• Heraldik 23.10.2009 No Comments

    Heute habe ich das 500. Wappen hochgeladen und in meine Datenbank aufgenommen. Das muss geféiert werden und zwar mit einem kleinen, ad hoc Software- Update. Die Wappenbeschreibungen können nun auch in Form einer Liste angezeigt werden. So lange es noch nur 500 sind, alle auf einmal. Aber auf Dauer werde ich mir da was überlegen müssen, etwa so wie beim Online- Rietstapp. wappen500

    Das 500. Wappen ist jenes, eines böhmischen Adligen, der für kurze Zeit Gouverneur in Luxemburg war, vom Oktober 1729 bis zum Mai 1730. Sowohl sein Vorgänger Wallis als auch sein Nachfolger Neipperg sind berühmter und haben Ortsnamen in Luxemburg hinterlassen. Letzteren durfte Philippe-Henri de MAGAWLY, baron de CABRY denn auch noch mal vertreten, zwischen 22. Mai 1731 und dem 22. Februar 1732. Der Herr Neipperg war ohnehin kaum zulande, er musste Krieg für seinen Kaiser führen und ging sogar für ihn ins Gefängnis.

    Magawly-Cabry

    uploaded on 2010-01-20 15:32:54

    D'argent au lion de gueules, accompagné dans les cantons du chef d'une main dextre et d'une main sénestre du même.

    Armes:

    D'argent au lion de gueules, accompagné dans les cantons du chef d'une main dextre et d'une main sénestre du même.

    Cimier:

    Le lion issant.

    Supports:

    Deux aigles de sable, le vol levé.

    Sources du Dr. Loutsch:

    (R./«Nouveau» Siebmacher: IV, 9. Abt.: Der böhmische Adel, 1886, p. 145).

    Notes biographiques:

    Commandant, assura l'intérim d'octobre 1729 à mai 1730, puis de nouveau, en l'absence du comte de Neipperg, du 22 mai 1731 au 22 février 1732.

    Zitiert nach (Quelle): A.L. Seite 166

    Das Wappen des Baron CABRY finde ich persönlich auch sehr gelungen! Wenige Elemente, nur zwei Farben und doch einprägsam.

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  • Heraldik 20.10.2009 1 Comment

    Die Heraldik-Seiten werden zur Zeit von mir aktualisiert und dabei, wie ich hoffe, logischer gestaffelt. Es sind aber auch ein paar neue Vorhaben dazu gekommen und hinter beiden lugt Dr. Loutsch hervor.
    Wappenzeichnen entspannt mich, und ich wollte auch nach den Abtlisten weiter machen. Nun habe ich ja inzwischen den Armorial Loutsch gekauft, der würde weiterhin viel Stoff liefern. Aber alle Wappen daraus zu zeichnen, vielleicht noch mit den Varianten von denen Loutsch nur die Beschreibung, aber keine Zeichnung angab (der Leser hat ja Anrecht auf einen Mehrwert), das dürfte so lange dauern bis ich die Lust auf Heraldik wieder verloren hätte. Ich schätze dass das Werk etwa 3280 Wappen enthält. Gezählt hab ich sie nicht, aber wenn wir von einem Durchschnitt von 5 pro Seite ausgehen… Also galt es eine Auswahl zu treffen:

    Die Liste der Gouverneure


    Die Wappen des Herrscherhauses, das finde ich langweilig, jene der alten Herrscherhäuser Luxemburger, Burgunder, Habsburger, Bourbonen, Oranier und Nassauer – auch. Die sind auch so gut dokumentiert und im Netz vertreten, im Zweifelsfall auf Wikipedia.
    Interessant dagegen die Liste der Gouverneure!
    Praktisch gleich nachdem der erste Luxemburger als Heinrich VII Kaiser geworden war, hatten er und seine Nachfolger praktisch keine Zeit mehr, ihr Stammland zu verwalten. Sie, und ihre Nachfolger aus anderen Herrscherhäusern (zu nationalistischeren Zeiten sprach man gerne von “der Fremdherrschaft”) bestellten daher Stellvertreter, die ihre Rolle im Land übernahmen.
    Ich hab schon vor ein paar Wochen damit angefangen und bin jetzt bei der ersten französischen Fremdherrschaft *g* angekommen. Es tauchen viele bekannte Strassennamen auf….

    Die “Luxemburger” Gemeinden der Nachbarländer

    Die grosse Zeit der Wappen war vor der französischen Revolution, und vor dieser Revolution war Luxemburg noch kein Groß- sondern ein schlichtes Herzogtum, dafür war sein Territorium grösser. Es bot sich daher an, Loutsch’s Beispiel sich anzuschliessen und diesen Großraum als Arbeitsfeld zu definieren. Der nächste logische Schritt ist folglich, die Wappen der Gemeinden dieser Nachbarländer ebenfalls zu zeichnen! Nicht zuletzt, weil Loutsch selber die Wappen der Gemeinwesen bewusst wegliess.

    Die Liste der belgischen Gemeinden1


    Den Anfang machen die Belgier, bei denen ist es am einfachsten! Denn

    1. Beliessen sie alle von Luxemburg erworbenen Gemeinden in ihrem administrativen Zusammenhang: Luxemburg wurde eine weitere Provinz. Ursprünglich (1839) hatte man sich vielleicht sogar vorgestellt, den Rest bald auch anschliessen zu können,
    2. Zweitens erschien hier vor kurzem ein Buch von der Dexia-BIL, welches ich besitze.

    Letzteres ist auch der eigentlich Auslöser für mein Vorhaben: in dem Buch sind die Abbildungen nicht in einem einheitlichen Stil gezeichnet, sondern so, wie die einzelnen Gemeinden sie führen. Das stellt vielleicht diese Gemeindeväter zufrieden, macht das Werk aber irgendwie hässlich.
    btw. Die meisten belgischen Gemeindewappen sind zwar inzwischen auch auf Wikipedia zu finden, dort aber oft fehlerhaft, weil von Laien gezeichnet die keine französische Wappenbeschreibungen lesen können.
    So z.B.

    • Bertrix. In der Wappenbeschreibung steht “mal ordonné”, d.h. eins oben, 2 unten und nicht zwei links, und eins rechts.
    • Beispiel Bastogne, wie es zum blauen Umhang der Madonna kam, obwohl in der Beschreibung nur was von gold und der Gesichtsfarbe steht ( “de carnation”), kann ich mir nur so erklären!

    usw.

    Die deutschen und die französischen Gemeinden werden mehr Probleme machen, hier ist (mir) nicht so ganz klar, welche überhaupt zu Luxemburg
    gehört haben)

    1. welche zum Herzogtum Luxemburg gehört hatten []

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  • Heraldik 06.10.2009 1 Comment

    Seit gestern bin ich endlich stolzer Besitzer eines Exemplar von Dr. Jean-Claude Loutsch’s Armorial du pays de Luxembourg. Das 1974 von dem 2004 verstorbenen Augenarzt veröffentliche Werk enthält, laut Vorwort, alle Wappen

    • Des Luxemburger Herrscherhauses
    • der Souveräne anderer Häuser die in Luxemburg geherrscht haben
    • sowie ihrer Stellvertreter (Gouverneurs)
    • und aller adliger, bürgerlicher und bäuerlicher Wappenträger Luxemburgs

    Wobei Loutsch, großzügigerweise die Wappenträger der Gebiete berücksichtigt hatte, die

    • 1659 an Frankreich
    • 1815 an Preussen (Deutschland) und
    • 1839 an Belgien

    (bei den sogenannten luxemburgischen Teilungen) abgetreten worden waren.
    soweit sie ausfindig gemacht werden konnten. Ein ungeheuer umfangreiches, Ehrfurcht gebietendes Werk, das mich als Jugendlichen schon fasziniert hatte! Jetzt kann ich endlich nachschlagen, wann ich will, ohne mich in die Nationalbibliothek begeben zu müssen.

    Das Buch zu kaufen erwies sich als schwieriger als ich gedacht hätte, denn in Luxemburg gibt es keinen Buchhändler mehr, der sich dem Antiquariat verschrieben hätte. Jedenfalls keinen, der eine Buchhandlung betreibt. Stattdessen ist der interessierte Bücherfreund darauf angewiesen, die diversen Hobbymärkte, Charityveranstaltungen, aber auch speziellen Buchmessen, wie die Walfer Bicherdeeg, die ja demnächst wieder steigen werden, abzuklappern.  Mir war das in den letzten Jahren viel zu anstrengend und meine Freizeit ist ja nun schon recht ausgefüllt. Zum Glück konnte mir Freund Jeannot hier aushelfen und hat das Buch für mich besorgt 🙂

    Damit meine Leser auch an meiner Freude teil haben können, will ich sie hier an dieser Stelle noch mit dem ersten Familienwappen aus dem Schmöker beglücken, jenes der Familie “van der AA

    Auf Seite 181. Die Familie kam wohl aus Antwerpen, daher der flämische Name, gehörte aber im 16. JH zu den Landständen.

    Tags:

  • Also, eigentlich sind es nur vier, ich habe aber noch die Variante des Wappens der Brouchoven, nach ihrer Erhebung in den Adelsstand, durch ein Patent des Kaisers Rudolf, gegeben am 10 Februar 1607 zu Prag, zugefügt.

    Mein Heraldiklexikon ist zur Zeit inhaltlich gesehen de facto noch kaum mehr als eine Abschrift von Dr. Jean-Claude Loutsch’s Liste von Begriffen, die er 1974 in seinem berühmten Armoirial du Luxembourg angab. Darin erwähnt er, zur Illustration einiger Begriffe, ein paar sehr einfache Wappen, in denen die Begriffe Anille, Aigle und Bande vorkommen.
    Hier wären die denn mal:

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  • Heraldik, website 15.09.2009 1 Comment

    Meine Heraldikseiten sind, wie ich aus den Logs lesen kann, inzwischen ein größerer Publikumserfolg als die Hesperkutsch. Darum habe ich beschlossen, ihnen einen eigenen Ordner der Ebene 1 zu spendieren. Zuvor rangierten sie unter /interessen/ .

    Leider habe ich im Übereifer auch die alten Texte mit gelöscht, was aber nicht so schlimm ist, sie waren reichlich überholt. Am Anfang habe ich alles mögliche zusammen gestellt, und die Wappen der Luxemburger Gemeinden online zu stellen war sehr viel mehr meiner Jugendzeit geschuldete Ehrensache, denn Projekt. Inzwischen aber finde ich, der Auftritt sollte sich bewusst beschränken, und zwar auf die Heraldik in Luxemburg, wobei wir großzügig sind, das gesamte Gebiet des alten Herzogtum Luxemburg (bis 1794) mit einbeziehen wollen.

    Somit ergeben sich zwei Schwerpunkte:

    1. Wappenkunde Luxemburgs
    2. Die Wappenkunst in Luxemburg

    Unter dem ersten Punkt sehe ich folgendes: Sammlung aller bekannten Wappen in meiner Wappendatenbank, und ihre Zusammenstellung in Listen, wie die Mutter aller Listen, die Liste der Luxemburger Gemeinden und die folgenden:

    Die Migration des Heraldiklexikons

    Zunächst einmal, wurde auch das Wappenlexikon anders eingeordnet, es findet nun seinen Platz unter dem Überbegriff “Wappenkunst“.
    Für das Wappenlexikon wurde eine neue Software geschrieben, so dass die Einträge im Wappenlexikon jetzt anders gespeichert und entsprechend ausgelesen werden: Zuvor standen alle Einträge in einer .csv Tabelle. Vorteil: kompakt und übersichtlich bei der Ersterstellung, Nachteil: Unflexible Handhabung beim Verbessern oder Erweitern. Nun sind alle Beiträge “Pages” und zwar Unterseiten der Seite /heraldik/wappenkunst/lexikon/. Die Vorteile:

    • Sie können nun, wie jede Seite, einfach über den Browser angesteuert und editiert werden.
    • Jeder Begriff hat nun seine eigene URL, dass eine fusée ein rautenförmiges Teil ist, erläutet nun die Seite /heraldik/wappenkunst/lexikon/fusee/ und nicht länger /heraldik/wappenkunst/lexikon/?terme=fusee
    • Die WordPress-Suchfunktion kann nun den Inhalt der Beiträge finden, sie sind Einträge in der Datenbank und stehen nicht mehr abseits in einer externen .csv Datei.

    Warum habe ich das nicht schon lange vorher gemacht? Nun,

    1. hatte ich keine Lust 181 Seiten von Hand anzulegen, und
    2. fürchtete ich, das “Page” Menu würde dadurch stark unübersichtlich werden

    Problem 2, lässt sich so in den Griff kriegen, dass man die Seite bei wp_list_pages ausschliesst. Mit dem Flexible Page Widget geht das wunderbar!

    Und für Problem 1) habe ich mir ein Script überlegt, das die Seiten mit
    <?php wp_insert_post( $post ); ?>
    automatisch anlegt. Die anderen Werte (wie die deutsche Übersetzung, die Illustration, etc.) werden als Custom fields angelegt.

    Tags:

  • Ich konnte im Armoirial du Luxembourg von Dr Jean-Claude Loutsch jetzt kein Wappen finden, welches dem entspricht, das sich auf der Taak von Udo Braker befindet. Aber so ein Wappen wird oft variiert, manchmal sogar nur, weil der Künstler es so wollte. die Kreise (Tourteaus oder Bésants) könnten z.B. Sterne sein, das Weizenbündel ein Kleeblatt?

    Das Wappen der de Breitscheidt kommt dem Wappen, das sich auf der Taak befindet am nächsten:

    D’azur au chevron d’or, accompagné en chef de 2 étoiles (à 5 ou 6 rais) du même, en pointe d’un trèfle tigé et feuillé de deux feuilles d’argent mouvant d’une terrasse du même.

    Aber vielleicht stammt die Ofenplatte ja gar nicht aus dem Gebiet des alten Herzogtums Luxemburg? Auf der anderen Taak ist jedenfalls das königlich französische Wappen zu sehen. Wenn sie zusammen gehörten?

  • Wiesel.lu proudly presents:

    Die Wappendatenbank

    Und zwar sind jetzt zum jetztigen Zeitpunkt 411 Wappen in der Datenbank und zu jedem dieser Wappen gibt es folgende Angaben.

    1. Eine Zeichnung
    2. Einen Titel (Name des Trägers)
    3. Die Wappenbeschreibung
    4. Typ des Wappens (Staatswappen, Gemeindewappen, persönliches Wappen, Familienwappen, usw.)
    5. Angaben zur Quelle

    Das allerschönste daran ist: es brauchte keine einzige MySQL Tabelle dazu angelegt zu werden, die WordPressdatenbank reicht dazu völlig aus! Dies ist allerdings nur einer der Ansätze die ich verfolge, denn er hat einen Haken: Es muss zu jedem Wappen bereits eine Zeichnung da sein. Darum sind einige Wappen, wie das von Prince Henri oder die beiden letzten Abtwappen von St. Hubert, noch gar nicht in der Datenbank drin, weil ich eben zu diesen noch keine Zeichnung angefertigt habe. Marnach fehlt auch, mein eigenes Wappen etc.

    Die Vorgeschichte

    Der Heraldikteil auf wiesel.lu hat sich seit dem Sommer letzten Jahres mächtig entwickelt: Hatte ich bis 2003 nur mein eigenes Wappen hier ausgestellt, kamen 2004 die Gemeindewappen dazu, zu denen ich letztes Jahr jeweils eine eigene Zeichnung fabrizierte, dann kamen die Wappen des Ancien Régimes hinzu, von denen die Gemeindewappen Luxemburgs inspieriert, dann die Abtwappen usw. Ich plane noch, die Wappenrolle der ALGH, von der ich gestern erfuhr dass sie doch noch nicht untergegangen ist, aufzunehmen etc. Bis letztes Jahr, passten die Wappen bequem in eine und später mehrere ,csv Dateien, aber die Ausbaufähigkeit dieser Lösung ist nicht mehr vorhanden. So möchte ich langfristig auch zu jedem Wappen eine Taxonomie angeben, welche Elemente es enthält, vielleicht Statistiken etc.

    1. Mein erster Ansatz war eine große gemeinsame CSV Datei, das klappte auch, aber ich will die Wappendatenbank auch browserbasiert bearbeiten können, wenn ich gerade mal kein FTP Programm zur Verfügung habe.
    2. Der Versuch, diese große csv Datei in Wp-Tables reinzuladen, bereitete enorme Schwierigekeiten: Die Software kam nicht so recht damit klar, dass die französischen Wappenbeschreibungen so unglaublich viele Komma, Apostroph und Semicolons haben. Aber es gelang.
    3. Zufrieden war ich nicht, denn bei den WP-Tables fehlt, anders als bei echten SQL Tabellen, das Feld, das den Datensatz eindeutig macht. Ausserdem werden die Inhalte von WP- “Search” Funktionen nicht erkannt. Bei normalen SQL Tabellen zwar auch nicht.
    4. Dann kam mir die Idee, die Mediatags vom Codedevil einzusetzen. Zunächst nur zur Klassifizierung der Meubles. Dann begann ich die Meubles zu taggen. Leider hat Mediatags keine “mass edit” Funktionalität. Zu den Wappen würde ich zur Migration gerne ein Script einsetzen! Die notwendigen Informationen stehen ja bereits in den CSV Files!
    5. Dann las ich, dass die attachments in WordPress eigentlich Posts sind, also im Prinzip auch sogenannte custom fields benutzen könnnten. Und anders als bei den Posts kann ich bein den Attachments die Notwendigkeit dazu durchaus einsehen.

    Inzwischen habe ich die Migration durchgeführt, sie wird aber vielleicht noch ein paar mal wiederholt. Auch ein rudimentäres Admin Panel besteht bereits.

    Tags:

  • Die Tage erwähnte ich, dass die Brauerei Mousel sich in der Tradition der Bierbrauer der alten Abtei Münster sieht, sie aber keineswegs das Wappen der alten Abtei, sondern das des Abtes Benoît I Hamblin zu Werbezwecken führt.

    Für den interessierten Leser, der jetzt nicht aus Luxemburg ist und die lokale Biermarke nicht kennt, habe ich jetzt mal ein Foto geschossen:
    well-mousels-beier

    Hier zum Vergleich noch mal mein, künstlerisch bescheidenerer Versuch:

    Benoît ler Hamblin

  • Wenn ich meinen Log’s glauben darf, ist wiesel.lu inzwischen für zwei Sachen berühmt:

    Zu letzteren gehört auch meine Sammlung von Wappenfiguren “die Meubles”. Ich zeichne diese Figuren nach und nach und lade sie dann hoch, wo sie dann in einer Gallery angezeigt werden.

    Problem: sie liegen dort kreuz- und quer, Sterne neben, Löwen; pelican neben der quatrefeuille, dem ancre, der quatrefeuille tigée, der balance, oder der Crosse d’Abbé, diese wiederum neben der aigle eployée und diese neben der croix ancrée, halt in der Reihenfolge wie ich sie zeichnete.

    Wenn ich (und wohl auch der Leser) mal eine bestimmte Figur suche, weiß ich gar nicht, wo anfangen! Vor ein paar Monaten, hatte ich mir mal die Mühe gemacht und die Bilder etwas geordnet. Dazu benutzte ich die eingebaute Funktionalität der Gallery, mit der man die Bilder in eine bestimmte Reihenfolge bringen kann. Aber erstens sind inzwischen wieder viele dazu gekommen und zweitens ist diese Flash-Funktion von WordPress nicht unbedingt einfach zu bedienen und auch nicht stabil, wenn es ein paar mehr Bilder werden…

    Ein zweiter Lösungsansatz war, neu erstellte Bilder ins Lexikon aufzunehmen. Aber auch das bedeutet, doppelter Aufwand: Die Beschreibungen müssen dann sowohl zum Bild, als auch in der Lexikontabelle erstellt werden!

    Abhilfe verspreche ich mir jetzt von dem Plugin Media Tags 2.0 vom Codehooligan Paul Menard aus Austin, Texas. Google half mir ihn zu finden. Das Prinzip ist ganz einfach: jedes Bild kann mit mehreren Tags (so Schildchen) markiert werden. Z.B. wäre der Pelikan
    [demo_attach_link id=”3421″ size=”thumbnail”]

    sowohl ein “meuble”, ein Vogel, ein Lebewesen, usw. Natürlich bedeutet dies auch einen gewissen Aufwand, so dass der Leser sich noch etwas gedulden muss, bis ihm die neue Ordnung zur Verfügung steht.

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  • Heraldik 27.08.2009 1 Comment

    Im Dezember hatte ich begonnen, heraldische Artikel aus dem Familjefuerscher aufzulisten, und kurz danach beschlossen, die Wappen der Äbte nach zu zeichnen und online zu stellen. Heute habe ich nun die beiden letzten hochgeladen, das der beiden letzten Äbte von Münster (in Clausen):

    Diese beiden letzten gingen relativ schnell, weil ich Schaf und Doppeladler als Figuren schon hatte, und ich auch kaum auf Symetrie achten musste.

    Viel aufwendiger waren die Arbeiten von gestern und vorgestern, die Wappen von Gerard Poncin und vor allem Henri Suynen.

    Letzterer führt Weinreben im Wappen, und ausserdem ist Sunnen, ein an der Mosel sehr verbreiteter Name. Müsste mal nachschlagen, was Loutsch über den Kerl wusste.
    Jetzt sind die drei Abteien also auf Wiesel.lu vertreten:

    • Echternach (Jean-Claude Müller)
    • Münster (Jean-Claude Müller)
    • Orval (Norbert Hames)

    Aber, ich hab schon wieder weitere Pläne. Jetzt kommt St. Hubert dran! Nach einer Liste, wieder von Jean-Claude Müller….