Media Tags könnten helfen

Wenn ich meinen Log’s glauben darf, ist wiesel.lu inzwischen für zwei Sachen berühmt:

Zu letzteren gehört auch meine Sammlung von Wappenfiguren “die Meubles”. Ich zeichne diese Figuren nach und nach und lade sie dann hoch, wo sie dann in einer Gallery angezeigt werden.

Problem: sie liegen dort kreuz- und quer, Sterne neben, Löwen; pelican neben der quatrefeuille, dem ancre, der quatrefeuille tigée, der balance, oder der Crosse d’Abbé, diese wiederum neben der aigle eployée und diese neben der croix ancrée, halt in der Reihenfolge wie ich sie zeichnete.

Wenn ich (und wohl auch der Leser) mal eine bestimmte Figur suche, weiß ich gar nicht, wo anfangen! Vor ein paar Monaten, hatte ich mir mal die Mühe gemacht und die Bilder etwas geordnet. Dazu benutzte ich die eingebaute Funktionalität der Gallery, mit der man die Bilder in eine bestimmte Reihenfolge bringen kann. Aber erstens sind inzwischen wieder viele dazu gekommen und zweitens ist diese Flash-Funktion von WordPress nicht unbedingt einfach zu bedienen und auch nicht stabil, wenn es ein paar mehr Bilder werden…

Ein zweiter Lösungsansatz war, neu erstellte Bilder ins Lexikon aufzunehmen. Aber auch das bedeutet, doppelter Aufwand: Die Beschreibungen müssen dann sowohl zum Bild, als auch in der Lexikontabelle erstellt werden!

Abhilfe verspreche ich mir jetzt von dem Plugin Media Tags 2.0 vom Codehooligan Paul Menard aus Austin, Texas. Google half mir ihn zu finden. Das Prinzip ist ganz einfach: jedes Bild kann mit mehreren Tags (so Schildchen) markiert werden. Z.B. wäre der Pelikan
[demo_attach_link id="3421" size="thumbnail"]

sowohl ein “meuble”, ein Vogel, ein Lebewesen, usw. Natürlich bedeutet dies auch einen gewissen Aufwand, so dass der Leser sich noch etwas gedulden muss, bis ihm die neue Ordnung zur Verfügung steht.

Neue zugeschnittene Gallery

Am WE habe ich das Heraldik-Plugin um eine zugeschnittene Gallery-Funktion erweitert. Der Leser wird es wohl nicht bemerkt haben, für ihn sieht (fast) alles aus wie zuvor. Worum geht es?
Für alle meine Wappenlisten, z.B. die Liste der Äbte der Abtei Münster, lasse ich mir mehrere Ansichten zu. Eine davon, ist die Gallery Ansicht, der der nur die Abbildungen im Vordergrund stehen.
Hierzu habe ich in der Vergangenheit einfach die in WordPress eingebaute Gallery genutzt, welche mit dem Shortcode [gallery] aufgerufen wird.

  1. Nachteil: alle Bilder mussten an genau diese Page angehangen werden.
  2. weiterer Nachteil: Da ich nicht alle Bilder in einem Rutsch, sondern je nach Lust und Zeit, nach und nach erstellt habe, musste ich jedes Mal die Wappen neu sortieren.

Ist es nicht scheußlich?


Es war aber vor allem Punkt 1) der nach einer besseren Lösung schrieh, denn ein Wappen kann ja durchaus in mehreren Listen auftauche. Nehmen wir z.B. Jean Bertels, Luxemburgs ersten Historiker, der war sowohl Abt von Echternach (1595 – 1607), als auch von Münster (1576 – 1595). Dessen scheußliches Wappen musste ich zuvor folglich zweimal aufspielen.

Bilderverwaltung in WordPress

In WordPress wird jedes Bild, das über WordPress hochgeladen wurde, als Attachment verwaltet, wobei jedes Attachment sehr ähnlich aufgebaut ist, wie die Postings selber. Zu jedem Bild gibt es eine ID. Das war mir schon länger klar, und diese ID’s zu jedem Bild trage ich in meine Tabellen zu den Wappenlisten ein.

Der Code der WordPress builtin Gallery, findet man in der Datei “wp-includes/media.php”, was WordPress dem Leser auch als HTML Kommentar mitteilt.
<!-- see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php -->
Als ich mir diesen Code besah um abkupfern zu können (ich habe ihn letztlich zu 90% übernommen, bemerkte ich überrascht, dass ich keine <img /> Tags finden konnte, obwohl ich überzeugt war, genau dort müssten sie anzutreffen sein. Stattdessen erledigt genau das, das Anzeigen der Bilder eine Funktion mit dem Namen

wp_get_attachment_link($id, $size, $permalink, $icon);

, wobei dieser Name für mich, nicht im geringsten darauf schließen ließ dass er was mit Bildern zu tun hat! Das allererfreulichste: als einzigen, wesentlichen Parameter braucht diese Funktion die besagte ID des Bildes. Um dem Leser die Mächtigkeit dieser Funktion zu demonstrieren, habe ich spontan ein klitzekleines Plugin geschrieben:


<?php
/*
Plugin Name: demo_attach_link
Plugin URI:
Version: 0.1
Description: a Demo for the WordPress Core Function wp_get_attachment_link. Tag: [demo_attach_link id='3669' size='thumbnail' permalink='page']
Author: Daniel Erpelding
Author URI: /
*/add_shortcode('demo_attach_link','test_wp_link');

function test_wp_link($attr,$content){
// see http://codex.wordpress.org/Template_Tags/wp_get_attachment_link
extract(shortcode_atts(array(
'id' => '3669',
'size' => 'thumbnail',
'permalink' => false,
'icon' => false
), $attr));
$output.=wp_get_attachment_link($id, $size, $permalink, $icon);
return $output;

}
?>

Wenn man in sein Posting, z.B. die folgende Zeile einfügt,

[demo_attach_link id="3411" size="medium"]

wird das Wappen des Abtes von (1595 – 1602) Benedikt I, Hamblin angezeigt:
[demo_attach_link id="3411" size="medium" ].

Btw. Liebe Luxemburger unter den Lesern, kommt Euch dieses Wappen bekannt vor? Ja? Aber woher kennen wir es bloß? Wenn sie beim Betrachten plötzlich Durst bekommen haben, fällt es ihnen vielleicht leichter wieder ein. Die Brauerei Mousel verwendete dieses Wappen, in farblich leicht abgewandelter Form lange Zeit als ihr Firmenzeichen, wohl weil die Brauerei in den Gebäuden des, von der französischen Revolution säkularisierten Klosters Münster unterkam (angeblich auch noch den Rezepten der alten Pater braut(e).)

So, aber woher weiß jemand, der dieses Mini-Plugin benutzen will denn jetzt diese ID-Nummer der Bilder? Ihr könnt sie, im Controlpanel, Unter “Media” in Erfahrung bringen, wenn ihr mit der Maus über ein Bild fahrt, wird die Nummer in der Fussleiste des Navigators angezeigt. (siehe Bild)
action_edit_and_attachment_id

in diesem Falle: 3227
Wem das zu mühsam ist, kann sich die Vollversion des Plugins link2picture runterladen, diese stellt noch einen weiteren Shortcut zur Verfügung:
Das Resultat von

[gallery_with_ids id=”3636″ ]

kann man sich auf der nächsten Seite anschauen.

Layout:Easy Theme

Seit Vorgestern kleidet sich wiesel.lu auch (wieder mal) neu ein.
Das Theme heisst Easy Theme:
easytheme

Was mir gut gefällt:

  • Es ist schlicht, aber doch nicht zu schlicht
  • Es produziert valablen HTML Code (es war nur ein winziger Fehler im Footer zu entfernen)
  • Es hat das fortschrittliche Archiv-Template, das ich bevorzuge von sich aus (War nur eine Datei umzubenennen)
  • Die Unterseiten, jeder Seite werden angezeigt

ISBN Daten auslesen

Ich bin ein Bücherfreund und habe inzwischen so viele Bücher, dass ich längst den Überblick verloren habe. Vor einigen Jahren unternahm ich mal einen Anlauf, alle in eine ACCESS Datenbank einzugeben, das liess ich aber schnell sein, denn

  • Erstens erweis es sich schnell als ganz viel Arbeit diese vielen Angaben wie Buchtitel, Autor, Verlagsort, Erscheinungsjahr rauszusuchen und dann einzugeben
  • dann noch eigene Kategorisierung, Einkaufspreis etc. einzuführen. Das erforderte eine tiefere Beschäftigung mit MS Access und ich merkte, dass ich das Produkt irgendwie nicht mag
  • Dann wollte ich diese Datei auch nicht immer von Rechner zu Rechner mitschleppen. Was ist, wenn ich unterwegs bin, und ich mich frage, hast du dieses Buch schon?

Die Lösung müsste sein, die Datenbank auf meinem Webserver zu haben. Am besten in PHP, am allerbesten als Plugin zu WordPress, weil ich halt damit arbeite. Da ich keine Lust und Zeit hab, was selber zu programmieren, begab ich mich auf der Suche nach jemandem der schon was geschrieben hat. Das ist gar nicht so einfach. Da eine Sammlung von Computerprogrammen auch “Bibliothek” genannt wird, versagen Suchbegriffe wie “wordpress, plugin, library” oder auch auf deutsch. Selbst “Bücherei” hilft nicht weiter.

Weiter würde, selbst wenn ich so eine Software finde, ein weiteres Problem bleiben: Hab ich Lust und Zeit die Titel etc. alle einzugeben? Da kam mir der Gedanke, wenn ich eine CD rippe, dann finden diese Programme ja auch immer die Einträge, weil es solche Datenbanken doch längst gibt! Und für Bücher gibt es ISBN. Die Lösung muss also lauten, dass ich nur die ISBN meiner Bücher eingebe (und private Angaben zu meinen persönlichen Exemplaren). Bloß wo finde ich eine solche Datenbank?
Mit dem Suchbegriff “Privatbibliothek” versuchte ich es vorgestern erneut und siehe da, ich entdeckte folgende interessantes Plugin:

http://infobib.de/blog/2008/08/20/isbn2wp-alpha-release/

Die Software ist alpha-release, als noch gar nicht entwickelt. Aber ich denke mal, davon lässt sich bestimmt was abkupfern. Oder ich helfe dem Programmierer “Christian”. Mal sehen. Jedefalls kann ich mit dem Plugin jetzt schon folgendes machen:

Wenn ich die ISBN zu dem neuen Buch was ich neulich erwarb angebe und in

[isbn]978-3-525-32008-2[/isbn]1

einpacke, erhalte ich folgende Angaben:

Von: Ploetz, Karl Julius *1819-1881*
Titel: Der grosse Ploetz
Erschienen: 2008,
ISBN: (gb., EUR 98,00)

GVK:

  1. Damit an der Stelle wo die Gebrauchsanweisung gegeben wird, nicht stattdessen der Filter aufgerufen wird, muss die Klammer “[” durch den Code &#91; ersetzt werden. Siehe http://www.lookuptables.com/ []

Entscheidung für Software ist gefallen

Während meiner Zeit, wo ich für die Prüfung lernen musste, machte ich mir auch Gedanken zu den Plugins, welche ich künftig auf aachen.lu, aliai.lu für die walfer huesen und nicht zuletzt für wiesel.lu einsetzen will. Vorige Woche habe ich meine Entscheidung getroffen:

  • Als Software für die Formulare, werde ich cformsII einsetzen. Die Software ist am besten dokumentiert und hat eine “Tracking” Funktion.
  • Und ich habe drei Plugins adoptiert, eine von einem Engländer, eine von einem Australier und eine von einem Deutschen, welche ich zu meinen Zwecken umschreibe(n werde)

Und zwar sind dies:

  1. Calendar

    Mit Calendar zur Terminverwaltung bin ich am weitesten fortgeschritten. Calendar wurde von Kieran O’Shea geschrieben und wird wohl leider nicht mehr von ihm weiterentwickelt werden. Dabei scheint das Plugin ziemlich beliebt zu sein, wird z.B. auf http://create-flash.com/ unter die 4 besten Kalenderplugins eingereiht. Nun habe ich mir den Code angeschaut und verstehe ihn einigermaßen. Anschliessend habe ich das Programm mächtig aufgebohrt um:

    • nicht nur einen Kalender anzeigen zu lassen, sondern auch eine Agenda
    • und eine Übersicht,
    • habe sie mit CformsII verflochten, etc.

    Ursprünglich hatte ich Gigpress favorisiert und auch zur Anmeldung für die Generalversammlung eingesetzt, aber die Software ist zu stark auf den Bedarf von Musikern zugeschnitten und sowieso, ein Schiessen mit Kanonen, auf Spatzen. Fürcht ich.

  2. Addressbook

    von Sam Wilson, habe ich zu “persons” umgeschrieben, sie ist auf den ersten Blick fast nicht mehr zu erkennen. Statt Addressen, verwaltet sie nun Lebensdaten (Geburtsdatum, Geburtsort, etc.)

  3. wp-table

    Diesen Code von Alex Rabe, dagegen habe ich fast nicht angerührt und nur geringfügige Veränderungen vorgenommen. Wird möglicherweise nur als Hilfsprogramm eingesetzt werden.

PHP Ausführung mit PHP-EXEC funktioniert nicht (immer)

Nun habe ich meine Prüfung ja schon mal abgelegt und bin auch fleißig dabei die in der Lernphase liegengebliebene (oder vernachlässigte) Arbeit aufzunehmen. Wie ich am Samstag schon schrieb, gehören dazu einige Projekte und Probleme welche die von mir betreuten Webauftritte mir aufbürden und ein Problem plagt mich, etwa seit dem letzten Update von WordPress auf Version 2.7.1 ganz besonders: Sporadisch verweigern einige Beiträge welche PHP Scripte enthalten die Ausführung von diesen. Bei einigen kann ich nachvollziehen, was da wohl schief lief1, das Verhalten das andere Seiten zeigen würde mein Kollege Jean-Paul wohl als “paranormal” bezeichnen. Aber der Reihe nach:

Als ich dazu überging, WordPress einzusetzen konnte die neue Software längst nicht alle Bedürfnisse nach dynamischen Inhalten befriedigen, ich war und bin immer noch auf selbst geschriebene PHP-Programme angewiesen. Zunächst setzte ich dazu nur statische Seiten ein dann die Software RunPHP und vor wenigen Monaten stieg ich auf PHP-Exec um.
Nun musste ich, nach dem Update auf WordPress 2.7.1 feststellen, dass an nicht wenigen Stellen

  • statt der berechneten HTML Seiten der PHP Code angezeigt wurde,
  • oder die Seiten, je nach Hoster, Fehlermeldungen oder eine weiße Seite anzeigen.

Für einige Seiten konnte ich eine (mögliche) Erklärung finden:

Auf einige Seiten waren die Escapes’ “\” entfernt worden, wodurch der Code fehlerhaft wurde. Etwa wird in einer Zeile wie:

echo "<a href=\"#".chr($i)."\">".strtoupper(chr($i))."</a> |";

ohne das Escape vor den Gänsefüsschen nach href= nicht als Teil der Zeichenkette die auszugebender Zeile interpretiert, sondern als neuer Befehl, also müsste ein ; oder ein . folgen.

Ich vermute, diese \ verschwanden bereits vor einiger Zeit, als ich sowohl auf aachen.lu und auf wiesel.lu ein Update einspielte. Diese Seiten konnten wieder zum Funktionieren gebracht werden, indem ich die, nicht gerade seltenen Stellen, umformulierte, so dass keine \ mehr vorkommen. Entweder:

echo '<a href="#".chr($i)."">".strtoupper(chr($i))."</a> |';

oder sauberer
<a href="#"<php echo chr($i) ?><php echo strtoupper(chr($i)) ?>"</a> |';
Was auch die Lesbarkeit erhöht weil zwischen Datenberechnung und Datenausgaber besser unterschieden wird. Einer der Gründe, warum ich es zuvor überhaupt anders formuliert hatte war aber der, dass RunPHP damals mit der Form nicht klar kam.

Andere Phänomene kann ich mir dagegen nicht erklären etwa den, dass ich Seiten hab, die auch nach Verbesserung des Codes nicht wieder zum Ausführen bewegt werden können. Wenn ich dagegen hingehe, und die Seite mit genau demselben Inhalt neu anlege, dann funktioniert es! Das klingt nach einen leicht applizierbarem Workaround. Leider waren davon gerade Seiten betroffen, die viele Unterseiten haben :-(

Wie komme ich aus dem Schlammassel wieder raus? Vor allem, was kann ich tun, dass ich nach dem nächsten Update nicht schon wieder so blöd dastehe?

  1. Ich muss grössere Programmteile in Plugins auslagern, so dass Exec-PHP nur kurze Statements ausführen muss
  2. Für Aufrufe, die häufiger vorkommen, werde ich versuchen, Filter zu schreiben, die dann im Plugin mit
    <?php add_filter($tag, $function_to_add, $priority = 10, $accepted_args = 1); ?> aktiviert werden können. Etwa
    <manifestations /> für den Veranstaltungskalender meiner Vereinshomepage.

    1. wenn auch nicht erklären dafür verstehe ich die Funktionsweise von PHP-EXEC bzw. RunPHP nicht genug []

WP-Table erweitert

Vorigen Samstag hatte ich das WordPress Plugin wp-table entdeckt. (Siehe meinen Eintrag)Sein Autor Alex Rabe hatte es wohl entwickelt, wie er sagte, weil seine Mitautoren auf seinem Blog nicht in der Lage waren, korrekte Tabellen in HTML zu schreiben. Also entwickelte er ein Programm, in welchem er beliebige zweidimensionale Tabellen anlegen und diese mittels des tags <TABLE=4> (für Tabelle Nummer 4) anzeigen lassen kann.
Dieses Programm sah vielversprechend aus, leider gab der Autor an, es würde unter WordPress 2.5 nicht mehr funktionieren. Als ich es dann unter wp 2.7.1 testete , funktionierte es sehr wohl, aber mich störte etwas anderes:
Im Edit Modus von wp-table, wird für jedes Element der Tabelle gleich ein <input type=”text” /> Element angelegt, ist also nur für kleinere Tabellen geeignet. Und so habe ich es etwas erweitert, dass man immer nur einen Ausschnitt der Tabelle bearbeiten kann:

editatable_w_wp-table

War etwas nervig.

Die Wanderer aus Küntzig betreiben nun ein Blog

Logo vum FSKSeit 2002 bin ich auch Mitglied des Freizäitsportclubs Kéinzig, und damit der Wanderergruppe dieses Vereins aus meinem Heimatort. Ursprünglich war von mir ja eher angedacht, Mittwoch abends am Fitnesstraining teilzunehmen, aber die abverlangte Choreographie war mir zu anstrengend für das was dabei rauskommen soll (Nicht fett werden). Aber beim Wandern machen wir gelegentlich mit, immerhin einer der wenigen Orte wo ich vermutlich auch noch in 15 Jahen der jüngste Teilnehmer sein werde *g*.

Nun verkündet uns das Rundschreiben 3/2009 dass die alten Knaben nun auch ein Blog betreiben, sogar eins von WordPress was ich natürlich sehr begrüsse! Hier die elektronische Anschrift:

http://fskrando.wordpress.com

Auf der Suche nach neuer WordPress Software.

In den letzten Tagen war ich zwischendurch immer wieder auf der Suche nach passenden WordPress Plugins, um die Bedürfnisse von einigen von mir betreuten Webauftritten von Vereinen besser bedienen zu können:

Ich brauche Lösungen für folgende, in einander übergreifende Probleme, die wohl jeder Verein hat:

  1. Die Mitgliederverwaltung, d.h. Anschriften, Herkunft, Tätigkeiten im Verein (Vorstandslisten), Statistik…
  2. Die Terminverwaltung: eigene Veranstaltungen bekanntgeben, Online-Einschreiben zur Teilnahme an diesen ermöglichen
  3. Kassenbuchführung: Wichtig hier: welches Mitglied hat seinen Beitrag entrichtet und welches nicht?

Was bisher geschah

WordPress ist eigentlich nur eine Software um ein Blog zu betreiben, die sich aber zusehens in Richtung CMS entwickelt hat. Es besteht aber die Möglichkeit, WordPress durch eigene Programme, sogenannte Plugins zu erweitern. Weil ich 2005 für meinen Arbeitgeber einen solchen Auftritt eingerichtet und einige Erfahrung gesammelt hatte, war es bei der Wahl eines CMS, zunächst nur für aachen.lu für mich das einfachste diese beruflichen Erfahrungen dafür zu nutzen. Am Anfang konnte WordPress vieles nicht, was wir brauchten, und auch im Netz fand ich nicht immer das was ich suchte. So begann ich eigene Plugins zu schreiben. Das wichtigste hieß mal

itm_forms_lists_and_pics

, weil ich mit diesem unsere HTML Formulare, Listen (eigentlich Tabellen) und Fotoalben betrieb. Inzwischen sind die pics da wieder raus, weil WordPress mittlerweile eine gute, eigene Gallery Funktionalität aufweist. Als nächstes versuche ich die Funktionalitäte für die Anmeldeformulare durch Entwicklungen von Drittanbietern abzulösen

Am weitesten entwickelte ich aachen.lu, wo ich eine Lösung für die ersten beiden Probleme als ständig halbfertige eigene Plugins betrieb. Doch so kann es nicht weitergehen, denn

  • Ich konnte immer nur stoßweise daran arbeiten, das Berufs- und das Vereinsleben setzten dann andere Prioritäten und wenn ich nach Monaten wieder weiter machen wollte, wusste ich nicht mehr, wo ich stand und wie meine eigenen Programme funktionieren
  • Mit jedem neuen Version von WordPress muss ich darum bangen, ob sich dadurch nicht eine Inkompatibilität ergibt.
  • ich finde praktisch kaum noch Zeit zum Selberprogrammieren in PHP, außerdem merkte ich, dass ich das nicht so gut kann, wie ich mal glaubte.
  • Das Programmieren ist nur die eine zeitraubende Seite, die andere ist die Dokumentierung denn es sollen auch die anderen Mitglieder meiner Vereine im Notfall übernehmen können
  • Ich habe zudem immer weniger Lust dazu! Ich bin doch schon im Berufsleben Informatiker, seit es sich ergab dass dieses Hobby zum Beruf wurde. In meiner Freizeit möchte ich mich lieber stärker den anderen Interessen widmen, etwa der Heraldik, der Geschichte, Radfahren und meinem sozialem Engagement…

Auswege

Allerdings sehe ich keinen Grund aus WordPress auszusteigen, Denn

  • Ein neues CMS aufzusetzen verlangt auch wieder viel Arbeitseinsatz
  • diese ständigen Updates sind zwar lästig, andererseits auch eine wesentliche Stärke des Programms! Weil die Software frei ist, und weltweit so viele Leute daran arbeiten, finden sich jeden Tag aber auch neue Lösungen.
  • So bin ich z.B. kein besonders guter Graphiker und meine eigenen Layouts sahen immer ziemlich naja aus. in der WordPressgemeinschaft wird quasi jeden Tag ein neues Theme vorgestellt. Für ZOPE, die Software auf die mein Arbeitgeber inzwischen umstieg würde ich mir vergleichbares dringend wünschen.

Die Lösung muss heißen, diese weltweite Gemeinschaft auszunutzen, irgendjemand hat bestimmt schon Plugins geschrieben, die das können was ich brauche! Oder die zumindest sich leicht anpassen lassen um das zu tun, es gilt halt sie zu finden! Allerdings muss man die Plugins sorgfältig auszuwählen, will man sich nicht neue Probleme einhandeln:

  • viele Projekte sind nicht richtig dokumentiert, die Handhabung aber keineswegs immer trivial
  • oft ist es so, dass der Entwickler sein Projekt irgendwann aufgibt, etwa weil sich ihm interessantere Perspektiven in anderen Projekten (oft beruflich!) ergaben, der Anwender bleibt dann mit der Sicherheitslücke und dem Kompatibilitätsproblem zu neuen Versionen von WP zurück. So erging es mir z.B. mit userextra.

Bisherige Erfolge

Google ist dein Freund und durch die zwanglose Suche im Netz fand ich in letzter Zeit für einige Teilproblem schon jetzt Lösungen von Dritten:

  1. Zu Texten und Tabellen

    Ein paar kleinere Probleme lösten folgende Plugins:

    • Attachment Extender Damit sind z.B. neue Versionen von Bildern oder PDF Dateien aufspielbar, ohne alle Links wieder ändern zu müssen.
    • Attachment Manager. Damit kann man sich die Attachment zu jeden Postings (z.B. eine PDF Version) anzeigen lassen.
    • Table of Contents Generator. Erstellt ein Inhaltsverzeichnis eines Postings anhand der HTML Tags für die Headings.
    • WP-Table von Alex Rabe ist sicherlich für kleiner Tabellen eine gute Lösung! Für umfangreiche aber keineswegs, ausserdem entwickelt er auch nicht weiter.
  2. Mitgliederverwaltung mit Iaddressbook

    Der grösste Wurf gelang mir bislang aber mit Iaddressbook. Zwar ist Iaddressbook kein WordPressplugin, aber der Schweizer Student Klemens Wacha hat damit ordentlich was vorgelegt. Am meisten beeindruckte mich, wie stark er auf Standards, wie z.B. die vcards setzt, das hat die Migration unheimlich erleichtert.

    Allerdings wurde iaddressbook entworfen, damit EIN Benutzer seine vielfältigen Kontakte verwalten kann. Zusatzinformationen, etwa ob der Kontakt seinen Beitrag für dieses Jahr schon bezahlt, sind schwieriger auszuwerten. Dazu schrieb ich allerdings bereits ein Plugin, was recht schnell ging.

Verbleibende Baustellen

  1. Zur Personenverwaltung

    Alles kann was ein Verein mit Personendaten anstellen will, iaddressbook, wie gesagt leider nicht bieten. Zumindest auf Aachen.lu gilt es, neben aktiven Mitgliedern auch andere Personen zu verwalten, etwa verstorbene Mitglieder. Daneben sind ja nicht nur die Adressen von Interesse, sondern auch was sie studiert haben und welche Ämter sie mal bekleidet haben. Bislang erledigte ich das alles mit .csv Files, die müssen aber über ftp hochgeladen werden und ich kann die Bedienung dafür den anderen nicht zumuten.
    Kandidaten welche hier vielleicht den Weg zu einer Lösung bieten könnten:

    • Addressbook von dem Australier Sam Wilson. Leider habe ich dafür schon eine bessere Lösung (idaddressbook), aber vielleicht lässt sich für kleinere eigene Progammierarbeiten von ihm abkupfern?
    • Supple Forms bietet die Verwaltung von EINER Tabelle an, und leider soll man für jeden Eintrag auch ein Posting anlegen. Aber Elemente könnten dafür übernommen werden, wenn es sich als nicht zu kompliziert erweisen sollte es umzuschreiben, zu erweitern und auszubauen.
  2. Terminverwaltung

    Bislang gibt es hierfür, aber nur auf aachen.lu, ein System, das ebenfalls auf .csv Dateien basiert. Nachteil: PHP braucht Schreibzugriff auf diese und es gibt ständig Probleme mit dem Zeichensatz (utf8 statt iso)
    Kandidaten die mir da raushelfen könnten bisher: calendar und seit gestern gigpress. Problem ist dabei aber hauptsächlich, wie sie mit den Meldeformularen verbunden werden kann.

  3. Meldeformulare und Teilnahmelisten für Veranstaltungen

    Dies ist diejenige meiner Entwicklungen, welche den grössten Publikumserfolg kannte. Leider basiert auch sie auf .csv Files und muss durch eine Datenbanklösung ersetzt werden. Heisse Kandidaten:

    • cforms II. Ist am besten dokumentiert und kann in die Datenbank schreiben. Vielleicht ist das für meine Freunde aber zu kompliziert?
    • contact-form-7. Scheint einfacher zu bedienen, kann aber nicht in eine Datenbank schreiben.
    • mm-forms, ist ein Klon von einer früheren Version von contact-form-7, kann aber in die Datenbank schreiben

    Das muss alles erst mal getestet werden, und: bei allen wird noch was dazu programmiert werden müssen :-(

  4. Kassenbuchführung

    In die Thematik habe ich bislang am wenigsten investiert. Aber Tom, unser Kassenwart machte mich bei unserem letzten Gespräch darauf aufmerksam, dass die bisherige Praxis, für ihn doppelte Arbeit bedeutet, weil er die Ausgabe nicht nur in eine Excel Tabelle eintragen muss, sondern mit halt auch eine zusätzliche Tabelle einmal im Jahr bereitstellen muss, damit ich sie in die Datenbank eintrage. Dies ist in der Tat lästig für alle. Besser wäre es schon, wenn er alles online und sozusagen mit einem Klick machen könnte.

    • phprechnung von Edy Corak macht den besten Eindruck bis jetzt, aber ich bekam es noch nicht installiert, es bockt und Luxhosting unterdrückt die PHP Fehlermeldungen, so dass ich es nicht debuggen kann. Möglicherweise ist es aber auch ein mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
    • Der Australier Sam Wilson, der Autor von WP-Adressbook hatte auch mal ein Projekt namens bookkeeping. Leider gab er es wohl schon 2007 auf und selbstverständlich funktioniert es nicht! Sonst wäre dies vielleicht genau das gewesen was ich suche.

    Vielleicht finde ich mit unserem Kassierer ein Workaround, so dass diese Lösung weniger vordringlich behandelt werden kann?

Recent Posts or Pages Widget

Ob noch jemand ausser mir dieses Widget je nutzen wird? Soll ich mir die Mühe machen, meine Ansage auf englisch zu formulieren? Auf Anfrage vielleicht.

Der Hauptvorteil eines Widgets ist der, dass man das Layout (Theme) wechseln kann, und dennoch alle Elemente (Pages, Recent Posts, Calendar etc. ) der typischen WordPresssidebar noch in der selben Reihenfolge sind. Auf aachen.lu setzte ich diese jedoch nicht ein, weil das Widget für die Pages so unflexibel war: In der Tat nutze ich gerade dort WordPress eher als CMS denn als Blog, daher gibt es dort sehr viele “Pages”. Dann kam mir der Gedanke, bestimmt hat irgendein jemand da längst ein besseres “Page Widget” programmiert, und genauso war es: ich fand Flexi Pages Widget von Srini G. Ich bin von den Einstellmöglichkeiten dieses Plugins echt begeistert.

Also, dacht ich mir, bestimmt hat auch jemand ein Widget für “Recent Posts or Pages” geschrieben! Es ist nämlich, dass auf aachen.lu öfter mal eine neue Page hinzukommt, weil ich wieder was zur Geschichte des Vereins rausgefunden habe, und ich die Aufmerksamkeit des Lesers gerne auf diese Neuerungen ziehen möchte, ohne jedes Mal auch ein Post oder Comment dazu verfassen zu müssen.

Doch Google lieferte nix! Gab ich die falschen Suchbegriffe ein? ich weiss es nicht! Aber es lieferte mir was anderes: Mike Jolley hatte ein Tutorial “so schreibe ich ein Widget” geschrieben und ich beschloss bei ihm abzuschreiben! Noch nicht mal abkupfern, regelrecht abgeschrieben hab ich! Mein SQL Kommando ist sogar sehr viel einfacher, und selbst dafür hab ich mich inspirieren lassen, von instah. Nachdem ich also alles überflüssige rausgekürzt hab, hier nun also das Widget:

myrecentpostsorpages.zip

How to use

  1. upload the plugin file into your wp-content/plugins directory
  2. acitivate the plugin
  3. in the admin panel, go to Design , Widgets section
  4. and select the widget
  5. set some costum values, if you choose

So, das wars. Mein erstes Plugin das ich der Welt auch vorstelle.