U überprüft

Nach A, habe ich nun mir einen etwas seltener vorkommenden Anfangsbuchstaben zum überprüfen ausgesucht, nämlich U. Das war auch nötig, denn

  • hier hatte ich (im März 2010) nicht nur alle Beschriftung und Tags einfach weggelassen,
  • Es waren viele Zahlen verdreht, wodurch man beim Anklicken eines Namens zum falschen Wappen kam. Dies wohl, weil es hier so viele Familien mit demselben Namen gibt (Unbescheiden, Ungeschick, Useldange..), und davon dann jeweils auch noch mehrere Varianten.
  • bei Useldange waren zwei Zeichnungen von Varianten falsch:ich zeichnete burelé statt fascé de huit pièces, als 10 statt 8 Streifen
  • Und ein Wappen hatte ich sogar glatt übersehen: die Familie Ungeschick mit den Merletten im Wappen.


So, nun aber ist der Schlußstein U gesetzt, was hiermit feierlich verkündigt sei.

Wappen mit “A” – Erneuerung und Schlußstein

So! Im Rahmen der Aktion “big review” kann ich nun feierlich verkünden:

Buchstabe “A” ist abgeschlossen!

Mit A hatte ich angefangen, als ich glaubte alle mit A zu haben, habe ich sogar mal “die schönsten Wappen” prämiert. Doch da waren wir noch lange nicht durch!
Beim Durchkämmen hatte ich vorhin noch eine bis dahin mir unbekannte Variante entdeckt: die das Familie d’Awamey, welches nun das letzte Wappen dieser Reihe wurde. Ein Glück, ich hatte schon befürchtet, ausgerechnet die Variante des geschmacklosen Wappens des ersten Bischofs Adames würde dieser Schlussstein werden.

Weil ich mit A angefangen hatte, waren gerade hier viele Jugendsünden zu bereinigen. Kaum welche trugen, mir inzwischen wichtige Tags wie Armorial Loutsch oder émaux inconnus. Viele Wappen mussten neugezeichnet werden! Neben den vor wenigen Tagen präsentierten, auch noch die folgenden:

unbekannte Quelle G.B.P.

Beim Wappen d’Avillers – variante 2 auf Seite 199 gibt Loutsch als Quelle die Abkürzung G.B.P. Eine solche ist in seiner Quellenzusammenstellung nicht aufgeführt. Ein Buchstabendreher durch Tippfehler ist denkbar und dann wäre die wahre Quelle G.P.B.:

de Gaignières: Armorial des Pays-Bas», en réalité familles de Lorraine et du Luxembourg.

Da es sich um ein Manuskript handelt, das 1974 oder vorher in einer Pariser Bibliothek verfügbar war, kann ich es nicht kostenvernünftig überprüfen.

Unbekannte Quellen: D. 426 und D.

Loutsch zitiert eine Quelle, die er D. 426 nennt, soweit ich sehe, viermal in seinem Buch und zwar zu den folgenden Wappen:

Eine weitere unbekannte Quelle kürzt er A. ab, die kommt, soweit ich es überblicken kann aber nur in einem Wappen vor.

6 mal nennt er eine Quelle D.

  • d’Assenois – variante 1
  • d’Avillers
  • de Champy – variante 1
  • de Champy – variante 2
  • du Fresne – variante
  • de Lamouilly – variante 2

Was steckt dahinter? Möglicherweise hat er sein System der Abkürzungen von Zeit zu Zeit überdacht und vergessen die alle Registerkarten anzupassen? Aber wofür könnte D. stehen?

Das Wappen von Tom Diederich

Mit dem Wappen von Tom Diederich konnte endlich auch wieder mal ein Beitrag zur lebendigen Heraldik geleistet werden.


Tom Diederich hatte Wiesel.lu gefunden und mit einem Kommentar auf sich aufmerksam gemacht.
Der Mann arbeitet im Staatsarchiv und ist Geschichtsnachsteller bei den Milites Viennenses.

Den Entwurf hat Marcel Lenertz gemacht. Die Wellen stehen wohl für seinen damaligen Wohnort Moerdorf, das Schwert für “Dietrich von Bern” = Theoderich der Grosse, als imaginärer Ahnherr der Diederichs herangezogen. Es handelt sich also um ein sprechendes Wappen.
Wofür das Rad noch gleich steht, muss ich Tom noch mal fragen, das hab ich vergessen.

Erneuerung einiger Wappen mit “A”

Zu den Aufräumarbeiten um das Projekt Armorial Loutsch online abschliessen zu können gehört das Neuzeichnen einiger Wappen. Seit dem 10. März wurden die folgenden Zeichnungen von Wappen, die mit “A” anfangen bewerkstelligt: