Jahresbilanz 2013

Wie letztes Jahr habe ich auch 2013 nicht alles abschliessen können, was ich mir zum 31.12. vornahm, diesmal will ich aber nicht warten bis ich meine Liste abgearbeitet habe. Denn anders als 2012 harrte kein langfristiges Projekt seines Abschlusses. So will ich diesmal den Jahresbericht zügig präsentieren.

Die Entwicklung von wiesel.lu 2013

Zahlen…

Zunächst einmal mein Auftritt, beschrieben durch festgestellte, blanke Zahlen:

Daten 31.12.2013 31.12.2012 31.12.2011
Pages 567 553 340
Posts 452 371 290
Categories 11 11
Tags 61 51 /
Comments 1621 127 /
Attachements 5593 4971 3682
Bilder 5577 4961 3678
Wappen 4779 4476 3357

Da es nun das dritte Mal ist, dass ich diese Zahlen festhalte, können wir uns auch die Entwicklung des Wachstums betrachten, das ist anschaulicher:

/

Jahr 2013 % 2012 %
Pages 14 2,53% 213 62,65%
Posts 81 21,83% 81 27,93%
Categories 0 0,00% / /
Tags 10 19,61% /
Comments 35 27,56% / /
Attachements 622 12,51% 1289 35,01%
Bilder 616 12,42% 1283 34,88%
Wappen 303 6,77% 1119 33,33%

Oder als Graphik, das müsste noch auschaulicher sein.
wachstum2013
Ziehen wir neben dieser quantitaiven Begutachtung, noch zur qualitativen Gegenprobe die Liste der Tagebucheinträge zu Rate, dann können wir folgendes Fazit ziehen:

  1. Die Menge der statischen Seiten (Pages) und jene der Wappen wuchs 2013 viel weniger stark als 2012 was sich dadurch erklären lässt dass, einerseits für die meisten Begriffe bereits vor 2013 eine Seite im Lexikon angelegt worden war2 und andererseits der Armorial Loutsch umgesetzt ist und kein vergleichbares Projekt begonnen wurde.
  2. Dagegen wuchs die Menge der Bilder, die nun keine Wappen darstellen doch recht beachtlich, weil ich 2013 den Schwerpunkt auf die Wappenkunst gelegt hatte und entsprechend viele Illustrationen angefertigt habe.

… und Inhalte

Verglichen mit meinem Bericht für 2012 weist der für 2013 eine deutliche grössere Vielfalt der behandelten Themen auf. Kam voriges Jahr kaum etwas anderes zur Sprache als die Umsetzung des Vorhabens Armorial Loutsch, so finden wir 2013 eben dem weiterhin bestimmendem Thema Heraldik hier Beiträge:

  • meine Vereine,
  • meine buchhalterischen Bemühungen um die Artikel im Familijefuerscher,
  • meine Versuche Ordnung zu schaffen und meine Texte zu verbessern, sozusagen über meinen internen Hausputz,
  • und als einmalige Reihe: Fotos von der Elefantenparade in Luxemburg,

Nichtereignisse

Zwei “Jubiläën” habe ich 2013 vergessen zu beklatschen:

  1. 10 Jahre wiesel.lu. Am 27. Februar 2003 habe ich den Auftritt eingerichtet. 2003 beschäftigte mich die Suche nach einem Festvertrag und hielt mich davon ab, viel über dieses Ereignis zu berichten, und im Februar 2013 beschäftigten mich auch andere Dinge. Zwar hatte ich einen Artikel geplant, kam aber nicht mehr dazu.
  2. 5 Jahre ist es her, dass ich den Schwerpunkt des Auftrittes zur Heraldik hin verschob. Auch verschwitzt.

Insgesamt war 2013 weniger auf Wachstum, denn auf Konsolidierung des Erreichten gerichtet, vor allem in der ersten Hälfte des Jahres lief nicht sehr viel. Im Einzelnen:

Zur Heraldik

Da ich mir nichts im Besonderen vorgenommen hatte, wollte ich zu Beginn des Jahres erst mal das umsetzen, was ich an Projekten für nach dem Abschlusses von ALO vorgesehen hatte. Ich begann einige Wappen zu erneuern, arbeitete an den bis dahin vorgesehenen Digitalisierungen worüber mir der Gedanke kam, es sei an der Zeit den Bereich Wappenkunst endlich auszubauen. Schnell wurde die Notwendigkeit erkannt sich auch mal der heraldischen Theorie zu widmen. Eine eigene Einführung in die Heraldik sollte her! Bevor ich selber was schreibe, wollte ich mir anschauen wie andere das gemacht hatten, Michel Pastoureau hatte ich 2012 schon durchgelesen und die Grammaire du blason sogar schon digitalisiert. An letzterer sollte ich 2013 noch viel rumfeilen.

Mich erinnernd, dass mein eigener autodidaktischer Einstieg in die Heraldik in den 80er Jahren eher mit vielen Bildern als mit der Lektüre von vielen Texten verlaufen war, plante ich zunächst mich an Rolland und Bender anzulehnen, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Illustrationen zum Armorial de Rietstap in mehreren Bändern zusammengestellt hatten und digitalisierte erst mal die Beschriftungen ihrer einführenden Schautafeln und plante auch die Figuren nachzuzeichnen, befand aber schnell dass die Auswahl welche sie getroffen hatten für meine Zwecke nicht passte, denn sie basiert sehr stark auf der Vorlage die sich illustrieren wollten. Dann besah ich mir den Original Rietstap mal genauer und dachte wenn schon denn schon! Rietstap’s Einführung in die Heraldik weicht etwas von den Ansichten der anderer Autoren ab und ich fand sie originell!

Ich begann damit die Einführung Rietstaps in die Heraldik zu digitalisieren! Besonders interessiert bin ich dabei:

Um ihn besser zu verstehen, habe ich auch seine Vorwörter digitalisiert und stellte sie bereit.

Die Digitalisierung von Rietstaps Einführung, als Vorarbeit zu den Projekten eigenes Wappenlexikon und eigene Einführung nahm also den Großteil meiner Zeit ein, die ich der Heraldik 2013 widmen konnte.

Daneben gab es nur kleinere Arbeiten, hauptsächlich zur Wappenkunde der staatlichen Wappen, wie die Anfertigung der Wappen der belgischen Provinzen und der deutschen Bundesländer, sowie pflegerische Aktivitäten im Rahmen der dieses Jahr lancierten Aktion Astgabeln verstärken.

Zum Vereinsleben

  • Seit Februar des Jahres musste ich mich darauf vorbereiten dass ich im März dann Präsident des Vereins der alten Aachener wurde. Gut, ich bin seit 2002 Mitglied des Vorstandes, aber stellvertretender Vorsitzender und Webmaster ist dann doch etwas anderes als Präsident. Ich habe bereits viel investiert und zusammen mit meinen Freunden gegen den Niedergang angekämpft, aber hier kommt noch viel weitere Arbeit auf mich zu! 2013 investierte ich noch einmal einige Arbeit in die Homepage des Vereins aachen.lu, hier legte ich insbesondere ein paar Gebrauchsanweisungen für meine Kollegen an.
  • Berufsbedingt habe ich in zwei weiteren Vereinen, mein Engagement verstärkt, bzw. bin eine Mitgliedschaft angegangen, der AITI(TM) und der AGITE.
  • Passiver als bei den vorgenannten Vereinen ist meine Mitarbeit bei der Agulia IGEL. Hier gab es einen interessanten Vortrag zum Igeler Säule wo ich gespannt lauschte, ich nahm an der Wanderung teil und ich half mit beim Frühjahrsputz.
  • Und für, oder besser von der ALGH habe ich die Artikel im Familijefuerscher mal gesammelt und werde sie noch weiter katalogisieren

Bei so viel Vereinsbelangen, wo überall Dateien anfallen von denen ich annahm, dass sie auch andere interessieren müssten, habe ich dann meiner Seite “Vereine” eine eigene Ebene spendiert und weitere Seiten angelegt.

Zu meinen sonstigen Interessen

2013 habe ich mich deutlich stärker als in den Jahren davor bemüht, nicht nur Texte, Bilder und Daten zu sammeln und sie zu strukturieren, sondern sie auch besser und übersichtlicher zu präsentieren, wozu ich die bereits erwähnte Aktion Astgabeln verstärken gestartet habe. Dabei sollen Seiten, welche zunächst nur als ordnungstiftend angelegt worden waren, mit sinnvollen, aussagekräftigeren Texten ausgestattet werden, damit der Leser sich vom Stamm (etwa von der Seite “heraldik” oder “about” zu jedem Ast durchhangeln kann und auf der jeweiligen Astgabel schon erfahren kann, was er weiter unten vorfinden wird.

Eine einmalige Aktion war es, Fotos von allen Elefanten der Elefantenparade zu knipsen und online zu stellen. Die Idee kam mir spontan, als ich zufällig mitbekam dass neben der Kathedrale welche aufgestellt wurden. Allmögliche Künstler aus der Großregion hatten an diese Aktion teilgenommen, jeder sollte irgendwie einen Elefanten nach seinem Geschmack bemalen oder selber machen, der Erlös soll Projekten zum Schutz des vom Aussterben bedrohten indischen Elefanten zu Gute gekommen sein, oder noch kommen (?).

Zum Arbeitsleben

Über das berichte ich hier eher nicht, Dienst ist Dienst und Freizeit ist Freizeit. Ich habe 2013 sogar meine, allerdings inzwischen stark veralteten Seiten zum Arbeitsrecht wieder abgeschaltet. Da ich aber meine Arbeit liebe und sie ein sehr wichtiger Teil meines Daseins ist und ich Ereignisse aus dem Arbeitsleben in frühreren Kurzfassungen aufnahm, hier nur kurz die prägendsten Ereignisse:

  • Zum 1. Januar trat ein neues Gesetz in Kraft, welches will dass die Inspektoren der ITM auch feststellen dürfen ob Firmen illegale Ausländer aus Drittstaaten (Nicht Eu Bürger) beschäftigen und wir sollen die Firmen ggf. sanktionieren können.
  • Dann ging unser langjähriger Direktor in Rente und einer seiner Stellvertreter wurde sein Nachfolger,
  • und ich verlor eine geschätzte Mitarbeiterin, weil diese nach Mexiko ausgewandert ist.
  • dafür kamen, freilich erst ganz zum Schluß des Jahres zwei neue.
  1. davon 8 reine hausinterne Pingbacks, die dürfen eigenlich nicht als Kommentare gezählt werden []
  2. siehe hierzu meinen Beitrag vom 4. November 2012, Punkt 4 []

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