Wappen 3500

Nach meinen Berechnungen habe ich am 30. Januar das 3500. Wappen hochgeladen.

Zur Zeit zeichne ich immer noch die Wappen sehr viel schneller als ich sie beschriften kann. Letzteres macht auch weniger Spass. Es warten gerade 229 Wappen darauf in aller Form in die Datenbank aufgenommen zu werden.

Leopard statt Löwe: Marchant

Die Familie Marchant sind einem grösserem Publikum vor allem bekannt als Schlossherren von Ansembourg bekannt. Loutsch gibt auf Seite 550 eine Version an, wo der übliche Löwe kein einfacher “lion” ist, sondern ein “lion léopardé” wäre.

Problem: die Zeichnung welche er hierzu beifügt zeigt allerdings zwei gelöwte Leoparden (Löwen die den Betrachter anschauen, anders als die üblichen die im Profil dargestellt werden), und keine leopardierten Löwen. Also gibt es einen Fehler, entweder ist der Text falsch, oder die Zeichnung.

Régnier

Bei der Angabe der Quellen gibt Loutsch zum Wappen Régnier an,

S.A.T. III, P. 202.
Sceau de Thilman Régnier, licencié, curé de Saint-Nicolas A. Luxembourg, 1445.

Eine Quelle S.A.T ist freilich nicht aufgeführt, da auf einer normalen QWERTZ Tastatur R und T sehr nach bei einander liegen, handelt es sich vermutlich nur um einen Tippfehler und gemeint wäre die Quelle

(S.A.R.): Jean-Théodore de Raadt: Sceaux armoriés des Pays-Bas et des Pays avoisinants (Belgique, Royaume des Pays-Bas, Luxembourg, Allemagne, France), 4 volumes, Bruxelles 1898 et ss.

Die übrigen Angaben :Band 3, Seite 202 würden dazu passen, ich habe den Fehler entsprechend korrigiert.

Ich nutze die Gelegenheit daraufhinzuweisen, dass ich ins Heraldiklexikon den Begriff “coq” = Hahn aufgenommen habe, um eine Stelle zu schaffen um die Wappen in denen ein solches Federvieh vorkommt zusammen zu stellen.

80% Umsetzung erreicht

An diesem Wochenende habe ich jede Menge Wappen aus dem A.L.1 mit dem Anfangsbuchstaben R gezeichnet, und dabei fiel die Marke für 80% Umsetzung. Damit ist das erste der am 4. November gesteckten Ziele erreicht. Ein weitere Zahl: es ist jetzt auch 3000 Wappen (Reigersberg) aus dem AL erstellt. Hier eine Auswahl dieses Wochenendes.

Das nächste Nahziel ist nun:

  1. 80% Umsetzung bei allen Buchstaben erzielen. Noch keine 80% erreicht wurde bei:
    Buchstabe Gesamt (Varianten) 80% umgesetzt zu zeichnen
    K 119 (19) 95,2 90 76% →6  
    M 361 (72) 288,8 193 53% →95  
    S 348 (73) 278,4 178 51% →100  
    T 120 (32) 96 95 79% →1  
    Summe 3753 (804) 85,34%↵ 3001 80%
    202

    Es müssten zum Erreichen dieses Zieles also noch 202 Wappenzeichnungen angefertigt werden.

  2. Aktion: Bereinigung der Jugendsünden. Hierunter verstehe ich insbesondere:
    • Neuanfertigung einiger sehr alter Zeichnungen
    • Nachtragen einiger mir wichtig erscheinender Mediatags, welche ich erst im Laufe der Zeit eingeführt habe, insbesondere: Armorial Loutsch, Seite im Armorial Loutsch z.B. Armorial Loutsch 181, émaux inconnus, etc.
    1. wenn ich richtig gezählt habe: 64 Stück []

Neue Farbpolitik

Was ich von FAQs halte hab ich mal am Beispiel Veloh geäussert und ich denke, ich kann mich hier (Bias?) einem der sieben Weisen anschliessen: die meisten sind schlecht.
Dennoch reizt mich gelegentlich der Gedanke auf wiesel.lu eine FAQ Abteilung einzurichten. Natürlich nur als Parodie, denn es kommen keineswegs schon so viele Rückmeldungen dass ich sie nicht alle noch persönlich beantworten könnte.

Ich müsste mir also Fragen überlegen, die jemand stellen könnte. Nun eine wäre vielleicht:

Warum nimmst Du bei deinen Wappen nicht weiß für Silber (argent) ?

Tatsächlich hatte schon mal ein Leser dies angeregt, denn in der Tat wird üblicherweise diese Farbe zur Darstellung der Tinktur “Silber” gewählt. Das ging aber nicht, denn die Farbe “Weiss” steht hier schon für was anderes:

Sehr viele Wappen sind ohne hier Tingierungen überliefert, etwa weil sie nur als Siegelabdruck, oder als Zierde auf einem Grabstein etc. die Zeiten überlebt haben. Loutschs Buch kannte natürlich keine Farben und bei ihm waren alle Wappen schwarz/weiss, da fiel das nicht so auf.

Im Netz wollen wir aber nicht auf den Mehrwert “farbige Abbildung” verzichten, wo es uns ja nichts mehr kostet. Doch wie stellen wir diese fehlende Farbinformation dar? Bislang habe ich einfach Feld und Figuren weiss gelassen. Das Weiss steht hierbei für das Papier auf dem es abgebildet wäre. Mit dem Weglassen der Farbinformation geht aber auch sehr viel vom Eindruck den das Wappen macht verloren, besonders dann wenn wir alles weiss lassen. Betrachten wir dazu vielleicht das obige Beispiel des Wappens Luttange.

Ich habe es einmal klassisch weiss dargestellt, einmal mit reinen Phantasiefarben ausgefüllt und einmal mit zwei verschiedenen Tönen: weiss und einmal Gelb mit Farbwert #f4e1801

Am besten schaut es natürlich aus, wenn es farbig ist, daher habe ich ein solches Beispiel mitangegeben.
Eine restaurierte mittelalterliche Burg schaut auch am besten aus, wenn sie vollständig ausgerüstet ist.
Wenn aber nicht alles erhalten geblieben ist, bzw. man nicht mehr nachweisen kann, wie ein Gebäude früher mal aussah, soll man entsprechend der Charta von Venedig jene Teile, die man sich nur ausgedacht hat so kennzeichnen, dass sie sofort als ausgedacht erkennbar sind, etwa durch verwendung von modernen Baustoffen die es zur Zeit wo das Gebäude errichtet wurde noch nicht gab.

Mit diesem Hintergedanken im Kopf verfiel ich nur auf die Lösung, statt Wappen mit unbekannter Tingierung so dargestellt werden, dass ich

  • den Hintergrund “weiss” (Hexwert: #FFFFFF) lasse
  • und die Figuren, dann gelblich wähle (#f4e180)

Oder umgedreht, je nachdem wie es sich gerade ergibt. So stechen die Figuren sehr viel mehr hervor und es wird ein besserer Eindruck vermittelt, wie das Wappen mal ausgesehen haben könnte, ohne dass ich dem Leser zu Phantasiefarben verleiten muss, was er vielleicht nicht erkennen würde.

Es ist ein anderer Ton gewählt worden wie für Gold (or), so wie Silber (argent) bei mir ja auch nie weiss dargestellt wurde. Und weil beide Farben, wenn sie von einem uneingeweihtem Leser denn doch fälschlicherweise für die richtigen Farben angenommen würden, dann sähe er aber gleich dass hier zwei Metalle (silber und gold) aufeinander lägen. Das wäre aber ein klarer Verstoss gegen die Farbregeln. Sowas kommt zwar auch in der Heraldik vor, aber niemals so gehäuft wie es hier dargelegt wird. Und so wie bei der mittelalterlichen Burg, deren Turm ein Dach aus Stahl und Glas schützt, der Betrachter sofort weiss: Ah! Das Dach ist nicht original, es hat nur in der heutigen Zeit die Funktion Besucher und Ausstellungstücke vor der Witterung zu schützen, so erkennt er hier: Ok, das kann nicht sein, die Farben sind wohl nicht überliefert.

Natürlich werde ich nicht alle Wappen, die ich schon gezeichnet habe der neuen Farbpolitik unterwerfen, sondern nur die neuerstellten, die herausgestellten (z.B. die der Gefangenen von Baesweiler) und die, die ich ohnehin erneuern muss.

  1. hexadezimale Darstellung im RGB Farbraum, Angabe wird z.B. von einem Zeichenprogramm wie GIMP benötigt []

alle weissen Flecken beseitigt, 76% Umsetzung

Zum Ende des Jahres habe ich noch ein letztes Mal Gas gegeben und jetzt am Wochenende noch ganz viele, leicht zu erstellende Wappen gezeichnet. Im Augenblick warten 229 Wappen darauf, dass sie getaggt werden und in der Wappendatenbank erscheinen können.
Hier ein paar davon:

Und so sieht die Tabelle jetzt aus:

– Seite Gesamt (Varianten) umgesetzt
A – 181 124 (30) 121 98%  
B – 201 428 (84) 363 85%  
C – 275 238 (74) 221 93%  
D – 311 129 (21) 112 87%  
E – 333 87 (12) 74 85%  
F – 349 157 (29) 129 82%  
G – 377 160 (28) 130 81%  
H – 403 324 (63) 275 85%  
I – 455 18 (6) 18 100%  
J – 458 50 (8) 47 94%  
K – 467 119 (19) 90 76%  
L – 489 308 (83) 174 56%  
M – 539 361 (72) 193 53%  
N – 601 111 (24) 97 87%  
O – 621 69 (23) 68 99%  
P – 632 164 (32) 139 85%  
Q – 658 1 () 1 100%  
R – 659 195 (44) 118 61%  
S – 695 348 (73) 178 51%  
T – 755 120 (32) 95 79%  
U – 775 23 (7) 23 100%  
V – 797 6 () 6 100%  
W – 799 175 (25) 149 85%  
X – 832 7 (1) 7 100%  
Y – 833 2 () 2 100%  
Z – 834 25 (10) 25 100%  
Summe 3749 (800) 2855 76%

So, tschüss 2011, du reiches Jahr.

Die Gefangenen von Baesweiler

Hier die angekündigte Liste mit den Wappen jener Luxemburger Ritter, welche in der Schlacht bei Baesweiler am 22. August 1371 in Gefangenschaft gerieten und dann eine Urkunde welche wohl diesen beklagenswerten Umstand festhielt siegelten. Jean-Théodore de Raadt hatte diese Siegelabdrücke in seinem 1898 erschienem vierbändigem Werk “Sceaux armoriés des Pays-Bas et des Pays avoisinants (Belgique, Royaume des Pays-Bas, Luxembourg, Allemagne, France)” aufgeführt und Loutsch hatte im AL. die entsprechenden Wappen gekennzeichnet, aber nicht aufgelistet; das war nicht der Zweck seines Buches. Sowas ist mit einer Internetpräsenz natürlich leichter zu bewerkstelligen, hier sind sie nun zusammengefasst:

[alphabetic|in detail|synoptic|cronologic|gallery]

Unglücklicherweise sind die meisten Wappen ohne Farbe. Klar, Siegelabdrücke sind nicht farbig und die Schraffuren kamen erst sehr viel später mit dem Siegeszug des Buchdruckes zum Einsatz. Lediglich von zweien wissen wir die Tingierungen, weil diese Familien noch in späterer Zeit Vertreter hatten, etwa Abt Eydel dessen Wappen auf dem Gemälde der Äbte der Abtei Münster wieder auftaucht.

D’or à trois fasces de gueules

Erneut gelang es mir, einen begangenen Flüchtigkeitsfehler auszumerzen: Beim Wappen der Elisabeth Hartmann, seit dem 16 Juli dieses Jahres hier bereit gestellt, hatte ich die Farben der Streifen verwechselt! Statt “De gueules à trois fasces d’or“, wie die Wappenbeschreibung ausweist, zeigte meine Zeichnung “d’or à trois fasces de gueules“.

Eigene Fehler sieht man leider schwerer, jaja erneut musste ein Dritter mich darauf aufmerksam machen indem er selber der Versuchung erlegen ist, der Zeichnung mehr zu trauen als dem Text:

Dank Ourstats kann ich sehen, von welchen Internetseiten Leser zu wiesel.lu kamen, freilich immer nur für 30 Tage. Zumeist sind es aber nur Verweise aus Suchmachinen, oft von Facebook und gelegentlich aus Internetforen die ich nicht einsehen kann.

Gestern aber kam ein interessanter Verweis von der Seite von Fabrice genannt Gribouille. Der Amateurnumismatiker hatte hier einen interessanten bewappneten Nagel gefunden, der eindeutig drei rote Streifen aufzuweisen hatte. Nun hatte er wohl im Internet recherchiert und fand meinen Eintrag aus dem Armorial Loutsch zum Wappen Hartmann, den er als Kandidaten für den einstigen Träger des Wappens auf dem Nagelkopf fehlinterpretierte.

Sorry Fabrice, mit der Entdeckung meines Fehlerchens kommt das Wappen Hartmann nichgt mehr in Frage.
Aber wie wäre es mit dem Wappen der Valla ? Könnte doch auch sein, oder?

Eindeutig ist das aber auch nicht, denn das ist nur ein weiteres Wappen aus diesem einen Armorial, und das bezieht sich nur auf Luxemburg, aber wenn wir andere Regionen in Betracht ziehen, und nichts deutet darauf hin dass es überhaupt eine Verbindung zu Luxemburg gibt, kommen noch viele weitere Träger in Frage! Ich bin sicher, in der Onlineausgabe des Armorial de Rietstap von Euraldic würden wir auch fündig werden, wenn die Darbietung eine leichter zu bedienende Suchfunktion hätte…

Denn auch wenn es immer heisst: Es dürfen keine zwei unterschiedlichen (natürliche oder moralische) Personen dasselbe Wappen führen, ist dies nur eine Rechtsfiktion, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hat. Um den Nagel identifizieren zu können muss man schon sehr viel mehr über ihn wissen. Etwa wo er aufgefunden wurde, wem er gehört hat, etc. Das hat Fabrice aber alles schon selber gemerkt, er hat noch weitere mögliche Träger aufgelistet.

Ferner bin ich mir noch nicht mal sicher, dass der Hintergrund unbedingt “d’or” sein muss?. Das Metall (Messing?) auf das die Farbe aufgetragen ist schimmert halt gülden. Das muss aber ursprünglich nicht so gewesen sein, vielleicht lautet die Beschreibung auch “d’argent à trois fasces de gueules” ? Dann hätte ich noch weitere Kandidaten aus Luxemburg anzubieten, auch eins aus Frankreich, die Familie der de Croy (siehe im Rietstap), welche immerhin zwei Gouverneure Luxemburgs gestellt hat.

Die Suche nach Fehlern

Nichts hat mich dazu vorher bestimmt mich mit der Heraldik zu beschäftigten, es ist einer der wenigen Fälle wo ich eine wirklich freie Wahl getroffen habe. Die Voraussetzungen die ich für diese Beschäftigung mitbringe sind nicht die besten, denn ich beherrsche z.B. kein Latein, meine Lehrer hatten mich trotz bestandenem Aufnahmeexamen für habe ich das klassische Gymnasium nicht vorgesehen besucht. Und hätte ich es, ich glaube nicht dass meine Wahl damals auf Latein gefallen wäre.

Auch meine akademische Laufbahn bereitete mich nicht auf mein wiederaufgenommenes Hobby vor, denn obwohl ich mich für kaum eine Wissenschaft so sehr interessiere wie für Geschichte verliess ich die RWTH als Diplomingenieur und nicht als Historiker. Zu guter letzt führt auch mein Beruf als Arbeitsinspektor mich eher in wirtschaftliche Betriebe, und nicht in Büchereien oder Archive.

Andererseits: welche Heraldiker haben schon die “richtige” Vorbildung? Gut, May und Atten waren Archivare, aber Adam-Even war Jurist, Loutsch war Augenarzt, Lenertz Beamter wie ich…. Klein war zwar Lehrer, aber für Biologie und nicht für Geschichte, usw. Sie alle mussten für ihr Hobby ihre Freizeit opfern. Deshalb kann ich Sprüche à la “Schuster bleib bei deinem Leisten!” oder “à chaqun son métier” die gelegentlich abgesondert werden, zumindest bezogen auf die Heraldik einfach nur als kreuzdumm bezeichnen.

Somit bin ich ein wenig darauf festgelegt Epigone zu sein. Das einzige was ich mit vertretbarem Aufwand noch machen kann, ist Wappen aus Büchern nachzuzeichnen, die andere zusammengestellt haben. Doch nun zeigte mir Michael Schroeder vor ein paar Wochen in einem Gespräch auf, wie ich mich mit den minimalen Ressourcen die mir zur Verfügung stehen dennoch für die Heraldik nützlich machen könnte: als verspäteter Lektor!

  • Das Buch ist inzwischen vergriffen! Hinzu kommt, dass viele Leser erst mal im Internet suchen, bevor sie sich durch eine Bibliothek quälen. Schon alleine deshalb ist es sinnvoll die Wappen mit ihren Quellenangaben hier online zu finden.
  • Da ferner der Autor des A.L. verstorben ist kann er leider keine Neuauflage mehr herausgeben. Das ist sehr schade, denn einige Leser wie z.B. Felix Papier hatten mir berichtet, dass er weitere Wappen vorstellen wollte, das ist nun nicht mehr möglich. Sie können nun aber zumindest online präsentiert werden. Auch z.B. die, welche Loutsch bewusst wegliess, etwa die Wappen der Gemeinwesen (z.B. Abteien, Zünfte, staatliche Stellen)
  • Und was ist mit Druck und anderen Fehlern die das Buch notwendigerweise enthält? Denn entgegen weit verbreiteter Grundschullehrermeinung reicht es nicht einfahch nur maximal akribisch, exakt, trennscharf und fleissig zu sein, Fehler schleichen sich immer ein, und sei es durch beteiligte Dritte (Setzer z.B.). Hier kann ich helfen!

In der Tat waren mir selber beim Umsetzen auch gelegentlich schon mal Fehler bei der Drucklegung aufgefallen, ab sofort ich will es mir zur Aufgabe machen diese Fehlerteufelchen zusammenzustellen und hier zu veröffentlichen und zwar unter:

Inzwischen habe ich schon einige entdeckt, bei anderen bin ich mir nicht sicher. Fehler sollten aber so schnell wie möglich mitgeteilt werden, auch wenn ich noch nicht überprüfen konnte, wie es denn nun “richtig” ist. Daher werde ich zu jedem den ich finde eine Kurzmittelung hier machen. Ein solcher Beitrag bekommt dann das “Tag”: Fehler im AL

An dieser Stelle denn auch ein Aufruf an alle Leser: Wem Fehler in dem Werk bekannt sind, hier melden!

Arbeiten zur besseren Quellenangabe

Um mein Versprechen vom 15. November halten zu können habe ich mit den dort erwähnten Arbeiten (Bearbeiten einer grossen Textdatei und Aufbohren des Lexikons) angefangen und bin schon weit damit fortgeschritten.

Der Leser bekommt das freilich nur mit, wenn er eins der neulich erst hochgeladenen Wappen konsultiert. Zum besseren Verständnis hier zwei ausgesuchte Beispiele erst neulich hochgeladener Wappen:

[alphabetic|in detail|synoptic|cronologic|gallery]

1 Picture Description
1 Colette, dit Lamormainy

Colette, dit Lamormainy

Zusätzlich zur Familie Colette, dit Lamormainy gibt Loutsch noch an:
Le même auteur (Abry) et Limbourg donnent à une famille Colette:

Armes:

Parti au I coupé d’argent au lion de sable et d’or à la quintefeuille de gueules, au II d’argent à trois fasces de sable, au franc-quartier d’or au sautoir de gueules.

Sources du Dr. Loutsch

Voir Bruck: Bourses d’Études.

Zitiert nach (Quelle): A.L. Seite 295

Diese Familie muss nichts mit Luxemburg zu tun haben, wird aber zitiert weil ihr Wappen dem der Colette, dit Lamormainy ähnelt. Siehe auch de Lamormainy.

Mediatags:argent, Armorial Loutsch, Armorial Loutsch 295, Coupé, fasces, franc-quartier, gueules, lion, or, Parti, quintefeuille, sable, sautoir, wappen,

2 de Custine de Wiltz - variante

de Custine de Wiltz – variante

Armes

Écartelé: aux I et IV de Custine qui est d’argent à la bande coticée de sable, aux II et III de Lombut qui est de sable semé de fleurs de lis d’argent, sur le tout de Wiltz qui est d’or au chef de gueules

Loutsch handelt das Wappen etwas kürzer ab, weil er zuvor die Wappen der einzelnen Herrschaften schon beschreiben hatte:

écartelé de Custine et de Lombut, sur le tout de Wiltz.

Sources du Dr. Loutsch:

(N./S.A.R. IV, P. 255.) Branche de la famille de Custine à qui échut par mariage la baronie de Wiltz, érigée en comté depuis 1629. Éteinte dans les Vassinhac d’Imécourt.

Zitiert nach (Quelle): A.L. Seite 310

Mediatags:argent, Armorial Loutsch, Armorial Loutsch 310, bande coticée, chef, écartelé, fleur de lis, gueules, or, sable, semé de fleurs de lis, sur le tout, variante, wappen,

Denn zwischenzeitlich sind in meiner Datenbank 3.048 Wappen, davon werden mindestens 2.587 bei Loutsch erwähnt. Um die Informationen nachzutragen muss ich im Prinzip jeden Eintrag einmal editieren. Nicht nur wird das viel Zeit in Anspruch nehmen, schlimmer noch ist dass mir dauernd neue Ideen kommen welche Informationen man noch verlinken oder taggen könnte. So z.B. welche Familie Herrin von welcher Seigneurie war, oder wer war Schöffe (Echevin), wer ist verwandt mit wem? Loutsch bietet hier ungeheuer reichhaltige Informationen.

Eine erste Vorarbeit ist inzwischen aber schon abgeschlossen: Damit die Links zu den Quellen nicht ins Leere laufen wurden in die HTML “Datei” unter /heraldik/quellen/armorial-loutsch/sources/ die Anker eingezogen damit seiteninterne Links funktionieren. Klickt man nun bei den Quellenangaben z.B. auf H.L.T. kommt man direkt zum zitierten Werk:

Jean-Claude Loutsch: Complément à l’Armorial des Duché de Luxembourg et comté de Chiny. Tiré a part du vol. LXXXI des Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal, Luxembourg 1966.

Übrigens habe ich mir neulich ein Exemplar dieser Vorarbeit des Dr. gekauft.