes Journalized 2.0 Beta 2 Released 23 December 2007 aufgespielt. Denn mittlerweile ist nun der Internetexplorer 7.0 verbreitet, und hier funktionieren nun auch meine classic pages unter IE und Journalized.
Gescheitert ist dagegen mein Versuch, auf WordPress 2.0.5 “Ronan” aufzurüsten. Die Version enthält einen Fehler, der bei einigen wenigen (mir z.B.) zu Internal Server Errors 405 führt. Ein Plugin, das Abhilfe schaffen sollte, bekam ich zunächst nur mit einem Trick aktiviert (in dem ich in der Datei /wp-admin/admin.php die folgenden zwei Zeilen auskommentiert hab:

if ( get_option('db_version') != $wp_db_version )
die (sprintf(__("Your database is out-of-date. Please <a href='%s'>upgrade</a>."), get_option('siteurl') . '/wp-admin/upgrade.php'));

Dafür persistierte dann der internal error 403. Selbst ein Zurückgehen auf 2.0.4 war zunächst nicht möglich: ich konnte mich gar nicht mehr einloggen. Erst als ich das zuvor trickreich aktivierte tuneup205.php Plugin gewaltsam wieder entfernte gelang wenigstens das. Ich werde wohl auf WordPress 2.0.6 warten müssen..

Kurioser Flaggenstreit in Luxemburg

Die Niederländer können es den Luxemburger bestimmt nachempfinden! Hassen nicht auch sie es, von den Einheimischen während ihres Urlaubs in Südeuropa für Deutsche gehalten zu werden? Da ist man sich doch so sicher: Zwischen einem Moffen und uns besteht ein so himmelschreihender Unterschied, das geht doch auf keine Kuhhaut und diese kleinen schwarzhaarigen, dunkeläugigen Cicerones bemerken das noch nicht mal, für sie überwiegen die für uns unangenehmsten Gemeinsamkeiten. Aber zum Glück gibt es ja noch den Fussball! Da schminkt sich der Holländer, zieht sein Oranje-T-Shirt an und schwingt die rot-weiß-blaue Fahne, für alle unverkennbar: Hier in dieser Kurve sitzen Holländer! Wirklich?

Für die Luxemburger ist das alles noch viel schlimmer! Auch sie werden immer wieder für Deutsche gehalten, was sie besonders bedrückend finden wenn den Fehler ausgerechnet die von ihnen hochverehrten Franzosen der Provence machen. Hey, wir radebrechen doch besser französisch als die Preisen! Deutsche können das nicht! Selbst der Trost den die Niederländer im Station finden, bleibt dem Luxemburger versagt. Nicht nur sind sie niemals im Stande die deutsche Nationalelf zu schlagen, wenn sie Fahnen schwingend einer Sportveranstaltung beiwohnen verwechselt man sie mit den Holländern! Denn auch Luxemburgs Fahne ist das horizontal rot-weiss-blau gestreifte Tuch. Dies kommt sicherlich nicht von ungefähr! Luxemburg wurde seit dem Wiener Kongreß 1815 bis zur Thronbesteigung Großherzogs Adolfs 1892 vom niederländischem König in Personalunion regiert. Die belgische Revolution 1831 stürzte einen Teil der Luxemburger dann in eine Art kalten Bürgerkrieg zwischen Anhängern des alten niederländischen König-Großherzogs und jenen, die das Land lieber an Belgien angeschlossen hätten. Dieser Zustand endete erst mit dem 1. Londoner Vertrag, der das Land teilte und die belgische Provinz Luxemburg sowie den unabhängigen Staat des Großherzogtums Luxemburg schuf. Die Identität unserer Flagge mit jener der Niederlande war als politisches Bekenntnis zur angestammten Dynastie durchaus gewollt. Da Luxemburg nicht an die Niederlande grenzt, spielte diese Identität auch nie eine bedeutende Rolle, im Gegenteil: im ferneren Ausland, in jenen Staaten in denen das Großherzogtum keine eigene Botschaft unterhält, nahmen zumeist und nehmen auch heute noch die niederländischen Diplomaten (oder die belgischen) unsere Interessen wahr.

Heute ist das völlig anders! Nicht dass uns die gemeinsame Geschichte peinlich wäre, aber wir hätten halt gerne unser Alleinstellungsmerkmal. Daher hatte es sich in den letzten Jahren eingebürgert bei Sportveranstaltungen, statt der Nationalfahne, die sog. Luftfahrt- und Marineflagge zu schwenken. Diese war nötig geworden, nachdem die Mosel in den 1960er Jahren schiffbar gemacht wurde, erstmals Schiffe unter luxemburgischer Flagge auf Europas Flüssen verkehrten und nicht mit den hier ebenfalls stark vertretenen niederländischen Fahrzeugen verwechselt werden sollten.

Nun kam Michel Wolter, Ex-Minister und Fraktionsvorsitzender der CSV in Spiel. Der hat nämlich vorgeschlagen, diese Flagge durch jene mit dem “roten Löwen” zu ersetzen. Dies, weil unserer Fahne das Alleinstellungsmerkmal fehlen würde und sie zu leicht mit der niederländischen (auch rot-weiss-blau horizontal) verwechselt werden kann.

Kritiker halten ihm entgegen: “Hat Luxemburg denn keine anderen Probleme” oder “Aber die Holländer haben doch ein viel dunkleres Blau als unser Luxair Blau“! Vom Standpunkt der Heraldik aus gesehen, hat Michel Wolter dann allerdings Recht! Das seinerzeit von Colette Flesch eingebrachte Gesetz vom 23 Juni 1972 über die nationalen Symbole, das erste und einzige Luxemburger Gesetz das sich jemals mit diesem Gegenstand befasst hatte definiert die Luxemburger Flagge in Artikel 3 wie folgt:

Le drapeau national se compose d’une laize tissus aux proportions de 5 à 3 ou de 2 à 1, comportant trois bandes égales de couleurs rouge, blanche, bleue disposées horizontalement.

Da steht blau, nicht hell-, azur- oder Luxairblau, sondern nur schlicht: blau! Eins der Argumente der Gegner stich also nicht, auch nicht wenn man in Rechnung stellt dass ein 1993 nachgereichtes RGD in seinen Ausführungsbestimmungen Farbtöne festhält:

  • Art. 1er. Les couleurs du drapeau national sont définies de la façcon suivante:
    — le rouge correspond à la norme Pantone 032C et le bleu à la norme Pantone 299C.

Der Sinn dieser nationalen Bestimmung zielt eher darauf, Einheitlichkeit bei der Beflaggung am Nationalfeiertag zu gewährleisten damit das Land ein stimmiges Bild abgibt, denn die internationalen Regeln der Heraldik ausser Kraft zu setzen. Wer sich den ursprünglichen Zweck der Wappen in Erinnerung ruft, dem leuchtet auch sofort ein, dass in der Heraldik Farbnuancen keine Rolle spielen dürfen: Das Wappen (und die Fahnen) sollten den durch seine Rüstung anonymisierten Ritter für Freund und Feind eindeutig kenntlich machen! Im Schlachtgetümmel lassen sich keine Nuancen ausmachen.

Der rote Löwe

armoiries nationales

Wolters Vorschlag: Statt der Tricolore mögen die Luxemburg künftig auch hochoffiziell die Fahne mit dem Roten Löwen führen! Der rote Löwe mit dem sich andreaskreuzförmig überschlagendem gespaltenem Schwanz, mit der goldenen Krone, den Krallen und der Zunge in derselben Farbe auf weiss-blau horizontal gestreiftem Grund (10 Streifen)! ist dem Hauptstück des seit der Zeit Heinrichs des Blonden bezeugtem Luxemburger Staatswappens entnommen. Diese Flagge hatte bereits das erwähnte Gesetz von 1972 für Handelsmarine und Luftflotte vorgeschrieben, die Flagge ist im Handel erhältlich und geniesst bei den Luxemburgern schon seit längerer Zeit eine gewisse Popluarität. Dazu trägt sicherlich auch der Schlachtruf der Sportsupporter “Roude Léiw, huel se!!” bei. Daher fand sich denn auch rasch ein Supporterclub ein, der Mischi Wolters Vorschlag mit u.a. einer Unterschriftenliste unterstützt, die Initiativ Roude Léiw

Die Gegeninitiativen

Fast genauso schnell fanden sich Gegeninitiativen zusammen, bzw. nahmen Persiflagen ihre Laufbahn auf. Als erste zu nennen wäre natürlich die Initiative Rout-Wäiß-Blo deren Wahlspruch “mir wëllen haalen waat mir hunn” eine Abwandlung der inoffiziellen Staatsdevise “Mir wëlle bléiwen waat mir sinn” darstellt. Dann gibt es noch die Initiative schwaarzt Rëndvéih, die sich eher als Parodie der ganzen Pro-Bewegung auffasst.

Eine gute Zusammenstellung (in dt. Sprache) ist auf Wikipedia.de zu finden, hier auch ein Verweis auf Wikinews

WP Plugin fürs Login

Heute gefunden: Der amerikanische Programmierer, Netzwerktechniker … James Kelly hat ein sehr brauchbares WordPress Plugin geschrieben: Themed Login Plugin.

Es erlaubt, in erster Linie das Aussehen des Login Schirms an das eigene Layout (engl. Theme) anzupassen. Auf wiesel.lu werde ich das zwar nicht einsetzen: Ausser mir selber wird sich hier wohl nie jemand einloggen, mich stört das Standardfenster nicht weiter. Doch für die ebenfalls unter WordPress laufende Webseite der alten Aachener aachen.lu ist es nahezu ideal:

  • Aachen.lu hat viele Nutzer. Im Prinzip kann jedes Mitglied dieses Vereins sich dort registrieren lassen, und wenn es von mir identifiziert wurde, erhält es Einsicht in die von uns über ihn gepeicherten Daten
  • Die meisten Mitglieder der Amicale werden das Login nicht dazu nutzen, eigene Beiträge zu verfassen, sondern wollen sich nur identifizieren. Es war daher bislang unnötig und verwirrend, dass sich der Kollege nach erfolgreichem Login auf dem Dashboard wieder fand, wo nur Sachen standen, die ihn gar nicht interessieren. James Kelly’s Plugin, erlaubt die Redirect Seite nach dem Login frei festzulegen!
  • Super ist auch, dass das Plugin den sog. Core-Code von WP nicht antastet

Kaiser Commodus

Kaiser Kommodus, der Sohn des verehrten Marcus Aurelius, der seit der Antike allgemein als wahnsinnig gilt, hat einen Verteidiger in dem niederländischen Historiker Olivier Hekster gefunden. Das interessante, sein Buch “Commodus – an Emperor at the crossroads” gibt es bei seiner Universität als Download!!

Ein Problem beim Posten

Heute fand ich diesen Link zum Thema Postprozess endet nicht bei Asymptomatic. Der liefert mir zumindest die Erklärung, weshalb ich beim Posten auf meinem Hausserver immer nur eine weisse Seite sehen kann, nachdem ich [publish] gedrückt hab. Der Webserver wartet auf ein “Ping” das wohl nicht durch die Firewall kommen kann.

AVLhistory vollständig umgestellt

Alle über die “classic pages” verlinkten Beiträge aus AVLhistory präsentieren sich nun im WordPress Look, d.h. ändern ihr Aussehen mit der Wahl eines anderen “Theme”.
Vom alten Layout dürften nur noch Restspuren übrig sein. Es existiert des weiteren noch die Fototour, ein bis auf weiteres aufgegebenes Projet, welche noch vollständig mit SSI funktionieren, und wie mir AWSTATS verrät nach wie vor besucht werden.
Zur Abschreckung (welch gräusliches Layout) werd ich das noch eine Zeit lang stehen lassen!

Themeswitcher wieder eingeschaltet

Hab mich jetzt ein wenig um die unterschiedlichen “Themes” gekümmert:

  • angepasst an meine eigenen Erweiterungen, hier bleibt teilweise noch viel zu tun!
  • einige aussortiert, weil
    1. ich bessere gefunden hab,
    2. oder weil wichtige Funktionen nicht funktionierten (z.B. Bloxpress2)
    3. bzw. sie mir trotz Anpassungen einfach nicht nicht mehr gefielen, so “head” von Priss
  • Zurückbehalten quasi nur Variationen zweier Autoren: Mike Little, allem aber die Arbeiten von Scott Wallick haben es mir angetan. Seine Layouts kommen meinem eigenen Geschmack am nächsten.

Standardlayout bleibt denn auch “the minimalist Sandbox” von Scott, trotz einiger Schwächen bei der Anzeige von Listen (er setzt teilweise negative Margins).

Hier die aktuell verfügbaren Layouts (engl. “Themes”) :