AVLhistory wurde vom Historischen Institut der RWTH verlinkt.

AVLhistory, mein Projekt zur Geschichte des Akademischen Vereins d’ Letzeburger aus Aachen, wiederfuhr die grosse Ehre vom Historischen Institut der RWTH verlinkt zu werden. Ich fühle mich sehr geschmeichelt.
Und zwar heisst es dort,

Die Geschichte des Akademischen Vereins d’ “Letzeburger” aus Aachen mit Materialien, unter anderem Liste der Rektoren.

och Wiesel.lu leeft lo als Blog.

Wëll méng beruflich Erfahrung, an méng Aarbicht fir mäin Veräin et mir gewiesen hunn, wéi einfach bloggen mat WordPress geet, an ëch wierklich praktisch kéng Zäit méi hunn, fir mir eng eegen Entwécklung vun der Software fir méng Säiten ze leeschten, kënnt och Wiesel.lu an Zukunft als Blog dohier.
Ech sinn, nom famous 5 Minutes install verfuer, an tatsächlich!
Datt daat sou schnell gung, ass och der virbildlicher MySQL Datenbankverwaltung vun méngem Hoster Luxhosting, ze verdanken.

Reform dieses Webauftrittes

Die Reform dieses Webauftrittes ist bereits weit fortgeschritten, nur noch wenige Dateien dürften mit SSI realisiert sein. Neben all diesen formalen gibt es auch einige inhaltliche Neuerungen:

* Der Index aller Personen, die in AVLhistory Erwähung finden wurde wieder eingeschaltet, mit erheblich mehr Möglichkeiten als zuvor.
* Die ComitésLëscht vom AVL wurde überarbeitet!

Oswald Spengler und Rom

Warum ist für uns heutige Westeuropäer Rom so interessant?

Kurz: Rom ging unter!

Tatsache ist aber daß die römische Kultur bereits so weit entwickelt war, da&szlig die Zeit ”modern” anmutet und daßobwohl es unterging. Und so ziehen unsere Gelehrten immer wieder gerne Parallelen zum alten Rom und hoffen, durch die Analyse der römischen Geschichte Prognosen über unsere eigene Zukunft stellen zu können.

Am weitesten ging wohl der Privatgelehrte Oswald Spengler, ein wissenschaftlicher Aussenseiter. Seine fatalistische Prognose präsentierte er in seinem Hauptwerk dessen Titel "Der Untergang des Abendlandes" eigentlich schon alles sagt. Spengler war kein Demokrat, doch kann das nachvollziehen wer weiß daß er von Beruf Mathematiklehrer war. Er sympatisierte stark mit den Nationalsozialisten und auf jeden Fall ihr geistiger Wegbereiter (Ok, Ok, eigentlich war er auch selber ein ziemlicher Nazi), bis diese an der Macht waren. Dann überwarf er sich mit ihnen, weil er sich die praktische Umsetzung seiner Forderungen wohl doch nicht so dramatisch und für ihn persönlich auch unangenehm vorgestellt hatte. (Diese Kerle töteten doch tatsächlich nicht nur die von ihm Verachteten, sondern auch Freunde von ihm! Schrecklich) Sein Bruch enttäuschte vor allem Dr. Josef Göbbels, der ein ausgesprochener Spenglerbewunderer war. Das sollte man Spengler aber nicht zum Vorwurf machen, seine Bewunderer kann man sich nicht aussuchen. (Der Pazifist und Indianerbewunderer Karl May wäre ja bestimmt auch nicht besonders erbaut gewesen, hätte er noch miterleben müssen, dass ausgerechnet Adolf Hitler seine Romane verschlang).

Sein Verdienst bleibt es dennoch, diese Möglichkeit aufgezeigt zu haben, von Erforschern der Spätantike wird er daher in der Regel immer noch sehr geschätzt. Insbesondere auch, kam die Geschichtswissenschaft durch Spengler weg, von der eurozentrischen Sicht der Dinge. D.h. man ist sich z.B. bewusst: das Mittelalter war nur in Europa eine unterentwickelte Zeit (Für Spengler allerdings ein Hochpunkt unserer Kultur *gg*), China stand zu der Zeit in voller Blüte.

Was wichtigeste was ich von Spengler zurückbehalten möchte ist, dass es keine "römische Kultur" gibt, so wie es keine französiche Kultur im Gegensatz zur deutschen Kultur (a scho guer kéng lëtzebuerger Kultur ;-) gibt, sondern nur eine "antike Kultur" zu der Rom gehörte.
Das haben zwar schon Leute vor Spengler so gesehen, er aber hat, zumindest für den deutschen Sprachraum, diese Sichtweise populär gemacht und durchgesetzt.

Wichtiger noch: Unsere eigene Kultur hat eine ihrer Wurzeln in Rom1

Eine weitere, die christliche Wurzel liegt im Judentum. Doch zurück zu den Römern. Leider muss man sagen: Die Römer haben kaum etwas selber erfunden, das meiste machten sie den Griechen nach, ehrlich! Aber was die Römer im Gegensatz zu den Griechen beherrschten war die politische Organisation, sie schufen dauerhaftes! Ja, Rom ging unter, aber es bestand auch mehr als 1000 Jahre.

Die Römer vermittelten uns vieles: Ihr Alphabeth, ihre Sprache, (jaja, Latein), das Christentum (haha), und genuin römisch: ihr Rechtssystem mit seinen auch heute noch tiefverwurzelten Rechtsgrundsätzen: das sind so schöne Sprüche wie

"Nulla poena sine lege"

Insbesondere hielt und hält ihre Geschichte immer wieder als Beispiel her, für eigene Entwicklungen, denn Rom war so schön "modern". So nahmen etwa die Franzosen, als sie nach 1789 die Monarchie abschafften und die Republik begründeten immer wieder Bezug auf die römische Republik.

  1. und dieses im Gegensatz zur Kulturkonzeption Spengler! []

Verbesserung an der Software

Die Umsetzung aller Seiten auf das neue Layout und besonders die Einführung der neuen Navigation, kommt nach wie vor nur schleppend voran. Ich erhoffe mir eine deutliche Verringerung der 404 Fehler, wenn sie erst einmal durchgängig eingeführt ist. Allerdings konnte ich in den letzten zwei Wochen einige Verbesserungen an der Software zur Bildbetrachtung (z.B. für meine Fotos, aber auch für ganze Projekte wie z.B. Heraldik) machen, zudem hab ich eine “sitemap” Funktion geschrieben, die mir das resümieren erleichtern soll). Sie ist allerdings noch stark verbesserungswürdig und wird zur Zeit nur zu internen Zwecken verwendet.

Projekt "Rom"

Worum geht es? (Stand: 11-Februar-2005)

Kurz: hier schreibe ich (Wiesel) über das antike Rom, wie ich es sehe.

Die Struktur des Projektes und die Technologie mit der ich präsentieren will, sind noch nicht definitiv festgelegt. Daher geschieht im Augenblick wohl am meisten bei den Links! Hier verweise ich auf die Leistungen anderer.

Am 03.11.2003 entdeckte ich z.B. OHH, ne Woche davor Imperium Romanum.

Meine Beiträge zu Rom.

Begonnen wurde dieses Projekt bereits mit meinen allerersten Schritten in html, weil ich zu der Zeit besonders viele Bücher zu Rom las. Da mich das Thema nach wie vor interessiert, ich inzwischen noch viel mehr dazu weiss, insbesondere aber weil ich inzwischen eine eigene Domain , und weit bessere Kenntnisse hab, erweitere ich das ursrpüngliche Angebot etwas.

Schreiben will ich hier nach und nach, alles mögliche was mir zu Rom einfälltl, gewissermaßen meine ganz persönliche Rezeption der römischen Geschichte. Falls nun jemand, zufällig auf meine Seiten treffen sollte und sich fragt, wie ernst er das was ich schreibe nehmen muss, will ich gleich ein paar Einschränkungen bekannt geben:

  • ich bin Ingenieur, kein Historiker,
  • folglich treibe ich zu diesem Thema keine eigene Forschung, alles was hier steht ist angelesen und wird hiermit wiedergekäut ;-)
  • meine grosse Italienreise steht noch aus! (Bisher weder Geld noch Zeit gehabt ;-(