• meubles 01.12.2013 No Comments

    Zur Zeit arbeite ich Rietstaps Tafel 5 ab. Auf der gibt es vor allem Tiere, die es eigentlich nicht gibt, wie Jungfrauenadler (Harpie), Zentauren, Greife (griffon) etc.
    Drei Tiere sind hervor zu haben, die es in der Natur sehr wohl gibt:

    • Die Antilope
    • den Tiger
    • und den Panther

    Weil diese Tiere, so wie sie dargestellt werden mit den real vorkommenden Entsprechungen kaum etwas gemein haben, fügt der moderne Wappenkenner in seiner Beschreibung gerne noch das Adjektiv “héraldique” an, schliesslich gibt es ja vielleicht auch noch Wappen, wo diese Tiere in ihrer natürlichen Form vorkommen.
    Im Mittelalter dachte man sich nichts dabei, Tiger, Panther und Antilope, waren wie der sehr viel verbreitetere Löwe Tiere, welche die Europäer nie zu Gesicht bekamen, entsprechende Vorstellungen machten sie sich über sie. Man beachte auch: der “heraldische” Löwe oder Adler hat mit den tatsächlichen Tieren ja auch nicht so viel Ähnlichkeit. Dem Ritter kam es auf eine Stylisierung an, bei der das Tier und damit sein Wappen gut zu erkennen und von dem seiner Gegner zu unterscheiden war.
    In dem Zusammenhang gibt es in Rietstaps Liste noch ein Tier, das im Mittelalter zwar heimisch war, über das die Menschen aber völlig falsche Vorstellungen hatten: So glaubte man z.B, das Feuer könnte dem Salamander nichts anhaben, weshalb man ihn auch Feuersalamander nannte. Das ging so weit, dass die Menschen irrtümlich annahmen, ein Feuer löschen zu können indem sie Salamander hinein warfen.


    Wie man sieht, auch der Salamander sieht als Wappentier nicht sehr vertraut aus.

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  • Am Freitag fiel mir auf, dass wohl jemand auch auf wiesel.lu nach dem Wappen der Fusionsgemeinde Schengen gesucht hatte. In der Tat taucht mein Auftritt in den Suchergebnissen auf, vermutlich wegen meinem Artikel über die Gemeindefusionen. Dass die neue Fusionsgemeinde Schengen mittlerweile ein Wappen führt war mir bis Freitag unbekannt, aber wenn Leute danach suchen gibt es vielleicht eins dacht ich mir?! Kurzentschlossen nahm ich den Hörer in die Hand, rief bei der Gemeinde Schengen an und die freundliche Dame am Empfang erfasste meinen Wunsch sofort und leitet mich an den kompetenten Gemeindesekretär Georges Kiesel1 weiter. Kiesel hat mir dann auch gleich gesagt, dass die Gemeinde inzwischen tatsächlich bereits 2012 ihr neues Wappen sich zugelegt habe und dass ich es im Memorial B Nummer 70 den Ministererlass vom 26 Juli 2012 finden könnte, wo es beschrieben würde. Voilà hier ist es:

    Commune de Schengen

    Commune de Schengen


    Zur Wappenbeschreibung, siehe unten meine Reproduktion des Erlasses. Schwierigkeiten machten mir zwei Elemente:

    • Die “pointe enté”, die ich dann aber doch im Wappen der Provinz Lüttich wiederfand,
    • Und die seltsame Formulierung für die Anordnung der Sterne “ordonnés en triangle“. Ich hoffe jetzt einfach mal dass ich es richtig gemacht habe. “en triangle” finde ich nicht allzu eindeutig, aber da der Heraldiker weder das übliche 2 et 1, oder mal ordonnée oder sonst was anderes gesagt hat, kann ich es mir nur so vorstellen.

    Ein Versuch der Deutung des Wappens

    Als ich die Wappenbeschreibung las, war ich etwas überrascht! Unter den Ergebnissen meiner Suchanfrag war u.a. ein Beitrag vom 26.11.2013 auf Mywort2, dort äusserte man sich noch folgendermassen:

    Ehe Fränk Wiltzius als kommunaler Einnehmer bestimmt wurde, sprach Roger Weber das neue Wappen der fusionierten Gemeinde an. Es wird Elemente aus den drei Gemeinden Bürmeringen, Schengen und Wellenstein beinhalten.

    Hässlich ist es nicht, aber irgendwie doch etwas phantasielos. Ich kann in dem neuen Entwurf kaum Spuren der alten Gemeindewappen erkennen:


    Nicht die Lilien oder die croix pattée aus Burmerange, nicht der Sparren oder die Rauten, noch der Greif aus Remerschen fanden Eingang ins Fusionswappen.

    • Nur der roude Krouneléiw aus Wellenstein wurde zurückbehalten, aber das Nationalwappen steht hier sicherlich eher für Luxemburg und nicht für Wellenstein; im alten Wellensteiner Wappen war er auch eher eine Notlösung.
    • Gut, die Trauben, die scheinen bei Moselgemeinden irgendwie unvermeidlich, wenn man sich nicht für Weinblätter entscheidet.
    • Statt der Rauten gibt es dann drei goldenen Sterne auf blauem Grund. Ich vermute, damit soll das Dreiländereck (Deutschland, Frankreich Luxemburg) dargestellt werden, die Farben gold und blau könnten ein Anklang an die Flagge der EU sein, verdankt Schengen seinen Bekanntheitsgrad doch dem Schengener Abkommen, eines bedeutenden europäischen Vertragswerkes über die Freizügigkeit des Aufenthaltes innerhalb bestimmter Staaten eben jener EU.

    So, hier noch eine Abschrift des Erlasses:

    Arrêté ministériel du 26 juillet 2012 agréant les armoiries de la commune de Schengen.

    Le Premier Ministre,
    Ministre d’Etat,

    Arrête:

    Art. 1er.

    Les armoiries de la commune de Schengen ci-après sont agréées:

    «Parti d’azur à trois étoiles à cinq rais d’or ordonnés en triangle et d’un burelé d’argent et d’azur au lion de gueules, armé, couronné et lampassé d’or, la queue fourchue et passée en sautoir; le tout enté en pointe d’or à la grappe de vigne tigée de sinople».

    Art. 2.

    Sont abrogés:

    Art. 3.

    Le présent arrêté sera publié au Mémorial.

    Luxembourg, le 26 juillet 2012.

    Le Premier Ministre,
    Ministre d’Etat,
    Jean-Claude Juncker

    1. Georges Kiesel ist niemand anderer als der langjährige Sekretär der ALGH. Laut einer Abschrift eines Artikel aus dem Luxemburger Wort vom 29.4.1985 ging die Idee zu dem alten Wappen der Gemeinde Wellenstein wesentlich auf Georges Kiesel zurück. Siehe: http://www.mywort.lu/schengen/12210561.html?referrer=ic_municipality_wellenstein?lang=de []
    2. siehe: http://www.mywort.lu/schengen/directory-tourism/13879002.html?referrer=ic_municipality_centre []

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  • meubles 22.11.2013 No Comments

    J.B. de Rietstap gab seiner Einführung in die Heraldik, welche er seinem Wappenbuch vorangstellte nicht nur Tafeln mit einer Auswahl an Wappen zur Illustration der Begriffe bei, sondern auch einige Tafeln mit meubles. Ich habe nun angefangen diese Figuren zu zeichnen, die folgenden imaginären Meeresbewohner machen den Anfang.


    Rietstaps Original war schwarz-weiss, die Farben habe ich mir also ausgedacht! Sieht im Netz einfach besser aus. Ich versuchte aber bei gebräuchlichen Kolorierungen zu bleiben, also sinople (grün) für die Fischschwänze und carnation für die Haut.

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  • Die Reihe meiner Digitalisierungen heraldischer Texte aus dem 19. Jahrhundert wurde um ein weiteres Werk erweitert: der

    Cours abrégé de blason

    Ich fand den Text im Netz allerdings in einer fast unlesbaren Form. Laut diesem Eintrag ist der Text von einem gewissen Joseph Martin aus dem Jahre 1824:

    http://catalog.hathitrust.org/Record/009725484

    Main Author: Martin, Joseph.
    Language: French
    Published: Paris, Chez Pillet ainé, 1824.
    Physical Description: viii, 239 p. plates.

    Das Buch möchte ein Lehrbuch für schulische Zwecke sein. Der Text besteht aus durchaus vielfältigen Beiträgen:

    • Einer eigenwilligen Einleitung
    • Einer Kurzeinführung in die Blasonierung
    • Einem Wörterbuch
    • einer seinerseits beim révérend père MENESTRIER abgeschriebenen wappenrechtlichen Dissertation aus dem Jahre 1750 über das Wappen des Herzogs von Burgund
    • Einer (alphabetischen!) Liste von Wappenbeschreibungen der Wappen französischer Familien, Städte und Provinzen
    • Ein paar Worte über die vermeintliche Geschichte und die Insignien einiger Ritterorden
    • und zu guter letzt, wie sich das für ein Schulbuch gehört, ein paar Übungen (ohne Lösungen)

    Es ging mir beim “cours abbrégé” wieder vor allem um das Lexikon. Eigenwillig sind Martins Auffassungen bestimmter Begriffe. So hält er etwa die Barre nicht für eine gespiegelte bande (diese nennt er bande de senstre) sondern für eine kleinere fasce.

    Nun habe ich also im Bereich Wappenkunst schon fünf Beiträge französische Beiträge aus uralter Zeit reingestellt, damit drohte es unübersichtlich zu werden, weshalb ich eine weitere Astgabel einführte: unter Werke fremder Autoren will ich Ausschnitte aus mich interessierenden Publikationen längst verstorbener Autoren zum Thema Wappenkunst dem Leser zur Verfügung stellen.

  • Kleine Bekanntgabe einer Zwischenetappe.

    – Seite Gesamt gezeichnet nachgesehen
    Planche 1 49 49 100%   49 100%  
    Planche 2 70 70 100%   0%  
    Planche 3 70 70 100%   70 100%  
    Planche 4 70 70 100%   4 5.71%  
    Planche 5 42 42 100%   0%  
    Summe 301 301 100%   123 40.86%  

    Die allermeisten Wappen sind bereits im März gezeichnet worden.

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  • Wiesel.lu sammelt die Wappen Luxemburgs, und zwar nicht nur des heutigen Grossherzogtums, sondern mindestens auch jener Gebiete die mal zu Luxemburg gehört haben. Als praktischer Ansatz wählte ich die sogenannte Großregion. Bei den Wappen staatlicher Stellen gehören dazu dann nicht nur die Wappen der Gemeinden, sondern auch die der jeweiligen übergeordneten Zusammenhänge, wie z.B. bei Deutschland die Länder, Kreise und Verbandsgemeinden, oder bei Belgien die Regionen und Provinzen.
    Nachdem ich bei Deutschland dazu übergegangen war, nicht nur die der angrenzenden, sondern aller deutschen Bundesländer zu zeichnen, muss ich auch bei Belgien so verfahren.
    Ich hatte bereits vor einem Monat die Wappen aller belgischen Provinzen hochgeladen, es fehlten aber noch zwei:


    Gestern erstellte ich noch die Wappen der belgischen Provinzen Antwerpen und Lüttich, und habe damit einen weiteren Punkt (2.3) auf der Liste meiner Vorhaben für Rest des Jahres erledigt.
    Diese beiden Wappen waren etwas aufwendiger als die der anderen Provinzen: viel mehr Felder und auch ungewöhnlichere Figuren.

  • Heraldik 03.11.2013 No Comments

    Soeben habe ich das letzte Wappen von Tafel 5, aus dem Armorial général de Rietstap hochgeladen.


    Ich bemühte mich, die Zeichnungen dem Stil von 1884 anzupassen, aber das gelang mir nicht durchgängig. Denn erstens wählte ich nicht die “französische Schildform, sondern blieb der Einheitlichkeit meines Auftrittes wegen bei meiner eigenen. Zweitens folge ich Rietstap nicht bei seinen Vorgaben, wie groß einzelne Pièces zu sein haben (z.B. 1/4 der Oberfläche des Schildes bei einer Fasce, Barre, etc. , statt wie fast alle anderen annehmen, 1/3) und drittens sind nicht alle seine Vorlagen schön gewesen.
    Witzig: der Delphin wurde durchgängig, auch von mir, mit Schuppen dargestellt, obwohl wir heute wissen dass es kein Fisch ist!
    Damit ist ein weiterer Punk (der erste, oder 1.1. aus dem Gebiet “Wappenkunde”) meines Plans vom 22. Oktober abgehakt.

    Tags:

  • Die bevorstehenden Arbeiten sehen die Bearbeitung einiger Wappenlisten vor. Um sie sinnvoll angehen zu können brauche ich einen Überblick über das was schon geleistet ist und was noch zu tun ist, bzw. ich möchte dem Leser diese Information bieten. Daher habe ich am vergangen Wochenende mein eigenes Plugin wsl-heraldik etwas verbessert. Bei der Gelegenheite gebe ich auch bekannt, dass ich begonnen habe mein eigenes Plugin (für mich selber) zu dokumentieren.
    Ich setzte diese Wappenlisten zumeist in zwei Schritten um:

    1. als erstes zeichne ich die Wappen und lade sie hoch,
    2. dann erst werden sie mit der Wappenbeschreibung versehen und in die Wappendatenbank eingetragen.

    Zwischen den beiden Schritten können Monate vergehen. Beim Projekt ALO1 nahm ich sie einen nach dem anderen vor, inzwischen arbeite ich sie simultan ab. Die Umsetzungstabellen die ich meinen unfertigen Listen nun voransetzen will, sollen daher den Forschritt bei beiden Aktionen zeigen, sowohl beim Zeichnen wie auch beim Beschriften, bzw. Überprüfen.

    Wie arbeitet eigentlich das Plugin?

    Ich kann mir z.B. mit dem folgenden Shortcode:

    [armorial filename=”/wp-content/uploads/2013/02/planches.csv” mode=”table” table_fields=”region,Nummer,description”]

    zwei Tabellen zur Umsetzung der Tafeln aus dem Rietstap anzeigen lassen.
    In der ersten wird der Fortschritt dokumentiert, diese sieht zur Zeit so aus:

    – Seite Gesamt gezeichnet nachgesehen
    Planche 1 49 49 100%   49 100%  
    Planche 2 70 70 100%   0%  
    Planche 3 70 70 100%   8 11.43%  
    Planche 4 70 70 100%   3 4.29%  
    Planche 5 42 24 57.14%   0%  
    Summe 301 283 94.02%   60 19.93%  

    In der Zweiten, wird die Wappenliste angegeben. Hier ein Auszug:

    Planche 1

    de Talara  √ Forez 22 Parti d’or et d’azur, à une cotice de gueules, brochante sur le tout
    Crespy le Prince  √ Ile-de-France 23 Coupé: au 1 d’azur à une épée d’or, posée en pal, la pointe en haut, au 2 de gueules à une foi de carnation, parée d’argent, mouvante des flancs de l’écu
    von Hontheim  √ Province rhénane 24 Coupé d’azur sur or, l’azur chargé d’un lévrier courant d’argent, colleté et bouclé de gueules

    Gibt es bereits eine fertige Zeichnung, kann man auf den Namen klicken und wird zum Wappen weitergeleitet. Ist das Wappen schon beschriftet und überprüft, taucht hinter dem Namen noch ein √ auf.

    Bis letzte Woche gab es zum Wappen als weitere Information in dieser Tabelle nur die Wappenbeschreibung. Jetzt kann ich mit dem Parameter table_fields eine durch Komma getrennte Liste weiterer Felder angeben, die ich angezeigt haben möchte. Hier die Nummer die sie auf Rietstaps Tafeln tragen und die Region in der die Familie beheimatet ist/war.

    Damit [armorial] diese Tabellen ausgeben kann, musste ich ihm eine .csv bereitstellen, hier ein Auszug:

    Buchstabe;Rang;Nummer;ID;review;Name;name-sans;region;description;mediatags
    Planche 1;1;22;20488;2013-09-30;de Talara;Talara;Forez;Parti d'or et d'azur, à une cotice de gueules, brochante sur le tout.;parti,or,azur,cotice,gueules, brochant, brochant sur le tout,wappen,Armorial de Rietstap
    Planche 1;2;23;20493;2013-09-30;Crespy le Prince;Crespy le Prince;Ile-de-France;Coupé: au 1 d'azur à une épée d'or, posée en pal, la pointe en haut, au 2 de gueules à une foi de carnation, parée d'argent, mouvante des flancs de l'écu.;coupé,azur,épée,or,en pal,gueules,foi,carnation, paré,argent, mouvant,mouvant des flancs,wappen,Armorial de Rietstap
    Planche 1;3;24;20494;2013-09-30;von Hontheim;Hontheim;Province rhénane;Coupé d'azur sur or, l'azur chargé d'un lévrier courant d'argent, colleté et bouclé de gueules.;coupé,azur,or,azur,chargé,lévrier courant,lévrier,courant,argent, colleté,bouclé,gueules,wappen,Armorial de Rietstap
    Planche 1;4;25;20489;2013-09-30;van Luttekemhuys;Luttekemhuys;Pays d'Utrecht;Coupé-enclavéde trois piéces de sable sur argent.;coupé-enclavé,sable,argent,wappen,Armorial de Rietstap
    

    Die erste Zeile gibt die Namen der Felder an. Wichtig sind dabei die folgenden Felder:

    • Buchstabe. Das heisst nur noch aus historischen Gründen so, ich werde es vielleicht umtaufen. Es ermöglicht die Wappen zu gruppieren (z:B. nach Anfangsbuchstaben, Tafeln (planche), Epochen usw.)
    • Name, erklärt sich ebenso von selbst,
    • wie description, die Wappenbeschreibung, zu der nur zu sagen ist, dass sie das Defaultparameter ist. Wenn also nix anderes spezifiziert ist, wird sie, wie der Name immer mitausgegeben.
    • Gebraucht wird natürlich auch die Spalte ID: Es sind die post-id der einzelnen Bilder, auf welche die Namen Wappen dann verlinkt werden. Ist keins angegeben, wird es nicht mitgezählt. So werden die Daten für die Umsetzungstabelle gewonnen.
    • und dann zu guter letzt die Spalte review. Hier gebe ich das Datum an, an dem ich das Wappen überprüft habe. Muss aber nicht sein, hauptsache der Eintrag ist nicht leer, dann wird er gezählt

    Natürlich wird diese .csv Liste von mir laufend verbessert und diese verbessert Datei dann mittels des Plugins “enable media replace” hochgeladen.

    Weitere Listen, wo der Shortcode [armorial] zum Einsatz kommt

    1. siehe als Beispiel hierfür diesen Beitrag zum Fortschritt des Zeichnen und diesen Beitrag zum Fortschritt beim Überprüfen []

    Tags: ,

  • Heraldik 28.10.2013 No Comments

    Ein weiteres Versprechen vom 22. Oktober konnte eingehalten werden:
    Ich habe den “Code héraldique” von Jules Pautet du Parois aus dem Jahre 1854 digitalisiert! Also eingescannt, Texterkennung drüber laufen lassen und dann ganz viele Fehler ausgemerzt.
    Ich gebe aber nur den Teil hier wieder, den ich originell finde: Der Souspréfet Pautet du Barois versuchte hier, die Regeln der Heraldik wie ein Gesetzbuch, in Artikel zu fassen. Wirkt streckenweise etwas peinlich, aber doch eine lustige Idee.

  • website 28.10.2013 No Comments

    Immer dasselbe mit diesen Plugins! WordPress macht ein Update und danach funktionieren sie nicht mehr. Besonders die aufwendigen. Bei ist es All-in-One Event Calendar1 welches dieses Verhalten zeigt.
    Nicht auf wiesel.lu sondern auf aachen.lu, dem Auftritt meines Vereins. Sofort nach dem Update war mein Auftritt nicht mehr in der Lage mehr als eine leere Seite auszugeben und ich musste erst mal rausfinden, welches Plugin mir dies einbrockt.
    all-in-one-doesntwork-kallendar
    Das war dank der error.log Datei nicht sooo schwer2. Inzwischen hat all-in-one- zwar ein Update rausgebracht, jetzt funktionieren mit eingeschaltetem Plugin wenigstens alle Seiten, ausser jener die den zugenerierenden Kalender anzeigen soll. Also, bis zur ersten Zeile des Widgets. Es kriegt noch “upcoming events” hingekritzelt, dann bricht es ab.
    all-in-one-doesntwork

    Minderwertigerweise spielt All in One mir diesen Streich genau in der Woche, wo ausnahmsweise mal mehr Leute sich die Seite anschauen, weil meine Kollegen sich fürs Bankett anmelden wollen!!! Die Anmeldung erfolgt zum Glück mit einer anderen Software!
    Auf WordPress konnte ich nachlesen dass ich nicht alleine bin! Es wurde gar angeboten, darüber abzustimmen:
    all-in-one-is-broken
    Als ich das machen wollte, bekam ich aber eine Fehlermeldung:

    WordPress › Support » All-in-One Event Calendar
    Oh no! Please make a new topic here telling the author what’s wrong with the plugin. Maybe they can fix it for you!

    You can also search to see if a topic on this has been started already.

    Na gut! Also, was das vermaledeite Plugin falsch macht, habe ich ja jetzt hier beschrieben, einen weiteren Thread im Supportforum mache ich erst mal nicht auf, vielleicht finde ich die Lösung bei einem der anderen 7.

    Hier http://wordpress.org/support/topic/important-fixes-for-37-problems?replies=1 gehen sie noch mal kurz darauf ein, aber ich glaube nicht, dass das mein Problem löst.
    Habe aber mal diese Diskussion durchgelesen:
    http://wordpress.org/support/topic/if-our-plugin-crashes-your-site-please-read-here
    und noch eine Erklärung im Forum des Plugin Autors selber: http://community.time.ly/forum/

    In der Kurzfassung stellt es sich für mich so dar, dass hier im Prinzip wieder das gleiche Schema vorliegt wie mit Cforms II.

    • Die Autoren lancieren eine kostenlose Version,
    • diese wird sehr schnell populär weil sie zunächst gut ist,
    • dann aber wollen sich die Autoren nicht mehr an die Einschränkungen halten, die ihnen die Lizenz abverlangt: Will man von WordPress beworben werden, muss die Version auch weiterhin kostenlos unterstützt werden. Freilich kann man nicht davon leben, alles immer gratis anzubieten. Also ziehen sie sich von wordpress zurück

    Leider bin ich nicht davon überzeugt dass meine Probleme gelöst sind, wenn mein Verein eine Bezahlversion sich leisten würde, denn es sind fast immer die Updates von WordPress, nach denen die Probleme einsetzen, seltener wenn der Plugin Autor Verbesserungen macht.

    1. Siehe Homepage unter http://wordpress.org/plugins/all-in-one-event-calendar/ []
    2. Fehlermeldung: PHP Fatal error: Class ‘Ai1ec_Time_Utility’ not found in /var/www/aachen/htdocs/wp-content/themes-ai1ec/vortex/agenda.php on line 12 []