Zwei Texte von Emile Diderrich (1881-1933) digitalisiert

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Vor ein paar Wochen hatte mich einer meiner Leser um Hilfe beim Bestimmen einer Ofenplatte gebeten. Auf der Suche nach Literatur zu Ofenplatten (lx.: Tak, fr: Taque) im Raum Luxemburg, stiess ich erneut auf Emile Diderrich, einen schreibenden Hotelbesitzer aus Mondorf-les-bains, der 1914 ein Inventar der Ofenplatten des damaligen Luxemburger historischen Museums erstellt und dieses in Form eines Artikels namens Inventaire descriptif des TAQUES du Musée Historique de Luxembourg in der Zeitschrift “Ons Heemecht” publizierte hatte. Ich schreibe “erneut”, weil er mir als eine der Quelle des Dr. Loutsch bereits bekannt war, und ich schon seit längerem vorhatte, zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Artikel von Emil Diderrich zu digitalsieren. Das habe ich nun vorgezogen.

Artikel: Inventaire descriptif des TAQUES du Musée Historique de Luxembourg

Die Luxemburger Nationalbibliothek hielt ein “tiré à part” des Artikels bereit, so konnte ich mir das Buch ausleihen, denn die “Ons Heemecht” Bände sind in der Regel nur zur Einsicht. Man kann die Artikel zwar kopieren, aber immer nur in einer grauenhaften Qualität, vor allem die Abbildungen. Mit meinem eigenen Scanner aber konnte ich dem Leser des 21. JH. diesen 101 Jahre alten Text auch mit hübschen Illustrationen näherbringen:


Ich habe alle Fussnoten eingefügt, und werde den Text sich noch bearbeiten, etwa die Links auf die Wappen in meiner Datenbank setzen, ich finde ihn aber jetzt schon vergnüglich zu lesen.

Artikel: Notice généalogique sur la famille Milleret de Preisch

Bei einem Besuch in der Mittagspause, nach dem Essen in der Staatskantine schmökerte ich vor zwei Jahren in der Nationalbibliothek und fand diesen Artikel über die Familie Milleret de Preisch von Emile Diderrich, eine französische Familie italienischer Abstammung, die mit Luxemburgern versippt war.


Interessant, wie sie und ihre Allierten auf unterscheidlichen Seiten sich in den kriegerischen Auseinandersetzungen für ihren jeweiligen Dienstherren sich auszeichneten, etwa der Herr de Boland, der die Festung Luxemburg 1795 gegen die revolutionären Franzosen verteidigt, derweil ein anderer Verwandter derselben Sippe, Frédéric de la Chevardière, für Napoleon in die Schlacht von Waterloo zieht und schwer verwundet wird.
Das Interesse von Diderrich erregte aber der Umstand, dass ein Mitglied dieser Familie, Jacques-Constant (de) Milleret im Mondorf nahe gelegenem Preisch das Schloss1 gekauft und ausgebaut hatte.

Auf der Suche nach Spuren von Emil Diderrich

Weil ich vor zwei Jahren schon mal mit dem Gedanken gespielt hatte, Werke von Emile Diderrich zu digitalisieren, kurz nachdem ich die wichtigsten Arbeiten an Armorial Loutsch Online beendet hatte, wobei er mir aufgefallen war, hatte ich in Erinnerung, dass es irgendwo einen Artikel über ihn gäbe, aus dem hervorging, dass er ein Hotelbesitzer aus Mondorf les bains gewesen sei. Mich dünkte, auf Wikipedia. Den Artikel den ich in der Nase hatte, fand ich nicht wieder2, und doch hat es Emile Diderrich es ins Luxemburgische Wikipedia geschafft, wenn auch nur in eine Fussnote zu einem Artikel über das Hotel, das er einst betrieben hatte: https://lb.wikipedia.org/wiki/Hotel_Grand-Chef#cite_note-8:

Den Emile Didderich, den 30. September 1933 am Alter vun nëmmen 52 Joer gestuerwen, war e renomméierte Gastronom, en unerkannten Historiker a Schrëftsteller. Hie war Membre-correspondant vum Institut grand-ducal. Säi Brudder war den Historiker Arthur Didderich, ee vun de wéinege Lëtzebuerger, déi mat der franséischer Éierelegioun ausgezeechent goufen.

Dieser Eintrag richtete bei mir große Verwirrung an, denn offenbar wird der Name völlig anders geschrieben! Auch ein paar Sackgassen in Luxemburg sind nach einem Emile Didderich benannt3, verdoppeln das zweite “D” und nicht das “R”, wie ich es von den digitalisierten Artikeln her kannte.
Gelobt sei aber die Nationalbibliothek und das Projekt ELxuemburgensia (http://www.eluxemburgensia.lu), welche fleissig die Luxemburger Tageszeitungen der letzten 200 Jahre online stellen. Dort findet man ihn, und zwar in der richtigen Schreibweise Emil(e) Diderrich4, z.B. eine Meldung aus dem Luxemburger Wort vom 20. Juli 19115

Großherzogliches Institut. In der gestrigen Sitzung der Historischen Abteilung des Großherzoglichen Instituts wurde Hr. Emil Diderrich aus Bad Mondorf in Ersetzung des verstorbenen Ehren-Staatsarchitekten Karl Arendt zum wirklichen Mitglied gewählt.

und sogar eine Biographie in Form eines Nachrufs im Escher Tageblatt vom 2. Oktober 19336:

Man vergegenwärtige sich es verschwindet für immer aus der Luxemburger Gemeinschaft ein in vielfacher Beziehung erstklassiger Mensch, der den ihm von väterlicher Ueberlieferung und persönlichem Geltungstrieb angewiesenen Platz auf das ehrenhafteste ausfüllte.
Emil Diderrich ist nioht mehr. Tausenden die ihn kannten und wertschätzten in seiner vielfachen Betätigung : als Inhaber einer der vornehmsten Gaststätten des Landes, als sachkundiger Berater und Förderer des Mondorfer Staatsbades, als kluggelehrter Forscher und Volkskundler, allen wird er fortan fehlen und unersetzlich sein.
Als Emil Diderrich, noch ganz jung an Jahren, aber an theoretischem und praktischem Fachwissen besonders aber an feinfühliger Menschenkenntnis reich, das vor 80 Jahren von dem Lothringer Aristokraten Hippolyte Trotyanne gegründete Touristen- und Badehotel, gen. «Hotel Grand Chef» übernahm, da stellte sich bald heraus, dass er dieser grossen Aufgabe völlig gewachsen war : er war zum Hotelier geboren.
Bald sah er ein dass er dem von seinen Eltern erlebten Organismus ein dem Geist der Neuzeit entsprechendes Gepräge geben müsse und dass er, durch Ausschaltung jeglicher Verwaltungszwischenglieder, die intimste Fühlungnahme zwischen seiner Kundschaft und der in sainer Person verkörperten Oberleitung bewerkstelligen müsse. Aber erst nachdem er vor etwa zehn Jahren eine kluge und geschäftstüchtige Gattin desselben Geistes heimgeführt und kurz darauf die gesamte Hotelanlage weiter ausgebaut hatte, setzte der grosse Aufstieg ein, um den ihn viele Amtsgenossen beneideten und der nun, durch sein tragisches Hinscheiden, in ein entscheidendes Stadium tritt.
Aber nicht nur als zünftiger Hotelbesitzer von Rang, sondern auch a’s «spiritus rectar» des in seiner Entwicklung vielfach gehemmten Staatsbades Mondorf hat Emil Diderrich das hohe Verdienst, die bisher erfolgten oder in Vorbereitung befindlichen Ausbauarbeiten wesentlich gefördert zu haben. Jedenfalls ist es für jeden Einsichtigen klar, dass ohne seine hartnäckige Fürsprache vieles nicht so vollkommen erneuert und in so raschem Tempo ausgeführt worden wäre, wie dies tatsächlich der Fall war.
In den Annalen unseres Staatsbades gebührt Emil Diderrioh neben Doktor Klein ein Ehrenplatz.
Und dann seine Tätigkeit als Geschichtsforscher und Folklorist! Wenn man Emil Diderrichs Werk aus diesem weitverzweigten Gebiet mit den greifbaren Ergebnissen seiner Hotelleitung und seiner Betreuung Mondorfs in Parallele stellt, so muss man über die Vielseitigkeit und den Schaffendrang dieses einzigartigen Menschen geradezu staunen. Was wundern, wenn sein ehrliches Streben und seine Kompetenz die gebührende Anerkennung fanden und dass Emile Diderrich beinahe zu gleicher Zeit zum ersten Vorsitzenden des Verbandes inländischer Hotelbesitzer und zum wirklichen Mitglied der Historischen Sektion des grossh. Institutes berufen wurde.
Unsere Leser und die der anderen inländischen Blätter, die der «Hemecht» und der «Cahiers luxembourgeois» wissen, was der Verstorbene allwöchentlich, besonders in den Mussestunden nach Saisonschluss, von uralten Familienverästelungen, volkstümlichem Heiligenkult und seltsamen Ortsgebräuchen unserer Vorfahren zu plaudern wusste, aber auch wie tiefgründig und allseitig interessant sein Wissen um die von ihm bevorzugte Lothringisch-Luxemhurgische Dreiländerecke, besonders um Mondorf, Remich, Püttlingen, Rodemacher, Roussy und Sierck-Rüstroff war.
Auch dieses spezielle Forschungsgebiet, auf dem er vielen inländischen Geschichtskundigen Wegebereiter war, wird nun voraussichtlich leider keine zielbewusste Ausbeute mehr erfahren, und das ist, neben seiner sonstigen menschlichen Wertschätzung, was das Verschwinden dieses tüchtigen und gescheiten Arbeiters als einen unersetzlichen Verlust betrauern lässt.
N. R

Liste der Wappen, in denen Diderrich als Quelle angegeben wird

Zum Abschluss meiner Recherchen zum Autor, will ich noch angeben, wo auf wiesel.lu jetzt schon Referenzen (durch Dr. Loutsch) zu Artikeln des geschätzten Emile Diderrich zu finden sind:

Wappen Martiny: Emile Diderrich: Notice généalogique sur la famille de Martiny d’Erpigny, extrait des Annales d’Arlon, 1911, t. XLVI
Wappen Souroux: Diderrich, O.H. 1914, pp. 175 et 303,
Wappen Milleret: Voir E. Diderrich, O.H. 1911, P. 465
Wappen La Ruelle: Les Pierres armoriées d’Aspelt, O.H. 1910, P. 219
Wappen Winckel: Jean de Winckel, premier ancêtre connu de cette famille, docteur en droit et bourgmestre de Trèves, aurait été anobli au début du XVIe siècle, d’après des données manuscrites de M. Emile Diderrich. Ses descendants ont adopté des armes différentes, en se répandant sur les bords de la Moselle, on ne sait pourquoi.
Wappen Braecht, ou Braicht: Les Pierres armoriées d’Aspelt, O.H. 1910, P. 143.
Wappen Waldecker de Kempt: Les pierres armoriées d’Aspelt, O.H. 1910, P. 142).
Wappen Kempt: Les pierres armoriées d’Aspelt, O.H., 1910, P. 141
Wappen Boland: Notice Généalogique sur la famille Milleret de Preisch, O.H. 1911, P. 464.
Wappen Ungeschick: Genealogisch-biographische Notizen über die Familie Ungeschick von Grebenmacher, O.H. 1918, généalogie partielle qui n’est pas exempte d’erreurs ni de lacunes.
Wappen Ungeschick – variante: Genealogisch-biographische Notizen über die Familie Ungeschick von Grebenmacher, O.H. 1918, généalogie partielle qui n’est pas exempte d’erreurs ni de lacunes.

Aus dieser Tabelle ist auch ersichtlich, welche Artikel von Emile Diderrich, dem ich eine Autorenseite eingerichtet habe, noch auf dem Programm stehen.

  1. Siehe: https://fr.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau_de_Preisch []
  2. Vielleicht wurde er, wegen zu geringer Relevanz ja wieder gelöscht? []
  3. Laut http://lux.postcodequery.com/ar/cTB5.html gibt es jeweils einen Impasse Emile Didderich in Mondorf-les-bains, einen in Remich und einen in Grevenmacher. In Mondorf, seinem Heimatort gibt es aber selbstverständlich eine richige Rue Emile Diderrich! Der Fasthomonym hat hingegen in Belgien noch ein paar Strassen, die nach ihm benannt sind, ich fürchte daher dass dem Autor auf Wikipedia ein kleiner Fehler unterlaufen ist. []
  4. Mal wird das “e” an Emil drangehangen und die französische Form verwendet, mal lässt man es weg und die deutsche Fassung gilt. Das ist völlig normal, Emile fühlte sich zwar im Französischen wohler, schrieb aber wie viele Luxemburger jener Jahre auch Artikel auf deutsch []
  5. Nach zu schlagen unter http://www.eluxemburgensia.lu/R/CKBYVVIEA1TSIATSJKA1KP4PQIG4E3G49N7FXS8YY7P1771ENS-03656?func=results-jump-full&set_entry=000017&set_number=000046&base=SERIALS. Das PDF kann man aber auch hier einsehen: Luxemburger Wort 20-07-1911 []
  6. PDF des Nachrufs im Tageblatt, in seinem Zusammenhang von ELuxemburgensia: Tageblatt 1933-10-02_01 p4 []

Description des armoiries représentées sur une taque

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Un de mes lecteurs francophones, Frédéric Warzée, m’a demandé, de l’aider à déterminer les armoiries sur une taque, dont il est devenu propriétaire.

La taque semble dans un bon état, et l’armoirie est en principe assez facile à déchiffrer, il s’agit, des armoiries du royaume d’Espagne, car avec un peu d’exercice on reconnait le château de Castille, le lion de Léon, les pals d’Aragon, etc.
Si on connait un peu l’histoire du pays, il n’est pas étonnant de retrouver les armes du royaume d’Espagne dans la grande-région étant donné que du 16e jusqu’au début du 18e siècle, le roi d’Espagne était bel et bien le souverain des « pays bas espagnoles », c.à.d. la Belgique et le Luxembourg.

Si nous regardons les armoiries de l’état espagnol moderne, nous retrouvons certaines figures semblables à ceux sur notre taque que nous cherchons à identifier, tel que le château, le lion, les pals et la grenade), mais dans une autre composition, ensemble avec d’autres figures et champs que nous ne retrouvons pas sur la taque.

https://fr.wikipedia.org/wiki/Armoiries_de_l%27Espagne
Les armes sont différentes, étant donné qu’elles viennent d’une autre époque!
En effet, nos armoiries sur la taque sont les armes de l’Espagne toute jeune, qui naquit de la fusion des anciens royaumes de la Castille et de l’Aragon, par le mariage de Ferdinand II d’Aragon dit le Catholique (1452-1516) et Isabelle reine de Castille (1451-1504) en date du 14 octobre 1469. En 1492, ce royaume réunit va conquérir la Grenade, dernière bastion des musulmans en Europe.. L’armoirie présente reflète cet historique de la constitution de l’Espagne. Mais regardons d’abord les éléments de l’écu.

La composition de l’écu

On voit très bien, que certains éléments se répètent. Les 2 traits rouges coupent l’écu en quatre parties égales, ce qu’on appelle en termes héraldiques un « écartelé ». Nous voyons, que les figures du quartier 1 sont les mêmes, que celles du 4, et ceux du 2 se répètent au 3.
Les quartiers 1 et 4 (rouge) sont de nouveau écartelés d’une tour et d’un lion (Marqué bleu). Le terme héraldique d’un écartelé d’un champ de l’écartelé est « contre-écartélé ».
Les quartiers 2 et 3 sont chaque fois parti d’un champ avec des pals (colonnes verticales) et un deuxième, écartelé en sautoir avec des également des pals et des aigles.
Tous ces différents champs représentent les anciens royaumes réunis dans le nouvel royaume d’Espagne. On peut qualifier l’armoirie d’«armoirie d’alliance». Je vais d’abord présenter ces royaumes:

Les armoiries des anciens royaumes espagnols

Ferdinand, le mari représentait la partie catalane de l’alliance. Son royaume s’appelait Aragon dont les armes étaient les suivantes:

d’or à quatre pals de gueules.

Ferdinand était aussi roi de la Sicile, pour laquelle les rois d’Aragon adopteront les armes suivantes:

Écartelé en sautoir d’or à quatre pals de gueules, flanqué d’argent à l’aigle de sable.

cf. https://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_rois_de_Sicile et https://fr.wikipedia.org/wiki/Couronne_d’Aragon
Isabelle était la reine d’un royaume en Espagne centrale s’appelant « Castille et Léon », qui était issu d’une fusion des deux royaumes de Castille et de Léon en 1230.

De gueules au château d’or sommé de trois tours, fermé d’azur et maçonné de sable.

Ce sont des « armes parlantes » (castillia=château en espagnol)
Dr. Loutsch a remarqué : «

Se représente malheureusement le plus souvent comme une tour ouverte dans les armes de la branche autrichienne

»… voir notre taque considérée.

D’argent au lion de gueules, armé, lampassé et couronné d’or.

concernant cette armoirie, Dr. Loutsch a remarqué au’à l’origine, le lion était de pourpre.

On remarque que c’est de nouveau le cas dans les armes modernes, ou on a choisi le pourpre comme émail pour le lion.
Ce sont aussi des « armes parlantes »

Une des techniques pour créer une armoirie d’alliance, est d’écarteler les armoiries des deux partenaires. Ainsi Isabelle portait un écartelé de Castille et de Léon en tant que reine de son royaume de départ.
Au 1ier et au 4e quartier, on va retrouvera toujours les armes du partenaire de l’alliance, qui est le plus puissant, en général c’est le mari. Comme nous pouvons le constater, dans notre exemple, c’était bien la femme qui tenait la partie la plus importante du royaume commun: la Castille. Il semble que Ferdinand, qui était le véritable roi, a respecté ce fait dans les armoiries, même après le décès de sa femme : Castille et Léon au 1 et 4.

Comme nous venons de voir l’état régis par le couple royale catholique va conquérir un territoire commun, qui intégra par le moyen de l« enté en pointe » dans les armoiries du nouveau état : la Grenade (5) :

D’argent à la grenade de gueules, tigée et feuillée de sinople.

De nouveau, nous voilà devant des armes parlantes. J’estime que les armoiries ont été crées après la conquista. L’héraldique n’était pas de coutume chez les musulmans.

Conclusion

Les armoiries des rois d’Espagne vont encore changer plusieurs fois plus tard, quand les espagnols auront conquis d’autres territoires. Peut-on donc en conclure qu’il s’agit des armes d’Isabelle et de Ferdinand, et donc d’un travail du début die XVI siècle ? Non, pas forcément!
A mon avis, ce sont les armes d’Espagne et la taque date de l’époque espagnole, mais dans une version simplifié des armes royales (tour au lieu d’un château, le lion n’est pas couronné, etc.), peut-être parce-que l’art métallurgique d’antan exigeait des formes plus simple.
On pourrait envisager de faire des recherches dans les catalogues et inventaires des taques connus, voir si cette taque ou pareil y figureait.
Mais, en général pour les taques, seulement une analyse métallurgique peut clarifier son origine.

La taque est en tout cas très belle.

Voir aussi

  • Catalogue des taques de cheminée de la collection Edouard Metz, Luxembourg 1979