aachen.lu: Gebrauchsanweisungen und meine eigenen Plugins

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Als ich mich zur Kandidatur zum Präsidenten meines Ehemaligenvereins bereit erklärte, bat ich meine Kollegen dass sie mir dann bitte ein paar von meinen jetztigen Aufgaben abnähmen. Sie erwiesen sich als ausgesprochen hilfwillig und ich konnte schon einige alte und neue Aufgaben delegieren.

Wie ich neulich schrieb muss ich jetzt erst mal Dokumentationen erstellen, doch damit alleine ist es nicht getan! Für Pierre, der sich um den Aktivitätskalender kümmern will konnte ich jetzt zwei Artikel bereitstellen:

Ein voller Erfolg bis jetzt, aber das war der einfachere Teil, wenn auch der drängenste. Die Verwaltung der Mitglieder ist etwas kniffeliger, denn hier sind grundlegendere, tiefgreifendere Überlegungen anzustellen denn möglicherweise ist hier ein weiterer Wechsel der Software erforderlich. Worum geht es?
Es ist ein Thema das immer wieder aufs Tapet kommt:

Benutze ich fremde Software oder schreib ich meine eigene?

In früheren Jahren trieb intellektueller Stolz mich dazu an, letzter Lösung den Vorzug zu geben. Da ich im Bereich des Benevolats grundsätzlich nur freie Software einsetze, gebe ich schon seit längerer Zeit der Arbeit anderer den Vorzug. Das Problem ist nur, selten kann fremde Software genau das, was ich brauche! Ich bin seit etwa 2009 hingegangen, verwendete fremde Software und schrieb dann nur noch Programmschnipsel zur Anpassung. So beobachte ich also gleichzeitig was es so an Plugins gibt und versuche meine Eigenproduktionen zu ersetzen, sobald es geht. Hier nun eine Bestandsaufnahme, was auf aachen.lu noch so alles an “eigener” Software läuft:

  1. itm_lists_forms_and_files
  2. itm_theme_features
  3. wsl-gallery
  4. New AVL manager
  5. Persons, biographical notes
  6. kw calendar
  7. wsl-Table (Alex Rabe)

Die grosse Anzahl überraschte mich selber etwas, obwohl ich natürlich weiss, dass die Aufteilung auf so viele einzelne Plugins natürlich Absicht war: Wenn durch ein WordPress Update eines davon nicht mehr funktionieren sollte, bliebe bei Abschaltung noch die Funktionalität der anderen erhalten.

  • Das erste Plugin macht kaum etwas, aber einige der anderen bauen auf ihm auf. Es war mein erstes und könnte mal abgespeckt, bzw. entrümpelt werden.
  • Die beiden nächsten sind unproblematisch. Sie sind klein und ich warte regelmässig.
  • Der New AVL manager soll hauptsächlich die Mitgliederliste aus der Mitgliederdatei nach unseren speziellen Regeln generieren.
  • KW Kalendar ist bereits durch All-in-One Event Calendar by Timely ersetzt worden, läuft nur noch um vergangene Ereignisse anzeigen zu können.
  • Die grosse Schwierigkeit bereiten Persons und wsl-table!

Mit diesen beiden Plugins verwalte ich die Vorstandslisten, die Listen der ehemaligen etc. Persons funktioniert jetzt schon nur noch mit Mühe. Das Plugin war aber eine Notwendigkeit geworden, nachdem ich die selbstgeschriebene Mitgliederverwaltung aufgegeben hatte und gerade diese Funktionalität von iaddressbook nicht geboten werden konnte. Eine mögliche Alternative böte Participants Database von xn∗au webdesign. Freilich auch nur für die Grundlage, es bliebe doch noch einiges wieder zu programmieren.

Es geht etwas langsamer voran; Auszüge aus dem Rietstap

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Lieber (unbekannter) Leser.

Möglicherweise, wie auch immer Du das angestellt hast, aber vielleicht hast Du bemerkt, dass der von mir erhoffte Entwicklungsschub ausgeblieben ist, den ich erhofft hatte, wenn ich das Projekt Armorial Loutsch denn mal abgeschlossen hätte. Von dem am 4. November skizzierten Plan ist noch nichts wirklich umgesetzt, noch nicht mal der erste Punkt, gleichwohl ich, als Vorarbeit begonnen hatte die Wappen der Länder der Habsburger zu modernisieren. Lediglich beim Digitalisierungsvorhaben gab es ein paar leichte Fortschritte.

Woher kommt das?

Nun, ich möchte folgende Phänomene belasten:

  • dass ich meine Arbeit seit Ende November letzten Jahres als deutlich stressiger erlebe und daher Tendenz habe, in meiner Freizeit lieber den mich körperlich fordernden, jedenfalls solchen Beschäftigungen den Vorzug die mir möglichst wenig Konzentration abverlangen,
  • dass ich Präsident der alten Aachener geworden bin.
  • dass mich die Heraldikprojekte vielleicht etwas anöden.
  • Und zu guter Letzt, kann ich erfreut berichten, dass ich dem belgischen Historiker Jean van Win der sich neulich bei mir gemeldet hatte doch helfen konnte! Zwar nicht so, wie von ihm erhofft, aber letztlich doch zu seiner Zufriedenheit. Wenn er seine Arbeit veröffentlicht hat, kann ich vielleicht dazu mehr sagen.

Auf einzelne angesprochene Punkte will ich aber noch eingehen:

Zu Aachen.lu

Die Mehrarbeit ergibt sich ironischerweise hauptsächlich dadurch, dass ich Arbeit an meine Kollegen abgeben möchte. Seit 2002 bin ich alleiniger Webmaster von aachen.lu. 2005 hatte ich kurz gehofft, durch Umstieg auf ein CMS wie WordPress meine Kollegen zur Mitarbeit bewegen zu können, aber die wenigsten wollten sich in die Software einarbeiten so dass in der Praxis ich selber nicht nur für die technische sondern auch die inhaltliche Seite verantwortlich blieb. Nun konnte ich zwei neue Mitarbeiter gewinnen, doch zunächst bedeutet ihre Bereitschaft mich zu unterstützen erst mal keine Entlastung. Ich muss erst noch die Dokumentation erstellen, wie das alles überhaupt geht. Im Ansatz hatte ich das am 12.3.2009 schon mal versucht und die Seite „Help“ eingerichtet. Jetzt versuche ich dort weiter zu machen und erstelle seit letzter Woche einige (hoffentlich) hilfreiche Seiten im beliebten Stil der FAQs.

Die Digitalisierung von Teilen des Rietstap

Ich habe begonnen, Teile aus der Einleitung des Rietstap zu digitalisieren. Seine Einführung ist schon online, sein Wörterbuch wird nachfolgen. Letzteres wiederum verweist auf, von Rietstap angegebenen Beispielen, daher muss ich diese Wappen alle erst mal erstellen. Ich denke, dies Unternehmen ist lohnender als das im Februar angedachte Projekt, die Zeichnungen aus der graphischen Umsetzung des Rietstapp durch Rolland und Bender von 1903. Ich finde, Bender und Rolland haben diese schlecht ausgewählt und legten zuviel Wert auf seltene Figuren. Hierin sind sie freilich Rietstapp gefolgt, der präsentiert aber wenigstens echte Wappen.
Ziel ist es, mit Präsentation eines weiteren „dictionnaire des termes“ quasi den Steinbruch für meine eigenen Vorhaben anzulegen.