Zu wenig Aktivität => Habe wieder eine statische Frontpage

Leider musste ich festgestellen, dass ich seit einiger Zeit praktisch nichts mehr hier schreibe und deshalb wie schon vor fünf Jahren eine statische Frontpage eingestellt.
Diesmal ist es besonders schlimm, ich war fast ein Jahr still. Gründe dafür gibt es viele, öffentlich drauf eingehen möchte ich aber nicht.
Alle meine Projekte litten! Gerade auch Critical Mass Luxembourg, was im Frühjahr praktisch zusammengebrochen ist. Am meisten schmerzt mich, mein wichtigstens Projekt, Geschichtsschreibung des AV d’Letzeburger Aachen nicht pünktlich zur 125 Jahrfeier zu einem befriedigendem Ende gebracht zu haben, obwohl ich praktisch schon 2017 damit angefangen hatte.

Einrichtung eines SSL Gateways hat nicht geklappt.

Vor drei Tagen informierte ich die Leser, dass es möglicherweise zu einer temporären Unterbrechung der Erreichbarkeit von wiesel.lu kommen könnte.

Hintergrund ist der, dass WordPress mir ein paar Konfigurationsverbesserungen aufgegeben hatte um meinen Auftritt sicherer zu machen, dazu gehörte auch die Einrichtung eines sogenannten SSL Gateways. Zum Glück bot OVH die Gratiseinrichtung eines solchen Gateways an. Soeben erreichte mich die, vermutlich wieder automatisch generierte Mail von OVH dass das Vorhaben gescheitert ist, weil:

Notre système a détecté que le domaine www.wiesel.lu n’a pas été mis à jour pour pointer vers votre SSL Gateway. Cette configuration est indispensable pour que nous puissions générer votre certificat SSL.

Nous avons le regret de vous informer que nous avons été dans l’obligation d’annuler votre demande de mise à jour.

Nun ja, gerade darum, mir beim Ändern dieser Einträge “mis à jour pour pointer vers votre SSL Gateway” zu helfen hatte ich OVH ja gebeten und es kam keine Antwort! Denn niemand anderes als OVH selber ist der Registrar, bei dem diese Änderung vorgenommen werden müsste. Als erstes hatte ich, ganz klassisch noch am 02.04.2020 selber eine Mail an support@ovh.net geschickt, nur damit man mir um 11:33 Uhr mitteilt, dass das nur eine Adresse ist, an die man gar nichts schreiben darf, obwohl noch in der besagten Mail vom 05.04.2020 um 11:16 Uhr das genaue Gegenteil behauptet wird:

Pour toute information complémentaire, contactez-nous : support@ovh.com
Cordialement,
Votre Service client OVH

Erreichbarkeit wird also nur vorgegauckelt.
Dann loggte ich mich im Kundencenter ein und wollte als erstes mal meine Adresse richtig eingeben. Leider ist die Eingabemaske dazu zu minderwertig programmiert. Ursprünglich muss sich das Validierungsskript wohl daran gestört haben, dass ich einen luxemburgischen Lebensmittelpunkt, erkennbar an meiner Telefonnummer, aber eine deutsche Wohnadresse habe. Eine weitere Erfahrung dieser Art, bloss 12 Jahre später! Viele andere Konzerne sind in der Hinsicht ja auch so egoistisch rückständig im Denken (und auch diese). Aber selbst wenn ich die luxemburgische Anschrift meiner Eltern eingebe, das System akzeptiert es nicht, es ist einfach zu schlecht!
Dann versuchte ich es selber, ich entdeckte FAQ Seiten, es sah vielversprechend aus, schliesslich verstehe ich als Diplomingenieur für Elektro- und Informationstechnik ja doch noch ein klein wenig was davon, auch wenn ich seit 10 Jahren nicht mehr in dem Bereich arbeite. Ich entdeckte zwar eine Stelle, wo ich die aktuellen DNS Informationen zwar auslesen, aber nicht wo ich sie ändern konnte. An einer Stelle “Weiterleitung” konnte ich immerhin die IPv4 Angaben eingeben, was ich auch tat. Ein Eingabefeld für die IPv6 ? Fehlanzeige!
Also richtete ich mich mit meinem Anliegen am 3.4. an so eine Chatfunktion, es kam die Antwort “ich verstehe Sie nicht, bitte formulieren Sie ihre Frage im Stil “Wie kann ich blablabla machen?”.
Auf der anderen Seite sass offensichtlichst kein Mensch, sondern nur ein Computerprogramm, das im Grunde nur die Antworten auf die FAQs vorlesen kann. Und wenn es das konkrete Problem nicht als FAQ gibt, tja dann…
Gestern wurde es mir dann zu heikel und ich stellte eine Supportanfrage, die aber auch unbeantwortet blieb. Vermutlich, wie alles heutzutage, aufgrund von Personalmangel wegen Corona. Klar, hab ich Verständnis für. Nur nützt mir das nix.
Was lernen wir daraus? die uralten Sprichwörter stimmen!

  • wie gewonnen so zerronnen!
  • was nix kostet, taugt auch nix!

Immerhin konnte ich mich dadurch etwas mit der neuen Oberfläche von OVH familiarisieren und habe bei der Gelegenheit die Stelle entdeckt, wo ich das PHP Update durchführen konnte! Das führte zwar, wie in der Vergangenheit, wo ich mich mit einer Konfigurationsdatei behalf, zunächst wieder zu einem Zusammenbruch des Auftrittes (critical error), aber inzwischen ist WordPress auch da besser geworden: diesmal sagte es mir, welches Plugin den Fehler verursachte!
Unglücklicherweise mein eigenes, das ich brauche um die Wappenlisten (wie Armorial Loutsch oder die Liste der deutschen Gemeinden) zu generieren. Andererseits kann ich aber auch sagen, glücklicherweise, denn es erwies sich, dass die Inkompatibilität in einem Teil zu finden war, mit dem Excelfiles generiert werden können, eine Funktionalität die ich heute nicht mehr benutze. Einfach auskommentiert und es klappte. Danach habe ich dieselbe Operation auch bei aachen.lu durchgeführt und konnte auch dieses endlich auch PHP-mässig auf den neuesten Stand bringen.

Kann sein, dass wiesel.lu demnächst vorübergehend nicht verfügbar ist

Beim letzten Update von WordPress auf nun Version 5.4. wurde so ein Tool ausgeliefert, welches den Site Health Status überprüfte und bemängelte, dass ich noch immer nicht mit https funktioniere. Also googlete ich, und fand dass mein Provider dies gratis anbot. Also willigte ich ein, musste meine Kreditkarte neu eingeben, obwohl es nichts kostet.
Soweit alles prima. Aber dann kam die Mail:

Sie haben die Hinzufügung der Domain www.wiesel.lu zu Ihrem Angebot SSL Gateway angefordert.

Damit Ihre Bestellung abgeschlossen werden kann, müssen Sie die beiden DNS-Einträge Ihrer Domain ändern, um den Traffic auf Ihr SSL Gateway umzuleiten. Bitte nehmen Sie diese Änderung innerhalb der nächsten 3 Tage vor:

Aber wie soll ich das machen? Registrat ist ovh selber! Also leitete ich die Mail mal an support@ovh.net weiter, nur um zu erfahren, dass das nicht geht. Ich hoffe ja nun stark, dass es sich um eine automatisch generierte Mail handelt, wo ich nichts weiter tun muss, aber wissen kann ich es nicht.

Ein Fehler im Plugin “search-everything” ?

Ein Fehler besteht möglicherweise schon länger. Immer wenn ich einen Beitrag poste, stürzt erstmal die Website ab, veröffentlicht den Beitrag zum Glück aber trotzdem. Da ich längere Zeit nichts veröffentlicht hatte, ist mir das möglicherweise nicht aufgefallen.
Ich schob es zunächst darauf, dass ich nicht mit dem neuen Gutenberg Editor arbeiten will, weil der bei mir irgendwie immer Probleme macht. Seit Version 5.2 schickt WordPress einem zum Glück Emails, daraus las ich was ganz anderes:

An error of type E_ERROR was caused in line 927 of the file /wp-content/plugins/search-everything/search-everything.php. Error message: Cannot use object of type WP_Error as array

Search Everything verwende ich, damit Leser gezielt nach Wappen suchen können, wenn sie z.B. einen heraldischen Suchbegriff eingeben.
Ich habe dann das Plugin temporär abgeschaltet und konnte diesen Beitrag problemlos veröffentlichen.

Der neue Editor Gutenberg funktioniert bei mir überhaupt nicht!

Ich habe eine weitere Ausrede, um nichts hier zu schreiben: Lange hatte ich nichts veröffentlicht und so fiel es mir nicht sofort auf, dass WordPress inzwischen ganz auf den neuen Editor Gutenberg setzt!

Am 19.12. wollte ich dann berichten, dass ich inzwischen einige Erfahrungen mit der elektrischen Variante des Leihfahrradsystems der Stadt Luxemburg und Nachbargemeinden Veloh! gemacht hätte und musste feststellen:

Leider funktioniert Gutenberg bei mir überhaupt nicht!

Zuerst wollte er partout nichts speichern, behauptete ständig “save failed”.

Nun ist Google mein Freund, ich fand im Support unter https://wordpress.org/support/topic/wordpress-4-9-4-page-editor-does-not-work/ einen Beitrag, der hilfreich schien. Natürlich wurde erst mal das übliche abgefragt:

  1. Welchen Browser benutzt Du?
  2. Bist Du Dir sicher dass Du auch wirklich alle Plugins abgeschaltet hast?
  3. Hast Du vielleicht sonst irgendetwas falsch gemacht?
  4. etc. etc.

Ich deaktivierte ALLE Plugins, aber das Phänomen blieb. Danach durfte ich Jetpack neu konfigurieren, vielen Dank!

Aber dann kam die Zeile:

Ok, next up, try adding define(‘CONCATENATE_SCRIPTS’, false); to your wp-config.php file just below the define(‘DB_HOST’ line.

James Huff erklärt dort weiter:

WordPress combines all of its JavaScript into one request to speed up things. That includes all of the JavaScript provided by plugins and themes too.
Sometimes, the amount to combine exceeds what the server is capable of, especially on lower quality shared hosts.

Was ich bei meinem Provider OVH gebucht hab, ist also möglicherweise zu schwachbrüstig!

Nun gehöre ich wohl ohnehin nicht zur Zielgruppe von Gutenberg, wie ich auf https://de.wordpress.org/gutenberg/ nachlesen konnte:

Das WordPress-Core-Team nennt den neuen Editor „Gutenberg“. Das gesamte Bearbeitungs-Erlebnis wurde für medienreiche Seiten und Beiträge neu konzipiert.

und weiter:

Blöcke sind ein großartiges neues Werkzeug, um ansprechende Inhalte aufzubauen. Mit Blöcken kannst du Multimedia-Inhalte auch mit geringer technischer Kenntnis einfügen, neu arrangieren und anpassen. Statt individuellen Code zu benutzen, kannst du einen Block hinzufügen und dich auf deinen Inhalt konzentrieren.

Ich bin eher die Generation mit wenig Bedarf und Interesse für Multimedia, dafür noch mit dem Willen ausgestattet, mir auch technische Kenntnisse anzueignen, ein Codebliebhaber bin ich. Also habe ich mir den klassischen Editor wiedergeholt!

https://wpwissen.com/classic-editor-plugin-support/

Dann hab ich noch bis zum 31 Dezember 2021 Zeit, mich anzufreunden, bzw. WordPress hat Zeit seinen Gutenberg doch fehlerfrei zu programmieren.
Möglicherweise komme ich auch ganz um Gutenberg rum, denn dort steht weiter:

Mehr noch. In dem Beitrag wird sogar erwähnt, dass mittlerweile überlegt wird, das Classic Editor Plugin genauso wie Gutenberg in den Kern von WordPress zu integrieren. Ob es tatsächlich dazu kommt scheint noch nicht entschieden zu sein. Es wäre auf jeden Fall eine wünschenswerte Gleichstellung von altem und neuem Editor.

Enable media replace

Ein weiteres Problem hat sich inzwischen von selbst gelöst. Mit irgendeinem Update wurde wiesel.lu mal wieder auf einen anderen Zeichensatz umgestellt, ohne dass ich gefragt worden wäre. Das zeigte sich freilich nur an den Stellen, wo ich .csv Files einsetze, also hauptsächlich bei Listen mit französischen Wappenbeschreibungen, in denen Umlaute wie “é”, “ê”, “à” etc. nun nicht gerade selten sind.

Bevor ich rausgefunden habe, wo ich das wieder umstellen kann und alle Probleme die sich aus dieser Umstellung wieder ergeben gelöst haben werden, dacht mich mir, ist es schneller, ich speichere die .csv Listen im Format UTF-8 ab und ersetze sie. Dazu hab ich eine Plugin mit Namen “Enable media replace”.
Dieses ist zwar eher für Bilder gedacht, ich habe es aber hauptsächlich für meine Tabellen benutzt. Leider versagte es den Dienst, ich bekam folgende Fehlermeldung:

File type does not meet security guidelines. Try another.

Zum Glück ist auch dieses Plugin inzwischen upgedated. Nun muss ich nur noch die Tabellen alle austauschen.

Wiesel.lu wieder weihnachtlich eingekleidet

Die Temperaturen liegen im zweistelligen Bereich, aber es regnet, die Sonne ist weg und der Weihnachtsmarkt hat offen. Stimmung genug um wiesel.lu wieder weihnachtlich einzurüsten.
Ich machte mich dieses Jahr nicht auf die Suche nach einem passenden Weihnachtstheme, sondern entschied mich erneut für White Xmas by Carolina, mit dem charakteristischen Elch.
Für weihnachtliche Stimmung mögen auch die folgende Bilder vom Weihnachtsmarkt vom letzten Freitag sorgen, da startete unsere November Critical Mass. Wir waren zu viert!

Vorsichtiger Versuch eines Neustarts

Seit gut zwei, nein eigentlich schon seit drei Jahren, hat sich meine Aktivität auf wiesel.lu stark verringert und kam zum Schluss nahezu zum Erliegen. Der geneigte Leser braucht hierzu nur das Archiv der Blogeinträge aufzurufen und er merkt:

Ich postete so wenig, dass ich sogar beschloss, eine statische erste Seite einzurichten, weil das weniger peinlich ist, als ein “Topaktuell Beitrag”, der mehrere Monate alt ist.
Die Gründe für meine Zurückhaltung, die Jenny und Andrew von Semalt dauernd beklagen und sie veranlassen mir praktisch wöchentlich zu schreiben, waren:

  1. Eine starke berufliche Anspannung. Dadurch fehlte mir auch in der Freizeit die Energie.
  2. Eine gewisse Verlagerung meiner Interessen, ich interessiere mich wieder mehr für den Strassenverkehr, hauptsächlich die mobilité douce und somit das Radfahren
  3. Und ein grosses privates Projekt. Das ist nun nahezu abgeschlossen.

Ich will nun versuchen wieder ein aktiverer Schreiber zu werden, was gilt es zu tun?

Ein neues Theme

Als allererstes habe ich, allerdings ohne grosse Begeisterung, ein neues Theme ausgewählt, um den (Gesinnungs-)Wandel auch äusserlich zu dokumentieren.
Es handelt sich um Mina von Minathemes.

Aachen.lu

Meine Webmastertätigkeit für aachen.lu geniesst zur Zeit Vorrang, denn da habe ich in den letzten Jahren noch viel weniger getan. Ich werde mich zudem dem Projekt AVLhistory wieder stärker widmen.
Hier gilt es die Vorstandslisten des AVL zu überarbeiten, weil sich hier so langsam bemerkbar macht, dass auch die von mir geschriebenen Plugins so langsam veralten. Ich versuche hier, von Plugins wegzukommen.
Dann habe ich da noch einige Bilder die mal hochgeladen und kommentiert werden müssten, etc.

Korrigieren

Einige meiner textlastigeren Seiten enthalten gravierende Schreib- und Satzbaufehler! Z.B. die Seiten about und Heraldik, welche ja einleitende Seiten sind. Der Grund dafür ist einfach: Ich habe keinen Lektor, der das was ich schreibe noch mal durchliest und den Balken im eigenen Auge kann man nicht erkennen, wie schon die Bibel beklagt. Wenn man den eigenen Text aber mal längere Zeit nicht angeschaut hat, sich ausdruckt und dann mal liest, ist es, als wäre man ein Fremder und kann die Fehler doch finden.

Die Heraldikanfragen abarbeiten

Unglücklicherweise fanden meine Heraldikinhalte ausgerechnet dann erst so richtig die Aufmerksamkeit der Suchmaschinen, als ich keine Ressourcen mehr hatte, und es laufen dauernd Anfragen bei mir ein; und ich komme nicht dazu, sie zu beantworten. Hierfür will ich mich erstens entschuldigen, und werde zweitens sie demnächst hier auflisten, und sie dann abarbeiten.

Grössere Projekte

Ich hatte mir mal einige Projekte vorgenommen. Ich wage nur die ersten drei vorzulesen:

  1. Gemeindewappen der Großregion
  2. Das französische Wappenlexikon
  3. Eine eigene “Einführung in die Heraldik” schreiben

Daneben sind noch ganz viele “kleinere” Vorhaben der Digitalisierung von Quellen nicht abgeschlossen. Ich denke, das mit den französischen Gemeindewappen lasse ich erst einmal und die eigene Einführung kann auch warten.
Also, wenn ich was grösseres angehen werde in naher Zukunft, dann die leider liegengebliebene Überarbeitung meines Lexikons der französischen Heraldikbegriffe.

Habe zur Zeit eine statische Frontpage.

Seit einiger Zeit schon bin ich unzufrieden mit den Layouts, die mir zur Verfügung stehen. Ich versuchte das neue Sanse, schaltete wieder auf Amalie Lite, aber irgendetwas stört mich immer, sogar an einem Theme wie MaryAnne, das wirklich fast alles hat. Am meisten ärgere mich ich über die Implikationen durch das “featured image”, ich finde einfach kein Layout, wo die von mir gewählten Bilder gut rauskommen. Dazu später mehr.
Auch ein hausgemachtes Problem auf dieser Ebene macht sich nun stärker bemerkbar, das ist die mangelnde Pflege die ich meinem Auftritt zukommen lasse:
Zwar schaue ich noch täglich rein, ob vielleicht ein Update zu machen oder ein Kommentar freizuschalten oder gar zu beantworten ist, aber, wie schon mehrmals beklagt, finde ich nach wie vor, immer weniger Zeit und Anlass zum Schreiben eines neuen Beitrages. Dadurch bekamen eher unwichtige Mitteilungen einen Stellenwert der ihnen nicht zukommt, da in einem Blog der zuletzt geschriebene Beitrag an der prominentesten Stelle oben stehen bleibt, bis ein neuerer Beitrag ihn nach unten drängt. Um diesen Effekt etwas abzumildern, beschloss ich, erstmals seit fast 10 Jahren, mein Blog wieder mit einer statischen Seite beginnen zu lassen. Falls es Wayne interessiert wie man das macht, es ist sehr einfach1:

Die Frage, welche Seite als Frontpage fungieren soll, war auch sehr schnell geklärt: Unter About biete ich, praktisch seit Anfangstagen eine Zusammenfassung der Inhalte meines Auftrittes. Diese Seite wird bei Neuanlegung eines Blogs automatisch generiert und es gilt auch als “best practice” dem Leser eine solche Seite zu bieten. Ich habe diese, nach und nach so sehr ausführlich gestaltet dass ich bestimmte Fragepunkte auf Unterseiten auslagern musste.
Eine Seite für “Blog”, auf der dann weiterhin die Artikel nacheinander aufgereiht sein sollten, wollte ich nicht (wieder) anlegen, da ich diese Massnahme hier als provisorisch betrachten und die Suchmaschinen nicht daran gewöhnen will, die Leser erst einmal auf diese Seite zu schicken, denn damit wäre ja nichts gewonnen.
Nun hatte ich aber das Problem, dass der Leser bei einer statischen Seite natürlich nicht so ohne weiteres erkennen kann, welche Beiträge im Blog zu finden sind. Üblicherweise lässt sich dieses Problem mit Widgets lösen, welche die Beiträge nach Themen und Stichwörtern kategorisieren, oder Listen anzeigen, etwas der letzten 5 Beiträge, oder der 10 beliebtesten, etc. Hierfür habe ich ein zusätzliches Plugin installiert mit dem man die Anzeigen von Widgets in Posts oder, wie hier Pages integrieren kann.
Auf meiner neuen Startseite wird nun unter /about/#toc-der-blog eine Zusammenfassung dieser Informationen gegeben.

  1. Wer es noch ausführlicher mag; Im Codex von WordPress gibt es eine gute, ausführliche Anleitung: https://codex.wordpress.org/Creating_a_Static_Front_Page []

Jahresbilanz 2016

Die Jahresbilanz 2016 ist schnell gezogen: ich habe praktisch nichts veröffentlicht, weil mein Leben sich 2016 hauptsächlich offline abspielte und hierbei Themen im Vordergrund standen, über die ich hier traditionnell eher weniger berichte.

Die Entwicklung des Angebotes

Ich präsentiere mal gleich die Zahlen:

Daten Pages Posts Comments Attachements Bilder Wappen
31.12.2011 340 290 3682 3678 3357
31.12.2012 553 371 127 4971 4961 4476
31.12.2013 567 452 162 5593 5577 4779
31.12.2014 597 531 200 6421 6400 5276
31.12.2015 600 615 273 7462 7432 5799
31.12.2016 748 630 298 7950 7915 5845

Graphisch dargestellt sieht das dann so aus:


Ich habe also kaum etwas geschrieben und beim Wappenzeichnen nachgelassen. Wer diese Angaben mit denem im Jahresbericht von 2015 vergleicht, wird Widersprüche finden. Das kommt daher, dass ich einige Uraltpostings gelöscht habe, aber nur die Zahlen von 2015 angepasst habe.
Inhaltlich stellt sich meine Aktivität auf wiesel.lu so aus:

  1. Digitalisierungsprojekte im Winter/Frühjahr: Planché: Pursuivant of arms und Ménestrier: la nouvelle méthode raisonnée du blason.
  2. Schnell aufgegebener Versuch, die französischen Gemeindewappen zu zeichnen im Sommer.
  3. Zwischendurch ein paar Postings zu Igel.

Ab August brach mein Wille zu Posten ein, was Jetpack gut darzustellen wusste:

Die Lust am Wappenzeichnen verging mir irgendwie und das hat viel damit zu tun, dass mir immer klarer wird, dass ich mit GIMP auf die falsche Technologie gesetzt habe. Meine Leser fragen immer öfter nach Vektorgraphiken, aber das kann ich nicht, und das deprimiert. Gut, Wappen zeichnen mit GIMP musste ich mir auch selber beibringen, aber da war ich jünger und hatte noch keine so grosse Datenbank mit bereits gezeichneten Wappen. Jedenfalls kann keiner mir ein Tutorial für Inkscape empfehlen, mit dem ich auch was anfangen könnte.

Die Rezeption des Angebotes

Klassische Kommentare bekam ich 20. Weitere 10 Leser meldeten sich per Mail. Alle interessierten sich hauptsächlich für ganz bestimmte einzelnen Wappen. Einige habe ich gar nicht beantworten können.
Die beiden Jahre davor, hatte Jetpack mir eine Zusammenstellung zugestellt, die ich sehr begrüsst hatte, dieses Jahr blieb sie aus. Jetpack hat aber einige interessante Daten gesammelt, demnach waren 2016 die folgenden Seiten meines Angebot am beliebtesten:

Rang Beitrag Views
1 OTvH: Handbuch, erster Teil Theoretische Heraldik (1861) 3365
2 Boncourt:Grammaire du blason, Deuxième partie – les ornements extérieurs [fr] 1606
3 Luxemburgische Wappendatenbank 1578
4 Armorial Loutsch (Liste) 1567
5 Hesper Kutsch online! 1241
6 OTvH:Heraldisches Original Musterbuch (1863) 1208
7 Communes au Grand-Duché 933
8 ED: Inventaire descriptif des TAQUES du Musée Historique de Luxembourg 737
9 Heraldik 676

Ganz vorne in der Gunst meiner Leser steht ein Autor aus dem 19. JH aus Bayern: Otto Titan von Hefner, der gleich mit zwei Werken hier vertreten ist (Platz eins und sechs). Meine Wappendatenbank kommt aber schon an dritter Stelle, worauf ich ganz stolz bin, genau wie darauf, dass meine Startseite zur Heraldik es immerhin unter die Top 9 geschafft hat, wenn auch nur auf den letzten Platz.
Eine Überraschung ist die Beliebtheit einer Digitalisierung eines Textes von Emile Didderich zu Ofenplatten.

Weitere Onlineaktivitäten 2016

2016 war ich viel aktiver bei Facebook als die Jahre davor. Anders als Jetpack präsentierte Facebook mir einen generierten Jahresrückblick. Allerdings basierte der so gut wie ausschliesslich auf dem was ich auf meiner eigenen Timeline geschrieben hatte und das ist herzlich wenig. Ich bin nach wie vor eher zurückhaltend auf Facebook. Stattdessen hätte ich mich über eine Zusammenstellung meiner Kommentare gefreut, denn auf die bin ich schon recht stolz.
2016 merkte ich auch erstmals am eigenen Leib, wie Facebook die subjektive Wahrnehmung, die parallelen Welten fördert von denen in den Medien ja so viel die Rede war 2016 (Stichwort: postfaktisches Zeitalter). Kinderlose wollen keine Babyfotos sehen, also filtert Facebook solche raus, etc.
Bei mir war es so, dass ich dem Raoul in so eine “Du bist aus Aachen wenn..” Gruppe gefolgt bin. Fand ich ganz lustig, täglich so kleine Nachrichten aus meiner Studienstadt zu lesen. Doch bald schon gab es nur noch AFD Propaganda, drei bis viermal am Tag postete jemand, wie sehr er sich vor Ausländern fürchte etc, Halbwahrheiten und teilweise krasse Lügen. Eine gewisse Anita A. schrieb dauernd:

“aaaaalso, ich bin ja jetzt nicht in der AFD, aaaaber was Frauke Petry” da jetzt wieder abgelassen hat, das ist sooooo toll”

.
Ich war ja aus Ximig (http://ximig.de) Diskussionen gewohnt und darin auch recht gut: ich konnte das nicht einfach so stehen lassen. Zuerst fragte ich beim Moderator nach, was das alles mit Aachen zu tun hätte und bekam zur Antwort: Alles was Aachener bewegt und interessiert wird hier geschrieben. Also entweder steckte der mit denen unter einer Decke, oder er hat sehr früh kapituliert. Kein guter Moderator.
Dann schrieb ich gegen die rechte Hetze an, und bekam für meine Kommentare auch nicht gerade wenig “Likes”.
Der Höhepunkt war dann, dass einer bundesweiten kollektiven Hausarrest für unbegleitete Minderjährige unter den Flüchtlingen forderte, und fragte, warum seine tolle Idee denn nur in dem Ort wo es die Schlägereien gegeben hatte und nicht bundesweit umgesetzt wurde?

“Weil Kollektivstrafen scheisse sind!”

schrieb ich dann. Kurz darauf bekam ICH eine Verwarnung und zwei Tage danach wurde ich aus der Gruppe gelöscht. Es war wirklich so wie ein anderer Rausgeflogener auf Facebook schrieb:

Es ist, wie wenn der ganze Müll sich selber runtergetragen hätte.

Ab sofort blieb ich von dieser minderwertigen rechten Propaganda verschont und meine Timeline blieb wieder sauber.

DIE Entdeckung während dieser Episode war aber Critical Mass Aachen (https://www.facebook.com/criticalmassaachen/?fref=ts) ! DAS ist eine Bewegung für Alltagsradler! Abgesehen von gelegentlichen geschmacklosen Scherzen, machen die echt viel und stellen richtig tolle Filme ins Netz, Aachen aus der Radfahrerperspektive!
Glaube, ich werde mir doch noch einmal einen Helm kaufen, nur um eine Helmkamera betreiben zu können.