noch mal zum "ombre de soleil"

Leider bin ich letzte Woche selber auf die Zeichnung im “Armoirial Communal” reingefallen. Denn ich verwechselte, wie der Künstler 1989, dentelé. mit engreslé.
Hier die zwei Zeichnungen in der Gegenüberstellung

falsch: engreslé= runde Zähne

richtig: dentelé: gerade Zähne

Bei der Gelegenheit habe ich auch die Sonnen selber, (wie ich finde) etwas schöner gemalt.

Aufgefallen war mit dieses Missgeschick, als ich gestern das Wappen der Gebrüder Gymnich zeichnete, welche Äbte von Echternach waren, welches zufällig ebenfalls die gewellte Schnittführung “engreslé” in ihrem Wappen führen:

von Gymnich

Ecartelé: aux I et IV de gueules à la croix engreslée d’argent, aux II et III d’or à la croix ancrée de gueules

Abschied vom Studentenfahrrad

Gestern habe ich eins meiner zahlreichen Fahrräder abgeschafft, das von mir sogenannte Studentenfahrrad. Ich habe es der Hilfsorganisation Hëllef fir ukrainisch Kanner1 geschenkt!
Das “Studentenrad” hatte mein Vater mir nach Antritt meines Studiums geschenkt, gekauft hatte er es zusammen mit einem fast baugleichen weiteren Exemplar das er selber benutzte, ironischerweise am selben Ort wo ich das Rad nun weiterverschenkte: im Einkaufszentrum “Belle Etoile” in Bertrange.
Nachdem mein eigentliches Aachener Fahrrad gestohlen worden war, brachte ich dieses Rad in die Kaiserstadt und es wurde dort zum “Studentenrad”. Nach dem Studium benutzte ich das Velo als Stadtfahrrad um z.B. damit zum Bahnhof zu fahren, wo ich es über Nacht dann stehen liess. So kam es dass es z.B. 2002 in dem unscheinbaren Berchem schlimmeren Akten des Vandalismus ausgesetzt wurde, als in langen Jahren in der westdeutschen Grosstadt.


Während seine, viel weniger benutzte Zwillingsschwester heute noch fast genauso aussieht wie damals, war am Studentenrad zum Schluss fast nichts mehr “original”. Noch letztes Jahr hatte ich ihm neue Räder, Bereifung und einen neuen Lenker. Doch inzwischen hatte ich für den täglichen Gebrauch ein Faltrad gekauft und ich kann halt immer nur auf einem Rad gleichzeitig fahren *fg*. So war dem Studentenrad seine Daseinsberechtigung genommen und in meinem Keller setzte es Staub an.

  1. Website: http://www.huk.lu []

Entscheidung für Software ist gefallen

Während meiner Zeit, wo ich für die Prüfung lernen musste, machte ich mir auch Gedanken zu den Plugins, welche ich künftig auf aachen.lu, aliai.lu für die walfer huesen und nicht zuletzt für wiesel.lu einsetzen will. Vorige Woche habe ich meine Entscheidung getroffen:

  • Als Software für die Formulare, werde ich cformsII einsetzen. Die Software ist am besten dokumentiert und hat eine “Tracking” Funktion.
  • Und ich habe drei Plugins adoptiert, eine von einem Engländer, eine von einem Australier und eine von einem Deutschen, welche ich zu meinen Zwecken umschreibe(n werde)

Und zwar sind dies:

  1. Calendar

    Mit Calendar zur Terminverwaltung bin ich am weitesten fortgeschritten. Calendar wurde von Kieran O’Shea geschrieben und wird wohl leider nicht mehr von ihm weiterentwickelt werden. Dabei scheint das Plugin ziemlich beliebt zu sein, wird z.B. auf http://create-flash.com/ unter die 4 besten Kalenderplugins eingereiht. Nun habe ich mir den Code angeschaut und verstehe ihn einigermaßen. Anschliessend habe ich das Programm mächtig aufgebohrt um:

    • nicht nur einen Kalender anzeigen zu lassen, sondern auch eine Agenda
    • und eine Übersicht,
    • habe sie mit CformsII verflochten, etc.

    Ursprünglich hatte ich Gigpress favorisiert und auch zur Anmeldung für die Generalversammlung eingesetzt, aber die Software ist zu stark auf den Bedarf von Musikern zugeschnitten und sowieso, ein Schiessen mit Kanonen, auf Spatzen. Fürcht ich.

  2. Addressbook

    von Sam Wilson, habe ich zu “persons” umgeschrieben, sie ist auf den ersten Blick fast nicht mehr zu erkennen. Statt Addressen, verwaltet sie nun Lebensdaten (Geburtsdatum, Geburtsort, etc.)

  3. wp-table

    Diesen Code von Alex Rabe, dagegen habe ich fast nicht angerührt und nur geringfügige Veränderungen vorgenommen. Wird möglicherweise nur als Hilfsprogramm eingesetzt werden.

L’ombre du soleil

Gestern konnte ich noch ein paar Abbildungen zur Liste der Wappen Luxemburg “Ancien Régime” nachliefern. Diese Liste fasst jene Wappen zusammen, von denen Elemente in Luxemburger Gemeindewappen sich wiederfinden.
Nachdem ich am Freitag zwei nicht so schöne Wappen berichtete, erspare ich dem Leser heute den Anblick des wirklich scheußlichen Wappens der hohen Gerichtbarkeit von Clervaux.

Ganz manierlich dagegen das Wappen der Gerichtbarkeit von Hachiville, von dem allerdings die Farben nicht überliefert sind (oder nur deswegen? So kann man sich zumindest vorstellen, sie hätten sich an die heraldischen Regeln gehalten)

Du Prel

Das Wappen der adligen Familie du Prel (ehemalige Herren von Erpeldange) finde ich wirklich gelungen. Wegen der ungewöhnlichen Linienführung “dentelé1”, welche ich für schwer zu zeichnen hielt, habe ich mich lange zurückgehalten dieses Wappen anzugehen.

Die Wappenbeschreibung:

De gueules au chevron dentelé d’argent accompagné de trois ombres de soleil à six rais d’or;

Aber im Grunde war er gezahnte Sparren recht leicht zu zeichnen. Einfach

  • einen kleinen Kreis zeichnen,
  • Die (obere) Hälfte löschen
  • und dann einen Halbkreis an den anderen gesetzt
  • und das ganze dann um ~60 Grad gedreht

und schon hatten wir die erste Linie des Sparrens. Dieselbe Linie nach unten kopiert und weil das ganze ja symetrisch zur Mittelsenkrechten ist => halbe Arbeit.

Der “Ombre de soleil” machte mir dagegen mehr Schwierigkeiten, weil ich zunächst erstmal gar nicht wusste das das sein soll? Ein “Schatten der Sonne”, welche aber goldfarben sein sollte ? Wenig hilfreich war da die Zeichnung im Armoirial Communal von 1989, hier hatte sich der Künstler (J.C. Loutsch?) einfach mit 6-strahligen Sternen beholfen. Vermutlich ein Flüchtigkeitsfehler unter dem Zeitdruck, das Buch noch 1989 rauszubringen.
Der Eintrag zu “Ombre de soleil” im Onlinelexikon von http://www.blason-armoiries.org/ half dagegen weiter:
Ombre de soleil nennt man die Sonne, wenn sie ohne Nase, Mund und Augen dargestellt wird.

  1. inzwischen wissen wir um den Schreibfehler: richtig engreslé []

Zwei eher nicht so schöne Wappen

In letzter Zeit konnte ich mich nicht mehr um meine Sammlung alter Luxemburger Wappen kümmern. Auf diesen Wappen basieren die Luxemburger Kommunalwappen. Es fehlten seit Mitte November immer noch so 12 Abbildungen (ohne die Siegel der Stadt Luxemburg, welche ich nicht zeichnen werde). Heute war ich gut drauf, denn ich kam gut mit meinen Programmierarbeiten voran und ich habe ab Mittwoch Urlaub! Also habe ich eben mal zwei gezeichnet:

Das Wappen der de Wanquant,

ist gar nicht so hässlich, aber ich störe mich ein wenig daran, dass hier Silber an Silber liegt:

de Wacquant

Ecartelé: aux I et IV d’argent plain, aux II et III d’argent au lion d’azur lampassé et couronné d’or, mouvant d’un tertre (ou mont à trois coupeaux) du même; à la fasce de gueules brochant sur l’écartelé;

Interessanterweise zeigt die Abbildung im Armorial Communal für I und IV rot, aber der Text ist das worauf es ankommt. Natürlich kann hier auch dem Setzer ein Fehler unterlaufen sein, ich werde das mal im Loutsch nachschlagen müssen.

Das Wappen der de Trappe

de Trappe

dagegen zeigt nicht nur denselben Nachteil (hier grün an grün), das ist auch noch heraldisch falsch, weil kein Metall dazwischen ist.

Ecartelé: aux I et IV de sinople à une colombe d’argent accompagnée de trois chausses-trappes d’or, aux II et III de sinople à la couronne d’or doublée de gueules mise en bande;

Nett ist daran nur, dass es ein sprechendes Wappen ist: Der Name der Familie wird wohl durch die Chausse-Trappe (eine Art militärisches Hindernis).

Das Wappen der Pfortzheim, das ich am 1. März gezeichnet habe, finde ich dagegen sehr ästhetisch.

PHP Ausführung mit PHP-EXEC funktioniert nicht (immer)

Nun habe ich meine Prüfung ja schon mal abgelegt und bin auch fleißig dabei die in der Lernphase liegengebliebene (oder vernachlässigte) Arbeit aufzunehmen. Wie ich am Samstag schon schrieb, gehören dazu einige Projekte und Probleme welche die von mir betreuten Webauftritte mir aufbürden und ein Problem plagt mich, etwa seit dem letzten Update von WordPress auf Version 2.7.1 ganz besonders: Sporadisch verweigern einige Beiträge welche PHP Scripte enthalten die Ausführung von diesen. Bei einigen kann ich nachvollziehen, was da wohl schief lief1, das Verhalten das andere Seiten zeigen würde mein Kollege Jean-Paul wohl als “paranormal” bezeichnen. Aber der Reihe nach:

Als ich dazu überging, WordPress einzusetzen konnte die neue Software längst nicht alle Bedürfnisse nach dynamischen Inhalten befriedigen, ich war und bin immer noch auf selbst geschriebene PHP-Programme angewiesen. Zunächst setzte ich dazu nur statische Seiten ein dann die Software RunPHP und vor wenigen Monaten stieg ich auf PHP-Exec um.
Nun musste ich, nach dem Update auf WordPress 2.7.1 feststellen, dass an nicht wenigen Stellen

  • statt der berechneten HTML Seiten der PHP Code angezeigt wurde,
  • oder die Seiten, je nach Hoster, Fehlermeldungen oder eine weiße Seite anzeigen.

Für einige Seiten konnte ich eine (mögliche) Erklärung finden:

Auf einige Seiten waren die Escapes’ “\” entfernt worden, wodurch der Code fehlerhaft wurde. Etwa wird in einer Zeile wie:

echo "<a href=\"#".chr($i)."\">".strtoupper(chr($i))."</a> |";

ohne das Escape vor den Gänsefüsschen nach href= nicht als Teil der Zeichenkette die auszugebender Zeile interpretiert, sondern als neuer Befehl, also müsste ein ; oder ein . folgen.

Ich vermute, diese \ verschwanden bereits vor einiger Zeit, als ich sowohl auf aachen.lu und auf wiesel.lu ein Update einspielte. Diese Seiten konnten wieder zum Funktionieren gebracht werden, indem ich die, nicht gerade seltenen Stellen, umformulierte, so dass keine \ mehr vorkommen. Entweder:

echo '<a href="#".chr($i)."">".strtoupper(chr($i))."</a> |';

oder sauberer
<a href="#"<php echo chr($i) ?><php echo strtoupper(chr($i)) ?>"</a> |';
Was auch die Lesbarkeit erhöht weil zwischen Datenberechnung und Datenausgaber besser unterschieden wird. Einer der Gründe, warum ich es zuvor überhaupt anders formuliert hatte war aber der, dass RunPHP damals mit der Form nicht klar kam.

Andere Phänomene kann ich mir dagegen nicht erklären etwa den, dass ich Seiten hab, die auch nach Verbesserung des Codes nicht wieder zum Ausführen bewegt werden können. Wenn ich dagegen hingehe, und die Seite mit genau demselben Inhalt neu anlege, dann funktioniert es! Das klingt nach einen leicht applizierbarem Workaround. Leider waren davon gerade Seiten betroffen, die viele Unterseiten haben 🙁

Wie komme ich aus dem Schlammassel wieder raus? Vor allem, was kann ich tun, dass ich nach dem nächsten Update nicht schon wieder so blöd dastehe?

  1. Ich muss grössere Programmteile in Plugins auslagern, so dass Exec-PHP nur kurze Statements ausführen muss
  2. Für Aufrufe, die häufiger vorkommen, werde ich versuchen, Filter zu schreiben, die dann im Plugin mit
    <?php add_filter($tag, $function_to_add, $priority = 10, $accepted_args = 1); ?> aktiviert werden können. Etwa
    <manifestations /> für den Veranstaltungskalender meiner Vereinshomepage.

    1. wenn auch nicht erklären dafür verstehe ich die Funktionsweise von PHP-EXEC bzw. RunPHP nicht genug []

WP-Table erweitert

Vorigen Samstag hatte ich das WordPress Plugin wp-table entdeckt. (Siehe meinen Eintrag)Sein Autor Alex Rabe hatte es wohl entwickelt, wie er sagte, weil seine Mitautoren auf seinem Blog nicht in der Lage waren, korrekte Tabellen in HTML zu schreiben. Also entwickelte er ein Programm, in welchem er beliebige zweidimensionale Tabellen anlegen und diese mittels des tags <TABLE=4> (für Tabelle Nummer 4) anzeigen lassen kann.
Dieses Programm sah vielversprechend aus, leider gab der Autor an, es würde unter WordPress 2.5 nicht mehr funktionieren. Als ich es dann unter wp 2.7.1 testete , funktionierte es sehr wohl, aber mich störte etwas anderes:
Im Edit Modus von wp-table, wird für jedes Element der Tabelle gleich ein <input type=”text” /> Element angelegt, ist also nur für kleinere Tabellen geeignet. Und so habe ich es etwas erweitert, dass man immer nur einen Ausschnitt der Tabelle bearbeiten kann:

War etwas nervig.