Die Wappenrolle der ALGH

Ab 1987 veröffentlichte der Heraldiker Marcel Lenertz in der ALGH mehrere Projekte von Wappen für Privatleute. Es handelte sich dabei ausschliesslich um Mitglieder der ALGH. Hintergrund ist der, dass es in Luxemburg nur ein Gesetz gibt das sich überhaupt mit Wappen beschäftigt und dieses sparte jene der Privatleute einfach aus. Was aber tun bei der Neuschaffung von Wappen? In anderen Ländern sind es die heraldischen Vereine, welche Wappenrollen führen in welche die Privatleute dann ihre Wappen eintragen lassen können, was lag näher als dass die ALGH für Luxemburg einen ähnlichen Dienst anbeiten würde?

Damit ging die ALGH endlich jene Aufgaben an, wegen denen ich 1984 dem Verein beigetreten war. Allerdings kam die Aktion zu spät; 1987 war ich zunächst mit meinem Abitur beschäftigt und ab Oktober dann wohnhaft in Aachen. Das Interesse für Heraldik war inzwischen bereits stark in den Hintergrund gedrängt worden, zugunsten des C64 und der ersten PCs.

Marcel Lenertz ist der Mann, der die meisten Gemeindewappen in Luxemburg in den 1980er Jahren entworfen hat, und von ihm stammen auch die Zeichnungen im Armorial Communal. 1985 habe ich sogar mal mit gerade in den Ruhestand getretenen Beamten des Arbeitsamtes telefoniert, er war sehr freundlich. Ich hatte damals den, in der Rückschau abenteuerlichen Plan, der Gemeinde Colmar-Berg ein Wappen vorzuschlagen (diese, das hatten meine Nachfragen ergeben führte noch keins), und wollte mir fachlichen Rat von dem verehrten Heraldiker holen. Er bot mir selbstverständlich seine Unterstützung an, verriet mir aber auch dass er längst selber einen Vorschlag eingereicht hatte hatte, mit dem mein Entwurf natürlich nicht konkurrieren konnte.

Hier nun eine Zusammenstellung aller von Lenertz im Familjefuerscher veröffentlichten Wappen. Lenertz bezeichnet sie dort als “Projets d’Armoiries“. In wie fern die Träger dieser Wappen diese nun als Warenzeichen beim Enregistrement eingetragen haben, weiß ich gerade nicht und hoffe dass ich damit jetzt nicht gegen geltendes Markenrecht verstoße.

Die Zeichnungen habe ich alle selber angefertigt, dabei versucht so weit ich das kann, dem Vorbild Lenertz zu folgen. Eins kann ich jetzt schon sagen, wenn man sich die Wappen mal in Farbe anschaut, merkt man erst so richtig, zu welcher Perfektion im Entwerfen von Wappen Lenertz es Ende der 1980er Jahre schon gebracht hatte. Klar, er hatte die Aktion “Gemeindewappen” gerade abgeschlossen und war entsprechend routiniert.
Alle Gemeinden hatten sich übrigens beeilt um zur Feier der 150 jährigen Unabhängigkeit Luxemburgs, ihr Wappen legalisieren zu lassen, damit es in den Armoirial Communal aufgenommen werden konnnte. Einzig die Wappen der Gebrüder Klein sind nicht von ihm, sie hatten ein Familienwappen aus dem 18. JH aus dem 18. JH ausfindig gemacht und einfach mit dem Turnierkragen und den Geldmünzen an diesem Wappen Brisüren vorgenommen.

Autoren Luxemburger Gemeindewappen

M. LENERTZ 48
DR. J.CL.LOUTSCH 37
N. LEMOGNE 5
R. MATAGNE 3
A. MAY 2
N. VAN WERWEKE 2
L. WIRION 2
P. GILSON 1
R. KLEIN 1
A. ATTEN 1
F. MATHIEU 1
F. TISSEN 1
J. FLIES 1

Also Rob Deltgen

Wohnhaft in Diekirch und offenbar programmierender Ahnenforscher, hält einige Einträge auch zu meinem Familiennamen bereit. Nun äussert er auf seiner Kontaktseite die Sorge, böse Versender von SPAM könnten seine Emailadresse von der Seite “ernten”, und dagegen schützt er sich, mit irgendeiner Direktive an den Internet Explorer (den ich aber gar nicht benutze) und offenbar auch durch Verwendung einer Geheimsprache! Vielleicht sollten die Spammer durch Sätze wie diesen verwirrt werden?

Um zu helfen Spammers an der Ansammlung zu verhindern dieses email address, wird es versteckt. Sie müssen Internet Explorer erlauben, den blockierten Inhalt zu zeigen, um das email address zu sehen

Oder ob der Mann mit dem lustigen Namen der hier als Übersetzer genannt wird dafür verantwortlich ist?

Die Unterlassungen der Theme-Designer

Heute hat ein uralter Bekannter ein Update vermeldet:
Ryan Boren hat seinen Themeswitcher auf die Version 1.0 gebracht. Die wohl wichtigste Neuerung: der Themeswitcher bietet nun ein Widget an, was seine Nutzung sehr stark vereinfacht. Musste man zuvor doch echt in jedem Theme die sidebar.php bearbeiten, und wehe man hatte das bei einem vergessen und ein Leser hatte sich dann zu diesem Theme vorangeklickt…

Das erinnert mich an ein Anliegen, über das ich schon länger gerne mal meckern wollte: Ich wechsele gerne von Zeit zu Zeit das Aussehen meiner Website und lade ein neues Theme auf. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass unglaublich viele “Themer” sich zu sehr auf das Design konzentrieren, dabei aber lässliche Sünden der Unterlassung begehen. Es sind nur wenige Code-Zeilen, aber ständig muss ich sie nachführen, bevor das Theme für mich brauchbar ist. Meistens verzichte ich dann lieber gleich darauf, es zu benutzen.

  1. Ganz oft wird vergessen, dass es auch Leute gibt, die längere Beiträge verfassen, die sie der Übersicht halber dann mit
    <!−−nextpage−−>

    unterteilen, so dass sie sich dann mittels über mehrere Seiten erstrecken. Das Theme muss dann aber (mindestens) in den Dateien single.php und page.php diese Seitennavigation auch unterstützen. Dies ist aber ganz einfach. Man füge innerhalb der Loop, am besten unterhalb der von the_content() einfach die Zeile:

    <?php link_pages("<p><strong>Pages:</strong> ", "</p>", "number"); ?>

    ein.

  2. Wenn ich meine eigenen Seiten inspiziere und da einen Fehler entdecke, will ich diese sofort verbessern können. Dazu möchte ich, sodann ich eingeloggt bin, auch gleich auf Edit (oder ähnliches) drücken können und und nicht erst lange im Admin Panel mich durch die Pages und Posts zu dem entsprechenden Artikel vorwühlen. Das geht aber nur, wenn das Theme das auch unterstützt. Auch dieses Problem kann der Themer mit ganz wenig Code lösen, das Zauberwort heisst hier:

    <?php edit_post_link('Edit this entry.', '<p>', '</p>'); ?>

  3. Sind sie nie auf die Idee gekommen, dass es Leute gibt, die an einer Website nicht nur das Layout bewundern, sondern den Beitrag vielleicht auch lesen wollen? Und wenn er länger ist, dann druckt man sich das vielleicht auch gerne erst mal aus.
    Wer auf der Suche nach Informationen über den Zeitzonenzähler ist, und den eine Suchmaschine zu mir geschickt hat und sich die Studienarbeit zum Geschichte der Vermittlungstechnik ausdrucken lassen will, möchte nicht, dass die ersten drei Drucksseiten nicht mit einen Kurzaufriss über die Grundbegriffe der Blasonierung verschwendet wissen, weil das Theme auch die Navigation mit ausdruckt, weil der Themer es unterlassen hat, für diesen Fall eine eigenen Datei print.css zu anzulegen, und eine Zeile Code in der Datei header.php unterzubringen:

    <link rel="stylesheet" type="text/css" media="print" href="<?php bloginfo(‘template_directory’); ?>/print.css" />

    Wie Sie gesehen haben, liebe Themer spendiere ich Ihnen auch gleich noch die entsprechende Datei print.css
    (Dank an dieser Stelle übrigens an Scott Wallick und seine http://www.plaintxt.org/ bei dem ich den Tipp gelesen habe)

Den Ordner "publications" aufgelöst.

Vorgestern probierte ich mal wieder ein neues Theme aus. Irgendwie gibt es kein “alles-gut Theme”! Derweil Offset Writing 1.2 ja ganz nette Farbspiele kennt, hat es natürlich wieder Schwierigkeiten mit langen Worten und verträgt es ebenfalls schlecht, wenn man zu viele Pages der ersten Ordnung hat.

Auf jeden Fall befand ich, dass sich ein Ordner “Veröffentlichungen” für mich nicht lohnt, ich bin weder Schriftsteller geworden noch in einer wissenschaftlichen Karriere gelandet. Den einleitenden Text der Seite hatte ich beim Notlöschen am 24. August ohnehin mitvernichtet , als ich merken musste wie stark Luxhosting mit Speicherplatz geizt (25 Euro pro 500 MB und Jahr ??!!! MB, ja, nicht GB!!). So war also die Seite nur noch Platzhalter für zwei kümmerliche Aufsätze von mir, also habe ich diese anders eingeordnet.:

fungieren nun wieder unter “Studentisches“. Letzteres wäre vielleicht unter “Technikgeschichte” besser eingeordnet, aber ich will nicht wieder einen Ordner aufmachen, der dann nur ein einziges Objekt enthält. Leser die über Google und Co, oder sonst wie hierhin finden, dürften es kaum merken, der WEBserver ist intelligent genug, sie umzuleiten.