Recent Posts or Pages Widget

Ob noch jemand ausser mir dieses Widget je nutzen wird? Soll ich mir die Mühe machen, meine Ansage auf englisch zu formulieren? Auf Anfrage vielleicht.

Der Hauptvorteil eines Widgets ist der, dass man das Layout (Theme) wechseln kann, und dennoch alle Elemente (Pages, Recent Posts, Calendar etc. ) der typischen WordPresssidebar noch in der selben Reihenfolge sind. Auf aachen.lu setzte ich diese jedoch nicht ein, weil das Widget für die Pages so unflexibel war: In der Tat nutze ich gerade dort WordPress eher als CMS denn als Blog, daher gibt es dort sehr viele “Pages”. Dann kam mir der Gedanke, bestimmt hat irgendein jemand da längst ein besseres “Page Widget” programmiert, und genauso war es: ich fand Flexi Pages Widget von Srini G. Ich bin von den Einstellmöglichkeiten dieses Plugins echt begeistert.

Also, dacht ich mir, bestimmt hat auch jemand ein Widget für “Recent Posts or Pages” geschrieben! Es ist nämlich, dass auf aachen.lu öfter mal eine neue Page hinzukommt, weil ich wieder was zur Geschichte des Vereins rausgefunden habe, und ich die Aufmerksamkeit des Lesers gerne auf diese Neuerungen ziehen möchte, ohne jedes Mal auch ein Post oder Comment dazu verfassen zu müssen.

Doch Google lieferte nix! Gab ich die falschen Suchbegriffe ein? ich weiss es nicht! Aber es lieferte mir was anderes: Mike Jolley hatte ein Tutorial “so schreibe ich ein Widget” geschrieben und ich beschloss bei ihm abzuschreiben! Noch nicht mal abkupfern, regelrecht abgeschrieben hab ich! Mein SQL Kommando ist sogar sehr viel einfacher, und selbst dafür hab ich mich inspirieren lassen, von instah. Nachdem ich also alles überflüssige rausgekürzt hab, hier nun also das Widget:

myrecentpostsorpages.zip

How to use

  1. upload the plugin file into your wp-content/plugins directory
  2. acitivate the plugin
  3. in the admin panel, go to Design , Widgets section
  4. and select the widget
  5. set some costum values, if you choose

So, das wars. Mein erstes Plugin das ich der Welt auch vorstelle.

Das Wappen der Gemeinde Roeser

Die Tage erreichte mich die E-mail von einem Studenten der Geschichte an der Uni Luxemburg. Er fragte mich, ob mir neben der ausgestellten Wappenbeschreibung für Roeser auch Geschichte des Wappens bekannt wäre. Es handelt sich dabei um eine Hausaufgabe im Fach “historische Hilfswissenschaften“, die Blasonierungen der Gemeindewappen vorzunehmen und ihre Geschichte anzugeben.


Natürlich konnte ich ihm helfen, denn Dr. Jean-Claude Loutsch hatte die Geschichte des Wappen der Gemeinde 1989 im Armoirial Communal (ISBN: 2-87969-000-59) geschildert. Im Falle Roeser:

Das Wappen der Gemeinde geht im Kern auf das Wappen der adligen Familie derer von Roeser zurück, übernommen wurde, die wahrscheinlichste Variante. Denn in den schriftlichen Quellen sind oft die Farben nicht angegeben. Die häufigste Quelle für Wappen ausgestorbener, oder wieder zur Bedeutungslosigkeit herabgesunkener Familien sind sind die Stempel. Gerade diese geben aber nie die Farben an, oft noch nicht mal die Schraffur!

de gueules à trois feuilles de némuphar d’or.

1973 stellte die Gemeinde den Antrag, ein bis dahin inoffiziell geführtes Wappen zu legalisieren, welches ebenfalls die drei Seerosenblätter beinhaltete:

D’argent à trois feuilles de némuphar de gueules; à la bordure d’azur.

Loutsch geht nicht darauf ein, wo der Roeser Schöffenrat, welche statt des Gemeinderates diese Fassung als verbindlich festgelegt hatte, dieses Wappen hernahm. Wohl waren die Farben des Wappens derer von Roeser nicht mehr bekannt, oder man wünschte sich bewusst ein Wappen in den Nationalfarben rot-weiss-blau. So jedenfalls basierte der Entwurf nicht mehr auf jenen von Roeser, sondern auf dem Wappen der Herren von Bourscheid. Die blaue Bordure, möglicherweise zur Unterscheidung zugefügt, wäre zudem, berichtet Loutsch bei jeder Neuzeichnung des Wappens immer dünner ausgefallen und teilweise als einfache Begrenzung des Schildes aufgefasst worden.

Daher vielleicht schlug Lenertz daher auch das Gironné (à 12 pièces!) vor, das die Druckereien nicht mehr so leicht weg interpretieren konnten.

Tina Noroschadt (Revue) übers Studieren in Aachen

Vorgestern machte mich ein Freund und alter Aachener darauf aufmerksam, dass die Luxemburger Zeitschrift “Revue” gerade eine Artikelserie über die Luxemburger Studenten und ihre Universitätstädte veröffentlicht und diese Woche wäre Aachen dran! Also kaufte ich mir ausnahmsweise mal wieder die Revue und las wundersame Dinge:

Für den Text zeichnet Tina Noroschadt verantwortlich, für die Fotos Ute Metzger. Mit den beiden Aachener Studenten Michel H. und Dominique D. wollen sie sich morgens am Marktplatzgetroffen haben, und es sei sehr viel los gewesen.1

Die berühmten Aachener Luxemburger

Tina erklärt irgendwann im Verlauf des Artikels, welche berühmten Luxemburger in Aachen waren:

Schon Ende des 19. Jahrhunderts waren auch zwei bekannte Luxemburger unter den Absolventen dieser Hochschule: Arbedbegründer Emile Mayrisch und sein Vetter Emile Metz.

Oh, das ist aber jemand in die Falle getappt, das ist schlecht recherchiert!

  • Zwar waren die beiden Emils in der Tat Vetter und auch wirklich beide an der RWTH, aber
  • Emile Mayrisch brachte es nicht zum Absolventen, er brach sein Studium ab,
  • und Emile “Petit” Metz brachte zwar das Studium zu Ende, er ist aber kein bekannter Luxemburger. Tina verwechselt ihn wohl mit seinem gleichnamigen Verwandten. vgl. Biographie Nationale Les METZ, la Dynastie du Fer par Jules Mersch. Die Luxemburger Nationalbibliothek hat diese Werk inzwischen online und gratis jedem Internauten zur Verfügung gestellt!

Nun wo ich es lese: Dieses Jahr hatte mich Tinas Interviewpartner Michel H., der Präsident des AVL, mal nach “berühmten Aachenern” gefragt. Ich hatte ihm einige genannt darunter auch die beiden Emils, aber auch auf die Falle hingewiesen! Und statt eines Zeitgenossen wie Ranga Yogeshwar schaffen es nun gerade diese beiden verstaubten Industriellen des 19. JH in den Artikel? Geht der Mangel an Sorgfalt nun auf Michel H. zurück, oder hat Tina nicht richtig zugehört? (von selber recherchiert wollen wir mal gar nicht reden).

Der Bummelstudent

In ersterem Falle wäre das ja vielleicht Michel H.s subtile Rache, der demnach wohl ahnte, dass Tina ihn in die Pfanne hauen würde. So entlockte sie ihm :

Die Prüfungen und das Studium seien nicht immer einfach. “Eigentlich müsste ich jetzt schon im Hauptstudium sein, doch mir fehlt noch eine bestandene Klausur für mein Vordiplom.

Also zunächst einmal ist es ausgesprochen taktlos, einen Studentenfunktionär nach seinem schulischen Leistungen zu fragen. Natürlich verlangsamt sich der Fortschritt im Studium, wenn man wie Michel H. sich sozial engagiert und so auch z.B. als Interviewpartner zur Verfügung steht und es der Revue ermöglicht ihre Spalten zu füllen!

Im Sinne gutem Journalismus wäre es durchaus gewesen, dem Leser die Bedeutung von “eigentlich” zu erläutern, zumindest jenen, die selber nicht an einer deutschen Universität studiert haben. Im 7. Semester und ihm fehlt lediglich nur noch eine Prüfung zum Vordiplom ist in Deutschland noch ein durchaus normaler Wert! Unnormal wäre er nur dann wenn man für die Einschätzung der Studienleistung die völlig unrealistische theoretische Regelstudiendauer zu Grunde legt! Diese irreführende Bezeichnung ist aber ein juristischer, kein akademischer Begriff, Zitat von Wikipedia:


Die Regelstudienzeit unterscheidet sich mitunter deutlich von der durchschnittlichen Studiendauer. So wird zum Beispiel die Regelstudienzeit für den Diplom-Studiengang Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln mit 9 Semestern angegeben – die durchschnittliche Zeit beträgt jedoch 15,8 Semester.

Noch nicht mal 10% der Studenten schaffen ihr Studium überhaupt in der sog. Regelstudienzeit. Aber mit diesen Fakten behelligt Tina den Leser nicht! Nicht mit seinem sozialen Engagement begründet sie die Verlangsamung von Michels Studium, sondern zitiert ihn unverantwortlicherweise weiter:

Andererseits kann ich so auch noch etwas länger das Studentenleben genießen», grinst Michel verschmitzt.

um gleich allen unstudierten Eltern und Personalern ihre Vorurteile weiter zu bestätigen:

Luxemburger Studentenpartys von Freunden im nahe gelegenen Lüttich sind für den angehenden Bauingenieur eine willkommene Abwechslung vom Uni-Alltag.

Aha! Weil er also zu viel feiert und “es sich gut gehen lässt” ist er im Verzug! Das ist ja fast schon Rufmord! Zwar erwähnt der Artikel einen Onkel, der eine Baufirma hätte für die er auch schon gejobbt hat, aber vielleicht muss er sich ja trotzdem mal bei anderen Firmen bewerben, und sei es auch nur für ein Praktikum. Und wie wir leider wissen, lesen auch Personaler viel lieber Klatschgeschichten als Fachliteratur.

Warum macht sie das? Ist es die Retourkutsche dafür, dass Michel sie in den Aachener Dom geschleppt (und dort kluggeschissen) hat:

Die beiden Hochschüler führen uns weiter zum Weltkulturerbe Aachener Dom, dem bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Der Besuch dieses Gotteshauses mit seinem imposanten Kuppelbau gehört für Michel (…) zum Pflichtprogramm..

Denn vielleicht ist Tina Noroschadt ja identisch mit der Frau, die im SS 2001 an der Uni Kiel über Walther von der Vogelweide referiert hat und mag an ihre Jugendsünden nicht mehr als unnötig erinnert werden? Über das Mittelalter müsste sie demnach besser Bescheid wissen als über das 19. Jahrhundert. So schreibt sie auch noch:

Schließlich ruhen im Dom die Gebeine von Karl dem Großen, der im 9. Jahrhundert in Aachen seine Residenz errichtete und später hier auch zum römischen Kaiser gekrönt wurde.

Wieder ein Mangel an Präzision, denn der römische Kaiser wurde natürlich nie in Aachen, sondern in Rom gekrönt, auch nicht Karl der Grosse.2

Die tolle Wissenschaftlerin

Deutlich besser als Michel kommt bei Tina die Öslingerin Dominique D. aus Eselborn weg, die Beschreibung ihres studentischen Daseins nimmt gelegentlich schon mal die Züge einer Hagiographie an:

Die 23-Jährige ist begeistert von ihrem Chemiestudium (…) Die hohen Anforderungen im mathematisch-physikalischen Bereich, den Anspruch, viel Faktenwissen in kurzer Zeit aufzunehmen sowie täglich unzählige Stunden im Labor stehend zu arbeiten, hat die junge Studentin mit den braunen Locken3 fast mit Leichtigkeit erfüllt. Das Studium sei ihr eigentlich nie richtig schwer gefallen. «Mein Grundstudium bestand aus vielen Stunden im Labor und danach vielen Stunden Protokollschreiben. Mein Vordiplom habe ich mit 1,7 bestanden», erzählt Dominique, die in Ihrer Freizeit gerne mit den Inline-Skates rund um das Aachener Klinikum düst.

Da es nach Luxemburg nur ein Katzensprung mit dem Auto ist4, fährt die angehende Wissenschaftlerin mit ihrem eigenen Auto oft nach Hause. Dann steht für sie als Mitglied des Musikvereins Clervaux eine Probe und häufig auch ein Auftritt auf dem Programm.5 Die Hornistin spielt auch im RWTH-Orchester.
(…)

Die fürsorgliche Redakteurin quält die Frage “Hatte sie eigentlich gar keine Angst an einer notorischen Männerhochburg wie der RWTH zu studieren?“, was Dominique aber lobenswerterweise mit “Außerdem ist der Anteil von Frauen und Männern in der Chemie fast gleich” zurecht rückt. Die Journalistin weiss wohl nicht, dass die Probleme für Frauen in Männerberufen sich nicht bereits im Studium zeigen, sondern erst bei der Arbeitsplatzsuche und dann im Berufsleben, besonders bei Gehälter- und Karrierefragen. Vermutlich wird Dominique nachher sowieso keine Forscherin bei BASF in Ludwigshafen sondern Chemielehrerin in Wiltz. Denn Dominique mag es ohnehin lieber beschaulich:

An einer Massenuniversität wie in Paris, München oder Berlin wäre sie sich verloren vorgekommen.

Soso: eine Hochschule an der, wie der Artikel an anderer Stelle behauptet 40.000 Studenten eingeschrieben sind, ist keine Massenuniversität? Eine Begriffsverwirrung wohl, vermutlich meinte sie “Groß- oder Weltstadt”.

Unter einem Foto von Dominique mit einer, sicher gestellten Laborszene steht:

Leidenschaft für Chemie: Die Studentin Dominique D. will nach ihrem Auslandssemester an der RWTH promovieren.

.
Was für eine klasse Frau! Der Artikel führt allerdings nicht aus, dass wegen der hohen Arbeitslosenquote bei Absolventen in dem Fach, die Promotion in Chemie inzwischen allgemein üblich ist und somit nur noch eine vergleichbare Leistung darstellt wie das schlichte Diplom in einem Ingenieurfach.

Es sieht für mich so aus, dass der Präsident der Autorin einfach unsympathisch war, derweil sie zur Geschlechtsgenossin eine überspriessende Klein-Mädchensolidarität entwickelte, als ob sie zusammen aufs Klo gingen! Wo ist das die kritische, journalistische Distanz? Einen Gefallen tut sie keinem der beiden, denn als Streberin dargestellt zu werden, kann den Ruf und die Karriereaussichten eines jungen Menschen genauso schädigen, wie die Unterstellung nicht ernsthaft genug beim Studieren zu sein. Selbst wenn sie nur zwischen den Zeilen zu finden ist.

Radfahren in Aachen

nach der Vorlesung, 1988


Am meisten verduzt hat mich aber, welch erstaunliche Beobachtung Tina und Ute in Bezug auf die Fahrräder machten:

Anders als in anderen Universitätsstädten trifft man in der Stadt auf ungewohnt wenig studentische Drahtesel. Kein Wunder, wegen der nahe gelegenen Eifel ist das Radfahren hier eine äusserst hügelige Angelegenheit. Auch Michel musste das feststellen und fährt seitdem lieber mit dem Bus zur Uni.

Und das auch noch in Blockschrift hervorgehoben!!? Oha! Also ich merke, ich bin wohl schon lange nicht mehr in Aachen gewesen! Zumindest zu meiner Zeit (siehe das Foto von 1988) war das Rad auch in Aachen DAS studentische Verkehrsmittel per Excellence. Ok, für uns war der Bustransport auch noch nicht gratis.

Dann muss man klarstellen, dass Aachen selbstverständlich hügeliger ist als eine Stadt wie Köln oder Karlsruhe am Rhein, oder Kiel an der Ostsee, aber keineswegs hügeliger als Esch-, Pétange oder Lintgen und erst recht nicht bergiger als Luxemburg-Stadt, wo ja inzwischen auch viele Radfahrer unterwegs sind.

Ob sie sich da nicht verkuckt hat? Welche anderen Städte hat sie im Sinn, wo hat Tina studiert? Zu meiner Zeit hiess es immer “In ganz NRW gibt es nur in Münster noch mehr Kirchen und Fahrräder als in Aachen“. Was wohl der ADFC Aachen dazu sagen würde wenn er das liest? Vielleicht nur, man sollte eine Recherche über eine Universitätsstadt ja auch nicht in der vorlesungsfreien Zeit machen!

  1. Es muss also an einem Donnerstag gewesen sein, dann ist am Markt auch wirklich Markt. []
  2. in Aachen wurden dagegen die deutschen Könige gekrönt []
  3. wie romantisch []
  4. richtig: nach Eselborn! so um die 80 km. In einen Ort tiefer im Süden des Landes ist es deutlich weiter! []
  5. Bei einem Mann hätte man bestimmt gemutmasst, er führe heim weil seine Mutter die Wäsche macht! []

mal was zu WordPress

HTML Seiten, CSS etc nicht mehr selber zu erstellen, sondern auf WordPress umzusatteln, sehe ich als eine meiner besten Entscheidungen zur Präsenz im Netz, die ich je getroffen habe. So kann ich mich auf Inhalte konzentrieren, und brauche nur gelegentlich kleinere Anwendungen zu schreiben. Ich habe zwar immer sehr gerne programmiert, aber umfangreichere Projekte übersteigen meine Möglichkeiten deutlich!
Hier ein paar Worte zu den Änderungen der letzten Monate:

  1. Zu WordPress allgemein

    Mit der Version 2.5 machte WordPress einen grossen Schritt in die für mich richtige Richtung: Sie bauten die Funktion zum Hochladen von Bildern (und anderen Dateien) grosszügig aus, so dass sie nun von “buildin Galleries” sprechen. Hier gibt es wohl noch viel zu tun, die MediaLibrary ist etwas schwerfällig in der Bedienung. Auch mutet es komisch an, auf “Add media” drücken zu müssen, wenn ich in Wahrheit keine Bilder hinzufügen, sondern nur vorhandene nutzen will. Aber ich setze grosse Hoffnungen auf Version 2.7, für welche WordPress jetzt Skizzen ihrer Pläne (sog. Wireframes ) vorgelegt hat.

    Ich habe denn auch gleich beschlossen, nicht mehr länger nach Fotoplugins zu suchen und auch meine selbergeschriebene Software wegzuschmeissen und das entsprechende plugin itm_lists_forms_and_pics zu entrümpeln. Prozess dauert noch an ;-)

  2. Zu den Plugins

    An sich sah das Konzept von WordPress mal vor, nur Basisfunktionalität zu liefern,wer mehr haben will müsse sich entsprechende Plugins, welche von Dritten geschrieben werden, installieren. Das wirft aber aber gleich mehrere Probleme auf:

    1. Kann ich den Plugins trauen? Sind sie getestet und fehlerarm? Telefonieren diese nicht nach hause? Sind sie sicher gegen böse Buben?
    2. Das Hauptproblem aber ist, dass die meisten Entwickler sich irgendwann anderen Themen zuwenden und ihre Plugins nicht mehr pflegen.

    Denn mit jeder neuen Version von WordPress tauchen aber solche Inkombatibilitäten auf, und so musste ich mich von einigen liebgewonnenen verabschieden:

    • Ganz gut gefiel mir immer themed login. Leider aber schliesst es die Option “user cannot register themselwes” kurz. Es tauchten plötzlich ganz komische Namen unter “users” auf, ich musste es schweren Herzens aufgeben
    • Eigene PHP Scripte auch in Postings (vor allem aber auf Pages) laufen lassen zu können ist mir sehr wichtig. Zuvor setzte ich hierfür immer RunPHP ein, jetzt bin ich auf PHP-Exec umgestiegen. Der Grund: es läuft auch, wenn HTML Schnipsel zwischen den Code springen, sein Autor hat sich noch nicht von seinem Werk distanziert und es ist besser dokumentiert! (Wichtig, falls Sören es sich doch mal anders überlegen sollte, und PHP Exec nach einem WordPress Update unbrauchbar würde.
    • Users Extra fand ich auch mal klasse, brauche es aber nicht mehr.
  3. Zu den Themes

    Praktisch jeden Tag veröffentlicht irgend jemand ein neues “Theme” für WordPress, so dass ich es völlig aufgegeben habe, das mich für ein bestimmtes Layout zu entscheiden. Ich lade mir ständig neue runter, probiere sie aus und verändere sie, passe sie meinen Bedürfnissen an. Auf der Seite Site, kann der Leser sie gerne ausprobieren und zwischen ihnen hin- und her schalten. Wenn Sie dann nachher nicht mehr wissen, welches eigentlich das Standardlayout für wiesel.lu ist, löschen sie einfach die cookies ihres Browsers ;-)
    Im Augenblick ist es 8some. Dies, weil ich etwas konservativ bin, und ganz gerne die Navigationsleiste links habe, es dafür schätze, wenn das Layout “fluid” ist, d.h. der Leser die Weite der Seite selber bestimmen kann. Dies ist mir besonders wichtig, weil ich gerne mit breiten Listen arbeite, wie z.B. bei den Gemeindewappen. Ein, ansonsten schönes Layout wie blog it750 schränkt mich da zu sehr ein.
    Ganz klasse fand ich auch Aggregado, hier gefiel mir besonders wie sie “das Archiv” organisiert haben. Eine Technik, die ich übernehmen werde!